Posts by Rapper

    Per PN wurde ich nach dem Prinzip der steckbaren Sitzsockel gefragt. Unten ein paar Screenshots aus SketchUp, das sieht man wie das "technisch" aufgebaut ist.

    Habe ich zwar für das FreeMen-Chassis gemacht, gilt aber prinzipiell für fast jedes Chassis. Für die Druckdateien siehe den Link ganz unten:




    Es gibt nur 2 Bauteile: einen Sitzsockel und eine Sitzschiene. Der Sockel wird mit 120 KG Powerstrips auf der Chassis-Plattform befestigt. Die Sitze werden ebenfalls mit Powerstrips auf der Schienenplatte befestigt. So können die Sitze als Schiebesitze im Sitzsockel nach vorne oder hinten geschoben werden, gemeinsam oder einzeln. Der Bolzen hält das ganze und auch bei einem Überschlag fällt nix vom Sockel.


    Der Vorteil, die Sitze nicht an der Karo sondern am Chassis zu befestigen: alles kann bei einem Karo-Wechsel auf dem Chassis verbleiben. Sollte man mal an der Elo werkeln , nimmt man die gesteckte Sitzgruppe incl. Fahrer einfach runter und steckt alles hinterher wieder drauf.


    Die Druckdateien gebe ich hier raus:


    Druckdateien für Sitze, Sitzsockel, Armatur usw.



    Mit 3D Druck ist es zwar einfacher, aber man kann die Sitzsockel auch aus Hartschaum schnitzen, habe ich testweise gemacht: 3mm Hartschaum (Hobbycolor) , die seitlichen Konturen ausgeschnitten bzw. gestanzt, dann die vorderen und hinteren Teile ausgeschnitten und alles zusammengeklebt. Dasselbe Verfahren mit der Sitzschiene. Hinterher noch eine Längsbohrung für den Sicherungsbolzen. Als Sicherungsbolzen kann man einen Holzdübel oder einen dicken abgeknippsten Nagel oder Schraube nehmen.





    Druckdateien für Sitze, Sitzsockel, Armatur usw.

    Weil per PN nach dem Prinzip der steckbaren Sitzsockel gefragt wurde: ein paar Screenshots aus dem CAD, das sieht man gut wie das "technisch" aufgebaut ist. Man kann die Sitzgruppen 3D drucken oder aus Hartschaum schnitzen, beides habe ich gemacht. Wer die Druckdateien haben möchte siehe den Link ziemlich unten.


    Es gibt nur 2 Bauteile: einen Sitzsockel und eine Sitzschiene. Der Sockel wird mit 120 KG Powerstrips auf der Chassis-Plattform befestigt. Die Sitze werden ebenfalls mit Powerstrips auf der Schienenplatte befestigt. So kann der Sitz als Schiebesitz im Sitzsockel ca. 1 cm nach vorne oder hinten geschoben werden. Der Bolzen hält das Ganze und selbst bei einem Überschlag purzeln die Sitze nicht vom Sockel.


    Der Vorteile, die Sitze nicht an der Karo sondern am Chassis zu befestigen: alles kann bei einem Karo-Wechsel auf dem Chassis verbleiben. Sollte man mal an der Elo werkeln müssen, nimmt man die gesteckte Sitzgruppe incl. Fahrer einfach runter und steckt alles hinterher wieder drauf.


    Mit dem 3D Drucker geht es zwar leichter, doch falls man die Sitzgruppen nicht druckt, sondern aus Hartschaum schnitzten möchte geht das auch, habe es probiert: 3 mm Hartschaum (z. B. Hobbycolor), daraus die seitlichen Konturen ausschneiden bzw. stanzen, ggf. doppelt nehmen, dann die vorderen und hinteren Teile ausschneiden und die zusammengehörenden Teile verkleben. Dasselbe Verfahren mit der Sitzschiene. Hinterher noch eine Längsbohrung für den Sicherungsbolzen. Als Sicherungsbolzen kann man einen Holzdübel oder einen dicken abgeknippsten Nagel oder Schraube nehmen.



    Hier der Link für die STLs der Sitzgruppe und Armaturen usw.:


    Druckdateien für Sitze, Sitzsockel, Armatur usw.



    Den Rahmen für eine selbst ausgeschnittene Dachluke im FreeMen kann man drucken, aber aus Hartschaum auch selbst schnitzen. Eine Dachluke hat den Vorteil, dass man besser ins Cockpit sehen kann und evtl. mal durchs Dach eine Fahrerfigur reinsetzen kann.



    Gelegentlich drucke ich nicht nur, sondern bastele auf altbewährte Weise für meine Dioramen. Dieses Miniatur-Gespann baue ich gerade nach, einiges drucke ich, das meiste wird aber geschnitzt...ich bin nicht der Video Creator...

    Ich denke für die meisten Modellbauer ist es interessant da zuzusehen (auch wenn es etwas OT ist)...


    Ich will es dir nicht vorenthalten...das kommt heraus, wenn Enkel den EXP6 in Aktion filmen wollen und Opa und Oma bedienen die Funke...


    Bei mir machen ja "zwei" Jeep Gladiatoren mit, allerdings unterschiedliche Varianten. Auch ist einer aus Lexan und der andere aus 3D Druck. Sie ähneln sich entfernt. Im Video sieht man sie beide und die wichtigsten Details die ich verwende

    - Stecksystem für alle Teile

    - wechselnde Bodies und Pickup-Pritschen

    - separate Elo je Bauteil

    - Sitze und Schaltkonsole nicht an der Karo sondern am Chassis befestigt

    - Sitze verschiebbar und Sitzgruppen incl. Fahrerpersonal auswechselbar


    Das gilt sowohl für den 3D-gedruckten Jeep Restomod wie für den umgestalteten Gladiator aus Lexan.


    (etwa mittig im Video "purzelt" mir eine "Sitzwanne" vom Chassis...weil ich vergessen hatte sie zu verkleben, ist inzwischen verklebt).




    Morgen kommt noch ein "Freiluft-Video".

    Eine weitere Veränderung: Sitze zum "aufstecken" und "verschieben".


    Da die Karos oder Pritschen bei Bedarf mit wenigen Handgriffen gewechselt werden sollen, mussten sie aufsteckbar auf das Chassis sein und vorwärts rückwärts verschiebbar. So kann unterschiedlich grosses Fahrerpersonal Platz nehmen. Und da die Sitze nicht an der Karo, sondern am Chassis aufstecken, können sie schnell an unterschiedliche Karo-Abmessungen angepasst werden oder auch schnell samt Fahrer ausgewechselt werden.


    Keine grosse Änderung, aber ziemlich wirksam. Der rote Steckadapter links ist quasi der Sitzsockel. Der ist mit 120 Kilo Powerstrips auf der Freemen-Chassisplattform befestigt:



    Die Sitzverschiebung erfolgt über eine Schiene in der Sitzwanne. Der Sitz steckt auf einer Schiene, diese verläuft in der Sitzwanne. Die Wanne steckt auf dem Sitzsockel. Technisch bzw. 3D Druckmässig ganz einfach zu lösen. Ähnelt dem LegoSystem.


    Die ganze Sitzgruppe inclusive Fahrer und Schaltkonsole kann verschoben oder über die Steckbolzen komplett "herausgehoben werden".


    Wer die Druckdateien haben möchte, bitte eine PN.

    Nach welchem Modus soll hinterher bewertet werden? Mitmachen ist ja wichtiger als Gewinnen, aber irgendein Bewertungssystem wäre ja nicht schlecht? Im Regelwerk auf Seite 10 steht nichts - bis zum 30.04. wird uns sicher noch was einfallen?

    Wie wärs mit: jeder vergibt Punkte oder Rangfolge für Idee, Umsetzung und Gesamteindruck des Projektes (ausser für sein eigenes)?

    Und jeder macht zu seinem Projekt ein paar zusammenfassende Angaben, was ihm/ihr wichtig war und warum dieses oder jenes gemacht wurde?

    Ein paar abschliessende Bilder und ggf ein Video?


    Oder einfach sagen "das gefällt mir am besten" und das wars dann?hmm


    Oder "wie" soll abgestimmt werden? Wer hat dazu Ideen?

    Es kommt halt auf das Bewertungssystem an. Bislang gibt es ja keins. Ich wäre für eine Punktesystem für Idee und Umsetzung und Gesamteindruck. Aber warten wir mal ab, wie sich das der Vorreiter vorstellt.

    Kerstin, ich bin immer wieder beeindruckt.

    Aber wer kann solche Detailtreue denn letztlich "bewerten"? Von fünfzehn Teilnehmern im Wettbewerb hat fast jeder einen anderen Ansatz und legt Wert auf dieses oder jenes oder was ganz anderes.

    Natürlich ist "Mitmachen" das wichtigste und jeder gibt sein Bestes. Aber bei dir schaue ich mir gerne was ab:bier:

    Ich "geniesse" förmlich deine guten Ideen und werde mindestens eine davon auch umsetzen.


    Im Moment ist meine Scheinwerferlösung ziemlich simpel per Batterieblock mit Batterieclip und Drehung "von Hand", aber das will ich noch elektrifizieren.


    Hier ein paar Bilder vom "Wechsel-Karo-Pickup" (so lautet ja mein Titel-Thema) mit der jeweiligen Pritschen-Elo, vom aktuellen "Bauzustand". Es geht bald aufs Finale zu...



    3D gedruckter Jeep Gladiator Restomod...


    Pickup-Pritsche vom Restomod.



    Unter der Pritschenabdeckung befindet sich eine "Kiste" mit der Elo...


    Wie sagt man, "mühsam nährt sich das Eichhörnchen"...es gibt immer wieder kleine Baustellen.


    Eigentlich sollte heute ein Freiland-Video mit meinen Enkeln und dem FreeMen gedreht werden. Aber das wurde um ein paar Tage verschoben.


    Wie erwähnt, es gibt stattdessen die kleinen Baustellen. Da ich bei meinem "Stecksystem" die Sitzgruppen nicht an der Karo sondern am Chassis "aufstecke", könnte es ein Problem geben, falls eine Wechselkaro andere Abmessungen hat als die vorherige. Dann könnten die Sitze nämlich irgendwo "anecken" oder der Fahrer sitzt zu nah am Lenkrad.


    Deshalb habe ich die Sitze jetzt "verschiebbar" gemacht. Auf dem Steckadapter sitzt oben drauf eine kleine viereckige Wanne. Darin bewegt sich eine Art Schiene bis zu 2 cm vor- oder rückwärts. Die Sitze sind mit einer kleinen Platte an dieser Schiene befestigt. So können die Sitzgruppen incl. Fahrerpersonal mit einem Handgriff vom Chassis genommen, aber auch nach vorne oder hinten verschoben werden.


    Im PickUp-Bauwettbewerb benutze ich ja eine andere Karo (einen Gladiator Restomod) als normalerweise drauf ist (der abgeänderte Toyota Hilux). Jetzt passen Sitze und Personal sowohl in dem einen wie in dem anderen Falle. Und da meine Enkelklicke inzwischen mit mehreren RC Cars rumfährt, und weil die ständig ihre Karos und Fahrerfiguren untereinander wechseln oder tauschen, musste ich mir diese kleine aber nützliche "Technik" einfallen lassen.


    Wie gesagt, "mühsam nährt sich das Eichhörnchen"!beer


    Rechts der gelbe Pfeil zeigt auf die "Sitzwanne".


    Die kleine schwarze Platte unter den Sitzen bewegt sich auf einer "Schiene" in der Wanne vorwärts oder rückwärts.


    Die roten Teile werden alle noch mit Eddingstift schwarz gemacht, dann fallen sie nicht mehr auf.

    ...drüber reden ist leichter als es auch machen. Dass Guden seinen EXP6 überhaupt soweit durchgepaukt hat wo andere längst das Handtuch geschmissen haben (mich eingeschlossen) finde ich schon beachtlich.


    Es gab doch mal im Fussball sone Diskussion mit Rudi Völler..."da sitzt du bei deinem Weissbier und redest drüber...aber mach es doch mal..." (oder so ähnlich). Dass ich das augenzwinkernd meine kommt doch rüber?

    :bier::aetsch:

    Wie ist denn das Stecksystem eigentlich fixiert? Also dass das bei einem Überschlag nicht einfach rausfällt. :scratch:

    Da wurde ich schon mehrfach nach gefragt.

    Bislang habe ich das mit "Klammern" gemacht, die entweder durch eine Bolzenöse gesteckt oder direkt am jeweiligen Wechsel-Bauteil eingehakt wurden.

    Ich habe jetzt aber noch was anderes ausprobiert, was auch funktioniert, nämlich die Kombination aus Powerstrips und doppelseitig klebendem Klettband.


    Ich zeige hier mal ein paar Fotos:


    Links das Freemen-Chassis, da ist bereits ein Bolzenadapter montiert, der zweite fehlt noch. Rechts sieht man zwei weitere Bolzenadapter, einen davon mit integrierter Anhängerdeichsel. Daneben eine Rolle doppelseitige Powerstrips (120 Kilo Version). Davon werden kurze Stücke abgeschnitten und auf die Chassis-Streben geklebt, diese kleinen Stücke halten bereits bombig. Ausserdem haben die (roten) Bolzenadapter seitlich abstehende Klemmleisten, die verstärken noch den Halte-Effekt.


    Die Powerstrips gibts von UHU und Pattex und anderen. Der "Deichsel-Adapter" mit den Löchern für die Bolzen der draufzusteckenden Teile ist bereits montiert.


    Jetzt kommt "doppelt gemoppelt" Auf den Adaptern sind kurze Streifen Klettband fixiert. Auf den Gegenstücken zum Beispiel der Pickup-Pritsche, gibt es auch diese Klettstreifen, neben den Steckbolzen. Die Pritsche (oder der Honcho-Anbau oder was man sonst so hat) wird mit den unterseitigen Bolzen auf den Adapter gesteckt. Durch das Klettband hält das dann auch bei einem (nicht zu heftigen) Überschlag. Und bei Bedarf lässt sich das Teil zum Wechseln schnell wieder "abstecken" - man sollte aber nicht zu viel Klett nehmen, dann hält es fast zu stark! Statt Klett geht das aber auch mit "Haken und Ösen", wie ich das auch schon mal mache.


    Jenachdem, nimmt man einen Adapter ohne oder mit Deichsel, hier ist es mit Deichsel. Rechts sieht man die Pritsche von unten, deren Bolzen stecken in dem roten Adapter, das Klettband sieht man nicht.


    Die Bolzenhalter und die Lochadapter habe ich zwar 3D gedruckt, man kann diese Sachen aber auch aus 3 mm Hartschaum oder ähnlichem schneiden oder schnitzen, habe ich auch schon gemacht. Anstelle der Bolzen kann man auch gut festgeklebte Plastik- oder Holzdübel nehmen.


    Material zum Schneiden/Schnitzen und zum Elektrobasteln bekommt man in vielen Baumärkten und Hobby-Shops, aber die sind ja momentan geschlossen, deshalb hier ein paar Web-Links (bei einigen habe ich schon gekauft und gute Erfahrungen gemacht):



    Hier geht es zunächst um Schnitzmaterial, Bastlerplatten , Architekturmodellbau, Dioramen usw.:


    http://www.sculptureblock.eu/de/


    https://www.architekturbedarf.de/kunststoffe/1


    https://www.modulor.de/platten/hartschaumplatten/


    Scheinwerfer-Einfassungen und ähnliche Teile kann man statt zu Drucken, auch mit selbsthärtender oder "gebackener" Modellierknete machen, zum Beispiel die hier:


    https://www.conrad.de/de/p/ame…cOpb_81DKKSUaAlXCEALw_wcB


    oder...


    https://www.staedtler.com/de/d…lliermasse-von-staedtler/



    ...und hier LED-Kleinkram, Scheinwerfer usw.:


    https://www.rc-beleuchtungen.de/de/


    https://modellbau-schoenwitz.d…xEAG80DD_GmRoCfo0QAvD_BwE


    https://www.voelkner.de/produc…slider&itm_campaign=29240


    https://www.mein-rc-shop.de/ep…121/Categories/Elektronik


    ...und hier Sticker, die man sonstwo kaum findet...


    https://xxxmain.com/collections/stickers

    Hallo Daniel, mein Enkel möchte unbedingt dass ich ihm einen Flamemen nach deinem Beispiel spraye, so ähnlich zumindest.

    Ist das Airbrush? Mit abgeklebter Vorlage von aussen oder von innen? Ich trau mich nicht so richtig.

    Am kommenden Wochenende kommen die Enkel und dann wird es ein Fahrvideo geben.


    Zur Info hier noch ein kurzes Video, da sieht man etwas verlangsamt das Eigenbau-Chassis mit dem Achse-in-Achse-System. Der Trailer mit seinem Interieur ist nicht ganz leicht, da braucht es ein stabiles Achssystem. Das Original hat Einzelradaufhängung, mein Trailer hat zwar Starrachse, aber einzeln gefedert.

    Wenn jemand erstmals so einen Camper baut (schnitzt) dem würde ich evtl. nicht zu einem Eigenbau-Chassis raten, sondern zu einem aus im Internet bekommbaren Teilen. Wer natürlich einen 3D Drucker hat, der kann sowas auch drucken.




    Wer sich für einen "komplett" gedruckten mit Einzelradaufhängung interessiert, da gibt es einen ausführlichen Thread von Guden:


    RE: Bruder EXP6