Posts by Lifthrasir

    Hallo Clborg,


    wenn vor dem Einbau des Stabilisators die Federung hinten und vorne im Ansprechverhalten in etwa ähnlich waren, dann solltest Du meiner Meinung nach die Federung so lassen, denn durch die weicher wirkende Federung kann der Behemoth insgesamt noch gut verschränken und die Federung der hinteren Achse erscheint nur "härter" weil das Verschränken durch den Stabilisator erschwert wird - die Hinterachse wird als Gesamtes nicht weicher einfedern.


    Zur Drag-Brake, sie ist etwas anderes als die Hill-Brake. Bei der Drag-Brake wird das Fahrzeug abgebremst, sobald der Pilot auf Neutralstellung geht, ist die Drag-Brake auf 100% eingestellt, bremst das Fahrzeug auch so schnell wie möglich ab.

    Meiner Meinung nach sollte ein Rock Bouncer oder Racer nicht so abrupt abbremsen, sondern eher ausrollen, daher habe ich bei meinem ESC die Drag-Brake auf 5% reduziert. Nachteil, das Fahrzeug wird am Hang nicht mehr gehalten, weil die wenigsten ESC noch die Einstellmöglichkeiten einer Hill-Brake haben.

    Anders wäre es, wenn das ESC 3 Fahr Modi hat und der 2. Modus eingestellt ist.

    1. Vorwärts - Neutral - Bremse (kein Rückwärtsfahren möglich)

    2. Vorwärts - Neutral - Bremse und um Rückwärts zu fahren erst wieder von der Bremse auf Neutral und dann erst Rückwärts

    3. Vorwärts - Neutral/Drag-Brake - Rückwärts

    Grundsätzlich find ich die Idee mit den 2 Scharnieren ja nicht so schlecht, das Chassis selber wird ja nicht so viel wiegen.

    Aber das mit den Extra hebeln für die Dämpfer hab ich bis jetzt noch nicht verstanden.

    Die Hebel, an denen die Dämpfer befestigt sind, gewährleisten eine zusätzliche, einfache geführte und ungefederte Bewegung der Dämpfer/Achsen. Steht das Fahrzeug ist durch die Umlenkung der Hebel der "untere" Punkt des Kreisbogens der Endanschlag für die Aufwärtsbewegung (ohne den Federweg der Dämpfer zu berücksichtigen), werden die Achsen entlastet, kann der Dämpfer/Achse um die Strecke des Kreisbogens bis zum "oberen" Endanschlagpunkt eine zusätzliche Wegstrecke erfahren. Diese Hebel ermöglichen also ein Droop Setup der Achsen als zusätzlicher Weg zu dem Federweg der Dämpfer.


    Im Video ist das von 3:30 - 3:50 gut zu erkennen.


    Ich hoffe ich konnte das richtig und verständlich erklären.

    Gerne! Solltest Du mal Interesse an Aluminium Achsen ähnlich AR-60 Achsen haben, ich nutze Fimonda Diamond Achsen, die sind vom Aufbau den AR-60 Achsen ähnlich und haben das Differential Gehäuse der AR-44 Achsen (Hypoid Getriebe). Die Achsen lassen sich in vielen Varianten umbauen, da die Achsrohre demontiert werden können und der obere Linkhalter auch an der Unterseite der Achse befestigt werden hann. Das einzige was nicht geht sind Durchtriebsachsen. Aber Over/Under Drive und cw/ccw drehende Tellerrad/Triebling gibt es auch.


    Hier mal eine zerlegte Diamond Achse.


    Und ein Vergleich.


    Viel Erfolg beim Umbau! Herzliche Grüße! Detlef

    Nun ja, zu viel Verschränkung bei einer reinen Klettermaschine? Die verschränken doch teilweise um 90° rum - oder nicht?

    Der fährt auch mit hohlen Reifen, also keine Reifeneinlage, ergo wird es sich um einen reinen Performance MOA Crawler handeln, wahrscheinlich sogar ein Wettbewerbstaugliches Fahrzeug.

    Okay, im Beitrag #20 hörte es sich so an, als wenn es das Achsengehäuse auch aus Stahl gäbe. Über Aliexpress bestelle ich auch einige Teile bei Shops meines Vertrauens und wenn ich warten kann.

    In dem Thread zu dem aktiven Fahrwerk kam die Idee eine Niveau Regulierung für jedes Rad einer Einzelradaufhängung, gesteuert über Neigungssensoren, die dann Vorteile bei Hangfahrten in jeder Bewegungsrichtung bieten würde. Stichwort Kreisel/Gyro System eines Quadrocopters.

    Klar ist, das der Maßstab entsprechend groß sein sollte oder die Komponenten entsprechend klein, aber ich denke bei den heutigen elektronischen Möglichkeiten sind die Grenzen des Machbaren schon sehr hoch anzusehen. Und die Gedankengänge dazu machen Spaß, mir zumindest.

    Eine Schraube in der Nähe des Differentialgehäuses greift schon nicht mehr. Hier habe ich jetzt ein M4 Gewinde geschnitten und hoffe das meine Schraube (noch auf dem Weg zu mir) jetzt greift.

    Ein Hinweis zu defekten Gewinden, es gibt einen Gewinde Reparatur Set, die Gewindeeinsätze gibt es in verschiedenen Längen. Es gibt zu dem Thema auch einen Thread, den ich momentan aber leider nicht mehr finde.

    Wenn der Schieber mit dem Hebel der Schwinge fest verbunden wäre, Hätte ich keinen Restfederweg mehr. Einfedern soll die Schwinge ja, nur nicht weiter ausfedern.

    Stimmt - nicht daran gedacht. Du hast eine Variante mit horizontal liegenden Federn, also praktisch eine Canteliver Federung. Wenn die Haltepunkte der Federbeine oder der Umlenkhebel der Canteliver Federung dabei verstellt würden? Nur so als Gedanke eingebracht. Die Verstellung könnte dann eventuell auch mit Spindeln aus dem 3D-Drucker Bereich realisiert werden.


    Oh man, die Gedanken sind schon wieder am Kreisen.

    Hallo Peter!


    Wow, toll was Du hier zeigst! Danke!


    Deine Verstellung funktioniert mit einem Schieber, der die Nasen der Radträger einzieht und "locker" durch die Federbeine wieder ausfahren lässt. Im Gelände hast Du also einen größeren und weicheren Federweg und auf der Straße liegt der Trailer härter und tiefer - wenn ich die Funktionsweise so richtig erkannt habe?

    Wenn der Schieber in dem Nasen der Radträger durch Löcher in den Nasen und Gleitlager (Kugellager sind meines Erachtens zu groß und nicht notwendig) mit dem Schieber fest verbunden wären, wäre die Verstellung sicherer, das dann ein Stoßdämpfer das Ausfedern verhindert, weil er klemmt, würde nicht mehr vorkommen.


    Es gab mal über eine Niveau Regulierung einen Thread - habe ihn auch wieder gefunden "aktives Fahrwerk" - Als Verstellung werfe ich im Stile des Brain Storming eine Steuerung über ein Schneckengetriebe, Selbsthemmend, fein zu justieren und belastbar - nur nicht schnell und wahrscheinlich schwer zu kontrollieren.


    Hier bleibe ich dran! So eine Niveau Regulierung wäre für ein Amphibien Fahrzeug interessant, weil die Räder/Achsen bei Wasserfahrt eingezogen werden könnten und so weniger Fahrwiderstand bieten würden. Einsatzmöglichkeiten und Ausführungen gibt es jede Menge. Technik die Freude macht...


    Herzliche Grüße! Detlef


    P.S. Dein Schieber könnte die Nasen auch "umfassen" um eine gesicherte Verstellung zu ermöglichen. Hülsen als Lagerung sollten wirklich ausreichen, die Bewegung ist nicht auf Drehzahl und Leichtgängigkeit gedrillt, sondern auf Material schonende Funktion möglichst klein gestaltet.

    Hallo Peter,


    das liest sich nicht toll! Ich selbst nutze in vielen Projekten Aluminium Achsen aus chinesischer Produktion, hauptsächlich die Diamond Achsen von Fimonda, eine Mischung aus AR-60 und AR-44 Achsen und kann bisher nichts schlechtes darüber berichten. Ich nehme die Achsen vor dem ersten Gebrauch auseinander, reinige sie, setze 2RS Dichtungslager ein, fette sie neu und verwende Loctite 222 Sicherungslack, also leicht lösbaren Lack.

    Das Problem bei den beiden von Dir gekennzeichneten Schrauben, die die Achsrohre halten, sie dürfen wirklich nicht länger sein, weil sonst die Steckachsen geklemmt werden.


    Aus meiner Zeit in China habe ich so einiges über Prozesse in der Produktion gelernt, so auch über Aluminium Druckguss Teile. Deren Qualität vom Druck beim Guss ist, das wiederum von der Gussform abhängig ist. Alles ist natürlich eine Sache von Geld, denn eine Form in die das Aluminium mit höherem Druck gedrückt werden kann, kostet das 3-fache und natürlich wird mehr Material verwendet. Viele Chinesen produzieren gerne gewinnoptimiert.


    Kannst Du Deine Quelle für die Aluminium Achse angeben? Und Du hast in Deinem Beitrag #20 von Achsen aus Federstahl geschrieben, das hört sich interessant an, hast Du dazu einen Link?


    Ich drücke Dir die Daumen das Deine Reparatur erfolgreich wird!


    Herzliche Grüße! Detlef

    Hallo Markus,


    gerne geschehen! Wie sich die kleine Carson Funke zur normalen Traxxas Funke verhält kann ich Dir nicht mehr wirklich sagen, da ich diese bei meinem TRX-4 schnell gegen eine FlySky GT-3 getauscht habe, aber ich kann Dir sagen, das mein Sohn keine Chance hatte die Fernsteuerung sicher zu bedienen - und dann verlieren die Kinder eher die Lust am RC Hobby.


    Das Papa Ding kannst Du später meiner Ansicht nach immer noch gut umsetzen, besonders wenn Mama sieht wie viel Spaß es der Tochter macht. ;) Der Trend zum 2. Wagen ist im 1:10 RC Bereich leichter zu finanzieren.


    Die zusätzlichen Funktionen wie Diff-Sperren und Gangschaltung ohne durch den Empfänger angesteuerte Signale zu belassen könnte funktionieren, könnte aber auch zu unkontrollierten Schaltzuständen führen. So was habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert.

    Es ist auch möglich bei dem Sport andere Karos aufzusetzen und die Räder auszutauschen. Ebenso wäre eine Nachrüstung mit Diff-Sperren und Gangschaltung möglich --- macht aber nicht wirklich Sinn. Dann lieber später zum Papa Geburtstag ein zweites Vollblut TRX-4 dazu kaufen. Meine Ansicht.


    Die Entscheidung liegt letztendlich bei Dir - wer die Wahl hat, hat die Qual. :aetsch: Angefixt haben wir Dich augenscheinlich. :lol:


    Herzliche Grüße! Detlef


    P.S. Der TRX-4 Sport ist auch ein TRX-4, nur eben ohne die Schaltung und ohne die Diff-Sperren, ansonsten geht alles exakt wie bei der Vollversion. Der Sport steht dem Voll TRX-4 eigentlich auch kaum hinterher, all die Autos machen das was sie sollen --- Spaß!

    Hallo Markus!


    Aus dem Titel lese ich "blutiger Anfänger" was nicht bedeuten muss das Du kein Talent zum Bauen hast. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen das es Richtung RTR (Ready to Run) gehen wird, also nichts zusammen bauen, nichts lackieren - einfach am Geburtstag auspacken (vorher heimlich Akku laden) und los gehts.


    Aus meinen Erfahrungen kann ich auf die hohe Qualität von Traxxas Produkten hinweisen, auch wenn ich jetzt wieder als Traxxas Fanboy hingestellt werde - gerne, ich stehe dazu, denn mich hat Traxxas in vielen Dingen überzeugt. Gerade Anfänger sind damit gut bedient, wenn alles von Traxxas genommen wird, also auch Akkus und Ladegerät, so ist das Zubehör als einfachstes Plug&Play zu bewerten, nicht günstig, nicht immer das Beste, aber für einen Anfänger simpel, sicher und vollkommen ausreichend!


    Für Deine Tochter und Dich empfehle ich dem Traxxas TRX-4 Sport. Warum? Erstens ist die Sport Karo ein PickUp, Deine Tochter kann also die Ladefläche nutzen um Steinchen zu sammeln. Zur Not kann auch eine Kiste mit höherer Ladebordwand auf der Ladefläche befestigt werden.

    Zweitens, der Sport ist eine abgespeckte und vereinfachte Version, sprich Gas geben und Lenken - zwei Kanäle. Keine Gangschaltung, keine sperrbaren Differentiale - wie gesagt, es sollte für einen Anfänger simpel sein und erst recht für Deine Tochter.

    Drittens - Deine Tochter hat noch kleine Hände und es könnte Probleme mit der Bedienung der Fernsteuerung geben. Es gibt von Carson (Klick hier) eine Fernsteuerung, die für kleine Hände besser geeignet ist. Da es eine 2-Kanal Fernsteuerung ist, könntest Du sie relativ einfach gegen die 2-Kanal Fernsteuerung des TRX-4 Sport austauschen.


    Leicht zerlegbar


    Ich persönlich kann Deinem Wunsch, Deiner Tochter kein "Spielzeug" zu kaufen zustimmen! RC Spielzeugautos haben oft keine Proportional Steuerung, sprich sie können nur Vollgas und Lenkung Volleinschlag, eine Proportional Fernsteuerung kann zwischen Stopp und Vollgas ganz viele feine Abstufungen, ebenso verhält es sich mit der Lenkung. Ist ein elektronischer Baustein mal zu Schaden gekommen, lässt sich dieser leicht austauschen, bei den Spielzeugen ist das oft ebenso ein Fall für die Mülltonne, wie ein mechanischer Defekt. Besser, ein Auto lässt sich leicht reparieren und wenn es Spaß macht, kommt auch irgendwann der Wunsch nach Tuning auf - alles kein Problem für denjenigen, der etwas mehr Geld investiert.


    Mein Tipp, schau als Anfänger nach einem Komplett Paket RTR Traxxas TRX-4 Sport mit Ladegerät und Akkus. Fahrzeiten von 1 Stunde sind eigentlich schon als Standard anzusehen. Ich fahre mit meinem TRX-4 und einem 5000mAh Akku etwa 5-6 Stunden. Schau nach einem Angebot am Besten mit 2 Akkus, falls einer mal unterwegs wirklich leer sein sollte, kannst Du den Akku wechseln und weiter gehts - ohne 2. Akku heißt es das Auto nach Hause tragen - nicht toll!

    Besorg Dir die Kinder gerechte Fernsteuerung. Die Geschwindigkeit des TRX-4 Sport kannst Du mit der Einstellmöglichkeit "Dual Rate" am Sender begrenzen - für Deine Tochter langsamer und für Dich alles was der Sport kann.


    Von einem Absims Sherpa rate ich für einen blutigen Anfänger ab. Der Sherpa wird von der Zubehör Industrie nicht so stark gefördert wie die Modelle von Traxxas. Auch ist der Sherpa mit dem ganzen eingebauten SchnickSchnak zu kompliziert, es wird Deine Tochter überfordern und der Austausch mit der Kinder gerechten Fernsteuerung kann nicht erfolgen. Der Sherpa ist nicht in der Qualität wie ein Traxxas gefertigt. - ich weiß, es gibt bestimmt andere Meinungen dazu - dies ist auch nur meine Ansicht!


    Meine Empfehlung basierend auf meinen Erfahrungen, auch mit der Fernsteuerung, die mein Sohn als 3-jähriger genutzt hat und damit zurecht kam.


    Herzliche Grüße und viel Spaß beim Geburtstag und den folgenden Waldspaziergängen!

    Detlef



    P.S. Apropos Lenkservo austauschen - um ganz normal zu fahren, reicht das originale Servo vollkommen aus. Erst wenn es ins Eingemachte, schwierige Gelände geht, könnte ein Tausch notwendig werden. Die meisten original Lenkservos geben ihren Dienst auf, weil die Lenkung im Stand vor einem Hindernis bewegt wird. Wird normal während der Fahrt gelenkt oder im Stand ohne ein Hindernis beiseite schieben zu wollen - reicht das eingebaute Lenkservo aus.

    Der Sport geht out of the box und macht Spaß! Tunen und Austausch kann später immer noch erfolgen.

    Diese Frage pauschal zu beantworten ist wie ein Horoskop lesen, es passt immer jede Antwort - je nach Sichtweise.


    Pauschal - nicht immer ist mehr Gewicht auch gut, denn es muss auch über jedes Hindernis gewuchtet werden und jeden Anstieg. Gerade bei Blei in den Rädern sollte das negative Drehmoment beachtet werden. Je weiter Gewichte vom Radmittelpunkt entfernt angebracht werden, desto höher sind die Belastungen auf den Antriebsstrang durch die Massenträgheit.

    Meine Empfehlung, wenn es eben möglich ist, sollte auf das Blei in den Rädern verzichtet werden.