Posts by .Cee.

    Eben, an den Vorschaubildern erkenne ich modifizierte Truckachsen, um einiges klobiger wie schon die nicht grad schlanken Achsen von CMX.


    Ich werde mir sicherlich einen CC-02 kaufen, um mit schwätze zu könne, aber es eilt mir nicht.;)

    Also ich muss ehrlich sagen, ich finde die Achsen recht sexy...

    Gut, unter einem G könnten die etwas komisch wirken, aber so an und für sich...


    Ich lass mich mal überraschen, ich werde wahrscheinlich kein Käufer der erste Stunde sein - aber langfristig nicht auszuschließen...

    Ein DT-02 ist nunmal auch ein anderes Chassis, dass der sich anders fahren lässt.


    Klar, man vergleicht sie trotzdem, weil der 03 eben der Nachfolger ist. Aber vergleiche sind schwierig zu sehen.

    Nur weil die sich vieles teilen, teils ganze Baugruppen, macht es sie noch lange nicht ähnlich.

    Alleine die Tatsache mit dem Radstand macht die schon recht unvergleichbar auf einer direkten Ebene.

    Interessant wäre es gewesen, wenn beide den gleichen Radstand usw hätten, ob man da von Verbesserungen sprechen kann oder nicht.

    Echt nicht? Mir ist es bei einem langsamen (ca 10kmh schnell)

    Crash gebrochen.

    Da war dann defintiv schon vorher was und das nur der letzte Impuls der fehlte...


    Ich versuche immer, möglichst gerade zu landen. Und sei froh, dass eure DT 03s wie auf Schienen laufen.

    Wo fahrt ihr denn?

    Laut einem gewissen Engländer, ist es nicht möglich den DT 03 präzise bzw einfach über die Strecke zu prügeln.

    Guckt ihr einfach mal Thercracer DT 03 Tuning.

    Laut einem gewissen Engländer bezieht sich das A: Auf High Grip strecken und B: hat ein gewisser Engländer auch einige schwerwiegende Änderungen gemacht, bevor er das Ding das erste mal gefahren ist.

    Habe den DT auch nie auf Teppich bewegt, aber gucken wir doch mal kurz, wofür der DT-03 gebaut wurde und wo dieser "zuhause" ist...


    DT-03 wurde als direkter DT-02 Nachfolger / Ablöser für den Fighter Cup gebaut.

    Alle Strecken/Bilder die ich vom Fighter Cup kenne, sind Sand/Lehmstrecken.

    Ich weiß nicht, ob wir uns jetzt noch weiter über Teppichbahnen unterhalten wollen...

    Ich weiß, sind 2 verschiedene Welten, aber das Prinzip ist das selbe

    Das Prinzip ist ab einem gewissen Punkt, und erst recht mit einem anderen Chassis, nicht mehr das selbe.

    Mechatronk hats wohl ausprobiert und aufgeführt, was am DT03 passiert.


    Rustler und Slash kann man dazu auch an keinem Ende mit dem DT-03 vergleichen.

    Asso und Co sind immerhin noch "in der Welt" eines DT03, aber auch bei weitem einfach technisch überlegen, Angefangen bei der Geometrie der Aufhängung, geendet beim Material.



    Man kann halt mit Öl und Federn spielen, aber wie gesagt, Sprung ist das eine, die Kurve und andere Unebenheiten das andere, und "kurz" was verlieren, weil das Chassis am Boden bremst ist nicht so schlimm wie in jeder Kurve was verlieren. Üblicherweise gibt es mehr Kurven als große Sprünge.


    Und Buggys sind, wie gesagt, nun mal so konzipiert, dass die Energie über die Chassisplatte in den Boden geht, ab einer gewissen Sprunghöhe.

    Alles andere macht (entweder/und) Dämpfer krum, Dämpferbrücken kaputt, Querlenker kaputt,...


    500 ist Tamiya Baukasten, 550 wird da nicht viel verändern.

    Derweil passierten andere Sachen...


    Ich hab meine Linkaufnahmen an den Achsen noch mal überarbeitet.
    Vorher war zwar schön elegant irgendwie, mit den Aufnahmen als Kombination mit Skidplate am Rad... Was ich nicht bedacht habe: Da steht der Dreck drin wie Teufel.
    Will sagen, letztens wars nass, dreckig, matschig und lehmig. Und ein Klumpen, wo Links und Dämpfer drin verschwanden.


    Den Dreck rausgepult und die Winkelstücke umgedreht, dass die jetzt auf der Achse liegen.
    Problem dabei war, dass meine Dämpferaufnahmen natürlich damit außer Funktion gesetzt waren, da sich die Kolbenstange hätte um den Winkel biegen müssen... Oder man hätte da was adaptiert,...
    Jetzt gibts die beliebte Lösung, dass die Dämpfer am unteren Link angreifen. Kleine Problem, dass der obere Link etwas in die Feder steht, wenns voll ausfedert. Aber damit kann man leben.
    Macht am Ende nur ein paar Geräusche, und das muss.



    Anderer Winkel für die Dämpfer führt zu anderer Kraftverteilung und ergibt ein weicheres Heck.
    Auf der Werkband dachte ich noch zu weich - aber die erste Ausfahrt gestern damit hat gezeigt, dass es gut wurde.



    Gewissermaßen zeitgleich ist über die letzte Woche der lange Überhang, von etwa 4.5cm, verschwunden.
    Vorher


    Nachher



    Ich hatte glaube ich alle Überlegungen angestellt, wie man Ladeflächen abkappen kann, von Flatbed über diverse Schnittlinien durchs Radhaus, abfallende Seitenwände,...
    Ladeklappe, oder zumindest eine Kante, war von Anfang an abgewählt. Ein Lastentransport soll es nie werden.
    Seiten gerade lassen, schräg nach hinten zulaufend,... Man siehts kaum, aber sie laufen jetzt etwas schräg zu. Die Außenseiten der Ladefläche entsprechen den Winkeln des Chassis hinten.


    Auch mit dem "auf der Ladefläche", glatt, was mit ABS Streifen andeuten,... vorerst ist die originale zurechtgeschnitten eingezogen.



    Man erkennt auch schon zwei Positionsleuchten hinten, vorn kam auch direkt Licht mit.


    Da auch wieder viel und lange überlegt, verschieden große fertige Scheinwerfer rangehalten, Ideen zum Eigenbau für eckige,...
    Ja, 80er Squarebodys haben alle eckige, aber auf der anderen Seite ist hier ja sichtlich keine Absicht mehr von einem Serienzustand zu sprechen.
    Daher gabs 2x große Runde und 2x kleine Runde, beide in kaltweiß.
    Die kleinen sehen leicht angewinkelt nach außen/unten, drunter ist ewiges rumgefeile aus ABS um den Winkel zu realisieren.
    Streugläser wird es glaube ich bei dieser Shitbox auch nicht geben... aber das ist noch in Überlegung und schnell nachzurüsten.


    Weil man schon im Lichtthema war


    Rocklights, ohne gehts einfach nicht im Gelände.
    Ich muss mir mal dringend wieder LEDs kaufen... Alle Fahrzeuge haben mitlerweile warmweiße Rocklights... Auf der anderen Seite könnte man es bald als Markenzeichen verkaufen mit kaltweißen Scheinwerfern und warmweißen Rocklights... Ich glaube ich behalte es doch.



    Rocklights verkabeln hat ja noch nie Spaß gemacht, und im CC irgendwie noch weniger...
    Es ist nicht schön, und wird wahrscheinlich auch noch mal geändert - also zumindest die Kabelführung.


    Das Licht ist im Gesamten schaltbar, sprich alles oder nichts, was anderes brauche ich auch ehrlich gesagt nicht.
    Straßenzulassung ist nie mein Ziel, und alles andere ist Gewicht.
    Es war gerade nichts anderes mehr da, daher wurde vorerst ein altes Graupnerservo mit Getriebeschaden geschlachtet, ein sehr sehr altes. Etikett nicht mehr vorhanden.


    Fürs Licht ist ein 9V Block da, der ist erstmal ganze hinten eingezogen, dementsprechend auch mit grobgepfuschtem Batteriehalter.
    Der muss aber wahrscheinlich noch mal umziehen, wenn die Servowinde irgendwann kommt, die soll weiterhin ins Heck, dass ich nicht zuviel umleiten muss für Winde vorn/hinten.
    Aber solange kann ich den schon mal als Gewichtsdummy nutzen.





    Abschließend kann ich noch sagen, ja er steht hinten hochbeinig, lässt er nach sobald die Dämpfer mal in Bewegung waren. Normales hinstellen im Einsatzgewicht reicht da nicht - zumindest bei den Dämpfern.

    Tatsächlich ist es bei Buggys und Truggys auch gewollt, gar notwendig, dass die ab einer gewissen Aufprallenergie mit dem Chassis aufsetzen.

    Klar, könnte man dämpfen, aber dann wird A: Das Fahrverhalten schlechter und B: Die Energie geht dann komplett durch die Dämpferbrücken/Daämpferaufnahmen, was früher oder später dann zu Übermüdung durch Überlastung führt.


    Daher sollte man erstmal klären, was vor dem Durchschlagen ist...

    Zudem ist "Durchschlagen" auch nicht ganz richtig, soweit ich mich erinnere sind die Dämpfer im Standart mehr als lang genug, dass eben das Chassis aufsetzt, bevor die Dämpfer am Ende sind...

    "Durchschlagende Dämpfer" beschreibt nach meiner Interpretation, dass die Dämpfer voll in die Endlage ballern.



    Ich merk gerade, ich muss den DT echt mal wieder von der Wand holen... der hängt da schon lange...

    Das Gefährt (Wraith II) was tuxstang verlinkt hat ist ein Rock Buggy, ein richtiger Competition Crawler, kurzer Radstand, 4WS, Winden vorn/hinten, sperrbare, freilaufende und blockierbare Achsen,..

    Der Bomber ist ein Ultra4 Buggy, recht beliebtes Chassis.

    Wraith ist halt schon recht betagt und alt (2002), Klassenzuordnung ist schwierig, wurde in Ultra4 gefahren, aber auch bei Rockcrawling Events, soweit ich weiß...


    Stammen übringends alle aus dem Hause Marked Motorsports.



    Wohin der Capra geht kann man nur abwarten, mir wäre kein Rockbuggy, Rockbouncer, Ultra4,... bekannt, mit dem (Projekt)Namen "Capra".
    Der Marked Motorsports Wraith II ist ja auch schon 2 Jahre alt...

    Nicht auszuschließen, dass MM was neues für 2020 entwickelt hat und das zusammen mit dem Modell vorgestellt wird...

    Wäre zumindest marketingtechnisch ein gar nicht so schlechter Zug.

    Ich hab da nen abgebrochenen schmalen Schlitzschraubendreher für...

    Da juckel ich auch die Lager vorsichtig langsam mit raus, die halt nicht anders rausgehen.

    Letztendlich gehts mit allem, was durch die Bohrung passt. Man sollte nur drauf achten, dass man das Lager ggf. Stück für Stück hebelt in einer Kreisbewegung, um den Lagersitz nicht noch mehr zu vergewaltigen...



    Geht halt auch nur, da es wie gesagt, selten richtige Presspassungen gibt, sondern das alles eigentlich immer noch unter Spielpassungen fallen dürfte.

    Und, wie gesagt, dazu gibt es halt auch keine vernünftigen Abzieher in der Größe, und noch weniger Möglichkeit, dass es eben funktionieren kann. Ich mein, wie will man 3 Arme + Splindel durch ein 3-6mm Loch kriegen, das verbiegt doch schon beim Angucken...




    Für ein paar Euros sicherlich ein gutes Set, will ich erstmal gar nicht verneinen.

    Viel interessanter ist eigentlich die Qualität der schneidenden Sachen, sprich Schere und Löchlibohrer.

    Da kann man doch etwas mehr Geld sparen.

    Gut, eine Lexanschere kostet 3-6€ - anders siehts da bei Lexanbohrern aus, da wird man schnell 12€+ los.

    Zu den Lexanbohrern

    Ich habe nicht gesagt, dass die mit Skala qualitativ besser sind, das "gut" ist mehr, wie wir übereinstimmen, den Nutzerfreundlichkeit zuzuordnen.

    Was jeder draus macht, ist dann was anderes. Aber man hat zumindest eine Idee, ob man eher 4mm oder eher 5mm hat, ohne genauer nach zu messen.

    Klar, ist es gerade in Lexan, schnell zu viel. Aber das sind Erfahrungen die man machen darf/muss/soll.



    Zu den Lagern

    Reinpressen, wie gesagt, idealerweise mit einer größeren Auflagefläche, als der Kugellager Außendurchmesser.

    Bei gleich großer, oder gar kleinerer, Fläche kommt entweder die Kraftübertragung über den Innenring, oder aber man setzt schnell schief an, beschädigt die DIchtung, oder den Außenring.

    In z.B. C-Hubs hat man ja meistens noch genug Platz für etwas größeren Druchmesser, als Lageraußenmaß, um eine gleichmässige Kraftverteilung auf den ganzen Außenring zu haben.

    Auf die Welle gepresst findet man ja im Modellbau, zum Glück, seltenst.

    Zum Auspressen/Abziehen gibts es da tatsächlich, auch bei größeren Größen, keine wirklich geilen Lösungen, da man ja eben nicht auf die anderen Seite an den Außenring kommt.

    Es gibt ähnliche Tools, wie z.B. die Abzieher für Wellen, nur dass die Krallen eben nach außen gehen... Aber die kriegt man auch nicht immer angesetzt und funktionieren halt auch nur n Fällen, wo hinter dem Lager was massives kommt.

    Oder man die Möglichkeit hat, entsprechend was als Demontagehilfe anzubringen...

    Und in "üblichen" Modellbaugrößen wird das auch alles nichts, bzw so filigran, dass man da keine Kraft reinbringen kann/will...


    Tatsächlich, egal ob 8mm Lager oder 250mm, kenne ich es auch oft mit "viel Gefühl" über den Innenring, weil eben selten eine andere Chance besteht, wichtig dabei ist auch eine gleichmässige Kraftverteilung.

    Da tuts das Tool dann eben auch...

    Ich machs meist mit einem Holzstift, wie gesagt, richtig gepresst sind die ja nie, und richtig angerottet auch eher selten...


    Ganz davon ab, egal welche Größe, ein Lager baut man aus, wenn es kaputt ist, bzw seine Lebenszeit erreicht hat. Da ist es dann auch ein wenig egal, ob es dabei schaden nimmt, es wir ja ohnehin ausgetauscht, bzw Teile davon.


    Und zu guter letzt, wirkliche Presspassungen sind es ja auch nie im Modellbau, meist kriegt man die Lager ja entspannt mit dem Daumen reingedrückt - sofern man gerade drücken kann...

    Zu dem Lager-Tool-Zapfen-Dingens ein paar kurze Worte.


    Verbaut sind Radiallager, die mögen von Haus aus keine großen Axialkräfte.

    Diese sind entweder auf die Welle gepresst, oder eben gehäuseseitig in den Lagersitz. Das entsprechende Gegenüber (Welle oder Gehäuse) hat Spiel und das Lager flutscht da ohne großen Widerstand rauf/rein.


    Mit dem "Tool" kriegt man Lager grundsätzlich nur auf dem Innenring gepackt, sprich kann Lager nur gehäuseseitig rein-/rauspressen, der Kraftfluss verläuft durch das Lager axial und drückt den Innenring aus der Mitte.

    Richtig erfolgt der Ein-/Ausbau von Kugellagern mit Krafteinwirkung über den Ring, der ein-/aufgepresst wird, also in diesem Falle auf dem Außenring, und sofern das Lager bündig im Gehäuse verschwindet nimmt man auch einen Zapfen mit größeren Durchmesser als Lager, damit dieses nicht beschädigt wird.


    Gut, im Modellbau sind die Presspassungen nun überschaubar, und es geht auch über den Innenring.

    Man kann es fast vernachlässigen, aber es bleibt grundlegend falsch.




    Zum Rest:

    Ja, durchaus nützlich, aber nicht unbedingt so notwendig.

    Ein Lochbohrer ist schon eine feine Sache, nicht nur für Lexan, weil er eben wirklich runde Löcher macht, im Gegensatz zu "normalen" Bohrern.

    Gute Lexanbohrer haben auch eine Skala dran, dass man schon beim schneiden erkennt welchen Durchmesser man hat.

    Ein paar Maße wären mal interessant...


    In der Frontansicht lässt sich ja relativ einigermaßen schätzen.

    Die Befestigungen auf der Achse fürs Servo sind da, die scheinen etwas schmaler als ein Servo zu sein, was sich so aus der Schrägansicht schätzen lässt...

    Geschätzt könnte das eine Achsbreite von 180-200mm werden?

    Wenn sich das bei dir so stark äußert liegt aber ganz woanders der Wurm würde ich behaupten...

    Wäre das ein generelles Problem, wäre das TT bei weitem nicht so ein Verkaufsschlager wie es ist und ebenso würden EuroCup und Co nicht exisiterien / hätten nie existiert, genau so wenig wie Umbauten für diverse Anwendungen, wie z.B. Rallye.

    Kommt drauf an wie sehr man sich an die Vorlage halten will / wird / gehalten hat.


    Das WeRock Regelwerk kenne ich nicht, aber wird vermutlich dem Supercrawl Regeln ähnlich sein und da ist meine ich in Pro Mod ein Reifendurchmesser von 40" Maximum.

    Da ist die Frage obs 1:10 oder 1:8 wird, dann sinds ca. 100mm oder 120mm.



    Nach bisherigen Infos sehe ich eine tendenzielle Ablösung für Bomber... oder halt Wraith. Je nach dem welche Fahrzeuggröße es wird.

    Portale machen halt den Schwerpunkt wieder hoch... Sehe ich sehr gemischt.

    Zudem hab ich mit der Hinterachse eigentlich keine Probleme, was Bodenfreiheit angeht.




    noumenon

    Wenn man die Getriebestufe kompakt gebaut kriegt, dass die vom Abtrieb nach hinten raus nicht viel weiter rauskommt als der Motor, dürfte das auch mit kurzem Radstand kein Problem sein.


    Wie gesagt, ich komm da vielleicht drauf zurück.

    Die Getriebestufe könnte man ja recht nah am Abgang anflanschen, um möglichst wenig zu verlieren...


    Ich werd mal ein wenig das Gehirn verkrampfen und messen...

    Vielleicht komme ich auf dein Angebot zurück, meine Fertigungsmöglichkeiten sind da etwas eingeschränkt.


    Oder ich treibe doch noch andere Achsen auf, ich weiß mitlerweile dass Ascender und Sawback Achsen für 7%, bzw 13%, Unterschied sorgen...

    noumenon

    Auch eine Überlegung wert... Oder andersrum und die Standartachse behalten...


    Müsst man nur eine Getriebestufe finden die passend ist, bzw gibt es da überhaupt eine Anlaufstelle für fertige?

    Oder bleibt nur der Eigenbau?



    Auf der anderen Seite zieht damit ja wieder ein mechanischer Schwachpunkt mehr ein, bzw mehrere...

    Und es geht schon wieder weiter ;)

    Heute auch mal mit beschnittenen Bildern.



    Fang ich mal bei dem kleinen "Wunder" an...
    Als ich die Lenkung umgestrickt hatte, habe ich den Diffdeckel etwas beschnitten, dass der eben oben an der Anlenkung vorbei passt und ich nicht die Lenkung zerlegen muss, um an Motor und Co zu kommen.
    Naja, gestern gings auf die letzte kurze Runde mit der Chinaachse...
    Dabei hat er einmal ordentlich Sand geschaufelt... Gefühlt hat jedes Sandkorn seinen Weg in das Loch gefunden, und da ja 4-5mm Luft drunter sind sofort im ganzen Getriebe verteilt, was mit sofortigem lautem Geknirsche quittiert wurde...
    Im Anschluß war Steinchen- und Sandpulen angesagt... Und Abhilfe schaffen, PS Reste gegriffen, verklebt,gefeilt, und unter den Diffdeckel geklebt... muss ja nicht schön sein, nur funktional.



    Das Bild ist tatsächlich ohne Filter oder Schnickschnack. Das ist rein die Beleuchtungssituation im Keller + Blitz...



    Wie schon abzusehen war, die Chinaachse ist auch gleich wieder rausgeflogen, wenngleich auch die Kletterfähigkeit damit extrem gestiegen war, aber dass das Drehmoment überall im Chassis rausgedrückt ist, kann ja nicht lange gut gehen...
    In dem Zuge gabs gleich hinten eine kleine Abspeckkkur und etwas Lack für meine Link/Dämpferhalter.
    Ja, die sind lustlos und ohne Aufwand lackiert - die beste Möglichkeit dass die von vornerein abgeranzt aussehen. Ein paar Kratzer kommen dann schon von allein.



    Das verlorene Gewicht habe ich dann direkt oberhalb der Achse wieder angefügt, wie schon mal erwähnt, die oberen Links waren viel zu weit unten angeschlagen...
    Die Mathematik seitens BustedKnuckles sagt zwar, dass die noch 2mm höher müssten, aber da fängt der Aufwand dann mit an, so war das einfach nur oben angeflanscht und gut.
    Mal sehen, ob der gepfuschte Winkel noch Farbe kriegt, oder ob ich den Silber lassen will... Ich finds gar nicht soo schlecht.


    Damit hat sich der Kardanwinkel wieder etwas entschärft, durch die neuen Anschlagpunkte sind jetzt aber wahlweise die unteren Links zu lang, oder die oberen zu kurz...
    Habs erstmal zurechtgeschummelt und etwas Luft reingedreht.


    Der kurze Verschränkungstest, alles wieder wie gewohnt.
    Alle 4 Räder behalten Bodenkontakt bei knapp 8cm Höhenunterschied an der Hinterachse, voll eingefedert sind weiterhin 2-3mm Luft zum Chassis,..



    Und dann ging das Projekt "Gewichtsverteilung" los.
    Das Lenkservo ist schon mal umgezogen.
    Ich wollte es eigentlich tiefer haben, aber nicht mehr ausreichend Material da... Also hängt es jetzt erstmal etwas höher.
    Wenn ich mal wieder eine bunte Mischung Metall bestelle kommt das definitiv anders.
    Ja, ich hätte es auch "gerade" setzen können, Abtrieb nach oben,... Aber damit wäre ich gar nicht so viel tiefer gekommen, zudem wäre das auch nervig geworden, da ich das Blech etwas in Form der Kotflügel gedengelt habe.
    Ursprünglich wollte ich das Servo auch andersherum einbauen, aber da ist entweder der Weg viel zu kurz zur Anlenkung (aktuelle Einbaulagen, nur halt gedreht), oder mir fehlts Material, dass ichs festmachen könnte...
    Also muss es erstmal so durch die Welt fahren...


    Hat auf der Testrunde aber aufjedenfall schon Wirkung gezeigt, Kipplage hält sich überraschend in Grenzen, aber das "mehr" vorne merkt man doch. Auch wenns nur das Servo und etwas Blech ist...
    Ich finds immerwieder überraschend...


    Und nach dem Rückbau ist mir erst bewusst geworden, wie extrem viel diese Chinaache mit der Performance gemacht hat.
    Vorgestern/Gestern war die Testrunde noch recht einfach zu fahren, jetzt bin ich wieder bei rumrangieren und gucken und Punkte genau treffen, dass die Kiste sich rumzieht,...
    Mit dem extremen Overdrive wars halt... geschenkt. Konnte man fast blind fahren...



    Mal schlau machen ob man irgendwo Teile her kriegt, die für etwas Overdrive sorgen...