Posts by amigaman

    Alles gut, war ja auch nur ne Idee. :)

    So hätte man vielleicht mit einem Servo vergleichen können, das glaubwürdige Daten im Web hat.

    Aber 17kg mal eben aus der Hand ist schon nicht schlecht, da hast du recht. Erst recht für das Geld.


    Der Geschwindigkeitstest ginge auch mit etwas Bastelei mit einem Arduino, oder mit einem Video: Filmen und mit Einzelbild ansehen. Aus der normalen Framerate könnte man dann die Zeit bestimmen, bei 60fps auf immerhin 17ms genau.

    Schick! Und Danke für den Test! :D


    Wegen dem Drehmalnmoment: Das wird in kg/cm gemessen, und genau das ist der Trick:

    x kg an einem y cm langen Hebelarm.

    Wenn du jetzt wie auch immer 6kg gemessen hast, musst du nur noch den Abstand Kronenmitte/Loch messen und kannst dann das Drehmoment bestimmen.

    An einem 2cm langen Arm wären deine 6kg Gewichtskraft dann 12kg/cm.


    Von daher sind die "25kg angegeben" sehr optimistisch, dazu müsste der Arm 4cm Lochabstand lang sein.

    Aber da gibt's ja auch noch dynamische und statische Kräfte, dazu Temperaturen, Spannungen, Kabellänge, und natürlich schreibt man des am geilsten aussehenden Wert drauf.

    Der dynamische Wert (losfahren mit Gewicht und unter Last hochziehen) dürfte der kleinste sein, der statische (es hält und du versuchst es wegzudrücken) so mittel, und wenn es mit Schwung in den Block fährt kommt das höchste raus.


    Vielleicht hast du Lust, mal einen identischen Versuch mit einem verbreitet bekannten Servo zu machen, dem Traxxas-2075X z.B., oder einem Savöx.

    Erster Test würde mal ein Gefühl geben, wo die Reise hingeht, da TRX keine Daten liefert ist das aber vielleicht wenig aussagekräftig. Dafür ist das Ding vielen hier bekannt...


    Die Geschwindigkeit könntest du vielleicht mit einem Digi-Scope messen: zwei Mikroschalter die an entgegengesetzten Enden (60 oder 90° auseinander) vom Arm gedrückt werden, beide schließen ein Signal kurz. Solange der Arm unterwegs ist, zeigt das Scope einen Puls. Den vermessen, fertsch.

    Viele Servotester machen das mit 1-2ms und messen die Stromaufnahme (bzw. deren Änderung).


    btw., wie lang ist das Kabel? Mir ist beim basteln aufgefallen, das ein 2075X bis auf Getriebe und Gehäuse mit dem 2075 übereinstimmt, nur ist das Kabel am X länger.

    Das Wichtigste wäre wahrscheinlich erstmal der Akkutyp.

    Die Akkutypeinstellung ist m.E. bei jedem ESC so reichlich das unwichtigste.

    Der Unterschied zwischen "Nickel" und "Lithium" ist nur, das der ESC in der "Li"-Einstellung irgendwann mal abschaltet bzw. die Leistung reduziert, weil die Spannung für einen Lipo zu tief wird, während er das in der "Ni"-Einstellung nicht macht und den Akku leerlutscht bis nix mehr geht, weil Nickels das angeblich vertragen. (Die Leistungsreduktion ist übrigens nicht als Akkuschutz, sondern als Signal an den Fahrer gedacht, der Akkuschutz besteht darin das der Fahrer noch in sichere Gefilde fahren kann und da dann den Stecker ziehen muss!)


    Das Problem: Die Abschaltspannung ist in der Regel zu tief angesetzt und wird zudem nur über den Stromanschluss gemessen, d.h. zum einen wird eine einzelne versagende Zelle nicht erkannt (und die sind nie gleich!), zum anderen wird der Akku doch jedesmal geschädigt, obwohl man genau das verhindern wollte.

    Der 1080 hat zwar eine einstellbare Warnschwelle (die man von oben herab testen sollte, better safe than sorry), aber es empfiehlt sich immer, am Lipo-Balanceranschluss mit einem Lipopiepser/Lipoalarm zu fahren, der jede Zelle überwacht und so den Akku schützt.

    Traxxas tut sich hier wieder hervor, denn der Akku hat keinen zugänglichen Balanceranschluss und gleichzeitig hat der ESC keine einstellbare Warnschwelle.

    Zumindest am normalen XL5 (ohne HV) ist die m.E. deutlich zu niedrig und führt dazu das man öfter mal nen neuen Akku kaufen muss.

    Gut für beide: Du hast immer einen frischen Akku und Traxxas verkauft öfter! ;)


    Ist jetzt nicht lebensbedrohend schlimm, aber ein Punkt den man beachten sollte...

    Wenn am XL5 die Warnstufe los geht, ist sofort schluß mit fahren und der Akku muss sofort an den Lader. Daher habe ich die XL5HV bei meinen Autos direkt rausgeschmissen, und ein Lipoalarm fährt immer mit.

    Als Traxxas-Fanboy:

    Wenn du den RTR kaufst, ist der aus dem Karton fahrfertig, mit Fernbedienung die passt und allem, außer: 4 Mignons für den Sender (das wird irgendwie immer übersehen), Akku und Ladegerät.


    Bei Akku und Lader gibt's eigentlich 2 Wege:

    Entweder der Traxxas-Way: Teure Akkus von TRX mit dem seltenen Stecker und der teure Lader dazu. Vorteil: sehr einfaches Handling, Nachteil: du kannst nix machen, selbst wenn du wolltest. Wenn etwas an dem Lader nicht passt, gibt es keine Alternative, denn nur TRX baut TRX-Lader, und kein anderer Hersteller baut Modelle mit TRX-Stecker.

    Oder der normale Weg, dabei nutzt man heutzutage den Herstellerunabhängigen XT60-Stecker. Dafür gibts Ladegeräte von 20-200€ und Akkus aller möglichen Qualitäts und Preisstufen.

    Nachteil: Man muss im Auto entweder per Adapter den XT60-Akku auf den TRX-ESC bekommen, oder den Stecker des ESC umlöten.

    Vorteil: kommt man drauf, das man den ESC tauschen will, ist man mit XT60 schon so weit, das es auch da große Auswahl an fertigen guten Geräten gibt, den allseits beliebten Quicrun 1080 etwa.

    Allerdings muss man sich mit Löten beschäftigen (oder man hat einen Kumpel, der das kann) denn so gut wie kein ESC außer einem von Traxxas passt steckerfertig an den Motor, das Ende muss fast immer verlötet werden.

    Zudem ist ein ESC-Tausch auch immer eine mechanische Herausforderung, denn natürlich hat niemand Befestigungslöcher im Traxxas-Maß, und auch Kabellängen sind oft nicht passend, da muss man sich dann mit Verlängerern helfen.


    Beim Lenkservo würde ich erstmal ausprobieren. Das austauschen ist simpel, nur ein paar (eine ganze Menge eigentlich) Schrauben los und fertig.

    Man muss nur eins finden, das mechanisch passt (Abmessungen) und den richtigen Kopf hat für den Servoarm. Auch hier ist die Kabellänge oft problematisch, weil Traxxas bzw. der TRX4 ganz schön viel braucht, aber das geht auch mit einer Verlängerung für wenig Geld. Mittlerweile gibt es auch einige wenige Fremdservos in einer TRX4-Variante mit langem Kabel.


    Tips für Servo, ESC, Akku und Lader gibt's reichlich, hier im Thread, im TRX4-Forum und auch im mittlerweile bald 300 Seiten langen TRX4-Thread.

    Meine Empfehlung wäre, Servo und ESC erstmal zu lassen, Akku wie oben empfohlen (XT60 mit Adapter, oder besser: umlöten) und ein SkyRC-Lader, die sind recht gut.

    Dazu ein bissel in Lipotechnik einlesen, der Kram ist ein wenig sensibel in der Handhabung, aber m.E. nicht gefährlicher als Gas oder Benzin. Man muss nur ein paar Regeln einhalten, dann ist das völlig problemlos und sicher.

    Btw. wir fahren 2S 7,6Ah im TRX4 (Revo/Summit-Akkus), oder auch die 5,8Ah aus dem Stampede.

    Wenn Lipo: Lipopiepser nicht vergessen, der ESC schaltet seeeeehr tief ab, das mögen die Akkus nicht.


    Das ganze Tuning ist bei Traxxas alles "kann", nichts "muss". Der Karren geht auch aus dem Karton gut, die oben angesprochenen Lenkprobleme sind dem eigenen Fahrverhalten und dem Track geschuldet. Solange man selber zufrieden ist, tun die Teile.

    Wir z.B. spazieren eher im Wald mit dem Landy rum, da geht das Servo einwandfrei. Klar, bei bewertetem Crawlen brauchts die Kontrolle, aber wenn man nur über eine Wurzel will ist es egal wenn das 3cm weiter links ist.


    Einzig bei den Schaltservos muss man drauf achten, wenn die surren, werden sie warm und gehen kaputt. Dann muss man evtl. das Horn mal einen Zahn versetzen, dann sind sie in beiden Endlagen ruhig und halten dann auch.

    Einfach das Auto hochheben, aber in normaler Fahrposition.

    Etwas Gas geben, nicht lenken. Tempomat geht auch, Gang ist egal.

    Das Auto verdrehen, als ob es um die Kurve fährt, ruhig etwas schneller.

    Lenken die Räder gegen, ist TSM aktiv.


    Oder in der App nachsehen ;)

    Beim Kanal 3 Button am Griff der GT3C oder der Dumbo tut sich nichts,

    Ungehackte GT3, oder?

    Da ist der Knopf so wie bei der Dumbo nur ein 2-Positions-Schalter.

    Der ESC schaltet nur scharf, wenn er "mitte" sieht, da sist bei 2 Positionen nicht möglich ;)


    Aber am Gashebel sollte das Ding auch gehen, oder? Also "Proportionalgas"...

    Mit Update hat man aber das Bluetoothmodul, damit ist es in 3 Sekunden auch wieder deaktiviert.

    Ohne ist das deutlich mühsamer, wenn man sich erstmal durch die Menüs blinken muss. Aber wenn man es dann via Mufu deaktiviert hat, bleibt es das dann auch, auch wenn man den Mufu danach wieder umprogrammiert, z.B. zum Tempomaten...

    Janee. ;)


    Servostecker ist tatsächlich 5V für den Empfänger (trotz nr 1S Versorgung) und das gelbe Kabel ist für den zweiten Kanal.

    Ist aber "nur" ein Doppel-ESC für Flieger, beide Motoren können nur eine Richtung und sind soweit ich das sehe ungebremst. (Hinweis: auf einem Photo geht B+ auf beide M+, zudem "below 1150µs unlocks throttle to avoid immediate movement").


    Ich schätze, der ist für diese Schaumwaffelbomber von Silverlit gedacht, die mit den beiden Propellern auch lenken, da sie keine Steuerflächen haben.

    (Mit dem Panzermixer und Bremsmixer könnte man dann mit einer GT3 fliegen... ;) )


    Der schlobbert sich allerdings bis unter 3V am Lipo runter, das ist nicht so gut, oder?

    Das kann an der Einbaurichtung des Empfängers liegen, die muss richtig sein, sonst meint er du fährst sonstwo hin und lenkt gegen. Die Stecker des Empfängers sind "hinten", die Antenne "vorn" (am Empfänger, nicht an der Box oder so!), ansonsten spackt das.

    Wenn man natürlich ohne TSM fahren will, ist die Richtung egal.


    Das TSM funzt nur während der Fahrt, kurz nach Stop geht die Lenkung daher auf geradeaus bzw. geht wie man den Lenker dreht, aber wenn es aktiv ist und man fährt, bestimmt zu großen Teilen das Gyro wohin die Reise geht, der Lenker wird zum Wunsch degradiert.

    Der Kanal 3 ist für den Schaltausgang, "unten" ist aus, "oben" ist an, wie bei einer Servoelektronik-für-LEDs-Umbaufrickelei.

    Zusätzlich gibt's einen Akkuwarnerpiepser mit automatischer 2S/3S-Erkennung.

    Und er kann Flieger/mit Bremse/ohne Bremse.

    Einen weiteren Ausgang gibt's nicht; einmal Motor, einmal LED, einmal Piepser.


    Für das Geld nett, aber man muss natürlich wieder ausprobieren was der Kasten verträgt, weil es keine Daten gibt.

    Auch, das das BEC 6V haben soll, der LED-Anschluss aber 5 ist komisch.


    Also: kaufen, messen, und evtl. das nutzlose Gekabel ablöten... ;)

    Bei FlySky ist das genau andersrum:

    Der Sender sagt "Hallo, ich bin abcd, bitte Gas 93" und alle Empfänger die das Passwort abcd kennen machen das dann.

    Da jeder Empfänger normalerweise nur einen Speicherplatz für einen Sendercode hat, kann da normal auch nichts hängen bleiben.


    Aber die Dasmikro-Dinger sind Selbstbinder, soweit ich weiß, und da hab ich genau wie bei Selbstlerner-ESCs schon genug so eigenartige Probleme gehört.

    Eine Brücke oder ein Taster setzt sich normal nicht einfach von selber, da gibt es sowas nicht, außer man hat Wasser- oder Spannungsprobleme.

    Am Lab sollte aber der Strom auf 2A hochgehen wenn man das einstellt ;)

    Oder hast du dünne Zuleitungen gehabt und die Spannung am Motor gemessen? Dann zählt der Abfall an den Strippen natürlich dazu.


    Aber ja, genau das ist das Problem was ich damit habe: Ein Bürsti zieht wenn er blockiert so viel Strom wie der ohmsche Widerstand der Spulen zulässt.

    Und das kann ne ganze Menge sein, wenn der Motor wenig "Turns" hat.

    Was weder für Stromversorgung noch Motor gut ist.