Posts by Johansson

    Kannst du mal die Achse und Nabe exakt in eine Flucht bringen (einfedern)? Und natürlich nicht einlenken. Wenn dann die Radumlaufgeschwindigkeit konstant ist, dann liegt es an den Kardanfehlern deiner zwei (nicht)CVDs. Wenn die Umlaufgeschwindigkeit immer noch wackelt muss es irgendwo vorher passieren.

    Da die Frequenz aber scheinbar 2 x Raddrehzahl ist liegt es wohl an den zwei Umlenkwinkeln.

    Man müsste aber den Winkel der beiden CVDs zueinander so optimieren können, dass sich die Fehler nicht addieren und bestenfalls beim Einlenken sogar kompensieren.


    Disclaimer: Das ist nur gefährliches Halbwissen!

    Wow,

    Die Doppelkreuzgelenke wirken doch wie ein echtes Gleichlaufgelenk, oder?

    Das stört mich bei meinem VS4-10 sehr, Faktor 2 zwischen höchster und niedrigster Umlaufgeschwindigkeit bei 45° Lenkeinschlag ist halt heftig.

    Ich habe auch in letzter Zeit nach der Ursache vom Ruckeln im Antriebsstrang bei stärkerem Lenkeinschlag bei meinem VS4-10 gesucht. Seit ich schwerere Felgen habe, hüpft er sogar fast von meinem Montageständer (umgedrehter Blumentopf :D) wenn ich bei Volleinschlag etwas Gas gebe.

    Erst als ich festgestellt habe, dass zwar laufend von CVDs (Constant Velocity...) gesprochen wird, es sich aber mitnichten um solche handelt, war es klar, dass es einfach (wie oben schon erwähnt von swm) der Kardanfehler ist:

    Grafik Kardanfehler Wikipedia

    Aufgebockt sieht man bei ca. 45° Lenkeinschlag den Einfluss mit bloßem Auge sehr deutlich, vor allem wenn es sich, wie in meinem Fall, wegen Spiel in den Portalen noch hochschaukelt.

    Im Fahrbild ist das Ruckeln natürlich bei guten Gripbedingungen stärker wahrnehmbar, da die Drehzahländerungen nicht durch Schlupf geglättet werden, von daher hat auch Stefan K. recht.

    Zum Strom:

    Wenn ein Motor im Normalbetrieb z.B. bei 7,2 Volt 3 Ampere zieht,

    dann kann er also auch 11,1 Volt verkraften, solange der Strom nicht über die 3 Ampere geht?

    Die Stromaufnahme von einem Motor ist stark abhängig vom Betriebszustand. Du solltest da nicht den Normalbetrieb heranziehen, sondern den Anfahr- bzw. Blockierstrom. Ich würde das aber einfach genau so ausprobieren wie du oben skizziert hast.

    Regler auf 65% begrenzen und fertig. (Vorausgesetzt die Regler-PWM arbeitet linear.)

    Ich habe meine Winde (7V Servo) auch am 3s Lipo, der Kippschalter steht auf 50% (auch wegen der Geschwindigkeit :D).

    Zweitens: Motorregler geben immer die volle Akkuspannung an den Motor weiter. Die Drehzahl wird nur dadurch gesteuert, das der Motorstrom sehr schnell permanent ein-/ausgeschaltet wird (PWM Steuerung). Das Verhältnis von Puls und Pause (an und aus) bestimmt dann die Motordrehzahl.

    Weil der Regler eben so schnell ein- und ausschaltet ist das dem Motor egal. Die Induktivität wirkt wie ein Tiefpassfilter. D.h. der Motor sieht näherungsweise nur die equivalente durch das Puls-Pausenverhältnis des Reglers definierte Spannung. Und dadurch auch nur den dazu passenden Strom.

    Again: Spannung macht keinen Motor kaputt.

    Aha, dann ist meine Idee wohl nicht so recht praktikabel. (Also einfach Mist) :rolleyes:

    Nein, sie ist praktikabel. Durch die Induktivität der Motorwicklungen und die PWM-Frequenz des Reglers (im kHz Bereich) wird der Motorstrom geglättet.

    Merke (grob formuliert): Spannung macht Regler kaputt, Strom Motoren.

    Deine Prozentrechnung ist vielleicht vereinfacht, aber als Anhaltspunkt nicht schlecht.


    Gruß, Johannes

    Ich hätte da die nächste Frage. Vielleicht kann mir Rolling Stone helfen?


    Gibt es Möglichkeiten den Lenkeinschlag zu vergrößern? In der Anleitung ist jeweils eine U-Scheibe unter den Anschlagschrauben vorgesehen. Wenn man die weglässt, hat man schon noch etwas mehr Einschlag, aber die CVDs werden etwas schwergängig in den Endpunkten.

    Das fühlt sich nach höherem Verschleiß an, oder ist das unproblematisch?

    Ich hatte ja im Vorstellungsforum geschrieben, dass der VS4 mein erster Crawler und mein erster Bausatz ist. Aufgrund fehlender Erfahrung war es garnicht so einfach auf neue Felgen umzusteigen.

    Eigentlich dachte ich, dass es einen allgemein anerkannten Standard gibt, also Felge kaufen, Reifen aufziehen, Räder montieren. Dem war leider nicht so. :eek: Ich befürchte Vanquish und/oder Boom Racing gehen da teilweise eigene Wege.


    Ich habe mich für die TP Products SWS von SNAKEPIT mit BR Nabe entschieden. (Über die Optik der Felge an einem VS4 kann man natürlich streiten, mir gefällt es. :D )


    Erstes Problem: Die Original Vanquish Mitnehmer passen nicht zur Nabe. Am Mitnehmer ist ein zusätzlicher Bund.

    Nicht so schlimm, bestelle ich halt neue Mitnehmer, da der Offset eh nicht perfekt ist. Also 9mm GPM Mitnehmer bestellt.


    Zweites Problem: Die neuen Mitnehmer passen nicht zum Achsstummel vom VS4. Der Achsstummel hat am Pin auf 4mm eine glatte Führung mit 6mm Durchmesser. Nicht so schlimm, kurz in die Firma gefahren und die Mitnehmer 5mm tief auf 6mm aufgebohrt.

    Wieder heim, wunderbar, passt jetzt.


    Drittes (völlig überraschendes) Problem:

    Die Felgen sind wohl für M4 Achsen vorgesehen. Ich dachte doch tatsächlich alle Crawler haben M5 Achsen. Meine M5 Radmuttern passen zwar in die Nabe, aber keine Chance die anzuziehen. Mein SW8 Radmutteradapter ist viel zu groß. Der mitgelieferte Adapter ist nur für M4 (SW7).

    Also wieder in die Firma gefahren, die BR M4 Radmuttern aufgebohrt und 5er Gewinde reingeschnitten.

    Jetzt kann ich die nicht mehr mit den 4er Maden Kontern, aber ein Tropfen Sicherung tuts wohl auch.


    Nichtsdestotrotz, geschafft.



    Es kam beim BRX01 schon zur Sprache.

    Sorry für meinen Post dort, hatte diesen Thread hier nicht gesehen, deshalb jetzt hier richtig:

    Ich interessiere mich auch für das SWS, bin aber auch nicht glücklich mit der Design "Auswahl".

    Wieviel werden denn weitere Felgendeckel etwa kosten, wenn verfügbar? Dann könnte man ggfls. umrüsten.

    Gruß, Johannes

    Ich hab jetzt auch so schöne Schäkel (ohne neue Stoßstange):




    Vielleicht lackiere ich die Gegenplatten (aus Baumarkt Alu) noch schwarz, aber eigentlich gefällt es mir auch so.


    Neue Räder habe ich mir jetzt keine gegönnt, aber die lummeligen Kunststoffnaben gegen die Alu Version ausgetauscht.


    Mit der Winde komme ich mittlerweile gut klar. Ich habe aber die Funke nochmal umgebaut, und den Schalter doch gegen einen mit Tastfunktion getauscht. Dann muss man nur loslassen für Stillstand. Das ist intuitiver.

    Ich habe jetzt doch den Schalter für Kanal 4 durch einen mit Tastfunktion ersetzt. Für die Winde ist das intuitiver.

    Den Taster und den Umschalter für Kanal 5 habe ich durch etwas kleinere ersetzt:

    MTS-102 und MTS-123

    Dann spannt das nicht so im Gehäuse.

    Aus gegebenem Anlass habe ich mir noch eine passende Kunststoffplatte zwischen Windentrommel und Servo geklebt. Dann kann sich das Seil nicht mehr in dem Spalt aufwickeln und verklemmen.


    Die Windentrommel ist gekommen. Für die Montage musste ich etwas rabiat werden.

    Ich habe den Mittelsteg zwischen den originalen Servomontagepositionen kurzerhand herausgeschnitten und 2 neue Löcher gebohrt. Dadurch passt die Trommel schön hinter den Panhard.




    Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie man die Winde richtig benutzt.

    Irgendwie ist es doof, dass der ESC die Bremse reinhaut. Da braucht man Fingerspitzengefühl: Winde und Gas gleichzeitig bedienen.

    Hat da jemand Tipps?

    Möchte meine CR6P auch modifizieren weil mich ein paar

    Kleinigkeiten stören.

    Was stört dich denn? Vielleicht stört mich das ja auch, und weiss es nur noch nicht. :jaja:

    Meine Garantie ist ja jetzt eh übern Jordan.


    Aber eigentlich bin ich vorerst fertig mit den akuten Umbauten.

    In Puncto Elektronik bin ich keine große Leuchte und hoffe dass

    ich Dich dann fragen kann wenn ich Probleme habe.

    Aber gerne doch.

    Moin Stefan,

    die Unterschiede kommen von den Widerständen.

    Wenn Du da normaltolerierte genommen hast, dann haben die 5% Toleranz.

    Es gibt auch Präzisionswiderstände mit 1% Toleranz oder noch besser, aber die kosten dann richtig Geld.

    Eher nicht. Für eine verschobene Mittelstellung wäre das die wahrscheinliche Ursache. Hier ist aber der obere Endpunkt betroffen, was daran liegt, dass der Entwickler eine Beschränkung des Spannungsbereichs über einen Vorwiderstand am oberen Anschluss des Potis realisiert hat. Beim Poti ändert sich bei Betätigung der Widerstand zwischen oberen und unterem Anschluss nicht. Bei der Schalterlösung schon:

    Unbetätigt: Reihenschaltung aus 2 Widerständen

    Betätigt: 1 Widerstand

    Dadurch wird der Spannungsabfall über dem Vorwiderstand größer, und der obere Vollausschlag wird nicht erreicht.