Posts by RC80Driver

    Na ja, der "wöchentliche" Bericht hat ja bei mir nur suboptimal funktioniert. rofl


    Aber du musst mich eh bald ablösen, von mir kommt nicht mehr viel. Ich freu mich jedenfalls schon auf Bilder deines kompletten Fuhrparks.


    Deine Rettungsklappe sieht sehr gut aus. Teste sie unbedingt in alle Richtungen und falls geplant, auch mit Oberleitung. Nichts ist nerviger als ein beim Bergen ausgehaktes Stück Fahrdraht. ;)

    Nu ja, Arbeit? Hier geht es wenn, nur noch häppchenweise weiter. Gleis-, Gebäude-, Straßen- und Landschaftsbau sind ja abgeschlossen und werden auch nicht mehr verändert. Somit kommt nur noch Kleinzeug. pardon


    So wie heute. Die alten Vollmetall Prellböcke gefallen mir um einiges besser als die neueren nur noch aufgesteckten Plastikdinger. Also kamen letztere zurück in die Gleissetpackung T3 und erstere an die Gleise.






    Rund um den 5. Prellbock wird demnächst gerodet. Da hab ich was vor und ein paar Jungs sind auch schon geordert. Mal sehen ob es klappt.


    Nuss

    1. Die Köpfe sind nicht von Karlsson. Wir sind so schön. vain

    2. Vor der Crawler Strecke muss erst mal die Deko stehen. Da gehört der Zug dazu. Das wird am Ende richtig klasse, warte es ab. :thumbup:


    So, zurück zum heutigen Tag. :cheers: und ;( lagen heute bei mir sehr nahe beieinander.


    :cheers: weil heute mittag gegen 15 Uhr mein Postler klingelte und die Ersatzteile doch noch brachte. Um 16 Uhr war ich in Little Stormyhill verabredet, also ab in die Werkstatt um die restlichen, zum Glück bereits grob vorgefertigten Teile anzupassen und einzustecken.


    So ging klein Puffy dann auf die Reise. Letzte Fotos vom Esszimmertisch in Marne mit Bremshebel aus einem Link, Umlenksansteuerung aus dem Lenkrad eines WPL B-36 Ural und einer (etwas großen) Glocke auf dem Dach.






    Angekommen bei Olaf ging es relativ flott auf Erkundungsfahrt im neuen Wirkungskreis.



    Auch eine Belastungsprobe fand gleich statt. Die lief dank des reparierten Antriebes perfekt und ohne Probleme ab.



    Der Lokführerstand wurde sofort von einer Figur geentert und der Bremshebel passt.



    Auch die kleine Startsetlok finde ich richtig klasse.



    Wie gesagt, das alles wird am Ende richtig geil. Olafs Gedankengänge wurden heute mit meinen verknüpft und ich jedenfalls bin schon absolut begeistert von seinem Projekt.


    Tja, und dann kam ;( . Es hieß Abschied nehmen von klein Puffy. Ich tröste mich aber damit, dass ich sie immer wieder sehen darf. Nur meine Werkstatt ist jetzt so leer. :Heul:

    Dringend an Stormyhill


    Mein lieber Olaf. Komm du mir noch einmal mit der Feuerwehrunfallkasse wegen eines kleinen Ecks in der Zufahrt zu meiner Feuerwache. fie


    Aaaaaaaaaaaaaaaaaaalter :eek:, mit den Dosen könnte ich ja noch leben. Aber was bitte schön ist das für eine Stütze. :aufreg:



    nono   nono   nono   nono   nono   nono   nono   nono


    Nochmal sowas und ich konfisziere das Schienen- mitsamt Rollmaterial, Tischen, Kommode, SCX24 Gladiator und spiele selber damit. :lol!!:

    Heute war es soweit und ich habe mich nebenbei um die 6 Prellböcke und den Waggon 4600 gekümmert. Das alles war ja Beifang im letzten Kauf mit den 5120er Industriekreisgleisen.


    Bei den Prellböcken handelt es sich, bis auf einen Primex 7158, um alte Märklin Vollmetall Exemplare. 2x 7190 unbeleuchtet, 2x 7191 mit Gleissperrsignal und um 1x 462B ebenfalls mit beleuchtetem Signal.



    Der Primex ist schnell am einfarbig grauen Gleiskörper und dem fehlenden Rot am Prellbock zu identifizieren. Der alte 462B verrät sich am engeren Schwellenabstand, der anderen Mittelleiterlasche und dem mit 56mm kürzeren Gleis. Die 7190/91 habe ich ja oben schon beschrieben.


    Wie gesagt, im Gegensatz zu neueren M-Gleis Prellböcken sind diese alten a) schöner und b) komplett aus Metall.



    Problem, die Lasche zum +Pol des Birnchens wurde mit Kunststoffplättchen gegen den Prellbock isoliert. Im Bild das flache Teil mit dem Loch.



    Nach all den Jahren brechen die aber komplett weg und Ersatz gibt es wohl nicht mehr. Diese Kunstsoffplättchen haben auch beidseitig eine Art Winkel. Diese zentrieren die Lasche zum Birnchen exakt so, dass die Befestigungsschraube nirgendwo gleichzeitig mit der Lasche und dem restlichen Metall in Berührung kommt. Sonst Kurzschluss und aus.


    Ich habe mir heute mit Klebeband geholfen. Beidseitig über das Loch geklebt und ein Loch durch gestochen. Schraubt man nun die Schraube rein, gibt es keinen Kurzen. Klingt komisch, funktioniert aber sehr gut. Denn damit klappt auch das wieder.



    Kommen wir zum 4600 Güterzug Begleitwagen. Dieser war tatsächlich noch in einem viel besseren Zustand als der bereits vorhandenen. Er besteht aus einer Mischbauweise. Fahrgestell und Schiebetüren aus Metall und der Aufbau aus Kunststoff.


    An meinem bisherigen hatte sich der Kunststoffaufbau schon stark verzogen und die Schiebetüren verhakten sich ständig, also austauschen. Was aber soll aus ihm werden?


    Verkaufen will ich ihn nicht, deshalb gibt es demnächst ein Lager für die Gleisbautruppe. Einen Platz habe ich schon, unweit des Bahnhofes, gefunden.



    Tja, und dann warten noch 200g Büsche auf das Einpflanzen.



    Ihr seht, die Kleinigkeiten gehen nicht aus.

    So meine Lieben, dann mache ich mal weiter. Diese Lieferung verlässt demnächst meine Werkstatt und geht zurück nach Stormyhill. :cheers:



    Doch der Reihe nach und eines vorab. Ich hatte sehr viel Spaß dabei, aber das LGB Gleissystem hat es in sich.


    Zunächst holte ich die 17 Geraden aus dem Bad. So sah hinterher die Wanne aus und das war nur der erste lose Dreck bzw. das was ich von den Oberkanten der Schienenprofile geschliffen habe.



    Zur Vorgehensweise. Chrompolitur, Kratzerentferner und Ketchup haben inklusive Test verschieden langer Einwirkzeiten, von wenigen Minuten bis 12 Stdn., nur eines bewirkt. Der Schmutz blieb, aber ich sah aus wie die 🐷.


    Glas- oder Ceranfeldschaber bzw. Schleifpapier feiner Körnung kann man vergessen. Nix, Dreck bleibt hartnäckig haften.


    Also wie immer, Schleifpapier grober Körnung, Schlüsselfeilen und Muskelkraft gepaart mit Geduld und Ausdauer. Was anderes hilft nicht.


    Allerdings sollte man bedenken, die Gleise lagen zuletzt ungeschützt und unbenutzt im großen Stormyhill und wurden mit Fahrzeugen befahren die eigentlich darauf nix zu suchen hatten. Das hinterlässt natürlich Spuren. Vogelkot und Laubzerfall helfen da natürlich auch nicht weiter. Noch dazu stammen sie laut Pressung aus dem Jahr 1988.


    Beim ersten Probeaufbau waren dann auch größere Abschnitte stromlos und das Blankschleifen der Kontaktstellen ging in die nächste Phase. Danach lief es schon besser, aber immer noch nervten Spannungsabfälle und Aussetzer.


    Sowas weckt dann erst recht meinen Willen es doch zu schaffen, aufgeben gibt es zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Speziell dann nicht mehr, wenn man die Preise dieses Gleissystems, selbst gebraucht, entdeckt. Alter, bin ich froh das ich H0 Bahner bin.


    Olaf gab mir 10 nagelneue Gleisverbinder mit, daher begann ich den ersten an einer Störschiene abzubauen. Was ein Sch... Irgendwann habe ich mich gefragt wie das Gartenbahner an ihren Anlagen machen. Bei einer Störung müssen die doch wahnsinnig werden.


    Um den Schienenverbinder tauschen zu können, müssen 2 Gleisnägelimitationen abgesägt werden. Dann wird das Schwellenband vorsichtig nach unten gebogen. Denn in der ersten Schwelle ist der Verbinder eingehakt. fie


    Nun kann der Verbinder seitlich vom Gleis weggebogen und mit einer Zange unter ruckelnden Bewegungen abgezogen werden. Tja, und darunter kam das ganze Ungemach zum Vorschein. Schienenprofil, Verbinder im Inneren, alles rabenschwarz und zum Teil sandig. Da kann kein Strom mehr fließen.


    Daher auch hier Schleifen und anschließend ein neuer Verbinder ran. Flupp und schon pufft klein Puffy fast ohne Aussetzer um das Oval. Den Rest erledigt nun ein Festaufbau und Olaf hatte noch eine gute Idee um die Kontaktfreudigkeit weiter zu erhöhen.


    Als nächstes kümmerte ich mich um die Waggons die Olaf mit den Schienen vorbeibrachte. Diese hatten neben einer händisch aufgebrachten Alterung auch eine wunderschöne Patina aufgrund äußerer Einwirkungen. Übrigens wie auch die Schienen und Schwellen.


    Die Grundreinigung hielt ich deswegen eher dezent, denn ich wollte diese erhalten und es nicht zu Tode putzen. Heute Nachmittag bekam der Fasswagen lediglich einen neuen Deckel und...



    ...der Hochbordwagen eine Schaufel in den Halter.



    Gestern habe ich Olaf vorgeschlagen die bisherige Kupplung zwischen den Waggons in Form wunderschön verrosteter Ketten und Haken zu belassen. Das sieht einfach nur geil aus und Kupplungen müssten von LGB und Playmobil bestellt werden. Was aus je 5-6€ mit zzgl. 2x Versand ratz fatz 20€ für je 5 Kupplungshaken macht. Nicht das ich (wir) jetzt geizig wären, aber alles muss auch irgendwie in einer gewissen Relation zum Ergebnis bleiben. Die Wagen sind alt, benutzt, aber sie funktionieren. Genauso wie sie sind.


    Blieb nur das Problem, die 3 Waggons auch für andere Loks zugänglich zu machen. Einfach am 1. eine Kupplung einhängen ging nicht. Das Grundgestell war auch defekt. Aus diesem Grund habe ich dort wo die abgebrochene Clipsnase für die Kupplung saß, ein Loch gebohrt, eine Behelfskupplung zugeschnitten und dort angeschraubt.




    Somit können nun dort alle Loks, zwar nicht automatisch sondern händisch, angekuppelt werden. Probefahrten waren vielversprechend. Schön wenn einer meiner Pläne am Ende tatsächlich funktioniert.


    Leider (oder zum Glück) wird es mit der Fertigstellung der Lok noch dauern. Das Paket mit den Teilen fehlt immer noch und morgen findet wohl eine Betriebsversammlung bei der Post/DHL statt. Na ja, dann eben am Wochenende. Aber der Abschied naht. Klein Puffy ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. :love: