Posts by noname

    Als ich geschrieben habe das Polycarbonat = Lexan ist, haben die nicht mehr geantwortet.

    Jetzt kann ich auch mal Klugscheißern vain


    Polycarbonat = Lexan ist nämlich nicht ganz richtig thinking Das wäre wie wenn man sagt "Auto" und "VW" ist das Gleiche, denn Lexan ist nur ein Markenname während Polycarbonat die Bezeichnung des Stoffes ist.

    Ähnlich ist es z.B. mit Plexiglas. Auch das ist nur ein Markenname für Acrylglas.


    Sorry aber ich musste das einfach mal ausnutzen 8o

    Auf zum Thema Möblierung!

    Habe mir von Killerbody Sitze bestellt... der Manusakis würde sagen "Katastrophe!". Die Dinger taugen vielleicht als Kindersitze aber für den Bronco war das ein Griff ins Klo...

    Außerdem sind Rennsitze an die 5-Punkt-Gurte gehören in einem Crawler sowieso völlig fehl am Platz. Wenn man schon die Türen weg lässt, dann will man sich schließlich raus beugen können und schauen wo's hin geht und nicht von den Gurten festzementiert sein. Also Eigenbau bevor ich mir noch ein paar Mal so einen Schrott bestelle. Und wenn ich sie schon selber mache, dann will ich einen Vintagetouch drin haben. Alte Schalensitze ohne Kopfstützen... Ja das is es. Also los:


    Alublech ausgeschnitten und dann "gebürstet"...


    Laschen umgebogen und die Sitzlehne gebogen...


    Sitzfläche reingeklebt und schon haben wir maßgefertigte Sitze vain


    Habe meinem meckernden Personal klar gemacht dass wir jetzt Gewicht sparen müssen. Also Sitzpolsterung gibt's nicht viel. Kommt nur ein dünner Gummibelag rein. Das Sitzgestell wird auch nach Maß aber leicht und nicht verstellbar gemacht...


    Und eine kleine Stellprobe...

    Der Boden ist ein übles Gefummel, denn überall wo da was raus steht wird erst mal der Boden ausgeschnitten. Dann kommt die nächste Platte drauf (Dicke 4mm) usw...


    Das ganze Zeug soll unter den Sitzen verschwinden und nicht weiter stören.


    Um die Radkästen habe ich mir lange Gedanken gemacht, weil die einerseits den Innenkotflügeln mehr Stabilität bringen sollen aber andererseits auch einigermaßen scalig sein sollen. Scalig heißt in dem Fall etwas rundlich gestreckt. Bei dieser Form kommt eigentlich nur Massivholz in Frage. Das muss dann eben schön geformt und ausgehöhlt werden. Und damit das halbwegs leicht wird habe ich hier nur Weichholz genommen. Wenn die mit Boden und Innenkotflügel verleimt sind ist das fast unzerstörbar. Von unten ist ja auch noch 15x15er Buche angeleimt.


    Hier sind die Radkästen schon drin und das Graue ist Alublech (noch mit Folie drauf), das dann von innen angeschraubt wird. Damit sind die Wartungsöffnungen für die Rücklichter und die Löcher wo man an die Schrauben der Chromleisten kommt abgedeckt. Außerdem sollen auf das Blech auch gleich noch Verzurrösen für's Gepäck geschraubt werden.

    Auf dem rechten Bild sieht man auch gleich die Klappmechanik für die Karo und die zukünftige Stoßstangenhalterung.


    Und weil das von oben alles so einfach aussieht hier mal der Boden von unten...

    Das hätte man natürlich auch einfacher machen können. Einfach einen großen Kasten über alles. Aber genau das wollte ich nicht. Es sollte ja so wenig Platz wie möglich im Innenraum von der Technik beansprucht werden und ich glaube das ist mir ganz gut gelungen.


    Beim Anblick von soviel Holz wird der Eine oder Andere vermutlich denken "das ist ja viel zu schwer". Also machen wir dazu mal eine kleine Rechnung auf:


    482g wiegt das komplette Holzteil

    392g hat die alte Karo (mit dem Dachträger aus Alu) gewogen

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    90g wiegt also das Holz mehr als die Lexan-Karo


    Allerdings werden ja von der alten Lexan-Karo Teile übernommen. Die wiegen stolze 240g.

    Bis jetzt sieht es Gewichtsmäßig insgesamt so aus:


    4140g Fahrgestell (mit den dicken Rädern, ohne Akku)

    482g Holzkonstruktion

    240g die Teile der alten Lexan-Karo

    300g Fahrer + Beifahrerin (dieser Charly hat eine Wampe)

    200g geschätzt für den Überrollkäfig aus Alu, der noch gebaut werden muss
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    5362g Summe

    200g Akku (ca.)

    176g Reserverad, weil er sonst hinten viel zu leicht ist

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    5738g fahrfertig, vollgetankt und Personal gefüttert


    Der Bronco wird also kein Leichtgewicht aber er wird geil aussehen vain

    Hier noch mal die Sicht von oben. Da kommt später ein stabiles Blech als Abdeckung drauf.

    Und hinten kann man noch ans beim Rücklicht. Da kommt natürlich später auch eine Abdeckung aus Blech drauf aber abschraubbar.


    Links vom Rücklicht sieht man bereits einen bzw zwei Klötze aus Buchenholz und drüber eine Markierung. Der obere Strich markiert die Oberseite der Ladefläche und die Klötze werden unter die Ladefläche geklebt. So kann man den rechten Winkel zwischen Ladefläche und Innenkotflügel ganz gut stabilisieren. Hier die Klötze nochmal bei beiden Innenkotflüglen...

    Und hier das Ganze mit der Ladefläche verleimt und mal zur Anprobe auf den Rahmen gelegt...


    Hier sieht man dass die Ladefläche dann direkt auf dem Rahmen aufliegt. Die Ladefläche hat so übrigens eine recht scalige Höhe, denn die ist auch bein 1:1er etwa auf höhe der Rückfahrscheinwerfer im Rücklichtgehäuse. Das stimmt also ziemlich genau. Auch die Höhe der hinteren Stoßstange ist absolut scalig. Normalerweise würde ja noch die Heckklappe über der Stoßstange aufgehen und dann mit der Ladefläche eine Ebene bilden. Passt also.


    Die große Frage ist jetzt wie mache ich mit dem Boden weiter und vor allem wie befestige ich später die Schnauze an der ganze Konstruktion?

    Alle Vorarbeiten sind getan. Jetzt geht's los mit der Karo und gleich mal mit den hinteren Kotflügeln und der Ladefläche...


    In die hinteren Kotflügel habe als erstes mal mit Heißkleber einen relativ weichen PVC-Winkel geklebt, und daran das Rücklicht befestigt. Die Ecken sind wohl die Teile, die am gefährdetsten beim Überschlag sind. Deshalb der weiche Winkel für das Rücklicht, damit es nachgeben kann.

    Als nächstes muss der Koftlügel irgendwo befestigt werden. Bzw. ein Innenkotflügel muss her. Die Nase, die nach vorn geht ist bereits der hintere Teil des inneren Türrahmens und der sieht beim Bronco so aus. Hinten ist ein Ausschnitt in der Holzplatte, damit man später noch an die LEDs vom Rücklicht kann.

    Wie man am rechten Bild sieht, wird der Kotflügel später außen einfach auf das Skelett geklebt.

    Von innen sieht das dann so aus (linkes Bild) und von unten so (rechtes Bild). Unten werden ich wohl noch was einkleben müssen, damit sich nicht der ganze Dreck da drin sammelt.

    Oben habe ich ja schon erwähnt, dass das Einzige was vorne keinen Platz mehr hatte die ESS One ist. Die will ich aber weiterhin dabei haben. Also was tun?

    Zufällig passt das Ding ziemlich gut in de Halterung (+Tankattrappe, +Unterschutz) für die hintere Stoßstange.

    Das Ding habe ich vor langer Zeit auch mal aus Alu hartgelötet.

    Allerdings muss man die ESS One dann von unten bedienen können (laut/leise, Sound wechseln). Dazu muss die Alumulde etwas umgestaltet werden. Außerdem habe ich mir überlegt, dass ich die komplette Karo mitsamt Boden hochklappbar bauen und hinten befestigen will. Also muss da dann auch der Klappmechanismus hin.

    Die ESS One wird so drin liegen, dass die Kabel zur Hinterachse hin raus kommen. Also muss man da an die Bedienelemente hin. Habe die Alumulde also eingeschnitten, das Blech umgebogen und dann mit Schaumgummi beklebt. Acuh an die ESS One habe ich an den Seiten Schaumgummi angeklebt. Dadurch ruht sie jetzt rundum Gummigelagert in der Alumulde.

    Am Anfang habe ich den netten humor der Chinesen erwähnt. Die "alte" Elektronik habe ich mit fertigen BEC-Steckern mit Kabeln gebaut. Das wollte ich jetzt auch so machen und hab eine neue Ladung aus China bestellt. Nur bei diesen Steckern war im Vergleich zu den alten rot und schwarz vertauscht doofy Das fällt einem ja nur auf, wenn man es eh schon weiß. Also zack! Beim ersten Probelauf mal schnell 2 Spannungswandler und ein paar Kabel in Rauch aufgegangen. Also alles wieder durchgeprüft und neu gemacht. War wieder ein Haufen Zeit und Ärger. Ich liebe den Humor der Chinesen chainsaw



    Nach der Elektronik-Shice also zu den Federbeinen der Hinterachse. Da habe ich 100mm-Dämpfer aber die sollen möglichst nicht von unten in die Ladefläche ragen. Also müssen sie weiter runter. Cantilever-Zeugs mit ihren sinnlosen, zusätzlichen Gelenken will ich nicht. Beim 1:1er sind ja in der Regel die Dämpfer auch nicht auf den Achsen, sondern ein ganzes Stück drunter montiert. Warum hier nicht? Also habe ich für die Hinterachse ein Stahlblech gebastelt, womit ich das untere Ende der Dämpfer gut 2cm nach unten bekomme und für oben habe ich aus Alu ebenfalls neue niedere Dämpferhalter gebaut. So ragen sie zwar noch immer in die Ladefläche aber da reicht jetzt eine kleine Abdeckung und das Ganze sieht jetzt deutlich scaliger aus.


    Außerdem sind durch die untere Halterung die Dämpfer sehr weit nach außen gewandert, wodurch sich die Kippneigung verbessert. Die Dämpfer stören auch nicht die Bodenfreiheit, weil sie fast hinter dem Portal verschwinden.


    Dämpferbefestigung an der Hinterachse


    Dämpferhalter oben aus Alu hartgelötet

    da konnt ich mir die Träne ned verkneifen

    Verkneif sie dir! Der Bronco kommt ja wieder. Schöner und offener als je zuvor vain



    Aaaalso los gehts!


    Erst mal alles auseinander genommen.

    Es soll ja ein neuer Antrieb rein. Außerdem sind die Achsschenkel an den Schrauben (Lenkgelenken) oben und unten so ausgelutscht, dass man sie frei um ca. 2mm hoch und runter bewegen kann. Sie haben sich beim Lenken regelrecht ins Plastik gefräst. Also was neues muss her. Metall aber kein Messing. Habe ja schon fette Portalgewichte. Aber Achsgehäuse aus Metall wurden noch aus China geliefert. Shiceteuer, 6 Wochen auf Lieferung gewartet und dann passt nichts. Aber gar nichts. Die Sperren waren fest, Kein Gewinde war lang genug, die Verbindung zu den Portalen war zu groß... Ein Fiasko! ich musste fräsen, schleifen, Schrauben abflexen... Letztlich habe ich diese Shiceteile bestimmt an die 20 Mal montiert und wieder ausgebaut. Das waren die Feierabende von einer ganzen Woche. Jetzt läuft alles. Die Achsen sind jetzt auch ein Bisschen schwerer. Hier die Hinterachse auf der Waage...

    Also rund 1,3kg insgesamt für die beiden Achsen ohne Räder. Das verspricht etwas Kippsicherheit :D ...und wahrscheinlich versackt das Ding in jedem Sandhäufchen.



    Das nächste Problem ist der Platz. Eine Xerun-Combo ist in diesem Fall nicht gerade leicht einzubauen. Vor allem der monströse Sensorstecker hat's nicht gerade erleichtert. Ich habe ca. 2 Wochen (nicht übertrieben) nur rumprobiert und überlegt wo ich was unterbringen könnte um möglichst alles irgendwie zu verstecken ohne dass man im Innenraum was davon sieht. Für die Servos habe ich alle möglichen Plätzchen ausprobiert aber ich bin dann doch immer wieder zu dem Schluß gekommen, dass sie am Besten am Standardplatz aufgehoben sind. Die Servokabel knicken bzw. brechen übrigens sehr leicht, wenn der Winkel zur Achse nicht ganz genau stimmt. Dann ist es direkt am Achseingang ab.


    Also so wäre schon mal alles ganz gut, wenn das ginge...

    Naja noch nicht ganz, denn auch die hinteren Federbeine müssen weiter runter die will ich nicht groß aus dem Boden stehen haben. Aber das ist relativ leicht. Dazu später.


    Ach ja, den Akku hätte ich ja fast vergessen. Also was muss alles unter die Motorhaube?

    Akku,

    ESC mit Lüfter,

    Empfänger,

    Spannungswandler für den Lenkservo,

    Spannungswandler für die Stromversorgung der Karo,

    Windensteuerung,

    Schalter für die ESS One,

    Schalter für das normale Licht

    Schalter für das Balkenlicht.


    Am liebsten hätte sich auch die ESS One noch dazu gestopft aber das ist mir dann nicht mehr gelungen :sleeping:


    Die Standardradkästen habe ich schon lange weg, weil sie mir einfach zu sperrig und unpraktisch waren. Schon das Gefummel wenn man einen Dämpfer aus-/einbauen will... grausig! Also habe ich etwas Kunstoffzeugs zu halbwegs brauchbaren Innenkotflügeln gebogen (unten).


    Mit der Xerun-Combo geht das dann grad so. Wie bereits erwähnt ist der Sensorstecker in diesem Fall verdammt sperrig. aber geht.


    Da bleibt also noch massenhaft Platz für das andere Zeug unter der Motorhaube. Muss man nur schön stapeln... crazy


    Die Alu-Kiste hinten ist das Akkufach. Bisher bin ich immer mit 2600er Akkus gefahren und das behalte ich bei. Die sind noch angenehm leicht halten aber (bisher) auch ca. 1,5 Stunden. Das reciht und mehr geht einfach nicht, wenn der Platz nicht da ist.


    Und so sieht das aus, wenn alles was ich oben aufgelistet habe unter der Motorhaube kompakt eingebaut ist. Die Kabel, die noch nach hinten gehen sind nur noch für Sound und Licht. Alles was man zum Fahren braucht ist vorne.



    So, für heute reicht's. Morgen werdn die Federbeine nach unten versetzt. Nein keine Cantilever-Dingens...


    PS: Wusstet ihr eigentlich dass der Lüfter für das ESC bei der Xerun-Combo nur 6 Völtchen verträgt? Hat mich sehr erstaunt. Steht auch nirgends in der Anleitung aber ich hab ihn abgeschraubt. Unten versteckt ist ein Aufkleber am Lüfter.

    Im Januar 2021 hat mein guter, alter Bronco seine letzte Fahrt in der bisherigen Form hinter sich gebracht. Da sich in den fast 2 Jahren seines bisherigen Lebens unzählige, kleinere und größere Macken angesammelt haben ist in mir der noch harmlose Gedanke eines Komplettumbaus in irgendwas cooleres aufgekeimt. Wie das so ist denkt man sich dann: Gut, wenn ich schon das mache, dann kann ich ja auch gleich dieses und jenes und das auch und und und... und zack!... hat sich der Wahnsinn selbständig gemacht. Daran will ich euch hier teilhaben lassen. Als Warnung an alle, die auch zu viel Fantasie haben pleasantry pillepalle crazy


    Also die Idee: Die bisherige Lexan-Karo in einen offenen Bronco ohne Dach, ohne Türen und ohne Heckklappe verwandeln. Natürlich mit Inneneinrichtung usw...

    Bedingung dabei ist allerdings, dass das Vehikel nachher genauso nutzbar ist wie vorher. Und wer mich kennt, der weiß dass der nie geschont worden ist aber dafür ist er sicher an die hundert Mal Hügel aller Art runter gerollt. ...Also mal kurz überlegt:


    1. Da sollen jetzt hinten die 2 Kotflügel praktisch frei in der Luft stehen und Überschläge aushalten... Ja, jetzt kommt der Wahnsinn schon eher rüber... :uglyyeah:


    2. Wenn der gesamte Innenraum offen ist, dann muss auch Ladefläche/Boden auf den Leiterrahmen aufliegen. Sonst sieht das ja shice aus. Also wohin mit dem ganzen Zeug, das da jetzt so rumhängt? ... Jawoll, langsam kommt die volle Dröhnung Wahnsinn durch <X:D


    3. Performance... Ja es soll mehr gehen als vorher. Also Gewicht runter, Leistung hoch hmm Der leichteste Teil (dachte ich aber... :no:)


    4. Die Materialwahl. Alu? Leicht aber schnell verbogen. Stahl? Zu schwer. Kunststoff? Verklebungen halten zu wenig, zu wabbelig. Instabil. Holz? Verklebungen halten perfekt, Gewicht hält sich in Grenzen wenn man Hart-und Weichholz kombiniert. Also ein Holz-Lexan-Body wird's. ...Ist das mit dem Wahnsinn ketzt klar? crazy


    5. Was aber den Irrsinn völlig am Rad drehen lässt ist der Humor der Chinesen, der mir so ab und zu noch das "Salz in der Suppe" dazu gebracht hat. Was hab ich mich amüsiert!... :aufreg::wut::tischkante:


    Aber wie Mama schon sagte: "Wir schaffen das!"



    Also hier mal das Ausgangsobjekt auf seiner bisher letzten Ausfahrt, wie es nie wieder aussehen wird ;(:



    Und das ist der Anfang allen Übels:

    Hmm, mein Zwerg hat mit 5 den Umstieg von Carrera Krempel zu einem 1/10er (eher größer) "DF Crawler

    Schön für euch aber hier offensichtlich ungeeignet, weil Papa nicht fährt und weil Papa 2 linke Hände hat. Also keine Empfehlung für den konkreten Fall.

    Also ich versteh ja alle, die sagen ein "richtiger" 1/10er Crawler ist am Besten und kann am Meisten. Aaaaber hier geht es es um ein 6-jähriges Kind ohne Erfahrung mit einem Vater von dem er technisch/bastlerisch wohl nix lernen kann. Das Kind steckt auch mal irgendwo den Finger rein wo das bei einem richtigen Crawler auch richtig weh tut. Man sollte auch nicht vergessen, dass sich die Bedürfnisse eines Kindes nicht unbedingt nach dem Wetter richten. Kinder wollen auch einfach mal fahren wenn's Wetter nicht danach ist. Das alles zusammen bedeutet nach meiner Überzeugung, dass das Beste einfach ein 1/12 bis 1/16 Crawler wäre. Ein WPL oder ähnliches. Damit kann man bei Schlechtwetter auch mal drinnen mit Lego usw. eine Bahn bauen, da ist es nicht so schlimm wenn mal irgendwo der Finger drin ist und letztlich kann man richtig crawlen. Und das Ganze gibt's für 100€.

    Ich hab das Dach von meinem Bronco außen mit Revell-Farbe lackiert. Ich finde die Farbe hervorragend. Deckt sehr gut, lässt sich gut spritzen und trocknet sehr schnell. Aber vor allem bin ich erstaunt über die Kratzfestigkeit. Das Auto hatte nach einem Jahr in dem es wirklich oft irgendwelche Hügel runtergerollt ist nur ein paar kleine Kratzer. Sehr schön finde ich auch dass man die Kratzer einfach mit dem Pinsel ausbessern könnte. Es gibt ja die gleichen Farben in der Regel auch als Emaille-Farbdöschen zu kaufen. Auch diese Farben halten bei kleinen Flächen ganz gut. Da hinkt Tamiya meilenweit hinterher.

    Nur nebenbei bemerkt: Die Tamiya-Farben kann man mit Isopropylalkohol anlösen. Bei denen von Revell ist mir das noch nicht gelungen.