Posts by Karlsson

    Hätte ich die Geduld und Zähigkeit auch in der Schule und später gehabt, wäre ich womöglich weiter gekommen...:lol2:

    ...dito, bzw. Ich kann mich aber nicht beklagen. Damals haben meine Eltern oft verzweifelt, heute sieht das ganz anders aus. Wer hätte damals gedacht dass ich Mal so nen Job mache. Hingegen die Einsermäuschen aus der 1. Reihe meiner Klasse in der echten Welt eher weniger Erfolg haben...

    ...geile Messingarbeiten. Die Ost- LKWs sind ja nicht so meins, aber das Modell ist schon jetzt saucool...

    Ich finde richtig cool, dass du einfach alles ausprobierst. Manchmal musste dann zweimal ran, liegt aber in erster Linie an deinen eigenen Ansprüchen. Aber es wird echt gut. Macht Spass da zuzugucken.

    Da ich weiß wie zäh und widerspenstisch PS sein kann, hab ich höchsten Respekt vor deiner Geduld und deinem Durchhaltevermögen.

    Jetzt wo die begrenzenden Teile fest sind, Maße nehmen und das nächste Teil ausschneiden...

    Die "Flügelchen" sind nur grob vorgeschnitten, dass muß später angepasst werden.

    Beim Kanten ist alles erlaubt was Erfolg verspricht. Da ist es manchmal schön, wenn man als Sammler auch Klinkenvierkant hortet...

    Beim Kanten kann man mit der Hand vorarbeiten, dann mit Holz oder nur einem Hammer die Kante Formen...

    Ansetzen für das nächste Maßnahmen...

    Anzeichnen und dann anreissen

    Abschneiden und wieder kanten.

    Wenn die Schenkel zu schmal sind, hat man keine Chance per Hand, da nehme ich ein Stück Flachstahl als Schlagholz und nen Hammer

    Apropos Blech...

    Nach ein wenig Blechschere, und versäubernden Feilenhieben sitzt die Stoßstange da wo sie soll.

    ...und man sieht wider nochmal besser, das die Karo krumm ist (soviel zum Thema Kratzer...)

    Damit diese Teile schon mal so zueinander bleiben, wie es sein soll, habe ich erst in die Stoßstange 2mm Löcher gebohrt und gesenkt,

    Dann die Stoßstange aufgesetzt und ausgerichtet, dann markiert wo's hingehen soll

    Löcher gebohrt, M2 Senkkopfschrsub en, fast die Finger gebrochen beim Positionieren der Muttern,

    ...angeschraubt...

    Wird natürlich alles noch verlötet, aber auch dafür ist es gut wenn die Schrauben alles zusammenhalten, denn bei so einem Teil kann es sein, dass du an einer Seite lötest, und an der anderen Seite wieder die Lötnähte aufgehen, weil zuviel Wärme weiter transportiert wird.

    Oder Ponal 2K PU Holzreparaturspachtel, klebt wie Hulle, lässt sich gut schneiden, schleifen...


    Oder den Nigrinspachten während des Abbindeprozess mit scharfem Messer schneiden. Es gibt einen Punkt, wenn der Spachtel gerade "anzieht", da ist er schon relativ steif, lässt sich aber butterweich schneiden...

    Jetzt schaut euch Mal an was der kleine Nerd sonst so brezelt. Elektronik Löten tut er wohl schon (oder 80T ? zwirbelst du die Widerstände deiner Beleuchtung, oder in deinem Radio nur zusammen?)

    Von Hart Löten war gar nicht die Rede, dafür funktioniert wohl kaum der Creme brüle Brenner.

    Allerdings habt ihr Recht. Wir müssen den jungen Aspiranten auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und auf die Gefahren aufmerksam machen.

    Erstmal gibt's zum Weichlöten ein paar Tipps in meinem Disco Fred.

    Aber:

    - Erstmal einen freien Arbeitsbereich schaffen

    - eine nicht brennbare Unterlage ist Pflicht. Beim Weichlöten reicht eine Fliese, beim Schweißen oder Hartlöten sollte es ein Schamottstein oder vergleichbares sein.

    - Werkstücke nicht nur wirklich sauber vorbereiten, sondern auch in der Position wie se zusammensollen ordentlich und feuerfest fixieren

    - wichtig ist, das egal was passiert, keine heißen Teile runterfallen können

    - für gute Belüftung sorgen

    - mit einfachen Übungsstücken üben, denn man muss ein Gefühl dafür entwickeln, wann die richtige Themperatur im Werkstück erreicht ist, bzw. Wie man Brenner und Lot handhabt

    - wichtig ist, dass man soviel Erfahrung sammelt, dass man eine gewisse Ruhe an den Tag legen kann, also ohne Hektik arbeitet

    - Beim Arbeiten eher abbrechen und neu sortieren, anstatt irgendwie zu versuchen einen verunglückten Aufbau zu retten

    - Achtung, Werkstücke werden seeeehr heiß, gut abkühlen lassen.

    - Brenner die nur laufen wenn man den Gasknopf dauerhaft gedrückt hält haben den Vorteil, dass sie ausgehen wenn man sie ausversehen Mal fallen lässt, oder sie gar nicht erst an sind, wenn sie rumstehen und mal umfallen. Bei einer Lötlampe ist das anders...

    - ggf. Einen Eimer kaltes Wasser bereitstellen, zum Löschen, Verbrennungen kühlen...

    Die runden Rohre in der Lage Fixieren kannste ja. Dann musst du nur deine Biegewerkzeuge auf ein Brett dübeln, die Einschlagswinkel Anzeichnen, Anfänge der Rohre über einen eingesteckten Bolzen fixieren. Keine Ahnung ob das klappt, hab sowas noch nie gemacht, aber könnte für die Reproduzierbarkeit funktionieren. Geht ja "nur" darum die Rohre genau an den gleichen Stellen zu erwischen, und genau gleich zu biegen - "nur..."

    Lockerer und / oder rutschiger Untergrund ist absolutes Gift am Hang, weil noch so gute Reifen oder auch Schneeketten keinen Halt finden. Auch Gewicht hilft am Hang wenig, weil es immer nach unten zieht. Im der Ebene ist "unten" unterm Fahrzeug, das Gewicht gibt mehr Anpressdruck. Am Hang ist "unten" aber meist hinter dem Auto...

    Heute war ich Mal wieder an der Landwehr unterwegs. Das Tauwetter war mir nicht geheuer am steilen Monte Scherbelino. Also Anhänger ans Fahrrad und ab an die ehemalige innergladbacher Grenze. An der Landwehr war damals die Abtrennung der Ländereien der Abtei Gladbach zum Gebiet des feindlichen Rheydt.

    Geblieben ist ein Doppelwall mit dazwischen liegenden Graben der sich an vielen Stellen noch gerade sichtbar durch die platte Landschaft zieht.

    Hat Spass gemacht, wobei die Akkus dann doch wegen der Kälte schnell zu gemacht haben. Wenig Fotos gibt's, aber ein kurzer Film. Ich fand nämlich den schmalen Pfad der Parallel zum offiziellen Weg läuft äußerst scalig...

    War von wenigen Radfahrern schön schmal aufgefahren worden, und der schmelzende Schneematsch hatte auch hier etwas Mumpe erzeugt...

    Vom offiziellen Weg aus (jenseits des Grabens) haben hin und wieder Mal Leute zugeguckt wie der Traxfender sich die Böschungen des Grabens hochgekämpft hat... Böschungen die bei normalem Wetter relativ harmlos sind, waren heute durchaus eine Herausforderung...