Gunis Unimog U4000 DOKA

  • Nach langer Baupause musste mal wieder ein neues Projekt her.

    Da ich mich vom Bronco inzwischen satt gesehen hatte war ein Chassis übrig das nun endlich als Unimog aufgebaut wird.

    Diesen Gedanken hatte ich schon vor Jahren als die TRX4 rausgekommen sind.


    Also eine Unimog Karo geordert und nach ein wenig "Gedanken machen" losgelegt.

    Angefangen hab ich mit der Stoßstange.

    Die, die bei der Karo dabei ist fällt für mich aus da die bei mir nicht lange überleben würde.


    Da es sehr viele individuelle Teile für die Mogs gibt hab ich da einfach eine nach meinen Vorstellungen gebaut.


    Erst mal aus einer 8mm Aluplatte einen Streifen geschnitten.



    Da ich so dickes Alu nicht biegen kann hab ich wie immer Schlitze rein gefräst.

    Hier das Probestück wie breit der Schlitz werden muss um den gewünschten Winkel zu erhalten.



    Dann gebogen



    und den Spalt mit UHU Plus Endfest vergossen.



    Dann noch ein wenig an der Stoßstange gefräst und das gute Stück war fertig.

    Die Streuscheiben sind vom Tamiya Wrangler und die Reflektoren vom Tamiya Unimog.

    Die Lampengitter sind bei der Karo dabei und werden erst mal verwendet.



    So schaut das dann komplett aus.

    Die beiden Messingösen werden erst mal nur als Zugösen benutzt.

    Später kann ich daran auch mal evtl. Anbaugeräte befestigen.

    Aus dem Grund sind die auch rund und lassen sich so auch um 90° drehen.



    Die Stoßstange wird im Original Traxxas Rahmenende befestigt



    Für das Windenservo hab ich aus GFK eine Aufnahme gebaut die mit dem Lenkservo verschraubt wird.




    Der vordere Karohalter ist ein Alufrästeil und hält mit Magneten an den Stehbolzen der Stoßstange




    Dann hab ich einen Akkuhalter aus GFK gebaut der auch noch die hintere Karohalterung erhält.

    Damit sich der Rahmen verdrehen kann wird der Halter vorne an den originalen Punkten verschraubt.



    Hinten wird der Halter nur in den 3mm Draht vom Querstabi eingehängt.

    So ist das keine starre Verbindung und der Rahmen kann sich verdrehen.



  • Damit die Karo das verdrehen des Rahmens nicht behindert muss die hintere Halterung drehbar sein.


    Hier die Hauptteile der hinteren Halterung.



    So sitzen die dann in der Karo bzw. am Akkuhalter.



    Die Stromversorgung für die Karo mache ich über Pogo Pins.

    Links die Platine auf die die Pins drücken werden und rechts der Halter für die Pins



    Der schwenkbare Teil ist soweit fertig verkabelt und mit einem kleinen Stecker ausgerüstet



    So sitzen die beiden Teile dann übereinander.

    Pro Kontaktfläche werden zwei Pins verwendet.

    Ich denke das ist im Betrieb sicherer.



    Wenn der Innenausbau mal drin ist sollte das hinter der Sitzbank verschwinden.


  • Da lass ich mich doch sehr gerne überraschen und bin gespannt, was du wieder zauberst, und wie schwer dann dein neues Projekt wird :D Viel Spass mit deinem Projekt.

  • Unimog, da bin doch dabei :popcorn: , das sieht alles sehr durchdacht aus :thumbup: .

    Welche Karosserie verwendest du?


    LG

    Richard

    Manche Leute können alles, aber nichts richtig. Ich kann nichts, das aber richtig.

    Wenn´s schnell gehn soll, mach langsam.

  • Ein Unimog auf TRX4 von Guni ... ich schau dir gerne zu, dann bekomm ich Inspiration wie ich meinen Unimog auf TRX4 weiterentwickeln kann. :D


    Aber ... jetzt wirds Wetter schön ... da müssen wir wieder an den See, nicht in den Bastelkeller :saint:

  • Der Guni baut wieder was, da schaue ich begeistert zu. Dazu noch ein Unimog auf TRX4 :cheers:

    Viele Grüße

    Christian


    +++ Hinterlasse die Welt ein wenig besser als Du sie vorgefunden hast +++

  • Ein Unimog auf TRX4 von Guni ... ich schau dir gerne zu, dann bekomm ich Inspiration wie ich meinen Unimog auf TRX4 weiterentwickeln kann. :D


    Aber ... jetzt wirds Wetter schön ... da müssen wir wieder an den See, nicht in den Bastelkeller :saint:

    Im Moment bin ich da eher noch unter anderem in deinem Baubericht unterwegs um mir Inspiration zu holen. :lol!!:


    Was das schöne Wetter angeht hast sicher Recht, der Mog wird auch eine Weile brauchen bis er fertig ist.

    Aber ich hab ja jetzt Zeit als Ruheständler.....wobei mir fällt grad ein das ich ja noch ein neues Moped bestellt hab und ich damit dann sehr viel Reisen will.........

    Da war es wieder das alte Problem mit der Zeit für alle Hobbys :lol!!:

  • Aber ich hab ja jetzt Zeit als Ruheständler.....wobei mir fällt grad ein das ich ja noch ein neues Moped bestellt hab und ich damit dann sehr viel Reisen will

    Soso, noch ein Ruheständler ... ICH WILL AUCH ... ich weiß, das gehört hier nicht rein ... ich hab auch noch so ein Reisemobbed, sowas will auch bewegt werden, was isses denn bei dir geworden?

  • Tja, Bayern kaufen bayrisch rofl , obwohl BMW baut die Motorräder in Berlin, oder? Viel Freude damit, hab auch jede Menge gute Bekannte mit GSsen, bleibe aber bei meiner schwarzgoldenen Africa Twin

  • Ich bin da eigentlich nicht so Markenverliebtbzw allen Marken gegenüber offen, siehst ja ich fahr Hyundai.

    Von den Reiseenduros gefällt meiner Frau und mir einfach die BMW GS am besten.

    Und deshalb wurde es die GS, weißt ja eh, happy Wife happy Life.

    Die Afrika Twin ist auch ein geiles Moped, eine schwarzgoldene steht neben meinem Mopedstellplatz in der Tiefgarage.

  • Die hinteren Dämpfer können so nicht bleiben da ich kein Löcher in der Ladefläche will und so mussten die hinteren Dämpfer anders angeordnet werden.


    Dazu hab ich zuerst Verlängerungen gebaut die ich an die unteren Linkhalter schrauben wollte.

    Die standen mir aber zu weit unter der Achse vor und wurden deshalb wieder verworfen.




    Die jetztige Lösung ist auch viel einfacher und es steht nichts vor.

    Dazu hab ich die Löcher der unteren Portalbefestigung durchgebohrt.



    Auf die längere verwendete Schraube werden dann Kugeln mit einem langen Bund aufgeschraubt.



    Die obere Dämpferbefestigung hab ich aus 4mm Alu gemacht.



    So spar ich mit 25mm in der Höhe



    und die Ladefläche kommt auf eine vernünftige Höhe.



    Hier noch ein Bild der Karo so wie sie bei mir ankam.

    War von der Qualität eigentlich pos. überrascht.


  • Der Halter fürs vordere Diffservo musste ein wenig abgeändert werden da der Akkuhalter im Weg ist.

    Sitzt jetzt ein wenig schräg im Chassis.



    Da ich die Bordwände der Ladefläche klappbar haben wollte musste da eine möglichst kleine Lösung für die Scharniere her.

    Fündig geworden bin ich in meinen Kisten für die Flugmodelle.


    Da haben mich diese Robart Klappenscharniere angelacht und wollten verwendet werden.



    In die Bodenplatte hab ich Nuten gefräst und den einen Teil der Scharniere eingeklebt.



    In die Bordwände hab ich auch Nuten gefräst wo ein gekürzter Schenkel eingeklebt wird.

    Zusätzlich wird es am Ende noch verschraubt.



    So hab ich jetzt drei klappbare Bordwände.





    Hängen schon nach unten wenn sie runtergeklappt sind.


  • Ich musste erstmal googeln und schauen, was das mit den Robart Klappenscharnieren auf sich hat. Noch nie etwas davon gehört.

  • Der hintere Halter für die Ladefläche besteht aus einem U-Profil das an der Stelle, wo es auf den Rahmen geschraubt wird. mit einem PVC Stück aufgefüttert ist.



    Der vordere Halter ist eigentlich nur dazu da die Pritsche steifer zu machen.




    In der Mitte wird die Pritsche mit diesem Gummipuffer verschraubt.



    Und so kann sich jetzt beim Verschränken die Karo und die Pritsche schön verdrehen wie beim Original.