SXM Schaltmodul - voller Preis - halbe Nutzbarkeit

  • Hallo geschätzter Leser dieser Zeilen,


    Danke für Deine Zeit.


    Mir ist bekannt, dass hier Forumsmitglieder Schaltmodule und mehr anbieten . sorry das ich Euch nicht berücksichtigt habe.

    Lasse dies jeweils über den Shop in der Nähe laufen wo wir auch regelmässig Indoor fahren.


    Folgendes Problem beschäftigt mich über die letzen 2 Wochen immer wieder für Stunden - leider ohne Erfolg. :no:


    Für meinen Jurassic Park Sherpa hab ich verschiedene Lichtkreise zu schalten, jeder dieser Lichtkreise wurde mehrere male nach Schaltplan kontrolliert und mit direktem - Anschluss am Akku geprüft, alles i.O.


    An der China Funke ( Baugleich Carson Reflex Wheel LCD 7 Kanal) hab ich das Poti vom Kanal 5 durchgemessen, durch einen 3 Stufen Taster ersetzt. Ein-Aus-Ein. Von beiden "Ein" Anschlüssen zum mitteigen "Aus" Anschluss hab ich einen Widerstand angelötet mit je der Hälfte des Gesammtwiderstandes vom Poti. Trimmung, Subtrim, Servoumkehr, Expo alles ist auf "Null".


    Das Graupner SXM 4-Fach Schaltmodul 3971 wurde sauber angeschlossen/ verlötet. Die "Verbraucher" meist LED's sowie einmal die Regleransteuerung für die Winde, alles wird durch's SXM Minusgesteuert und ist demnach so angeschlossen. Alle Jumper sind entfernt. Nun ist leider so das ich bloß die Funktion L1 und L2 betätigen kann. Wird gemäss Anleitung vom Kanal her mit - Minus angesteuert. Die Betätigung nur auf eine Seite des Schalters wird ausgeführt - zur anderen Seit hin, nix - aber auch gar nix.

    Die beiden anderen Kanäle L3 und L4 lassen sich nicht ansteuern ( werden mit +Plus durch den Kanal angesteuert).


    Habe das ganze dann an einer Futaba T4GRS Sticksteuerung ausprobiert, über den 3 Stufigen Kippschalter sowie auch über den Lenkungskanal. Es Funktioniert leider immer nur L1 und L2.


    Ein Servo am Kanal 5 läuft ruckelfrei zur einen oder anderen Seite je nachdem wie der Taster bedient wird. Signal ist somit doch i.O.


    Insgesamt hatte ich zwei dieser Module Bestellt. Wegen Rückstand kam das zweite nun gestern an und wurde sogleich an bestehender Schaltung ausprobiert.


    Genau gleich.



    Hätte jemand von Euch ev. eine Idee / einen Rat oder den heiligen Spruch den es braucht damit ich die beiden anderen Ausgänge auch Ihren Dienst aufnehmen.


    Besten Dank im Voraus



    Grüsse aus CH

  • Hätte jemand von Euch ev. eine Idee / einen Rat oder den heiligen Spruch den es braucht damit ich die beiden anderen Ausgänge auch Ihren Dienst aufnehmen.

    Das Modul wird mit kurzen und langen Schalter- oder Knüppelbewegungen bedient. Das du das so probiert hast kann ich aus deiner Beschreibung aber nicht herauslesen. "Kurz" bedeutet dabei, dass du nach der Betätigung den Schalter oder Knüppel sofort wieder in die Mittelposition bringen musst. Ist es das eventuell?



    Mir ist bekannt, dass hier Forumsmitglieder Schaltmodule und mehr anbieten . sorry das ich Euch nicht berücksichtigt habe.

    Stimmt :) Bei mir bekommst du ein Modul mit dieser Funktionalität 10€ billiger als das Graupner. Mit Funktionsgarantie und individuellen Premium Support :)


    Gruß,

    RCfreund

  • Guten Morgen


    RCFreund danke für Antwort.


    Genau der jeweilige Anschluss wird mit verschieden langen Impulsen aktiviert / deaktiviert.

    L1 und L2 aus Deiner Tabelle funktionieren wie angepriesen.

    Bei L3 und L4 ( der Taster wird in die entgegengesetzte Richtung bewegt) passiert gar nix. Weder mit antippen

    oder kurzem halten des Tasters in die andere Richtung als bei L1/L2.


    Als ob + Ansteuerung des Kanals vom Empfänger her nicht erkannt wird. Ein Servo funktioniert jedoch tadellos.

  • L1 und L2 aus Deiner Tabelle funktionieren wie angepriesen.

    Bei L3 und L4 ( der Taster wird in die entgegengesetzte Richtung bewegt) passiert gar nix. Weder mit antippen

    oder kurzem halten des Tasters in die andere Richtung als bei L1/L2.

    Hmm... das ist sehr merkwürdig :scratch:

    Meine nächste Idee wäre, dass die Mittelstellung nicht ok ist (also 1500us bzw. 0%). Aber du hast es ja auch mit einer Knüppelfunke probiert. Damit entfällt also die Fehlerquelle, dass die Mittelstellung bei deinem Schaltereinbau nicht stimmt.

    Also gerade habe ich keine weitere Idee :/

    Doch eines noch: Überprüfe mal die Maximalausschläge. Werden 1000 und 2000us (bzw. -100% und +100%) erreicht? Wenn nicht, mit den EPA-Einstellungen hochdrehen.


    Gruß,

    RCfreund

  • Was mir gerade noch auffällt:

    Die "Verbraucher" meist LED's sowie einmal die Regleransteuerung für die Winde, alles wird durch's SXM Minusgesteuert und ist demnach so angeschlossen.

    Was macht die "Regleransteuerung für die Winde am SXM? Das SXM kann keinen Regler für eine Winde ansteuern. Der Regler benötigt ein Servosignal (1-2ms Pulse alle 20ms) und kein Schaltsignal nach Minus.


    Gruß,

    RCfreund

  • Über diesen Kanal werden die LED's an der Winde eingeschaltet zusätzlich kriegt der externe Regler für die Winde Minus und ist dann über einen weitern Kanal Drehschalter steuerbar.


    Egal in welche Stellung der Drehschalter versehentlich / unbeabsichtigt sich verdreht - die Winde läuft erst wenn sie vorher über den SXM "aktiviert" wurde. Zur Kontrolle ob alles "scharf" ist sind die LED's da.


    Die Servowege werden im Display der Futaba Stick bis 100% gefahren - beidseitig. Mit dem Servoweg hab ich eben herumgespielt - keine Änderung.


    Ich habe morgen die Möglichkeit einen Servotester zu organisieren - mal schauen ob ich da weiter komme.


    Ich verstehe nicht ganz weshalb ein Servo am gleiche Kanal normal funktioniert. :spinner:


    Dank Dir


    LGR aus CH

  • zusätzlich kriegt der externe Regler für die Winde Minus und ist dann über einen weitern Kanal Drehschalter steuerbar.


    Egal in welche Stellung der Drehschalter versehentlich / unbeabsichtigt sich verdreht - die Winde läuft erst wenn sie vorher über den SXM "aktiviert" wurde. Zur Kontrolle ob alles "scharf" ist sind die LED's da.

    Ok, verstehe. "Sollte" eigentlich so funktionieren.

    Um aber auszuschließen, dass das Problem wirklich nichts mit der Verkabelung der Ausgänge zu tun hat, würde ich erstmal sämtliche Verkabelung (oder zumindest den Windenregler) wieder abmachen und jeden einzelnen Schaltkanal mit einer LED und Vorwiderstand prüfen.


    Gruß,

    RCfreund

  • Dem Winden-ESC die Masse zu klauen ist eine doofe Idee, der wird sich dann über das Servosignal versorgen, das könnte den Empfängerausgang beschädigen.


    Das die Schaltfunktion nicht geht kann evtl. dran liegen das das Signal springt: es bewegt sich nicht "flüssig" von -100 zu +100 sondern ploppt direkt rüber.

    Manche Schaltmodule ignorieren solche Signale weil das mit der starken Änderung evtl. einfach gestört ist.

    Das sollte aber an einem Kanal mit einem Hebel dran nicht passieren, weil man den Finger halt nicht so schnell bewegen kann.


    Vielleicht mag das Modul auch nicht, wie schnell die Servosignale kommen? Kannst du den Kanal evtl, auf "Analog" umstellen, d.h. 50Hz, statt 100 oder gar 200Hz wie bei den digitalen Servos?

  • Dem Winden-ESC die Masse zu klauen ist eine doofe Idee, der wird sich dann über das Servosignal versorgen

    Ja, das ist gut möglich, dass eine Versorgung über das Servosignal erfolgt. Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass sich z.B. ein ATtiny85 ohne Betriebsspannung programmieren läßt. Ich hatte einfach vergessen die Betriebsspannung einzuschalten. Trotzdem hat der Microcontroller gearbeitet. Offensichtlich reichen schon Logikpegel aus um so ein Ding arbeiten zu lassen.


    Allerdings ist dies noch nicht die Erklärung dafür, dass das Schaltmodul diesen Ausgang nicht schaltet. Könnte es sein, dass der MOSFET nicht durchschaltet, weil der ESC eben keine ohmsche Last ist? Vielleicht braucht er am Drain eine bestimmte Spannung? Das ließe sich ja einfach überprüfen, wenn man mal eine LED mit Vorwiderstand statt dem ESC anschließt.

  • Allerdings ist dies noch nicht die Erklärung dafür, dass das Schaltmodul diesen Ausgang nicht schaltet. Könnte es sein, dass der MOSFET nicht durchschaltet, weil der ESC eben keine ohmsche Last ist?

    Nö. das sollte dem Transistor egal sein.

    Die Schaltfunktion wird ja von einem Controller gesteuert, und der hat offensichtlich Probleme die Signale zu erkennen, aber wenn der Controller dem Transistor sagt "geh auf!", dann tut der das, egal was da dranhängt. Oder ob überhaupt irgendwas.


    Es könnte natürlich sein, das der Controller den Ausgang zusätzlich als Eingang nutzt, d.h. da ist etwas extraschaltung dran, glaub ich aber nicht.

    Bei ESCs wird das z.B. beim XL5 so gemacht, der misst den Motoranschluss ob sich da noch was dreht und entscheidet dann ob er bremst oder rückwärts fährt.

    Würde dann aber halt "weiter vorn" eingreifen: der Controller sieht am Ausgang irgendwas und gibt das Kommando nicht.


    Aber grundsätzlich ist es eine gute Idee, zum Test einen Servotester und 4 LEDs mit Widerstand zu benutzen. Und evtl. ein Y-Kabel und ein Servo dran, damit sieht man auch was das SXM sieht.


    Ja, das ist gut möglich, dass eine Versorgung über das Servosignal erfolgt.

    Ich sehe da das Problem weniger in der Versorgung, eher wirkt der ESC als kleiner Widerstand (also hohem Strom) zwischen seinem Plus und dem Empfängersignalpin.

    Da da üblicherweise nur 3,3V rauskommen ist man selbst mit 1S schon drüber, und Überspannung ist immer schlecht.

    Das Problem kennen viele TRX-Elektronik-Nutzer: ESC-Stecker falschrum drin, einschalten, gewonnen: am Ch2-Ausgang kommt kein Signal mehr raus, alles andere funktioniert normal.

  • Danke Euch für die Info's :bier:


    Mit dem Servotester hat es nicht geklappt.

    Habe nun einen kleinen Versuchsaufbau gemodellbaut...


    ..


    Den Winden ESC habe mal aus der Schaltung rausgenommen und... Funktioniert :cheers: :cheers: :cheers:.


    Lenkservo lenkt und die 4 LED's lassen sich wunderbar ein- und ausschalten :headbang:


    Sogar das "erste" Modul tut auch was es soll. Mit der China Funke mit dem nachträglich eingebauten 3 Weg Kippschalter.

    Leider lassen sich die beiden Clip's nicht hochladen - zu gross.


    Danke Euch :pray: nochmals.

    Werde mal versuchen ob allenfalls ein Microrelais angesteuert werden kann um die Winde trotzdem "entkoppelt" werden kann damit nichts unbeabsichtigt los läuft.


    Gruss aus CH

  • Ah, dann war's das CTI-Problem mit der Überspannung.

    Der Winden-ESC gibt dem Modul seine 2S und über 5,5V spinnts.


    Wenn du ein Relais benutzt, Freilaufdiode nicht vergessen!

  • Werde mal versuchen ob allenfalls ein Microrelais angesteuert werden kann um die Winde trotzdem "entkoppelt" werden kann damit nichts unbeabsichtigt los läuft.

    Es geht eventuell noch einfacher:

    Du könntest mal schauen, ob die Winde stillsteht, wenn du das Servosignal auf Masse (Minus) legst. Falls das funktioniert könntest du die Winde genau so "deaktivieren" wie ich es hier für die Deaktivierung eines Soundmoduls beschrieben habe: RE: Problem: Soundmodul ESS Dual über Graupner SXM und Funke Ein/Aus-Schalten?


    Gruß,

    RCfreund