Der Rabe baut sich .... den Belaz 7540 (Mining Dump Truck)

  • Tach,


    heute gab es güldene Schillerlocken



    Zuvor wurden aber zwei edelstahlrohre 6x1 poliert und an einem ende jeweils auf 5mm aufgebohrt und gerieben


    Dann mit einer einschweisshülse mir m3 gewinde verschlossen und verschweisst.

    Fertig sind die Kolbenstangen. :cheers:


    Der Kolben selbst wird dann schon etwas komplexer. Zwei Dichtungs-X-ringe sollten rein um die Kammern von einander zu trennen. Wenn da was übersxchwappen kann, geht ja Druck auf den Lenkhebel verloren.

    Bei Knicklenker habe ich auf gut glück war zusammen gefriemelt. Mein Ansatz war ja , es diesesmal besser zu machen.

    Also recherchiert und eine "spannende" Seite über x-ringe gefunden X-Ring 1x1

    Da gibts es auch eine Tabelle welche x-ring fadenstärke wie einzubauen ist. Für meine 2.62mm (die dinger werden leider alle in zoll gemessen) fadenstärke brauche ich 3mm breite und 2,3mm tiefe nuten.

    Hört sich einfach an, ist es auch.

    Nur Impliziert diese vorgehensweise auch eine bestimmte Spaltbreite zwischen Kolben und Zylinderwand. Zuviel und der Ring kann zwischen rand und kolben flutschen. Bei meinen Sachen ist der Spalt genau 3 hunderstel breit. golly



    Gesetzt den Fall man bekommt das mit den 3 Hundersteln hin, müssen die Kolbenstangen durch den Kolben geführt werden. Ein M3 gewindebolzen übernimmt dann die verbindende rolle. Da ein gewinde in einem rohr nicht dicht ist, gibt es zwischen den Stangen und dem Mitteltunnel noch o-ringe.


    Jetzt haben wir alle Bauteile zusammen


    Die xringe in die nut legen (das sind alte spielringe und schon ordentlich vermackt. bei endgültigen einbau werden neue genommen)

    Alles mit einander verschrauben





    In die Röhre geschoben. Und es klappt :tanzen:

    Auch wenn man sie nicht sieht, irgendwo sind da 3/100 luft. Denn mit einem tröpfen öl und wenn ich durch die Stangen den Kolben nicht verkante, flutscht der Kolben wie ne eins durch den Zylinder.


    Es fehlen noch die Deckel mit Zulauf , Stangendichtung und Abstreifer. Wenn die Eintreffen geht es hier weiter.

  • heute gab es güldene Schillerlocken

    Deine Arbeit, vom feinsten...👍

    Und wenn, bestimmt nicht in der Baugrösse sondern nur für das mini1/14 zeugs.

    Nein, gibt es es auch da nicht....und danke, schon wieder ans Bein gepink....😂🤣

    :bier:

    Gruss vom "1/14" er :headbang: :aetsch::lol!!:

    Grüezi us de Schwiiz :swarsnicht:


    Tam Leopard 1, HL Tiger 1, Ural 4320, 1:8 Nitro, 1:10 Nitro

  • Dann dürfte ja der Bau eigener Stoßdämpfer kein Problem darstellen.

  • Dein Zylinder sieht einfach klasse aus!

    Mehr kann ich dazu nicht sagen, bin sprachlos. Bei einem Industriemechaniker wäre das schon ein Sahnestück. Die meisten Umschüler in meinem ehemaligen Betrieb hätten das niemals zum Laufen gebracht. Über die Azubis von einem Automobilwerk hier in der Gegend reden wir gar nicht!

    Und Du hast das nicht mal gelernt!!!!


    Wobei, fällt mir grade ein: In der Maschinen und Modellbau ist ein Artikel drin, wie man Kegelräder herstellt. Brauchst Du sowas?

  • Zu dem Ventil oben, was passiert in Mittelstellung? Neutralumlauf also drucklos oder geschlossen und DBV bläst ab/voller Druck?


    Was ist ein n20?


    Wie ich das verstehe bringt dieser mfx nichts, er würde die Pumpe je nach Potistellung vorwärts oder rückwärts drehen wollen, da Du ein Wechselventil für die Richtung vorsiehst, muss die Pumpe aber nur in eine Richtung drehen(aus dem Tank und ins Wechselventil) , das Servo für das Ventil wird aber nicht von der mfx betätigt?! In echt wäre die Lenkung ein Hydrostat. Wenn die Pumpe vorwärts und rückwärts kann, könnte sie dann per mfx angesteuert werden und quasi einfach an die beiden Leitungen des Zylinders. Vergleiche "Lenkorbitrol" Da aber immer Öl verloren geht oder sich das Öl erhitzt sieht man in gross Austausch und Befüllung via externer Speisepumpe vor.

  • Werner S danke für die blumen, aber freu dich nicht zu früh. Noch fehlen die deckel mit den innenuten und es muss alles dicht sein.

    Danke fürs Angebot. Eigentlich nicht. Einfache stirnzahnräder sind ok für mich, alle anderen werden zugekauft.

    Um diese zeitung habe ich bisher einen riesen bogen gemacht. Da komme ich sonst auf viel zu viele dumme gedanken . :lol:



    ripper1199 sorry. Ich hatte zuviel wissen um details vorausgesetzt und bin damit nicht darauf eingegangen.


    ein n20 ist einer von den kleinen getriebemotörchen . Mit seinen 10x12 mm flanschmass würde er hier gut an das ventil passen und das servo ersetzen.


    Aktuell läuft die pumpe nur in eine richtung und nur solange der senderknüppel sich bewegt und somit das ventil bedient wird.

    Das ist natürlich nicht auf der zeichnung drauf. Die pumpe hat einen eigenen flugregler, der nur vorwärts kann.



    Bei der Lenkung soll das prinzipiell auch so bleiben. Nur wird der kanal des mfx einen grösseren totraum um den nullpunkt bekommen. Knüppel bewegt sich. Pumpe läuft an. Knüppel etwas weiter . Mfx beginnt und regelt das ventil und das rad bewegt sich in die passende stellung. Rückwärts zum mittelpunkt dann anders herum. Damit habe ich das nachlaufen der pumpe manuell in der hand.


    Wenn das nicht praktikabel ist (meine gehirn-auge-hand-koordination ist nicht die dollste :oops:) , wäre mein plan b irgendein dingsbums, welches die pumpe eine zeitlang nachlaufen lässt um den druck aufrecht zu erhalten bis der zylinder in nullstellung angekommen ist.



    So der plan. Teile sind geordert. Wenn das ganze nicht klappt bekomme ich die schon irgendwo anders verbaut.

  • Ah verstehe, danke.

    Ist das ein Proportionalventil für die Hydraulik? Wenn ich es richtig verstehe, läuft die Pumpe mit Festdrehzahl und die Geschwindigkeit der Lenkung abhängig von der Entfernung des Wunscheinschlagrs von der " Ist" Stellung wird dann via Ventilöffnung in entsprechende Richtung von diesem N20 gemacht? Das kann ich mir gut vorstellen.


    Ich dachte im Modellbau macht man das über" Klack" Richtung am Ventil und dann Pumpe aus dem Stand auf gewünschte Drehzahl für Änderungsrate bringen. Hatte bei Baggern das Gefühl, dass da manchmal mehrere Pumpen im Einsatz sind.

  • Der erste absatzbeschreibt genau, wie das bei mir gelöst ist . Wie das andere machen kann ich nicht beurteilen. Dafür bin ich nicht tief genug in dem thema.


    Mehrere pumpen kann ich mir aber gut vorstellen. Die pümpchen habe nur begrenze durchflussmengen (meine 700ml) wenn da wie beim bagger mehrere ventile gleichzeitig geöffnet werden, wird es schnell eng.


    Beim dumper gibt es nur lenkung und hub. Die werden beide nur sehr selten gleichzeitig laufen. Daher sehe ich da wenig probleme.

  • Heute rollten Köpfe :headbang:

    in messing reste wird ein 8mm loch gebohrt. Aussen der Durchmesser an die flanschringe angepasst und die nut für die kopfdichtung gestochen

    Dann das m5-Loch für den nippel hinter dem flansch gebohrt.

    Das loch mündet in das 8mm loch. Die stange hat 6mm dazwischen strömt dann das öl zum kolben und drückt ihn weg

    Angelötet wird erst wenn alles andere fertig ist


    Passt aber alles bestens


    Dann kam der spannende Teil. Die stange muss ja auch noch abgedichtet werden. Dafür gibt es extra stangendichtungen.


    Kolben: aussen die nut mit dem xring der zur wand abdichtet

    Stange: läuft durch die stangendichtung die in einer nut im Zylinderkopf sitzt.


    Innennut? Habe ich noch nie gebraucht. Entsprechend auch keinen drehstahl dafür. Also einen grob vorgeformten aus einem set genommen und ab ging es in die dreckwerkstatt

    Billigbaumarkt schleifbock

    Die scheibe frisch abgezogen(immer wieder eine feine sauerei)

    Der alte stahlhalter dient nur als anpackhilfe


    Zuerst die schräge spitze egalisiert und auf die gewünschte breite von 3mm gebracht.

    Nur ist das ding noch viel zu tief.


    Dann die rück- und unterseite mühselig runtergeschliffen


    Zum schluss noch mit einem handläpper etwas geschärft.


    Ein rest alu bekam auch ein 8er loch und dann? Ja genau. Man sieht nix. Gar nix. null. Versuche mit handy irgendwie eine blick von seinem tun zu erhaschen ging auch ins leere. Ok dann nach gehör.


    Drei spänchen flogen. Aber nicht raus.

    Eine zielführende spanführung zu schleifen traue ich mir dann doch nicht zu. Also mickey mouse auf und staubsauger an. (Alter dyson-höllisch laut)


    Wie war das? Nach gehör ? :lol:


    Also nur auf die skala geschaut , nach gefühl zugestellt und die form der Spänchen beobachtet bevor sie im staubsauger verschwanden.

    Dabei die ganze Zeit auf das berühmte „knack“ gewartet.


    Aber es kam nicht und meine erste Innennut sieht sogar ganz passabel aus

    Wie man sieht , sieht man auch so nicht viel.



    Dann der letzte Versuch heute mit Messing

    Wie erwartet etwas zickiger als alu und am ende hat es leicht gerattert. Aber ich denke, die Dichtung wird das nicht stören.

    Das ist dann auch die testnut ob die dichtung da rein passt und auch wirklich dichtet.



    Prinzipiell bin ich aber total zufrieden wie gut das geklappt hat. :tanzen:




    Bleibt die frage: wie messe ich bei so etwas die tiefe? Die fühler der teleskopdinger sind zu breit. Und in solch dolle innenmessdingsbumse wie subito o.ä. Bin ich nicht bereit zu investieren.


    Gibt es da einen trick oder ein bezahlbares gerät was ich noch nicht kenne?

  • Wie tief hast Du denn eingestochen? 1mm oder 2mm? Dann könnte man eine Kugel in die Nut legen.

    Mehr nicht. Auf eine kugel bin ich auch gekommen, hatte aber muffen, das die mir hinten in die drehe reinflutscht und da dann was kaputt geht. Auspannen mit kugel messen und einspannen wäre eine sichere methode aber auch relativ ungenau

  • Zwei gerade Stücke oä beweglich genau in der Mitte wie ein X verbinden. Eine Seite ggf ein bisschen hinterschleifen damit man in die Nut kommt. Am anderen Ende messen, ist genauso gross wie wo er in der Nut anliegt. Mit Vergleichsmessungen an bekannten Löchern im ähnlichen Durchmesser erhöht man die Genauigkeit.


    Gibt auch so gebogene Zirkeldinger die kann man überdrehen dann werden sie zu "Innentastern." Da dann an bekannter Stelle messen und mittels Hebellänge berechnen.


    Bauchzirkel oder Modellierzirkel finde ich so etwas in der Richtung.

  • Auspannen mit kugel messen und einspannen wäre eine sichere methode aber auch relativ ungenau

    Ausspannen erst, wenn das Drehteil fertig ist. Ansonsten läuft es nicht mehr rund. Zwischendurch ausspannen ist ein absolutes Nogo!


    Du kennst den Bohrungsdurchmesser. Bau Dir ein Klötzchen, so breit wie die Nut, aber dicker als die Nut. Als Vorschlag: einen Ring drehen, Aussendurchmesser wie der theoretische Aussendurchmesser der Nut. Bohrungsdurchmesser kleiner als Loch im Deckel. Dann ein Teilstück aus diesem Ring aussägen. In die Nut legen und den Innendurchmesser messen. Die Nuttiefe aus den gegebenen Werten errechnen.

    Ist zwar etwas umständlich, aber mit Bordmitteln zu machen. Und Du musst keine neuen Messmittel kaufen.

  • Gibt es da einen trick oder ein bezahlbares gerät was ich noch nicht kenne?

    Du könntest das Teil etwas länger lassen (1...2mm). Dann mit dem Einstechstahl am vorderen Ende einen Absatz drehen (die obigen 1...2mm) den du dann messen kannst. Stellung des Handrades merken. Dann die eigentliche Nut direkt aufs Fertigmaß drehen (Stellung Handrad). Anschließend den Absatz abdrehen. Die Nut ist damit immer noch nicht gemessen, ich bin mir aber ziemlich sicher das sie passen wird...

  • Nö. Nix Bein. Oder sonstwas. Das war keine Wertung. Kam Vllt so rüber, war aber nicht so gemeint

    Klar, hab ich auch nicht anders verstanden, war Ironisch gemeint....obwohl, meine bessere hälfte sagt auch immer das die Grösse keine Rolle spielt 😉😂


    Würde auch lieber "grösser" bauen, da könnt ich mir die eine oder andere Pinzette sparen, aber der Platzbedarf....:wut:


    wie messe ich bei so etwas die tiefe?

    Mit dem Einstichstahl selbst, Mit dem Filzstift Markieren ,( Loch und Nut) Messuhr am Planschlitten anstellen, mit dem Stahl tuschieren, nullen, in die Nut fahren und wieder tuschieren, genauer gehts nicht.


    Ps: Messuhr schon bei der Bearbeitung anstellen, dann kannst du dir ein nachmessen sparen 🤔

    Grüezi us de Schwiiz :swarsnicht:


    Tam Leopard 1, HL Tiger 1, Ural 4320, 1:8 Nitro, 1:10 Nitro

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