Erfahrung bzw. Wissen über kleben von Kunststoff (Lexan?)

  • Hallo Crawler,


    kannst du mir bitte helfen, seit Tagen komme ich mit meinem Spritzschutz bzw. Radkästen nicht weiter.


    Ich habe das Fahrzeug tiefer gelegt und die Aufhängung der Federung verändert, nun müssen die Radkästen entsprechend angepasst werden.

    Hier muss ich das Lexan? verlängern, da die Radkästen weiter oben sitzen müssen. Die Löcher passen nicht mehr und der Ausschnitt für die alte Stoßdämpferposition muss geschlossen werden.


    Da ich mit dem Kleben von Kunstoff überhaupt keine Erfahrung habe frage ich euch als Fachmänner des Modellbaus.


    Welcher Kleber bzw. welches Material sollte verwendet werden?





  • Moin Walter,


    in diversen Threads bin ich schon über den Schuhkleber gestolpert, mit welchem Material kann ich die Löcher stopfen bzw. den Kunststoff verlängern. Es muss ja was angeklebt werden. Um Risse zu reparieren wird Glasfasergewebeband in Verbindung mit diesem Schuhkleber (shoe goo) verwendet.

    Für meine Anwendung ist das ja nicht das Selbe. :scratch:

  • Moin Walter,


    in diversen Threads bin ich schon über den Schuhkleber gestolpert, mit welchem Material kann ich die Löcher stopfen bzw. den Kunststoff verlängern.

    Gar nicht. Da hilft nur neue Löcher bohren oder Adapterplatten bauen.

  • Kommt auf die Risse an. ein Stück Lexan mit Shoe Goo dahinter kleben, funktioniert eigentlich immer.


    Man kann die Innenfender natürlich schließen, ist eine Menge Bastelei. Alles zuschneiden, biegen und von hinten verkleben. Einzelne Löcher/Bohrungen verschließen, hinten etwas drauf kleben. Eventuell mit Pattex Stabilit Express oder Pattex 2K Füll Mix die Bohrung verkleben und nachschleifen. Ob sich das rentiert?

  • Mir kommt das auf den Bildern irgendwie eher wie PS vor.

    Da empfehle ich den Ruderer L530.

    Bei größeren Spalten auch Stabilit.

    Wenn es wirklich Lexan ist, siehe Antwort vom "alpenkraxler".

    Vor allem nicht nur stumpf zusammenkleben, sondern zugeschnittene

    Platten mit reichlich Überlappung verwenden.

    Oder bei Stumpfklebung die Nähte an nicht sichtbarer Stelle mit Überlappungen verstärken.

    (Vergrößerung der Klebefläche.)


    Fredl

  • Ja, das Material kenn ich leider nicht. Es ist biegsam und auch hart. Ich habe versucht mit dem Messer ein Stück wegzuschneiden und von der Härte dachte ich an Lexan.

    Denke das wird mich Nerven kosten, doch auch Erfahrungen bringen, lieber am Radkasten als an der Karrosse.


    Existiert schwarzes Lexan oder muss das dann lackiert werden? Ich könnte ja einmal versuchen die Farbe zu entfernen wenn es denn eine ist.

  • Vielen Dank für eure Hilfe, dann werde ich mich mal um den Typ des Kunststoffs kümmern.

    Gerne auch durch dein Video Mac.

    Haha, ich hatte da noch ein Video im Hinterkopf, was ich schon mal auf Youtube gesehen hatte.

    Jetzt klick ich auf deinen Link und siehe da, es war deins.

    Hast du echt Klasse gemacht, :respekt: