Karlssons Freeman - wird zum Floyota Willux

  • Respekt... ich hab nicht so eine Auswahl, zumindest für den Modellbau nicht.


    rabe62: Farbklekse habe ich auch keine, aber meist ist irgendein Klebstoffrest darauf, meist Sekundenkleber :wut:


    mfg

    Thomas

    Fuhrpark: Reely Freemen und irgendwas mit TRX-4 Achsen im Bau :lol!!:

  • Ich muss gerade feststellen, meine Werkzeugsammlung ist gar nicht so verkehrt. Einiges fehlt, mein Schraubstock ist kleiner, aber sonst.


    Vielen Dank für deinen Einblick.

    Gruß Michael


    Derzeitiger Fuhrpark: Siehe Avatar.;)

  • Das mit dem Werkzeug ist so eine Sache.

    Ich muss da vielleicht was weiter ausholen. Mein Vater hatte ein Elternhaus, in dem handwerkliche Arbeit, Werkzeug und alles was damit zusammen hängt verpönt war. Seinen Neigungen folgend, hat er sich sobald er einigermaßen auf eigenen Füssen stand, Werkzeug besorgt und alles mögliche selber repariert, gebaut, oder schlichtweg aus Interesse auseinander genommen. Er baut und bastelt bis heute noch viel, jetzt zu Coronazeiten um so mehr ( was willste auch sonst machen...). Es gibt noch alte Balsa-Segelflieger und Motorboote (alles ohne Funke) aus seiner Jugend.

    Das hat chromosomonal leicht auf mich abgefärbt, und das hat Vaddern schnell bemerkt, und dann gab's für mich zu Weihnachten gerne mal Werkzeug. Meine Werkzeugsammlung wächst also schon seit Kindertagen...


    Wenn man sich sein Studium mitunter damit finanziert, das man in einem Architekturbüro Wettbewerbs- und auch Verkaufsmodelle baut, kommt zum Holzwerkzeug der Jugend und Kindheit dann noch einiges hinzu.


    Schlimm wurde es eigentlich mit dem Erwerb eines alten Hauses. Klar kann man eine komplette Sanierung von Handwerkern machen lassen - wenn man das Geld und die Geduld dafür hat, man kann, vor Allem wenn man fachlich in diesem Bereich aktiv ist, eine ganze Menge selber machen. Werkzeug mieten kann man, mache ich auch für einige Dinge, z.B. Rüttelplatten, Dielenschleifer, oder Mörtelmischer, aber bei den meisten Geräten die man immer wieder braucht, lohnt der Kauf. Und hastdunichtgesehen ist der Keller angefüllt mit diversen meist gröberen Geräten und Werkzeugen.


    Das Problem: die Hemmungen fallen. Wenn du einmal richtig verinnerlicht hast, das ein angemessenes Werkzeug dich erheblich vor Frust und Resignation bewahren kann, dann bist du auch bei neuen Tätigkeiten nicht abgeneigt, einfach Mal das passende Werkzeug zu kaufen, anstatt mit improvisiertem Kram da rumzuprokeln.


    Und wenn dein Umfeld mitbekommen hat, dass sowohl der Durchsatz an Verschleisswerkzeugen bei dir gerne aufgefüllt werden will, du aber auch neuem Werkzeug aufgeschlossen gegenüber stehst, dann kommen hin und wieder Anfragen wie: ich muss hier den Haushalt meiner Tante / Opa / Freundin auflösen, willste Mal durchgucken waste davon noch brauchst?

    Und da kommen dann manchmal ganz neue Sachen in den Werkzeugkeller.


    Nicht alles was ich da habe ist Top Quality, da ist auch ne ganze Menge Discouterzeugs dabei. Von einigen Sachen habe ich mehrere Ausführungen, die aber gerne auch leihweise unterwegs sind.

    Es gibt aber auch Werkzeuge, da lege ich gerne was mehr aus, weil die Qualität einfach erheblich besser ist.

    Z.B. Handkreissäge von Festtool, Säbelsäge und Bohrhammer von Bosch blau, Kleinwerkzeuge von Proxxon oder eben oben gezeigte Cutter und Japansäge.

    Auch bei Schraubendrehern, Schraubenschlüsseln, Feilen und Bohrern lohnt es sich, gute Fabrikate zu kaufen. Passt besser, hält länger, schont Nerven und Material...

  • Hallo,

    So habe ich auch vieles an Werkzeug bekommen, mein Vater, als er starb vor 20

    Jahren,Habe ich auch den Haushalt auflösen

    Müssen,und bedingt,dadurch dass ich profiemässig früher Flohmarkt mässig unterwegs war,ist vieles hinzugekommen.

    Manche Werkzeuge sind schon Museums reif.

    Grüße aus dem Münsterland - Reinhard - und jetzt :) stolzer Besitzer eines Honcho :) und Chevy Blazer K5

  • Als ich ein kleiner Steppke war hatten wir auch eine voll ausgestattete Werkstatt im Keller, da habe ich auch immer gern gebastelt. Später als ich dann meinen eigenen Haushalt hatte, hatte ich meist wenig Platz. In unserer aktuellen Wohnung habe ich zum Glück im Keller genug Platz um etwas zu werkeln, nur so richtig viel Werkzeug wie in meinem Elternhaus hab ich hier leider noch nicht anhäufen können. Dafür sind mir letztens die Augen übergegangen: Meine Schwägerin hat sich ein älteres Haus gekauft und zieht gerade um und da hab ich mal einen Blick in die Kellerräume geworfen. Der Vorbesitzer war wohl auch sehr handwerklich geschickt. Eine Werkstatt komplett eingerichtet für Holz- und Metallbearbeitung, bestimmt 50 Schubkästen mir unterscheidlichsten Werkzeugen und Metallwaren, ausreichend Platz und mit Holzofen für eine gemütliche Basteratmosphäre. Leider wohnt sie zu weit weg um mal kurz zum basteln vorbeizufahren....

  • Hut ab. Bin begeistert. 👍

    So ähnlich lief das auch bei meinem Vater und der Opa. Eine Maschinenfabrik In welcher Opa arbeitete , ging in Insolvenz und bevor einer Bestandsaufnahme vom Verwalter gemacht werden konnte , waren dann Vater und Opa erstmal einkaufen. Schade damals um die Drehbänke die in den Schrott gewandert sind. Seitdem liegt hier auch einiges rum. Zum Teil hab ich manches noch nie gebraucht.

    Ich lege sehr viel Wert auf eigenes Werkzeug.Was ich hab , das hab ich. 👌

    Aber du bist auf jeden Fall besser aufgestellt als manche Werkstatt. 👍

    Gruß Mark

  • ...bisher hab ich ja nur einen kleinen Ausschnitt der Herrlichkeit gezeigt...vain

    ...aber das Meiste ist für eher grobes Handwerk, nur relativ wenig für die Feingewerke. Aber so ein Abbruchhammer braucht auch fast soviel Platz wie eine komplette Modellbauwerkstatt...

  • Jetzt aber wieder Ernst...

    Ich habe 2mm PVC Hartschaumplatten, auch Forex genannt mit Kreppband beklebt, und den auseinander gefummelten Dummy übertragen. Nicht stumpf angepasst, sondern versucht möglichst winkelig und gerade, die Ermittelten Flächen zu reproduzieren. Natürlich direkt paarweise. Die andere Seite ist natürlich leicht anders in den Chassisanachlüssen, aber das passe ich dann im Kunststoff an. Der Radausschnitte ist leider kein Kreis...

    Mal sehen ob ich das heute noch ausschneide.

  • Ich schaue hier gerade nur zufällig rein und erkenne mal wieder, das wir in vielerlei Hinsicht Brüder im Geiste sind.

    Wenn du einmal richtig verinnerlicht hast, das ein angemessenes Werkzeug dich erheblich vor Frust und Resignation bewahren kann, dann bist du auch bei neuen Tätigkeiten nicht abgeneigt, einfach Mal das passende Werkzeug zu kaufen, anstatt mit improvisiertem Kram da rumzuprokeln.

    Das Ergebnis ist einfach super und dabei macht es noch jede Menge Spaß, mit vernünftigem Werkzeug zu arbeiten.

    Was mir aber durchaus auch Respekt abnötigt sind Menschen, die ein Topergebnis auch mit einfachen Mitteln und Improvisationskunst hinbekommen. Meist ist das aber mühsamer.

    Handkreissäge von Festtool,

    Oh ja !!! Jahrelang bin ich um das Teil rumgeschlichen und als ich sie mir dann gegönnt habe musste ich feststellen, daß ich doch ein riesengroßer Depp war, so lange mit dem Kauf zu warten.

    Geld war nicht das Problem, es war die damals noch mangelnde Wertschätzung und ich war nicht bereit so viel Geld auszugeben. Das Ding ist einfach der Hammer und absolut nachhaltig, ein Kauf für´s Leben !


    Z.B. Handkreissäge von Festtool, Säbelsäge und Bohrhammer von Bosch blau, Kleinwerkzeuge von Proxxon oder eben oben gezeigte Cutter und Japansäge.

    Auch bei Schraubendrehern, Schraubenschlüsseln, Feilen und Bohrern lohnt es sich, gute Fabrikate zu kaufen. Passt besser, hält länger, schont Nerven und Material...

    Es ist ja auch so, daß man je nach Fachrichtung in der man bastelt, wiederum spezifisches Werkzeug benötigt.

    Ich hatte mal eine ausgeprägte Holzphase, hatte sogar eine große Tischkreissäge, die ich am Ende aber wieder verkauft habe. Zu viel Platz für zu wenig Nutzen und mit der Festosäge habe ich einen guten Ersatz.


    Mit der Autoschrauberei erweitert sich das Werkzeug auch in die Richtung beständig und mit den Baumaschinen kam irgendwann dann noch ein Schweissgerät dazu.


    Der ganze Kram meines Berufsstandes ist natürlich schon gesetzt und das ist auch das schöne an meinem Beruf, daß er so unheimlich vielseitig ist und viele Berufe in sich vereint.


    Bei den letzten beiden Landyschraubersessions kam selbstverständlich schon wieder Werkzeug hinzu, daß ich einfach noch nicht hatte.

    Und hastdunichtgesehen ist der Keller angefüllt

    hasdunichgesehen heißt bei uns "Hoppla", die Tatsache ist aber dieselbe :D


    Was hilft, ist ab und zu mal durchmisten. Das macht nicht nur Platz, sondern befreit auch den Geist von Ballast.


    Ich finde ja, einen schönen Bauplatz voraus gesetzt, auch den Tinyhousegedanken ganz reizvoll....^^.........zum wohnen.....:whistling:.....eine Halle oder Scheune nebendran müsste aber schon sein :saint:



    Das war jetzt unheimlich viel OT in Deinem Thread, aber irgendwie ist das gerade rausgesprudelt............^^



    .

  • Bringen wir es auf den Punkt: wer gut arbeiten will, hat mehr Freude mit gutem Werkzeug. Und Freude ist wiederum hilfreich damit es gut wird.


    ...das mit dem Tinyhouse und der scheunengroßen Werkstatt hat was...hmm

    Ist so ein Bischen das schwedische Modell, kleines Wohnhaus, und dann mehrere Schuppen für die verschiedensten Tätigkeiten...

  • Ja , gutes Werkzeug ist die die halbe Miete. 👍

    Aber altes und gutes Werkzeug , das ist was schönes. Alt und eingeritten. 👌


    Wie läuft es denn mit dem ausschneiden oder schon ausgeschnittenen PVC ?


    Gruß Mark

  • Heute war ich faul, also in Bezug auf den FM. Musste nämlich die Decken im Anbau schleifen, spachteln und wenn's getrocknet ist, muss ich's nochmal schleifen. Schön immer Überkopfarbeit, da fallen einem echt die Arme ab. Und gerade kann ich auch keine Schleifgiraffe leihen...

  • Schön immer Überkopfarbeit, da fallen einem echt die Arme ab. Und gerade kann ich auch keine Schleifgiraffe leihen...

    Oh ja das kenne ich ^^ und wenn man weiss wie einfach es sein könnte, ist das Arbeiten deswegen nicht einfacher.

    Das ist dann schon fast so eine Art Geduldsspiel mit Demutscharakter...:whistling:....ab und zu kann man dabei auch echt ausflippen und/oder die Lust verlieren.

  • Improvisieren, wenn man weiß wie einfach es eigentlich sein könnte, ist extrem fies. Aber hat man am Ende das wirklich gleiche Ergebnis, kann man auch super Stolz sein. :)

    Grüsse
    Joannis :bier:


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