TaRNranis

  • Stimmt natürlich. Ich hatte mich gestern zu sehr vom Text leiten lassen und nicht auf die Bilder geschaut und bin dann davon ausgegangen, dass gelb die mittlere Leitung ist. Gut, dass du dich nochmal vergewissert hast.


    So sieht das doch schon gut aus.


    Lass den Lötkolben gleich angeheizt, du brauchst ihn nochmal für die Platine... :-D

  • Da die Teile um die Schaltererweiterung zu löten auf sich warten lassen, aber wenigstens das Filament heute kam, hab ich mal ein paar Teile gedruckt.


    Vielleicht wird jetzt die Namensgebung klar?


    Wobei ich mir da nicht mehr so sicher bin...



    Teile von links nach rechts, und oben nach unten:




    Batteriefachverbreiterung (+5mm) für den Keaystoneakkuhalter


    die neue Strebe die notwendig war um das Frontteil der Tarantola NG mit meinem bisherigen Fuß zu verbinden


    der neue Batteriefachdeckel mit "Akkueinleglogik" xD und Griffmulde zum leichteren Öffnen des Akkufachs


    und mein Batteriefachseitendeckel (hat jetzt 50% mehr "Fleisch" an den Schraubenauflagepunkten, die sind bei mir eingerissen gewesen)


    Das runde Ding mit der 32 drauf ist der Knopf vom Menüeinstellrad, die 32 ist eine Homage an die möglichen Kanäle.



    Was es mit dem Taranis-Schriftzug auf sich hat, zeig ich euch später.



    Ich bin jedenfalls gespannt, wie sie farblich später wirken wird.




    LG

  • Wie mich ein kleines Teil stundenlang beschäftigen kann...



    Da die Elektronikteile noch immer auf sich warten lassen, habe ich mich heute einem "kleinen" Problem gewidmet.


    Das Tarngrüne Filament was ich für diese Funke bestellt habe, lässt sich absolut miserabel auf Support drucken :-(

    Gerade bei dem Schaltermodul was oben auf die Funke kommt ist das doch grauenhaft.

    Gut, Support drucken war jetzt eh nie so meine Stärke, aber wenn man die beiden Teile jetzt mal vergleicht



    dann ist der Unterschied doch deutlich zu sehen.


    Was tun? Testreihen starten, das Teil immer wieder drukcen mit verschiedensten Einstellungen, obwohl ich mit meinem Hof- und Hausfilament (PLA+ von eins3d) den Drucker ganz gut im Griff habe?


    Nö, habsch keine Lust drauf. Never touch a running system ;-)


    Also hab ich das Teil mit Fusion 360 etwas friesiert.


    Erste Idee: Ich teile das Teil in zwei Hälften, die ich jeweils flach auf mein Druckbett legen kann und somit auch gut drucken könnte.

    Müsste dann geklebt werden, und dafür habe ich mir zwei Schraubverbindungen zum fixieren eingezeichnet.


    Also drucken, verschrauben/kleben, und dann die Fixierschrauben wieder ausdrehen.






    Schon ganz gut, bzw funktioniert tadellos.

    Mit dem Kleber geht das auch nie wieder auseinander.


    Aber geht das nicht auch eleganter als zu kleben?


    Wieder mit Fusion 36 das Teil bearbeitet, gedruckt...






    und ich würde sagen, das jetzt verschraubte Teil ist Welten besser als das welches auf Support gedruckt wurde:



    Ja, eindeutig besser :-)

    Diese Lösung kann so bleiben :-)


    Passt sogar in das Oberteil (wer hätte es gedacht? xD )



    Das macht einen schlanken Fuß :-)


    Jetzt drucken gerade die Adapter für Gas und Lenkung, und morgen kommen hoffentlich die benötigten elektronischen Bauteile die mir fehlen.

    Natürlich hoffe ich auch, dass ich das Bauteil dann überhaupt gelötet bekomme, aber das werden wir ja sehen.



    So viel Geschreibsel für nur ein Teil... tja, so ist das manchmal.



    LG

  • Da sieht man mal wie unterschiedlich die jeweiligen Ansprüche sind.

    Mir war zum Beispiel wichtiger das die Einleger die selbe Oberfläche haben wie das Oberteil, weshalb ich den Einleger in der selben Lage gedruckt habe wie das Oberteil.

    Das ist dann zwar unten drunter nicht so schön, aber das kann ich nur sehen wenn ich es ausbaue und umdrehe, ergo ist mir persönlich die nicht sichtbare Seite nicht so wichtig.

    Jeder so wie er mag.

  • Mein Anspruch war an sich nur ein funktionierendes Teil, und wenn man sich das Desaster in Olivgrün anschaut (welches übrigens der 5. Versuch a 59 Minuten war) dann ist klar warum ich das geändert habe.

    Bei dem selben Teil in rot ist die Passgenauigkeit gegeben. Bei Olivgrün jedoch waren die Ecken nach oben verzogen und auch von der Form her hat das nicht ins Oberteil gepasst, das hat oben ca 1-2mm rausgeragt, und genau das war mir dann doch zu viel :-(




    Weiter gehts...


    Kleine Veränderungen beim Gas- und Lenkadapter :-)


    Zuerst einmal die "Türmchen" bearbeiten.

    Diese sind sehr filigran, da hab ich schon mehr als Eines davon abgebrochen (Grobmotoriker halt, denn im betrieb gehen die nie und nimmer kaputt).



    Die Türmchen sind jetzt etwas höher (maximale Federvorspannung möglich), und vor allem dickern (siehe gelber Umrandung).

    Das sieht nicht viel aus, macht mit 1,5mm mehr Dicke allerdings 100% mehr Stärke aus als vorher.


    Wo die Spannschraube normalerweise unten auf dem Kunststoff aufliegt, drehe ich immer eine M2,5x6mm Zylinderkopfschraube rein. Hier mit 2mm dicken Unterlegscheiben (nächste Version der Druckteile ist an der Stelle 2mm höher).



    Der Kopf dieser Schraube dient der Spannschraube als sicherer Halt und gleichzeitig hält dieser Kof das untere Ende der Schraube schön an Ort und Stelle. Da arbeitet sich auch nichts mehr in den Kunststoff ein :-)


    Die 2mm dicken Unterlegscheiben, bzw die 2mm mehr Fleisch in der nächsten Version dienen dazu, dass die Schraube die Länge der Türmchen volol und ganz zum Spannen nutzen kann. Normalerweise hat man unten ein paar mm wo das ganze noch ohne Spannung ist, das wird so ausgemerzt.



    Das Nächste was mir nicht gefiel waren die Stifte mit denen der Spannhebel mit den Haltern verbunden wird.

    Deshalb nehme ich mir eine M2x16mm Schraube, und feile sie vorna auf 1,5mm ab (so groß ist das Loch im Spannstift).

    Natürlich wäre es einfacher den Spannstift aufzubohren, aber erstens dreht sich diese kleine Fläche dann über die Gewinde und zweitens ist das Loch der Spannstifte beschichtet, diese Beschichtung wäre dann weg (hoher Verschleiß).





    So hallt das Ganze schön ordentlich :-)



    Eben musste ich meinen drucker reparieren (Heizpatrone im Druckkopf war defekt), sonst wäre ich heute schon weiter gekommen.


    Aktuell druckt die Schaltererweiterung in der passenden Farbe.



    Kleiner Spoiler: Mir sind gestern Abend noch Ideen gekommen wo man sinnvoll weitere Schalter unterbringen kann, daher verschwinde ich mal wieder nach Fusion 360...



    LG

  • Also Sascha das geht so nicht du kannts doch nicht einfach eine Schraube zusätzlich eindrehen, da geht doch die ganze Schwerpunkt Berechnung nicht mehr auf:lol!!:


    Ich habe das Schaltermodul auf der Seite stehend gedruckt. Dies weil ich mit Schrägen auf Kriegsfuss stehe. Es gibt immer unschöne Stufen. Auf der Seite drucken hatte auch den Vorteil dass es nur wenig support braucht.


    Das mit dem Filament ist natürlich zum :kotz:Hast du eine OVP Rolle genommen oder könnte das Filament feucht geworden sein? Hast du das Teil immer mit dem gleichen G-Code gedruckt oder mal versucht das Teil neu zu slicen?

    Liebe Grüsse aus dem Berner Oberland (CH)


    Grizzly

  • Ist originales Filament von Redline, neu geöffnet.


    Aber auch mit Oliv von eins3d hab ich Schwierigkeiten, vielleicht liegts ja an der Farbe?

    Das rote Teil ist auch Redline gewesen, selbe Einstellungen.


    Normalerweise kann ich mit meinen Druckeinstellungen problemlos Material4print, eins3d und Redline verarbeiten, ohne dass ich etwas ändern müsste.


    Aber generell sind die Teile in Oliv einen ticken schlechter als meine normalen Ergebnisse, was aber gerade meckern auf hohem Niveau ist.


    Viel mehr macht mir das doch schon arg ramponierte Druckbett zu schaffen, was immer unschöne Muster in den Oberflächen hinterlässt... hier müsste ich auch mal Hand anlegen.


    Aber was solls, die Funke wird benutzt, da kommen eh Kratzer rein ;-)



    Und der Schwerpunkt... stimmt, das hab ich nicht bedacht, verdammte Scheixxe :-(



    xD


    LG

  • Kommt auf die Länge der Finger an :aetsch:


    Ich habe gerade mal ein Layout für die Schalter-Controller-Platine gebastelt. Für den Aufbau auf Lochraster. Sind zwar nur ein paar Bauteile, aber es soll ja schön klein zusammenpassen. 38x23mm mit 2 Kabelverbindungen. Mal schauen, ob ich morgen Lust auf Löten hab :-D

  • Hier mal 2 "Bauvorschläge":


    Links die Variante, dass jeder Schalter einzeln mit 3-poligem Kabel angeschlossen wird. Einfache Austauschbarkeit von Schaltern oder wenn die Schalter einzeln platziert werden.

    Rechts werden nur die Signalleitungen, also der mittlere Pin vom Schalter, auf die Stiftleisten (lila; eine Frau würde das glaube ich Flieder nennen) gelegt. Dafür sind noch zwei 2-pin-Anschlüsse (violett), oben rechts und links, an denen die Spannung für die Schalter abgegriffen werden kann.

    Ansonsten haben wir da die Anschlussleisten (lila), Widerstandsnetzwerk (gelb), den IC, Pin 1 oben links (blau), die Kondensatoren (schweinchenrosa, oben der 10µ, unten links der 0,1µ und unten rechts der 0,33µ). Der 1k Widerstand ist grün (im linken Entwurf liegend, im rechten stehend). blau sind die Leiterbahnen, die auf der Platine verlaufen, rot sind Drahtbrücken. Das sichtbare Raster entspricht dem Lochraster. Beim rechten Entwurf könnten die beiden äußersten Leiterbahnen auch als Kabel ausgeführt werden, wodurch sich noch etwas in der Breite sparen lässt. Oder die Stiftleiste wird gewinkelt verbaut, damit die Steckverbinder nicht so hoch abstehen (oder natürlich direkt die Kabel verlötet).


    Teils eng gepackt, sollte aber passen, wenn die Bauteile nicht zu groß sind.


    Kann die Platine evtl. in den Griff wandern?


    Grüße

  • Weiter gehts....



    Zunächst einmal: Mir fehlen zum Fertigen des Bautels noch Teile, und ich fühle mich nicht in der Lage das bauteil zusammen zu löten.


    Lösung zu eins: Nachbestellen (Versand teurer als das Teil)

    Lösung zu zwei: Ein Kumpel lötet mir am Wochenende das Bauteil zusammen.



    habe ich deshalb Stillstand?



    :aetsch:


    Ich wollte ja weitere Schalter/Taster unterbringen, und zwar in unmittelbarer Lenkradnähe, so dass ich das lenkrad zum Betätigen nicht loslassen muss.


    Also habe ich mir meine Lenkradplatte vorgenommen:



    und ein paar Plätze für Taster/Schalter eingezeichnet.



    da kommen jetzt 2 x 3-wegetaster, und 4 2-fach Schiebeschalter rein.

    Zusätzlich habe ich Kabelkanäle eingezeichnet, so dass nachher nur ein Kabelstrang von der Lenkradplatte ins Innere der Fernsteuerung geführt werden muss.




    3-Wegetaster/Schalter nehme ich die aus dem Zubehör, mittlere Länge und flache Schaltbetätigung.


    Damit wird einmal der Blinker betätigt (links, rechts) und einmal werde ich den Dachbalken damit ein/ausschaltbar machen. Das wollte ich unbedingt in Fingernähe, weil man doch immer wieder mal das helle Ding auf dem Dach abschalten muss, sei es weil man auf sich selbst zufährt, oder weil man Andere nicht blenden will. Hier nehme ich dann den 3-wegetaster, weil ich damit bequem in jede Richtung je 2 Funktionen programmieren kann. Der Macht also Dachbalken an und aus, Zusatzlicht für Rückwärtsfahrt an aus, und mir fallen sicher noch 2 Dinge ein. Warnblinker vielleicht, und noch irgendwas.


    Schiebeschalter habe ich auf Amazon gefunden, diese hier:



    schön klein, und 50 Stück haben gerade mal 8 Euro gekostet.

    Was ich damit schalte weiß ich noch nicht, aber haben ist besser als brauchen, und da ich eh am zeichnen war...



    Die Lenkradplatte habe ich jetzt einmal probegedruckt, passt auf Anhieb (yeeeeah).

    Bitte die Farbe nicht beachten, war zu faul eine andere Rolle einzuspannen.

    Ebenso werden die Schrauben noch durch schwarze Linsenkopfschrauben ersetzt.


    Von vorne:



    und dann einmal bestückt von hinten:




    soviel dann mal für heute :-)


    LG

  • Jetzt machst aber du einen Schalterporno :headbang:


    Die Idee mit den Schiebeschalter finde ich cool. Ich persönlich würde es aber nicht machen da ich mit diesen Schaltern nur schlechte bis ganz schlechte Erfahrungen gemacht habe. Die Schalter neigen dazu schlecht Kontakt zu machen. Ebenfalls kann es sein das sich das Gehäuse verzieht und das hat den gleichen Effekt. :tischkante:

    Solltest du bei der Inbetriebnahme also Probleme haben bitte gleich den Schalter prüfen.


    Ich hoffe natürlich dass du vor solchen Pannen verschont wirst.

    Liebe Grüsse aus dem Berner Oberland (CH)


    Grizzly

  • Wenn die Schalter nix taugen muss was Höherwertiges her.


    Ich hätte ja gerne miniatur Wippschalter gehabt, aber finde da mal was...


    Für die normalen Schalter ist einfach kein Platz, oder ich müsste da mal erneut komplett umdesignen...




    Abwarten ;-) Auf die Schiebeschalter soll eh nix drauf was dauernd benötigt wird.

    Wichtig sind die 2 normalen Schalter/Taster die ich dort untergebracht hab :-)



    LG

  • Deine Einstellung gefällt mir:thumbup:

    Wenns funktioniert ists ok wenn nicht schaust weiter. Das ist eben Modellbau :bier::headbang:

    Liebe Grüsse aus dem Berner Oberland (CH)


    Grizzly

  • Gefällt mir. :thumbup:

    Du bringst mich jetzt doch wieder verstärkt in Versuchung. Zuletzt hatte ich den Gedanken, den Defender auf Allradlenkung umzurüsten und da würde sich dann ne Knüppel-Fernbedienung anbieten. Na, mal schauen was du uns noch so präsentierst...


    Sind die Schiebeschalter den leichtgängig genug, um mal schnell mit dem kleinen Finger bedient zu werden? Oft erfordern die ja sich etwas Kraft. Ggf. bieten sich an dem Stellen auch Subminiatur Kippschalter an. Die haben ein kleineres Gehäuse und könnten da halbwegs passen. Vermutlich mit kleinen Anpassungen. So in der Art: https://www.fechtner-modellbau….-1xum-bis-1-5a-belastbar

    Oder bei eBay als Taster 280665780457

  • Wie gesagt, zur Bedienung während des Lenkens dienen die beiden 3-wege-Schalter/Taster.


    Die kleinen Schiebeschalter habe ich dort, weil es sich eben so angeboten hat ;-)


    Die Schalter aus deinem Link sind leider zu groß, bauen zu tief.


    Vielleicht lasse ich aber auch die Schiebeschalter weg, und versuche noch einen 3. 3-Wege ein zu zeichnen. Der wäre dann aber an einer etwas ungünstigen Stelle... Muss ich mir ansehen.


    Man darf nicht vergessen, dass da Schraublöcher im Weg sind, rechts das Drehrad nicht behindert werden darf, noch die Kugellager für die Lenkung reinkommen, dann der Gimballadapter aufgeschraubt werden muss... Da ist verdammt wenig Platzt...



    Edit:


    Ich glaube das werde ich auch tun, sieht nämlich wesentlich aufgeräumter aus, und was bringen mir Schiebeschalter die ich nicht anfassen will?




    Ich starte mal einen Probedruck und schau mir das an :-)



    LG