Ein Comanche-Umbau wird zum Truggy


  • Echt der Hammer


    Gefällt mir richtig gut


    Eine wahre Augenfreude


    Sensationelle Arbeit


    Danke für die tollen, aktiven und stillen Kommentare. Das freut mich und befeuert meine derzeitige Baulust weiter.


    Gerade rotieren meine Gedanken um die Ladeflächengestaltung. Darauf soll eine kleine Werkstattecke mit ausziehbarem Schraubstock, Kompressor, Feuerlöscher, Wagenheber, Seilen, Winschrollen usw. Platz finden. Durch die Klappe mit Zugang zum Akkufach, sind dazu noch einige Überlegungen erforderlich. Für Anregungen bin ich daher dankbar.


    Ausserdem bekommt er Comanche eine amerikanische Zulassung und wurde bereits in Utah "registriert". Moab lässt grüßen!



    Gerade hatte ich eine Konversation mit RCfreund um die ersten Parameter der Lichtanlage abzustimmen. Dabei hat sich bei den Rücklichtern/Blinkern gleich eine Frage ergeben. Soweit ich mich noch an die Militärfahrzeuge aus unserer Kreisstadt erinnere, werden Rücklicht und Blinker mit dem gleichen Leuchtmittel aktiviert.

    Ist das Fahrtlicht eingeschaltet, blinkt es im Blinkerrythmus. Was ich nicht mehr weiß. wie genau das abläuft.


    Daher einmal die elektronische Definition, wie sie in den von RCFreund verwendeten Modulen parametriert werden soll.


    Rücklicht, Blinker und Bremslicht mit einer einzigen LED (pro Seite) realisiert:

    - Licht einschalten: LED auf 50% Helligkeit

    - Beim Bremsen: LED auf 100% Helligkeit

    - Beim Blinken: LED schaltet zwischen 0% und 100% Helligkeit ODER ist es so: LED schaltet zwischen 50% und 100% Helligkeit???

    Hier die für mich die entscheidende Frage, schaltet beim Bremsen die LED zwischen 0% und 100%, also an oder aus, oder schaltet die LED nur zwischen 50% und 100% Helligkeit. Oder sind beide Werte möglich, je nach dem ob Fahrlicht oder Bremslicht aktiviert ist? :scratch:

  • Comanche Truggy Teil 12


    Bisher veröffentlicht: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11,


    In den letzten Tagen habe ich mir etwas Auszeit bei der Restaurierung meiner Graupner Marina gegönnt. Parallel zu den Arbeiten am Heck, habe ich auch wieder einmal am Fahrerhaus gebaut. Das was ich mir vorgenommen habe, befürchte ich, sprengt den Umfang der Ladefläche deutlich. Zuerst aber einmal etwas Grobes. Der Comanche wird geöffnete Türen haben, um Fahrer und Beifahrer die nötige Rundumsicht zu verschaffen.


    Mit der Rückseite eines robusten Cuttermessers wurde entlang der Türfugen, eine Führungsnut geschabt. Zuerst mit wenig Druck, bis die Klingenrückseite sauber geführt wird, dann mit mehr Kraft. Dann geht alles relativ einfach... :whistling:



    Mit etwas Ausdauer sieht das dann bald so, das Licht am Ende des Tunnels.



    Der Überschuss liegt schon nach gut zwei Stunden auf dem Tisch. ^^



    Die Fahrerhausbelüftung ist sichergestellt. Auch die ehemalige Schräge unter dem Seitenfenster, habe ich dabei eingearbeitet.




    Dann der Startschuß zum Innenausbau. Der Comanche soll sich irgendwann so darstellen, als sei erst gerade zusammengeschweisst und lackiert worden, also ohne jegliche Verkleidungen und Bodenbeläge. So wie man sich einen Sportler vorstellt, gewichtsoptimiert und ohne Schörkel. Mir ist dabei schon klar, dass hier eine ganz besonder Nummer vor mir liegt. Es wurde mir auch gleich in aller Deutlichkeit vor Augen geführt...


    Der Dachbereich wurde sämtlicher Streben und Befestigungslaschen beraubt. Das sieht im Original auch so aus.



    Leider habe ich von dieser Art Bilder nur einen kleinen Fundus. Improvisation und etwas Kreativität sind also für die weiteren Fortschritte gefragt.


    Nachdem ein auf den Bestand angepasstes Bauteil für die Basis hergestellt wurde, folgte ein Z-Profil als rückwärtiger Abschluss des oberen Scheibenrahmens.



    Dann die beiden oberen Seitenteile. Aus einem Winkel- und einem Z-Profil entstand das nachfolgende Bauteil.



    Links und rechts. An der höchsten Stelle 7 mm hoch und 6 cm lang.



    Um den Durchdrinungen auch die nötige Optik zu verschaffen, wurde der dazu nötige Hohlraum im Hintergrund geschaffen.



    Die seitlichen Abschlüsse habe ich dann im Anschluss an die Stirnseite vergeklebt. Mit diesem Ergebnis.



    Im Moment sieht alles noch unstrukturiert und chaotisch aus. Zur Erinnerung, diese Karosserie hatte ich durch Anfertigung eigener Kunststoffseitenteile verlängert. Mit weiteren Profilen und Verkleidungen wird das aber hoffentlich bald anderes aussehen. Die dabei entstehenden Übergänge, will ich später noch mit Miliput verschließen und so fließend angleichen.


    Zur Zeit tüftele ich mit verschiedenen Profilen an deren Verkleidung. Ich arbeite daran und wünsche mir, dass es mit Aussnahme des abgebildeten Armaturenbrettes, irgendwann so ähnlich aussieht. Das Armaturenbrett wird ein kompletter Eigenbau in Aluminium, oder auch nur deren Optik.



    Im Bau ist gerade der obere Abschluss der Heckscheibe.


    Wird schnellstmöglich fortgesetzt...

  • Comanche Truggy Teil 13


    Bisher veröffentlicht: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12,


    In den letzten Wochen lagen viel Schleifstaub und Kunststoffschnipsel in meinem Arbeitszimmer. Alles Rückstände vom Innenausbau des Fahrerhauses. Die bereits ausgesägten Türöffnungen waren dazu einerseits erforderlich und anderseits eine große Erleichterung.


    Die Blechstruktur der A-Säulen in der Entstehungsphase. Mit einem Drahtstück habe ich den Winkel abgenommen.



    Nach langem Einschleifen, Bohren und notwendigem Hinterschliff, damit das Schattenbild möglichst realistisch wird, das Ergebnis. Beim Bau der Feuerwand werden die Überstände noch in die Struktur eingearbeitet, ist also noch nicht fertig.



    Oberhalb der Frontscheibe die vordere Dachverkleidung eingepasst.



    Dann das Rückgrat des Fahrerhauses. Im Original eine elegant gebogene Metallstruktur. Von mir in Kunststoff möglichst realitätsgetreu nachgebaut.




    Bis dahin war eigentlich alles noch recht moderat. Für die nachfolgenden zwei Bauteile habe ich fast 10 Stunden Zeit benötigt. Letztes Jahr hatte ich schon einen Versuch gestartet, mit Modellbauschaumplatten die Blechstruktur der Seitenwand zu bauen. Mit dem Ergebnis und den Proportionen war ich aber nicht zufrieden. Für nicht statische Bauteile, ist Modellbauschaum aber durchaus zu empfehlen. Es lässt sich gut mit Cuttermesser und Schleifmitteln bearbeiten, allerdings ist die Oberfläche materialbedingt druckempfindlich. Für eine Inneraumgestaltung aber durchaus denkbar.



    Eines der dabei entstandenen Bauteile, war aber als Vorlage zu gebrauchen. Aus 8 mm Forexplatten wurden die Bauteile zuerst freihändig, grob ausgefräst. Man entwickelt so langsam eine gewisse Übung, beim gleichzeitigen Steuern der X- und Y-Achsen am Koordinatentisch. Ich liebe dieses Gerät... :rolleyes:



    Und dann schrittweise so lange bearbeitet, bis ein akzeptables Ergebnis vor mir lag...





    Das hier...



    Fertig sind die Seitenteile aber noch nicht. Die Konturen müssen noch weiter optimiert werden und es fehlen einige Öffnungen.


    Eine eingepasste Winkelleiste schafft schließlich noch einen harmonischeren Übergang vom Unterteil zur Heckscheibe.



    Als nächste Schritte, arbeite ich u.a. am oberen Dachabschluss und der Türstruktur. Dazu lasse ich mir noch etwas ansprechendes einfallen. Durch den Türausschnitt muss ich vom Original abweichen, habe aber schon ein aufregendes Bild im Kopf. Der Traum einer Rohkarosserie-Optik nimmt langsam Gestalt an. Mein bereits gebogener, hinterer Überrollbügel muss nun aber etwas schmäler gemacht werden. Der passt durch die Seitenteile nämlich nicht mehr in den Zwischenraum. Das ist dann aber eher ein kleines Problem.



    Wird schnellstmöglich fortgesetzt... :thumbup:

  • hi Herbert, das ist schon verrückt, welchen Aufwand du mit deiner Karo betreiben tust. Wenn das so weiter geht, bin ich schon fast im Glaube, das du wirklich für die Vitrine abrebeiten tust.

    Ich für mich persönlich würde mit so einem Fahrzeug nie mehr in die Wildnis oder auf Tour gehen. Da hätte ich nur noch Herzprobleme, falls das Fahrzeug umfällt oder irgendwo hängen bleibt. Und das bleibt ja leider nicht aus pardon












    PS: ich vermute mal, das wir unsere erste Tour im Jahre 2022 fahren werden, da ja die Karo noch nicht mal ein Tropfen Farbe gesehen hat, und in 5 Monaten schon wieder der Herbst anfängt, und du nicht Wasser fahren möchtest :whistling: .... :sironie:

  • Halo Herbert,


    wie habe ich deine Präzision und deinen Ideenreichtum vermisst! :respekt:  :respekt: :respekt:


    Dein Aufwand ist schon enorm aber auch mir war es wichtig, Details zu bauen, die man nachher nicht sieht. Hauptsache, die sind da! :thumbup: Und der Aufwand, den Du betreibst, ist es allemal wert! Mach weiter so! :jaja:

  • was für ein Aufwand, den nachher keiner mehr sieht. Aber man weiß, dass es da ist und das ist ein gutes Gefühl.

    Hallo Tino,


    genau so ist es. Wenn ich nur deine Schleppermodelle und deren Anbauten sehe. Da könnte ich direkt loslegen, mit dem modifizieren.


    ...für die Vitrine...

    Hallo Richi,


    sicher werde ich noch Zeit finden, für den Truggy eine Vitrine zu bauen. Da steht er aber nur während ich nicht mit ihm fahre. Zum Fahren wird er gebaut. Natürlich geniesse ich auch die Stunden, während des Bauens. Das ist mir sehr wichtig. In meiner Jugend habe ich u.a Motorrad-Standmodelle in 1:6 umgebaut, jetzt lege ich die gleichen Maßstäbe an, nur dieses Mal muss es auch selbst fahren... ^^


    Da hätte ich nur noch Herzprobleme, falls das Fahrzeug umfällt oder irgendwo hängen bleibt. Und das bleibt ja leider nicht aus

    Dieser Moment ist wohl unvermeidbar und der Schmerz steht mit noch bevor. Das war bei jedem meiner Fahrzeuge so. Nach dem ersten Mal wird es aber besser. Risiko ist auch schon lange nicht mehr meins!


    PS: ich vermute mal, das wir unsere erste Tour im Jahre 2022 fahren werden, da ja die Karo noch nicht mal ein Tropfen Farbe gesehen hat, und in 5 Monaten schon wieder der Herbst anfängt, und du nicht Wasser fahren möchtest :whistling: ....

    Da kann ich mich inzwischen nicht mehr absolut festlegen. Wenn es Dich tröstet, der Motorraum wird am Truggy nicht ausgebaut.

    Ich habe ja eine bisher unveröffentlichte Bauteileliste, demnach ist deine Schätzung zum Bauende, nicht von der Hand zu weisen. Ich darf mir aber immer eines der Modelle meines Sohnes ausleihen. Der Sommer kann also kommen. Und Du wirst Dich erinnern; meine Frau hat schon meine Tochter auf Augsburg eingestimmt. Die Mädels haben schon konkret geplant... :D


    Dein Aufwand ist schon enorm aber auch mir war es wichtig, Details zu bauen, die man nachher nicht sieht. Hauptsache, die sind da!

    Hallo Walter,


    Danke, der Spaß am Bauen und das Wissen um die Details faszinieren mich in gleichem Maß. Mit jedem gelungenen Detail kommt gleich eine neue Idee für die Umsetzung. Ich freue mich ja so, dass es bisher überhaupt so geworden ist.

    Freue mich schon, den mal live zu sehen.


    Hallo Kerstin,


    Danke auch Dir. Ich freue mich auch, Euch irgendwann wieder live zu sehen. Den Truggy bringe ich dann mit. Immerhin war es Dein Truggy, der mich überhaupt auf den Gedanken gebracht hat! :thumbup:



    Und da war ja noch ein Detail was ich vergessen hatte, vorzustellen. Das hole ich jetzt noch nach.

    Beim Bau der Versteifungstraverse an der Rückwand, habe ich auch auf der Aussenseite noch ein Detail angebaut. Eine Blechfalz im Übergangsbereich von der Rückwand zum Bodenblech.



  • Ich darf mir aber immer eines der Modelle meines Sohnes ausleihen.

    Alles gut Herbert :knuddel:und so ein Marlin Trail Finder ist ein feines Modell, das ganz bestimmt viel Spass machen machen :jaja:


    Der Sommer kann also kommen.

    Das liest sich doch sehr gut vor allem, da ich ab nächsten Monat (wegen ATZ) ganz viel Zeit haben werde.

  • Herbert,


    ... was soll ich sagen!?


    Ich kann hier aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr mitlesen ;(, weil mir jedes mal derart die Kinnlade wehtut, weil sie schon wieder auf den Schreibtisch geknallt ist! ;)


    :respekt::respekt:für so viel Detailverliebtheit und vor allem Geduld:respekt::respekt:.

  • Hallo Herbert,

    ich kann mich Olaf´s Sätzen nur anschließen, schaue aber dennoch weiter zu, habe mir ein Kissen auf den Tisch gelegt.

    Dies hat zwei Vorteile:

    1. das Kinn tut nicht mehr so weh.

    2. der Sabber wird aufgefangen und tropft nicht mehr in die Tastatur.


    Weiterhin fahre ich selbst einen Cherokee XJ, allerdings keinen Comanche, und kann deshalb eigentlich nicht wegschauen.

    Du hast meinen uneingeschränkten Respekt und meine volle Begeisterung für dein Projekt.

    Viele Grüße

    Frank,


    Nichts ist unmöglich,

    nur morgens meine Frisur.

  • Marlin Trail Finder ist ein feines Modell

    Richi, mein Sohn will noch einen 110er Defender und der Marlin soll dafür weg. Ich werde ihm wohl heute ein Kaufangebot unterbreiten, da...


    ...ich ab nächsten Monat (wegen ATZ) ganz viel Zeit haben werde.

    Nächste Woche ist mein erster Corona-Impftermin. Danach sollte es ja langsam besser werden, weil ein weiterer Teil der Risikogruppe immunisiert wurde. Meine Frau bekommt als Krankenschwester demnächst schon die zweite Dosis.


    Du darfst Dich also nach Aufhebung der Beschränkungen, für Hotels und Gaststätten, auf baldigen Besuch einstellen...:love:


    ... was soll ich sagen!?

    Hallo Olaf,


    Danke für die Anerkennung. Du brauchst eigentlich nichts zu sagen, Dich und Deine Leidenschaft verstehe ich auch ohne Worte. Es tut aber immer wieder gut! <3


    Vielleicht sollten wir eine Sammelbestellung an Tisch-Prallkissen mit RC-Logo veranlassen. Das erspart auf Dauer teure Zahnreparaturen. Ich bin ja u.a. auch gefährdet! ^^


    Weiterhin fahre ich selbst einen Cherokee XJ, allerdings keinen Comanche, und kann deshalb eigentlich nicht wegschauen.

    Hallo Frank,


    Dankeschön, in meinem weiteren Comanche-Baubericht habe ich einen Weg beschrieben, wie aus einem Cherokee ein Comanche werden kann. Ich nehme einmal an Du meinst damit ein RC-Modell? :thumbup:


    Kann man sich dagegen impfen lassen ... ?

    Hallo Walter,


    ich befürchte eher nein. ;)

  • scalecrawler ,

    nee, mein Cherokee ist 1:1, und den werde ich nach bisherigem Erkenntnissstand nicht zum Comanche umbauen........hm..:scratch: neee, mache ich nicht.

    :lol!!:

    Viele Grüße

    Frank,


    Nichts ist unmöglich,

    nur morgens meine Frisur.

  • nee, mein Cherokee ist 1:1, und den werde ich nach bisherigem Erkenntnissstand nicht zum Comanche umbauen.

    Also kein Modell! Das wäre dann auch eine andere Liga, da könnte ich Dir nur beim Flexen behilflich sein. :D

  • Herbert, bitte keine Pause einlegen...wir sind alle schon ganz ungeduldig...gamer

    LG Rolf (Rapper)


    Mein Drucker: Anycubic i3 Mega & Creality CR10-S Pro V2

    Mein CAD: Sketchup Make & Fusion360

  • Herbert, bitte keine Pause einlegen...wir sind alle schon ganz ungeduldig...

    Hallo Rolf,


    wenn ich auch bisweilen eine Schreibpause einlegen, der Bau geht immer weiter und macht auch endlosen Spaß. Geduld müsst Ihr aber schon haben. In der Zeit wo andere vier Modelle fahrfertig bekommen, schaffe ich noch nicht eines. Ich geniesse alles um mich herum. Der Weg zum Ziel, ist und bleibt ein Teil des/der Comanchen. :thumbup: