Rappers FreeMen als Wechsel-Karo-Pickup - jetzt ist klar, was es einmal wird...

  • Frontmotor Umbau? China Verteilergetriebe und ein Paar Wellen mehr.

    Ja ich weiss, du kennst dich aus! Das ist kein schlechter Tipp.

    Aber der Aufwand wäre mir zu gross. Ich habe ja zwei FreeMen-Chassis zur Auswahl. Das vom "extreme" und das vom "Standard".

    Aber beide sind an den "entscheidenden Stellen" wenig einladend für Einbau oder Anbau von "Innenleben".

    Ich werde mir einen Adapter bauen, der im Mittelteil vom Chassis eingebaut wird und an den Adapter hänge oder stecke ich dann die Sitze und den Schalt-Tunnel dran. Ganz losgelöst vom Lexan-Body.

    Die Sitze müssen dann halt im CAD etwas "zurechtgeschnitten" werden. Soweit bin ich aber noch nicht, mein Drucker hat auch jetzt erst mal Pause.


    Ich mache ja in der Regel alle Anpassungen am Bildschirm im CAD, bevor ich es in Natura mache. Da benutze ich dann "Dummys" die den Abmessungen der Originale ziemlich entsprechen. So habe ich mir auch die beiden Chassis von den FreeMens als Dummys gezeichnet. Das ist nicht besonders schwierig, aber sehr zeitaufwändig. Ich messe das jeweilige Chassis "scheibchenweise" ab und übertrage die Maße ins CAD. So entsteht dann der Dummy (ganz grob gesagt, da gibts natürlich viele Einzelschritte).


    Wer auch einen Freemen hat und gelegentlich mit CAD arbeitet, für den könnte so ein Dummy ganz nützlich sein, wer keinen Freemen und kein CAD hat kann da wenig mit anfangen

    Ich habe beide Dummys hier mal als Dateien hochgeladen, wer möchte kann die sich runterladen. Sind nicht zum Drucken, sondern als Dummys im CAD nutzbar.


    Es gibt zwei Versionen:

    - als STL , dann sind sie im CAD "weiß" und jenachdem in welchem Modus, sieht man die Polygonkanten oder nicht. Siehe Screenshot.

    Als STL sind sie in jedem CAD lesbar, ob der "Linienmodus" (sichtbare Polygone) überall geht, weiss ich nicht.

    - als SKP, das ist die Original CAD-Datei aus Sketchup, Version 2017 (auch in Version 18 bis 20 lesbar), die sind "farbig".

    Als SKP sind sie in SketchUp lesbar oder auch in anderen CADs, die SKP-Dateien importieren können.


    Hier das Foto von den beiden FreeMens:

    (Sie haben unterschiedliche vordere Bumper und unterschiedliche "Lichtanlagen". Der "Standard" hat Trittbretter, der anderen nicht. Der "extreme" hat hinten keine Stoßstange und "dickere", nicht verstellbare Links, ausserdem Gewichte in den Felgen).



    Hier der CAD-Shot mit den Dummys:



    Die ZIP Datei enthält die genannten Dateien zum runterladen

    .

    Files

    LG Rolf (Rapper)


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    Edited 6 times, last by Rapper ().

  • Ein paar Kollegen scheinen den Dummy ja gebrauchen zu können. Bei Fragen bitte "fragen".


    Ich habe jetzt erst mal die Schutzbügel für die Pritsche gezeichnet bzw. gedruckt. Das ist für CAD-Kenner nichts besonderes, ich poste dennoch mal ein paar Shots für diejenigen, die noch kein CAD haben. Wie ich die Schutzbügel gezeichnet habe. (Die habe ich etwas dicker gezeichnet als sie hinterher in Wirklichkeit sind, damit man es besser sehen kann).


    Zuerst habe ich einen einfachen "Hilfs-Block" auf die Dummy-Pritsche gezeichnet und halbiert. Auf den Block, mit dem Kurven-Werkzeug die Kontur für den gewünschten (halben) Schutzbügel aufgezeichnet. Dann die ungewünschten "Überstände" weggelöscht. Und damit ich besser dran arbeiten kann, das Auto "ausgeblendet"



    Den "Hilfs-Block" habe ich gezeichnet, weil die Kurvenlinie leicht "dreidimensional" ist. Wäre sie nur "zweidimensional", also flach, bräuchte man auch nur eine "Hilfs-Fläche" zeichnen. Dann noch den überflüssigen Rest weggelöscht, so dass nur die Konturenlinie übrigbleibt.

    Ans untere Ende einen Kreis, den Durchmesser des gewünschten Schutzbügels.

    Jetzt gibt es in SketchUp ein Werkzeug das heisst "Folge mir". Damit klickt man auf die Konturenkurve, dann auf den Kreis und schon ist in Sekunden die eine Hälfte des Schutzbügels fertig. Damit es ein ganzer Bügel wird, spiegelt man diese Hälfte und schiebt beide Hälfte aneinander. Fertig.


    Jetzt wird das Auto wieder eingeblendet. Dann den Bügel an die richtige Position schieben oder auch etwas "kippen". Wie man möchte.


    In Wirklichkeit habe ich den Bügel etwas "dünner" gezeichnet, so wie im nächsten Bild. Es gibt auch zwei seitliche Bügel. Gesehen habe ich das kürzlich bei einem Nissan PickUp. Das habe ich fotografiert und hier nachgebaut. Drucken werde ich das mit "Metallic-Filament", also leicht silbrig. Auch die mittleren Abdeck-Platten.

    Da könnte dann zum Wechseln auch ne Pritschenkabine drauf.


    In den oberen Bildern hat das Auto "schwarze" Striche und Linien. Das sind Polygon Linien, die sieht man bei importierten STLs schon mal. Man kann die Linien aber wegblenden, dann sieht es wie im nächsten Screenshot aus.


    Den Pritschenrahmen habe ich gezeichnet, weil der Lexan-Body ja etwas "labberig" ist und mit dem Rahmen versteife ich die Ränder.



    So sieht es dann auf dem 3D Drucker aus, mit "Brim" gedruckt ohne Support.

    Da das Metallic-Filament leichte Glitzerteilchen eingebaut hat, fallen beim Drucken klitzekleine Fragmente an, die dann aufs Druckbett fallen. Am Bügel selbst muss man die etwas glattschmirgeln. Damit die Bügel auf den Pritschenrahmen passen, werde ich noch kleine abnehmbare "Einpass-Adapter" drucken. Sollte da eine Kabine draufkommen, stecke ich die Adapter nebst Bügel einfach ab.


    So, für CAD-Kenner nichts besonderes und es gibt auch noch andere Methoden, so einen Bügel zu entwerfen. Aber ich versuche ja immer, Leute zum CAD zu überzeugen. Es gibt gute kostenlose CAD-Programme. Man muss sich zwar etwas damit befassen, aber man erzielt recht schnell brauchbare Ergebnisse. Ich meine, wer einen 3D Drucker hat, sollte sich auch etwas mit CAD befassen.

    LG Rolf (Rapper)


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  • Hallo.

    Mit welcher SketchUp Version machst du das.?

    Gruß Schreddl

    Ich benutze SketchUp Make 2017 . Ab 2018 wollen die 700,00 Euro für die Pro Version haben. Aber Make reicht für uns Modellbauer vollkommen, man muss lediglich die STL-Bearbeitung noch nachinstallieren (kostenlos).

    Es gibt noch eine kostenlose Browserversion "SketchUp Free", da ist man beim Bearbeiten "online" (ähnlich wie bei Fusion). Da ist STL-Bearbeitung bereits integriert. Da arbeitet zum Beispiel Turnschuuh mit.

    In Free kann man STLs importieren und exportieren, aber der Export geht nur für "Ganze Projekte", will man aus einem Projekt ein Einzelteil exportieren, muss man das zuerst in ein "eigenes" Projekt kopieren (das ist mein letzter Informationsstand). Aber das geht auch.


    Falls du Fragen hast, gib mir bitte eine PN, ich habe auch Download Links.

    LG Rolf (Rapper)


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  • Heute ging's in die Spray-Kabine.

    Fire-Ruby-Red ist angesagt.

    In Spray-konformer Ausrüstung...Masken liegen ja genug rum...

    Zu Anfang war der Gladiator noch durchsichtig.

    Jetzt hat er eine erste Lage Fire-Ruby-Red...von Innen - wie es sich für Lexan gehört...





    LG Rolf (Rapper)


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  • Und die Maske in der passenden Farbe dazu, spitze :lol:

    Ja, aber auch die versehentlichen Kleckser, die erst nach dem Abziehen der Maskierung (maske tapes, nicht meine "Maske") erkennbar wurden. Wie kriege ich die denn nun weg? Nagellack-Entferner? Welcher "Klarsichtige" hat eigentlich dieses "blöde" Lexan-besprayen erfunden? Und das händeverdrehende auftappsen der ständig verrutschenden Schutzabdeckung auf die innenliegenden Fenster die jetzt die Kleckse haben?

    Nie mehr Klarsichtlexan!:aetsch:

    Falls ich mir die Lexan-Karo jetzt beim Sprayen "versaut" habe, muss ich den Old Style Gladiator oder einen "Gesichtskollegen" am Ende dann doch noch 3D drucken?pillepalle .. den Moab Gladiator mit (fast) "demselben Gesicht" habe ich ja noch auf Warteliste im CAD...schaun mer mal...

    LG Rolf (Rapper)


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  • Ich nehme immer Paintkiller von Tamiya und ein Wattestäbchen

    Danke, Paintkiller werde ich bestellen. Mit dem verklecksten Body werde ich aber weiter "üben". hmm

    Habe deshalb einen neuen klarsichtigen Gladiator Body Modell 1965 von HobbyTech Survival bestellt, der kommt aber erst im Januar, wenn überhaupt. Vorerst liegt das Lexan-Projekt dann mal auf Eis. (Vielleicht kriege ich mit Paintkiller die Kleckse ja auch wider raus...).


    Damit es aber trotzdem im Projekt weitergeht, wird parallel an dem "anderen" Gladiator weitergearbeitet. Der wird komplett 3D gedruckt, im Moment wartet er im CAD.


    Der "andere" Gladiator sieht zwar aus als sei er Modelljahr 1965 oder früher - es ist aber die "neue" 2020er Moab Version von Jeep, der Gladiator M715 mit dem Frontgesicht des "alten" Gladiators.


    Man sieht, dass die beiden "Brüder" sind. Die Moab Version hat aber "Stoffdach" und etwas steilere Front-Scheibe. Beide haben das uralte Jeep-Gesicht, den Grill mit der steilen Schrägstellung.


    An dem Moab-Gladiator im CAD muss ich jetzt noch ein paar Tage (Abende) werkeln, auch passende Inneneinrichtung, Sitze und Armaturen - dann folgt der 3D Druck, geschätzt 150 Stunden in "besserer Qualität". Bis Januar dürfte der Druck fertig sein, dann kommt ja vielleicht die Ersatz-Lexan Karo und dann kann ich daran weitermachen.


    Elektro-Sachen und Scheinwerfer-Installation ist ja für beide gleich, da nehme ich das FreeMen-Chassis und baue die Elo um. Und setze mal den einen und mal den anderen Body drauf. Wie ich die Elektrokabel für die Scheinwerfer dann umstecke weiss ich noch nicht, irgendwie zum "Wechseln". So ist es jedenfalls geplant. Heisst ja "Wechselkaro-Pickup", mein Thread. gamer



    Zwei mal Gladiator. Links im Bild der Moab-Gladiator für 3D Druck - rechts der klassische Gladiator als Dummy mit Lexan-Karo...



    Das Vorbild: die 2020er Moab-Version des Gladiators...

    LG Rolf (Rapper)


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  • Ja, den Moab Gladiator werde ich auch in 1/16 skalieren - aber erst mal wird das Projekt hier durchgezogen.

    LG Rolf (Rapper)


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  • Moin Rapper,


    Wenn du dir Paint Killer holst und Lexan Lack genommen hast dann brauchst Du keine weitere Karo. Der soll die Fehlstellen super säubern ohne das Lexan anzugreifen!


    Gruß Hoffy

    Gruß Hoffy


    Wer meine CAD Spielereien zum Drucken finden möchte, suche nach "shapeways hoffys-rc-parts" und werde bei google fündig...

  • Moin Rapper,


    Wenn du dir Paint Killer holst und Lexan Lack genommen hast dann brauchst Du keine weitere Karo. Der soll die Fehlstellen super säubern ohne das Lexan anzugreifen!

    Gruß Hoffy

    War eine gute Idee - der Paintkiller hat die Flecken gut entfernt. So konnte ich dann - parallel zur 3D Druck Karo - den von Lifthrasir besorgten Lexan-Body weiter "bearbeiten". Habe ihn mal testweise lose auf das FreeMen-Chassis gesetzt, sieht fertiger aus als er in Wirklichkeit ist...



    Das rausgedremelte Dach ist jetzt ein Dach mit Luke.


    Die Pritsche hat einen 3D gedruckten Rahmen bekommen (auch zur Verstärkung) und eine rausnehmbare Ladefläche. Und Halte- bzw. "Überroll"-Bügel.

    Was mir nicht gefällt, sind die sichtbaren schwarzen Front-Schrauben. Sie halten den Fronteinsatz mit Kühlergrill. Da habe ich erst mal rote Distanzscheibchen gedruckt, denn beim Anziehen der Schrauben droht das dünne Lexan zu reissen. Da muss ich mir noch was einfallen lassen...:scratch:


    Als Nächstes wird die "Innenausstattung" gedruckt. Das Problem der Sitze- und Schaltkonsolen-Platzierung habe ich im CAD zwar gelöst , aber wirklich sicher bin ich erst wenn es gedruckt ist - da darf ja nichts mit den technischen Innereien kollidieren.

    LG Rolf (Rapper)


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  • Zur Abwechslung geht es diesmal im CAD weiter. Soll die "Wechsel-Karo" - der Moab-Jeep-Gladiator, nun eine volle Radhausauskleidung bekommen? Oder nur eine viertel angedeutete? Oder gar keine wie das Original?


    Entscheiden muss ich das, bevor es nächste Tage mit dem 3D Drucker losgeht.


    Den Pritschen-Entwurf werde ich allerdings noch ändern und mehr dem Original anpassen.


    LG Rolf (Rapper)


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  • Ich wäre für volle Auskleidung. Sieht besser aus und hält Dreck fern. Der Radeinschlag ist halt zu beachten.


    Bei meiner Karo ist auch eine volle Auskleidung. Die muss aber leider weg und nochmal versetzt werden. Das Rad schleift daran.

    Das hatte der Ersteller der Datei wohl nicht bedacht

  • Der Jeep M-715 Five-Quarter ist ja ein Restomod, da ist einiges anders als beim Original. Der hat nicht nur vorne keine Radhausverkleidung, sondern auch hinten, auch die gesamte Ladefläche ist neu. Wenn du genau den nachbauen willst, würde ich die Radhausverkleidung weglassen. Wenn er nur als Inspiration dient, würde ich eine komplette Radhausverkleidung einbauen. Das Original hatte eine normale, komplette Radhausverkleidung . Auf der verlinkten Seite heisst das entsprechende Bild D5321, fast ganz unten.:)


    LG Jörg


    PS: Hier gibt es tolle Detailfotos vom Jeep M-715 Five-Quarter

  • Der Jeep M-715 Five-Quarter ist ja ein Restomod, da ist einiges anders als beim Original. Der hat nicht nur vorne keine Radhausverkleidung, sondern auch hinten, auch die gesamte Ladefläche ist neu. Wenn du genau den nachbauen willst, würde ich die Radhausverkleidung weglassen...:)


    LG Jörg

    Danke für die Bilderstrecke, ja den werde ich möglichst im Detail nachzeichnen, auch die neuartige Pritsche. Einige STLs von Ollis Kaiser-Jeep in "cults" kann ich sogar verwenden, evtl. etwas abändern, der Gladiator wie der "Nukizer" sind im Grunde ja Abkömmlinge des Kaiser-Originals.

    Die Radauskleidung werde ich "rausnehmbar" drucken, dann kann ich mal so mal so.

    LG Rolf (Rapper)


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  • Rapper

    Changed the title of the thread from “Rappers FreeMen oder ein Kollege wird zum Wechsel-Karo-Pickup - aber was wird es denn nun?” to “Rappers FreeMen wird zum Wechsel-Karo-Pickup - aber was wird es denn nun?”.
  • Egel ob es jetzt um den Lexan-Gladiator oder um den 3D gedruckten Moab-Gladiator als Wechsel-Karo geht - beide brauchen ein "Interieur". Armaturenbrett und Schaltkonsole habe ich bereits untergebracht.

    Im oberen Foto sieht man , wie das ganze Elo-Gedöns des FreeMen den Einbau vom Interieur behindert...wohin aber zum Beispiel mit den Sitzen?



    Die Lösung erfolgt zunächst im CAD (SketchUp)...man sieht das störende Getriebegehäuse...


    In der "Polygon-Ansicht" des CAD sieht man recht gut, dass so eine Karo aus vielen hunderten kleinen Polygonen (Dreiecken) besteht...je mehr Dreicke je mehr "high-Poly".



    ...die Konturen des Getriebe-Gehäuses müssen nämlich aus den Sitzen "herausgeschnitten" werden. Das ist im Prinzip kein Problem, denn das macht ja das CAD Programm in wenigen Sekunden. Schwierig ist eher, Getriebetunnel "auszumessen", man kommt ja schlecht an die Innereien dran, man muss ja die rundliche Form als Dummy nachzeichnen um die Kontur dann aus den Sitzen zu "subtrahieren". Natürlich geht das auch, ist nur ein bissel Millimeter-Arbeit, 1 Millimeter zu breites oder zu knappes Spaltmaß würde den Spaß verderben.

    Ich habe das in "Fusion" versucht und in "SketchUp"...in beiden CADs geht es, mit SketchUp kenne ich mich aber etwas besser aus.



    Edit: Es ist auch nicht der Motor, wie fälschlicherweise in den Skizzen, sondern der Getriebetunnel, sorry.

    Nach dem "Schnitt" (auch als Subtrahieren bezeichnet) haben die Sitze Ausschnitte, damit sie millimetergenau auf die Getriebe-Rundung passen.

    (Man kann das Subtrahieren auch im kostenlosen Windows-3D-Builder machen oder im teuren Netfabb-Programm, es gibt mehrere Möglichkeiten).



    Jetzt passen die Sitze - zumindest erst mal im CAD. Ob sie wirklich passen, wird sich erst nach dem 3D Druck zeigen.


    In folgendem Bild ist die Polygon-Ansicht abgeschaltet, da wirkt alles "schön glatt".



    Am kommenden Wochenende geht es dann weiter...(...sind alles nur Testdrucke in niedriger Qualität. Wenn alles einmal komplett fehlerfrei "durchgedruckt ist", kommen die richtigen Drucke, das wird wohl nicht vor Januar sein).

    gamer

    LG Rolf (Rapper)


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  • "Jetzt passen die Sitze"...hatte ich geschrieben. Aber denkste!


    Nach dem Druck zeigte sich:

    - die gedruckte Abdeckung des Getriebetunnels ist zu breit geraten

    - die Sitze rücken infolgedessen zu weit nach aussen


    Kann so nicht bleiben.

    Ich zeige es dennoch, denn man sieht, dass ich die Sitze und die Tunnelabdeckung nicht als Teil des Bodys baue, sondern platziere sie direkt auf dem Chassis. Wird die Karo "abgehoben" (um z.B. an den Akku oder die Elo zu kommen) verbleiben Sitze und Getriebeabdeckung beim Chassis. Verbunden ist alles mit Powerband, das hält bombig, ist aber zur Not wieder entfernbar.


    Das gilt für beide Body- bzw. Chassis-Varianten.






    Wie man sieht , habe ich nicht nur eine "Wechsel-Karo" (wie in meinem Thread-Titel geschrieben) sondern auch ein "Wechsel-Chassis" - muss meine beiden Enkel ja schliesslich gleich behandeln.

    Das Chassis vom FreeMen-Extreme plus gedrucktem Moab-Gladiator kriegt später mal der eine Enkel, den 1965er-Lexan-Gladiator mit normalem FreeMen-Chassis kriegt der andere.



    Alles gedruckte sind sowieso nur Probedrucke. Echt wird erst im zweiten Anlauf gedruckt.

    LG Rolf (Rapper)


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