Graupner Marina, eine Restaurierung nach 30 Jahren

  • Das ist schade Herbert! Das lässt sich mit einer Inbusschraube, die ganz dünn geschliffen wird und unten mit leichtem Konus doch sicher lösen. Ich hatte kürzlich ein ähnliches Problem.

    Hallo Walter,


    dann studiere ich gleich noch einmal die GHW Seite. Bei deinem Einwand ist mir aber auch noch ein weiterer Gedanken gekommen. Die Schraube entsprechend länger und auf der Innenseite eine Mutter.

    Dabei schaue ich auch noch einmal, ob es passende Inbusschräubschen gibt, an Bolzenimitate erinnere ich mich auch noch ...:thumbup:


    Ich bin froh, daß ich Dir damit eine Freude machen konnte und die Pläne und Anleitungen eine Verwendung haben. Meine Frau hätte das einfach so wie es ist entsorgt, ich konnte da zum Glück noch eingreifen

    Marcus ich werde die Dokumentation in Ehren halten! :)

  • Bei meinem letzten Beitrag hatte ich noch eine wichtige Aussage vergessen, meine Entscheidung zu Gunsten der Schrauben, anstelle von Nietbolzen. Bei einem Schiffsmodell der Neuzeit, sind wohl eher keine Nieten verbaut worden. Bei einem Bullauge verbindet man jedoch diese Optik fast unweigerlich mit einem Nietkopf, aber eben nicht bei einem Binnenschiff in Kunststoff- oder Holzbauweise. Für andere Standpunkte bin ich aber offen, zumal mir die Optik schon gefällt. Deren Verwendung hätte mir hier vermutlich auch weniger Probleme bereitet.


    Aber so ist es bei einem Hobby, ganz nach den persönlichen Vorlieben. ^^


    Also der Knupfershop dürfte auch kleinere Maulschlüssel haben....

    Hallo Sly,


    danke, die hatte ich auch schon gesehen. Sind aber leider SW 1,5 mm. Die von mir verwendeten Schrauben haben SW 1,3. Bei Messing und dem gleichzeitig Kraftaufwand für das einschneiden des Gewindes, fürchte ich damit leider zu scheitern! :(


    Trotz der persönlichen Schmach, hier an eine Grenze zu stoßen, habe ich gestern abend an einem Bullauge die Schraubenköpfe eingeklebt, testweise zumindest. Auch die Überlegung den Messingrand zum Fensterglas etwas auszufräsen, habe ich erwogen. Bei einem Rand von knapp 2 mm ist das eine echte Herausforderung. Ich muss also gestehen die Luft wird dünner...:scratch:


    Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber noch; Stehbolzen, Gewindestangen wären auch eine Option. Die habe ich aber leider nur in 1 mm Durchmesser gefunden. Den Flansch entsprechend aufbohren, halte ich für machbar. Dann bräuchte ich noch Muttern in SW 1,5 mm und damit wird der zur Verfügung stehende Platz restlos aufgebraucht. Es bleibt also spannend...:thumbup:

  • Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber noch; Stehbolzen

    Die Firma Knupfer hat geliefert! Damit haben die Kosten für Schrauben, Muttern und entsprechenden Werkzeugen den ursprünglichen Anschaffungswert der Marina verdoppelt. Bisher nur für die Befestigung der Bullaugen, nur so am Rande!


    An den exakten Maßstab der Marina erinnere ich mich nicht mehr, wenn er den jemals ein Thema war. Ein Überfliegen der nun vorhandenen Dokumentation brachte aber die Erkenntnis, nach Bauanleitung etwa 1:17. Somit wären die bisherigen Schrauben mit SW 1,3 mm im Original 22 mm groß. Eigentlich viel zu groß für ein Bullauge mit einem realen Durchmesser von ca. 30 cm. Daher auch die Überlegung nun 0,6 mm Schrauben mit einer SW von 1,0 mm zu verwenden. Selbst deren Schlüsselweite ist überdimensioniert. Aber irgendwie muss es ja auch noch von mir verarbeitet werden können. evilgrin


    An der Kabinenaussenseite ist eine Ausformung eingeprägt, in der ursprünglich von der Innenseite ein Fenster eingekebt wurde. Rechts oben kann man schwach einen Bohrversuch erkennen. Durch die Schräge leider nicht exakt zu setzen. Mit einer direkten Verschraubung wird es also eher nichts...:)



    Daher habe ich einen weiteren Versuch unternommen. Eine Art Umrandung, angepasst auf den inneren Bullaugenrand. Zunächst in Ermangelung eines Stufenbohrers, mit dem Senker von beiden Seiten auf Größe gebracht.



    Die Testbohrungen auf dem Probestück zeigen aber auch, dass hier sehr präzise gebohrt werden muss. Einmal die Bullaugenbohrung an sich und ebenso die 0,6 mm Bohrung im nur 0,9 mm großen Bullaugenflansch. Meine Bohrversuche sind auf dem PS-Teil in Vergrößerung zu sehen. Die beiderseitigen Senkungen wurden noch mit dem Akkuschrauber freihändig ausgeführt. Finale Arbeiten aber nur noch im Bohrständer.



    Jetzt gehe ich noch einmal auf die Suche nach einem geeigneten Stufenbohrer. Damit werde ich dann auch den vorstehenden Wulst an der Kabinenwand einebnen. Der Aussendurchmesser des Bullauges ist groß genug um die dann entstandene Bohrung abzudecken. Die Rückseite wird ohnehin durch die noch anzupassende Abdeckung verschlossen.


    Bei meinen wirklich ersten Schraubversuchen in M 0,6 habe ich erstmals überlegt, den Tisch noch zusätzlich von der Unterseite zu beleuchten. Die Muttern entwickeln ein ungewohntes Flugverhalten, deren Kurs zu den unmöglichsten Flugbahnen geführt haben. Glücklicherweise gibt es unter meinem Arbeitsplatz kein Bermuda-Dreick. Alle Verschollenen wurde nach eingehender und strategischer Rastersuche wieder wohlbehalten vorgefunden...:cheers:


    Wird schnellstmöglich fortgesetzt...

  • Damit haben die Kosten für Schrauben, Muttern und entsprechenden Werkzeugen den ursprünglichen Anschaffungswert der Marina verdoppelt.

    Hallo Herbert,


    das passiert bei Scale Freaks (sorry) öfter! beer


    Dass in 1/17 alles einigermaßen Scale ist, wird schwierig. M 0,6 Schrauben habe ich auch schon verarbeitet, sehe aber seitdem davon ab. Ich höre mich heute noch :aufreg: Aber viel Spaß beim schrauben.


    Die Bohrungen in PS bohre ich bei solcher Größe mit einem Schälbohrer. Da wir die Bohrung rund und mit einem Akkuschrauber mit geringer Drehzahl geht es gut. Zum Schluss noch einmal mit einem Stufenbohrer rein und es sollte passen.


    Schön, wenn Du alle fliegenden Mini-Muttern wieder findest! :thumbup: Das gelingt mir nicht immer ...

  • Dass in 1/17 alles einigermaßen Scale ist, wird schwierig. M 0,6 Schrauben habe ich auch schon verarbeitet, sehe aber seitdem davon ab. Ich höre mich heute noch :aufreg: Aber viel Spaß beim schrauben.

    Hallo Walter,


    das nicht alles passt nehme ich so einmal in Kauf, aber was noch machbar ist, wollte ich doch zumindest versuchen. In so einem kleinen Maßstab hat ja alles seine Grenzen, da bin ich ganz bei Dir. :)


    Die Bohrungen in PS bohre ich bei solcher Größe mit einem Schälbohrer. Da wir die Bohrung rund und mit einem Akkuschrauber mit geringer Drehzahl geht es gut. Zum Schluss noch einmal mit einem Stufenbohrer rein und es sollte passen.

    Die Kombination ist natürlich perfekt. Meine bisher gefundenen Stufenbohrer haben leider abweichende Maße. Da müsste ich eventuell noch den Anschnitt des nächst größeren Durchmessers einbohren.

  • aber was noch machbar ist, wollte ich doch zumindest versuchen. In so einem kleinen Maßstab hat ja alles seine Grenzen, da bin ich ganz bei Dir

    Hallo Herbert,


    ja, Du versuchst es auf jeden Fall! :thumbup: so kenne ich dich! beer


    Die Kombination ist natürlich perfekt. Meine bisher gefundenen Stufenbohrer haben leider abweichende Maße. Da müsste ich eventuell noch den Anschnitt des nächst größeren Durchmessers einbohren.

    Ich habe mir vor Jahren einen Schälbohrer und einige konische Bohrer zugelegt. Kosten wein wenig aber man kann viel damit machen. Ich bin ganz bei dir und freue mich auf jeden Fortschritt! :jaja:

  • Und mit den geplanten Details wird das dann die beste "Marina".

    Nicht nur "Facelift"

    Hallo Wolf,


    danke, bisher ist es aber nur der Anlauf. Erst wenn der Schäl-Stufenbohrer da ist, wird es konkreter. Im Moment sammele ich schwerpunktmäßig Muttern vom Boden auf... :D


    ... ach ja und arbeite am neuen Mastdesign! ;)


    Ziel ist es aber, eine elegantere Marina entstehen zu lassen. Ideen dazu habe ich eine ganze Menge. :thumbup:

  • Im Moment sammele ich schwerpunktmäßig Muttern vom Boden auf...

    ... was bei Deinem klinisch reinen Multifunktion-Zimmer ja kein Problem ist. :D


    Wenn Du des Bückens leid bist ...vain ... lege doch einfach ein Frottee - Handtuch unter den Arbeitsbereich ... da springt dann nixx mehr weg ...


    Grüße

    Wolf

  • ... was bei Deinem klinisch reinen Multifunktion-Zimmer ja kein Problem ist.

    M 0,6 er Muttern sind auch auf diesem Boden, wie die Nadel im Heuhaufen! ;)


    lege doch einfach ein Frottee - Handtuch unter den Arbeitsbereich

    Ein sehr guter Gedanken, den ich in Form einer Küchenrolle schon umgesetzt hatte. Leider ignorieren die Muttern dennoch meine Bemühungen. :scratch:

    Sie sind so winzig, dass ich befürchte das sie auch in der Struktur des Frotteetuches gänzlich abtauchen.


    Den mit Abstand größten Flugverkehr, verursachte allerdings meine Pinzette... :thumbup:

  • .... na ... zum Pinzette und andere magnetische Dinge aufheben, hab ich mir schon lange einen Magneten an einem kleinen Stab befestigt .... spart das Bücken und erweitert die Reichweite ungemein... Spart auch das häufige krabbeln unter den Tisch... pardon (gibts natürlich auch fertig als Teleskop im Werkzeughandel fertig zu kaufen)


    Grüße

    Wolf

  • :jaja:Teile aus Metall sammele ich ja auch so ein. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.


    Hatte ich schon erwähnt das sämtliche Mutter und Schrauben für die Marina aus Messing sind. Die haben einen so geringen metallischen Anteil, das sie noch nicht einmal angehoben werden können. pardon

  • Walter, das ist auch eine gute Idee! Auf alle Fälle werde ich jeden Versuch unternehmen, die Verbindungselemente zu verbauen und keines meinem Staubsauger überlassen. Der kennt die feinen Unterschiede nämlich nicht und findet sie garantiert ... ^^


    Bei einem Einzelpreis von 30 - 40 Ct/Stück sehe ich das aber auch ganz pragmatisch. :)

  • Moin

    Ich habe da auch noch einen günstigen Tipp . ^^


    Einen Strumpf oder auch Socke über das Staubsaugerrohr ziehen .

    So habe ich damals meine Modelleisenbahn gesäubert ohne das

    Kleinteile in den Saugrüssel gesogen werden konnten . ;)



    Gruß Volker

  • Wird zwischen Griffstück und Rohr gesteckt.

    Alle aufgesaugten Kleinteile sammeln sich dann in einem Behälter.

    Hallo Axel,


    sehr interessant, ist das ein universelles Zubehörteil? Bisher habe ich mich immer an dem allseits bekannten Geräusch orientiert. Den sich daraus ergebenden, fragenden Gesichtsausdruck kennen Modellbauer. fie:hand_head:


    In einem solchen Fall müsste mein Müllbeutel vor der Entsorgung in die magnetische und händische Einzelselektion. Auch der aktuelle Müllbeutel ist bereits vorgemerkt. Mit deinem Zubehör wäre das natürlich entbehrlich. Hast Du einen Link? ;)

  • hmm Herbert!

    Mit deinem Zubehör wäre das natürlich entbehrlich. Hast Du einen Link?

    Da brauchts doch keinen Link, ein Griff in den Kleiderschrank deiner Frau reicht da völlig.


    Aber du wolltest ja einen Link!


    Bitteschön:

    Gruß Thomas

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