Nun hab ich auch einen..Pajero "Metaltop black metallic"

  • Hallöle.

    An anderer Stelle hatte ich es ja schon angedroht- ich will auch mal nen anständigen Geländewagen haben.

    Ich finde, das gehört einfach zur Sammlung....


    Eigentlich hatte ich vor, den Pajero Rally Sport zu bauen (und auch erstmal ein bisschen im Rally-Stil durch die Gegend zu treten), aber dann kam alles anders....



    rockcrawler.de/wcf/attachment/954182/




    Licht, Zusatzlampen sind offenbar auch dabei- wie nett, auch wenn ich von der Tamiya-Lichtlösung nicht viel halte...nun ist das Ding da. Mal sehen, was man draus stricken kann.

    Nen Baubericht werd ich hier allerdings nicht verfassen- da gibts schon genug von.

    Sollte ich ernsthafte Umbauten vornehmen (wovon ich schwer ausgehe), dann lass ich es euch wissen.

    Im Gegensatz zum GT werd ich hier übrigens nicht wieder M3-Schrauben verbauen-die haben keinerlei Vorteile, wie sich gezeigt hat.

    Kugellager liegen natürlich schon bereit- ohne, geht gar nicht.

    Der ebenfalls mitgelieferte Regler wird wohl auch eher nicht ins Auto kommen....die Dinger hab ich noch nie verbaut, hehe (oder hat der _irgendeinen_ Vorteil gegenüber dem bekannten 1060, de ich übersehen hab?)


    Bin dann mal bissel schrauben...

  • Ich schau hier mal zu:popcorn:, ich hätte mir fast nen CC-01 gekauft, habe mich dann aber für den Free men entscheiden. Vielleicht bereue ich nach diesem Baubericht meine Entscheidung...


    Grüße

    Wenn's funktioniert ist gut und wenn's nicht funktioniert ist auch gut....pleasantry

    @LF 1885



    Grüße

  • Wie gesagt- nen Baubericht mache ich nicht.....davon gibts jede Menge in den Weiten des Internets.

    Wer schonmal Tamiya gebaut hat, kennt die üblichen Probleme: selbstschneidende Schrauben in das steinharte Plastik würgen, was Tamiya z.B. für die vorderen C-Hubs benutzt *grummel

    Da das Bundschrauben sind, kann man die auch nich einfach gegen metrische ersetzen, Abilfe würden metrische Schrauben mit passenden Messinghülsen machen.

    Da hab ich aber nix da- und nach ner halben Stunde würgen sind die Schrauben drin (und wenn sie das mal sind, ist es kein Problem mehr).


    Inzwischen sind Getriebe und Vorderachse fertig...und ich bin nicht sicher, ob man diese Ausführung wirklich durhs Gelände treten sollte- der blinkt und blitzt wie ne N**** am frühen Abend *grins

    Getriebeabdeckungen (innen und aussen), Skidplatte vorn sind schonmal verchromt, die Hinterachse auch..mal sehen, wie lange *lach


    Ansonsten Tamiya-Einsteiger-typisch: alles Wurfpassungen. Kein Vergleich zum TT02R, der ja mal ein wirklich präzises Fahrwerk hat (bei dem sind die ganzen Bundschrauben usw. low friction, und durch die Beschichtung passen die dann auch spielfrei- alle, die das nicht haben, klappern eben etwas.

    Dass es trotzdem einwandfrei funktioniert, kennt man ja von Tamiya- da mach ich mir wenig Sorgen.


    Eine Meisterleistung am CC-01 ist die Lenkung.

    Keine Ahnung, was man rauchen muss, um das auf diese- kaum an Dusseligkeit zu überbietende Lösung- zu kommen.:wut:

    Da stecken wir doch tatsächlich eine Kunstoff-Stange in ein genau drumherum passendes Rohr, und übertragen damit die Lenkung von innen nach aussen- an nem Offroader! golly

    Ich wette drauf: in Sand funktioniert das keinen Akku lang...dann ist diese Lenksäule gründlich festgefressen.

    Allerdings weiss Tamiya offenbar um das Problem: während man sonst eifrig hier und da fetten soll, soll mans _da_ nicht- das würde die Unzuverlässigkeit nämlich noch weiter erhöhen...

    Zu allem Überfluss hat man es mit der Gesamtkonstruktion dieser Lenkung geschafft, einen Servoweg von sage und schreibe 10mm herauszuschinden...von voll links bis voll rechts, wohlgemerkt.

    Wohl dem, der ein wirklich präzises Servo hat...alles andere fährt wohl immer Schlangenlinien *lach

    Das Lenkspiel tut dann das Übrige....mal ehrlich, Jungs: das hättet ihr besser hingekriegt....einfach mal den Lehrling fragen.


    Ich weiss ja, dass dieses Chassis schon ne recht alte Konstuktion ist, aber ich betreib schon länger Modellbau, und meine Servos konnten damals auch schon problemlos 20mm Weg erreichen...


    Da ich mir den Glitzer- Pajero erstmal in Ruhe angucken will, bau ich das erstmal so zusammen, aber lange bleibt das nich so- das schwör ich!


    Was mir dagegen an dem Auto wiederum gefällt sind die Bolzen der Vorderachs-Federung. Die sind praktisch völlig ummantelt, und somit recht gut gegen Dreck geschützt.

    Es geht also auch anders...


    Das Getriebe bei meinem ist übrigens komplett aus dem schwarzen, faserverstärkten Kunstoff- das Zeug ist zwar recht laut, dürfte aber noch standfester sein als die weissen Getriebe, die man auch in einigen Modellen (offenbar auch in CC-01) findet.

    Der Motor ist ausnahmsweise mal wieder der olle Mabuchi- kein Torque tuned diesmal.

    Ich hab den erstmal eingebaut, aber da hab ich vor, nen Truckpuller einzusetzen, wenn es ernst wird- von dem Zusatzgetriebe halte ich nicht soo viel..das würde ich nur dann einbauen, wenn es gar nicht anders geht.

    Aber erstmal sehn, was dieser Japaner aus der Schachtel so kann.


    Glitzern auf jeden Fall....baut diese Ausführung bloss nicht aufm Balkon in der Sonne zusammen!


    Sodele- dann schrauben wir mal munter weiter.

  • Inzwischen sind Getriebe und Vorderachse fertig...und ich bin nicht sicher, ob man diese Ausführung wirklich durhs Gelände treten sollte- der blinkt und blitzt wie ne N**** am frühen Abend *grins

    Getriebeabdeckungen (innen und aussen), Skidplatte vorn sind schonmal verchromt, die Hinterachse auch..mal sehen, wie lange *lach


    Also meine verchromte Hinterachse hat schon gut gelittencrazy, aber mein CC ist auch kein Poser sondern wird artgerecht im Gelände bewegt:jaja:.

    Ansonsten Tamiya-Einsteiger-typisch: alles Wurfpassungen. Kein Vergleich zum TT02R, der ja mal ein wirklich präzises Fahrwerk hat (bei dem sind die ganzen Bundschrauben usw. low friction, und durch die Beschichtung passen die dann auch spielfrei- alle, die das nicht haben, klappern eben etwas.

    Dass es trotzdem einwandfrei funktioniert, kennt man ja von Tamiya- da mach ich mir wenig Sorgen.


    :lol: TT-02 und spielfrei, solange es kein S oder SR ist rappelt es in dem gesamten Fahrwerk. Hab selbst einen auf R gemotzten TT-02 und das Teil klappert schlimmer als der olle TT-01 E.

    Der CC klappert eigentlich nur vorne ordentlich rum, die Lakritzstangen alà Links geben der Hinterachse ein gewisses Eigenleben und die Antriebswellen sind bei meinem ersten CC gerne gewandert.



    Das lustige ist, die kuriose Konstruktion funktioniert, mit viel Spiel aber dennoch robust und langlebig. Trotz das da einfach ne Kunststoffstange durch ein Rohr geschoben wird. Man sollte es bei der original Lenkung aber mit dem Servo nicht übertreiben, 9kg ist eigentlich ein gute Nummer. Lenkweg muss man halt mit der EPA an der Funke anpassenpardon, sollte eigentlich kein Akt sein.

    Der Geradeauslauf ist dem originalen Offroader entsprechend mies, wenn man ein 0815 Standardservo einbaut und den räudigen Saver weglässt geht es eigentlich bei dem Megaspiel in der Lenkung.:lol:


    Das Getriebe bei meinem ist übrigens komplett aus dem schwarzen, faserverstärkten Kunstoff- das Zeug ist zwar recht laut, dürfte aber noch standfester sein als die weissen Getriebe, die man auch in einigen Modellen (offenbar auch in CC-01) findet.

    Der Motor ist ausnahmsweise mal wieder der olle Mabuchi- kein Torque tuned diesmal.

    Ich hab den erstmal eingebaut, aber da hab ich vor, nen Truckpuller einzusetzen, wenn es ernst wird- von dem Zusatzgetriebe halte ich nicht soo viel..das würde ich nur dann einbauen, wenn es gar nicht anders geht.

    Aber erstmal sehn, was dieser Japaner aus der Schachtel so kann.


    Der Puller zieht im CC auch keinen toten Hering vom Teller, fehlt einfach des Drehmoment bei einer gewissen Drehzahl. Bin selbst den Irrweg Motor gegangen und habe nach dem 80T das ganze auf 3:1 Reduziergetriebe und 540er TT Silberbüchse umgebaut, war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wo man vorher mit einem mutigen Gasfinger mit durchdrehenden Rädern hochgehoppelt ist marschiert der jetzt mit Halbgas stur den Hang hoch.:cheers:


    Im allgemeinen kann der CC-01 direkt aus der Box Feld und Waldwege, alles abseits ist schon problematisch. Bearbeitet man die Kiste geht der schon erstaunlich gut im Gelände.



    p.s meine Glaskugel sagt, als erstes werden die Holzreifen verschwinden, gefolgt vom Backstein. Später wird eine Alu Lenkung von Hot Racing und nach der Enttäuschung mit dem Truckpuller ein Reduziergetriebe mit Silberbüchse einziehen:aetsch:.

  • Das mit dem Motor...lasse ich mir offen.

    Die Truckpuller liegen eh rum (ich hatte vor einiger Zeit mal die "glänzende" Idee, die probehalber in meinen Wild Dagger zu schrauben, seitdem fahr ich den nicht mehr, weil ich da dauernd bei einschlafe, der soll standesgemässe Torque tuned bekommen).

    Also schadets nicht, es mal zu versuchen.

    So ein Reduziergetriebe ist immernoch flott mal besorgt, wenns sich als unumgänglich erweisen sollte.


    Was den TT-02 angeht: der R ist nicht so einfach aus nem E zu machen. Da sind wirklich etliche Feinheiten verbaut, die nirgends erwähnt werden. Der hat beispielsweise eine völlig spielfreie Lenkung, einzig deshalb, weil da eben die beschichteten Bundschrauben verbaut werden. Da ist absolut kein Spiel.

    Auch einige andere Bolzen sind die beschichteten- das einzige, was an meinem _minimal_ Spiel hat, sind die oberen Querlenker vorne- das sind aber die verstellbaren (mit low friction-Metallkugeln, die Plastedinger hab ich nie aus der Schachtel geholt). Auch die Dämpferkolbenstangen sind low friction...

    Ansonsten hab ich nichts weiter gemacht, als hier und da noch ein Scheibchen unterzupacken.....


    Zurück zum CC-01...inzwischen steht er auf den eigenen Rädern (die genauso abartig blinken und glitzern wie die Trittbretter und die oben schon erwähnten Blink-Einheiten.

    Ganz ehrlich: der gäbe ein tolles Standmodell ab mit dem ganzen Gespiegele...soll aber keins werden.


    Einige Probleme hab ich noch nicht lösen können: angeblich sollen auf die Hinterachse, unter die Radmitnehmer-Stifte noch irgendwelche Lager- aber da passt gar keins.

    Andererseits- die Kugellager aus dem Set sind alle verbaut.

    Da muss ich die Anleitung nochmal genauer studieren, da hab ich wohl irgendwas übersehen.

    Vorn klemmt auch ein Rad, wenn ich es anständig festschraube..


    Etwas enttäuscht bin ich von den Dämpfern: das sind wieder die mit den billigen, einteiligen Kolben.

    Wird funktionieren, aber mir wären austauschbare Kolbenplatten lieber gewesen.

    Und ja-diese Links der Hinterachse....wurden wohl zusammen mit der Lenkung an nem 1. April konstruiert.

    Aber: kaputt kriegt man die mit Sicherheit nicht-die biegen sich einfach nur weg, hehe...das wird auch eine der nächsten Baustellen.


    Die Reifen finde ich gar nicht mal so holzig- ich weiss nicht, ob das die gleichen sind wie bei den anderen Versionen des Pajero, aber die sind erstaunlich weich...auch wenn sie sich nicht ganz so griffig anfühlen wie die RC4WD, die ich aufm Rocky hab. Mal gucken, was die so können.

    Aber da kommt der nächste Scherz: man soll doch tatsächlich die Beschriftungen der Reifen als _Aufkleber_ aufbringen.....bei allen anderen Tamiya-Reifen, die ich so hab, ist die Schrift fest drauf- wenn man will, kann man sie einfach färben.

    Der hier hat da nix zum färben...

    Wie lange soll das denn im Gelände halten, bitte??


    Im Moment seh ich das Teil mit etwas gemischten Gefühlen, einerseits hat das Chassis was, aber andererseits ist _manches_ unglaublich hirnrissig gelöst.

    Mal schaun, was das am Ende gibt.

  • Du schreibst sehr fleißig und gut:respekt:, ich würde mich aber auch über Bilder freuen, damit ich es mir besser vorstellen kann.


    Grüße

    Wenn's funktioniert ist gut und wenn's nicht funktioniert ist auch gut....pleasantry

    @LF 1885



    Grüße

  • Vorn klemmt auch ein Rad, wenn ich es anständig festschraube..


    Hast du auch die richtigen Radmitnehmer drauf, da gibt es zwei mit planer Rückseite, die müssen nach vorne. Die mit den Zapfen an der Rückseite müssen nach hinten.


    Etwas enttäuscht bin ich von den Dämpfern: das sind wieder die mit den billigen, einteiligen Kolben.

    Wird funktionieren, aber mir wären austauschbare Kolbenplatten lieber gewesen.

    Und ja-diese Links der Hinterachse....wurden wohl zusammen mit der Lenkung an nem 1. April konstruiert.

    Aber: kaputt kriegt man die mit Sicherheit nicht-die biegen sich einfach nur weg, hehe...das wird auch eine der nächsten Baustellen.


    Dämpfen müssen die ja nicht wirklich, die originalen Federn sind dafür zu hart (jedenfalls die silbernen), mit dem originalen Dämpfern schaukelt der Karren wie eine schwangere Seekuh, hebt in den Kurven gerne ein Hinterrad und beim Gasgeben des vordere rechte Rad an. Die "Links" übernehmen auch ein bisschen was zur Dämpfung:lol:.

    Im Moment seh ich das Teil mit etwas gemischten Gefühlen, einerseits hat das Chassis was, aber andererseits ist _manches_ unglaublich hirnrissig gelöst.

    Mal schaun, was das am Ende gibt.


    Genau deshalb mag ich irgendwie diese Kiste, bei vielen Dingen denkt man sich "warum einfach wenn es auch kompliziert geht:lol!!:), andererseits ist der Karren so beliebt das der schon seit 1993:eek: auf dem Markt ist und sich immer noch verkauft.

    Hab schon einige CC-01 und es wird wohl den ein oder andere noch dazu geben (im Moment liebäugle ich mit dem FJ Cruiser, schön auf Geländegängigkeit getrimmt):jaja:. Hoffentlich lässt Tamiya des CC-01 in der Produktion, eventuell mit einer Evolution des Akkufachs auf Hardcase Lipo.

  • Also ehrlich- die Lenkung ist ein Armutszeugnis.

    Nicht nur, die oben genannte "Lösung", sondern auch der Lenkeinschlag ist abartig...klein.

    Wahrscheinlich hat Tamiya auch deshalb gleich die Möglichkeit vorgesehen, die Hinterachse zu sperren: lenkt ja sowieso nich viel....:spinner:


    Das mit dem weichen Links kann ich nachvollziehen: die überleben es problemlos auch, wenn die Hinterachse beim rückwärts fahren einhakt.

    Die dürften fast unzerstörbar sein. Andererseits: auch das harte, graue Plastik ist kaum kaputt zu bekommen- aber steif!


    Ja- das Akkufach,auch sowas.

    Blöderweise sind die SLS Rundcase minimal dicker als üblich- die kriegt man in so ein Fach zwar rein, aber nur unter Mühe wieder raus (besonders, wenn dann noch etwas Dreck ins Spiel kommt, was ja bei nem Geländewagen _gelegentlich_ vorkommen könnte.

    Ich habs mir noch nicht ganz genau angesehen, aber ich glaub, mitm Dremel kriegt man es viereckig.


    Auch nicht so toll gelöst: die Karobefestigung. Laut Anleitung soll man die einfach nen Stück nach hinten schieben und dann abnehmen- leider sind da die hinteren Halter noch immer nen Zentimeter zu lang- das klappt nur dann, wenn man die vordere Stosstange nich anbaut.

    Ein ziemliches Gewürge...mal schaun, ob man da irgendwie noch etwas kürzen kann.


    Das mit den Radmitnehmern schau ich mir nachher nochmal an- guter Tipp, danke!

    Die sind auch verchromt- wenn man stundenlang in das Geglitzer starrt, wird man etwas...blind, hehe.


    Die mitgelieferte "Lichteinheit" ist ihr Geld nicht wert (wenn ihr die lose mal irgendwo angeboten kriegt- nen Groschen in die Kaffekasse, mehr würd ich nicht geben)- zwar hat man die Platine sorgsam in Schrumpfschlauch gepackt und verklebt (nich wasserdicht), aber drin ist nix als eine laienhafte Verteilerplatine mit vier Vorwiderständen.

    Zusammen mit dem bisschen Puppenstuben-Draht, vier weissen LED's und nem BEC-Stecker dürft der Wert irgendwo bei 80 ct liegen.

    Ach ja: es gibt noch nen Adapter dazu, der zwischen Akku und Regler kommt, und dann eben den BEC-Anschluss hat.

    Tolle Sache: noch mehr der grottigen Tamiya-Steckverbindungen im Auto!

    Für die "Lichtanlage" gibts nicht mal nen eigenen Schalter....

    Ganz ehrlich: ein Armutszeugnis.

    Vor allem auch deshalb, weil man a) die Karo schwer runter kriegt, und b) diese Lampen schon an gehen, so wie man den Akku ansteckt. Da hilft auch der Schalter am Regler nix- der merkt davon gar nichts.


    Da wird was eigenes gebaut, und zwar _richtig_.

    Das mitgelieferte Gerümpel hab ich gar nich erst eingebaut (na gut, die LED's könnte man....).


    Unschön auch die Befestigung der vorderen Zusatzlampen: die werden von nem hauchdünnen Blechlein gehalten. Das wurde geschwärzt, das sieht so, von weitem, sogar ganz gut aus....blöd nur, dass die Schrauben, die dem Baukasten beiliegen, _silbern_ sind. Die fallen dann so richtig schön auf zwischen den Lampen.

    Ich hab da zwei dunkel gefärbte genommen, die vom TT-02 übrig waren (an dem hatte ich ja alles auf M3 umgebaut).

    Auch sonst sind diese Zusatzlampen nicht gerade ne Meisterleistung: die bestehn nur aus Reflektor, Streuscheibe und dem Schutzgitter (das wiederum find ich ziemlich hübsch)- ein Gehäuse gibts nicht.


    Ansonsten muss ich sagen: so richtig Spass hat der Aufbau mir nicht gemacht: zu viele selbstschneidende Schrauben mussten in zu enge Löcher von zu hartem Plastik.

    Eine ziemliche Würgerei...gelegentlich lass ich mir das ja gefallen (weil an gewissen Stellen hartes Plastik einfach auch Sinn macht, _das_ kann Tamiya), aber am CC-01 war mir das etwas zu viel des Guten- so macht das keinen Spass.

    Allein die acht Schrauben, die die Hinterachse zusammenhalten, haben mich ne knappe Stunde gekostet...die Tatsache, dass vieles Verchromt ist (und somit auch noch Lack in den Bohrungen), machts nich einfacher.


    Aber das Auto ist fertig, und macht schon was her.

    Auch wenn das Geglitzer und Geblinke schon irgendwas von Drag-Queen hat...evilgrin


    Das bleibt definitiv nicht so- mal sehen, was da für Farben ins Spiel kommen. Candy würde sich anbieten, auf dem Chromimitat müsste das ganz nett wirken.


    Wie man sieht: auch von unten blinkt und glitzert es....wie lange??









    Auf dem ersten und zweiten Bild ist die Lenkung voll eingeschlagen.

    Wenn man da noch die Achsen sperrt (für die hintere liegt da ja sogar was bei zu), kann man das Lenkservo wohl auch weglassen, das bringt dann gar nix mehr.


    Ich hab übrigens das hintere Diff nur teilweise gesperrt- mit meiner üblichen Methode: kleine Gummistückchen, mit Fett vermischt, reingefüllt.

    Mit der Fülmenge kann man so sehr gut den Grad der Sperrung beeinflussen.

    Im Moment gibt das allerdings höchstens 10% Sperrung- zu wenig um irgendeinen Effekt zu haben. Aber ich trau dem Druckguss-Zeugs nicht so richtig...

    Wahrscheinlich werd ich das vorne irgendwann auch machen (so in Richtung 80%, die Kunstoff-Diffs halten das problemlos aus) , denn ich glaub auch nicht, dass die Federung _so_ viel bringt- zwar hab ich noch keinerlei Elektronik drin, aber der ist schon recht hart. Und wenn er ein Beinchen hebt, wars das mit Vortrieb.


    Für die Hinterachse werd ich mir erstmal ein paar Teile drucken, die das Gleiche bewirken wie die Tamiya-Aufrüst-Lösung...nur _etwas_ preiswerter (manchmal spinnen die ja echt mit ihren Preisen)...gibts ja was zu auf Thingiverse.

    Die beiden Hebelchen sind schnell gedruckt.


    Und dann wird mal ein Sack voller Kugelköpfe und nen Meter Gewindestange besorgt, damit diese Lakritzstangen, die die Hinterachse mehr schlecht als recht "halten", weg können.


    Die Lenkung wird da auch ihr Teil kriegen- da sehe ich mehrere Möglichkeiten, das "in richtig" zu machen.

    Aber da brauch ich erst noch Kardanwellen- welche sollte man nehmen?

    Je mehr Einschlag die können, umso besser..


    Was mich wundert: was habt ihr alle gegen das Wannenvorderteil?

    Wie man im ersten Bild sieht, geht der Front-Schutzbügel in ne Skidplatte über-da ist _nix_ womit man hängen bleiben könnte.

    Der würde auf nen Stein einfach rauf rutschen...ich find das, _erstmal_ gar nicht so schlecht.

    Zugegeben: der Böschungswinkel könnte besser sein, aber da geh ich erst dann ran, wenn ich weiss, wie ich den Schutzbügel (oder nen anderen, noch hübscheren) da wieder dran krieg.


    Mehr Sorgen machen mir da die Trittbretter und der hintere Teil des Chassis-dort gibts jede Menge Ecken und Kanten.

    Mal schauen, ob das Lenkservo heute kommt- dann kann ich den vielleicht dieses Wochenende noch mal probefahren, im Werkszustand...dann seh ich besser, was da wirklich _muss_.

    Ich will keinen Crawler draus machen, aber anständig Gelände soll er schon können.

  • Sind im CC-01 auch diese elenden Kreuzschlitzschrauben varbaut, die man kaum gedret bekommt wenn sie etwas fester angezogen waren??

    Im Free men habe ich damit Probleme..:wut:


    Grüße

    Wenn's funktioniert ist gut und wenn's nicht funktioniert ist auch gut....pleasantry

    @LF 1885



    Grüße

  • Jap.

    Bis auf ein paar Madenschrauben (Motorritzel, Kardanwelle) ist der komplett mit Kreuzschlitz aufgebaut.

    Grundsätzlich ist das kein Problem, denn Tamiya weiss, was sie da tun: wenn man mit denen richtig umgeht (nie überdrehen, und wenn man sie raus-und wieder reindreht, vorher rückwärts drehen bis sie das alte Gewinde wiederfindet), und anständiges Werkzeug benutzt, halten die ewig.

    Das Problem ist nur: Tamiya verbaut unterschiedliche Kunstoffe (was ne super Idee ist, hoch belastetes wird einfach aus härterem gemacht, teilweise aber auch ne Art Weichplastik- im normalen Einsatz sind die Autos nich kaputt zu kriegen), und teilweise sind die so hart, dass man die Schrauben beim ersten Mal kaum rein bekommt.

    Aber das ist _nur_ beim ersten Zusammenbau so.


    Ich hatte beim Fort GT (Fahrwerk ein Tamiya TT-02R) die ganzen Kreuzschlitz-Schrauben gegen metrische getauscht- hat nicht wirklich Vorteile (kostet aber mehr)- es sieht ein bisschen hübscher aus mit Imbus-Linsenköpfen, aber es hält nicht besser und nicht schlechter.

    Daher hab ich hier wieder die Originalschrauben verbaut.


    Der Trick bei Kreuzschlitz ist einfach: nen wirklich _passenden_ Schraubenzieher verwenden.

  • Ist aber so.

    Gescheites Werkzeug ist halt das A und O beim Modellbau.


    Wie gesagt: beim Ford hatte ich bewusst ein extra Schraubenset gekauft- alles M3-Stahlschrauben.

    Eine davon (die Linsenköpfe haben nur 2mm Imbus, nicht den wesentlich stärkeren 2.5er) hatte ich dann doch rund gedreht- mit dem Resultat, dass ich sie nicht mehr rausbekam. Da die blöderweise auch noch versenkt war, musste ich nen Ersatzteil kaufen, ehe das Auto überhaupt fertig war.

    Mit Ausbohren fang ich in Plastik nich an.....zumal die Ersatzteile bei Tamiya sehr günstig sind (und an dem fraglichen Spritzling gleich noch zwei verbreiterte Radmintnehmer waren, die ich sowieso brauchte).


    Fazit: die M3 machen es etwas teurer (na gut, das ist zu ertragen) bringen aber, ausser ner etwas besseren Optik, eigentlich nichts. Die halten auch keineswegs besser als die selbstschneidenden, auch wenn das manch einer behauptet (einfach mal ein M3-Gewinde anschauen und dann ein 3er selbstschneidend, dann wird das sofort klar).

    Und es macht ne Menge mehr Arbeit: jedes Gewinde muss "vorgeschnitten" werden (ich hab dafür ne 3er Zylinderkopfschraube benutzt, die hat den starken 2.5er Imbus, da dreht sich nix rund), und man muss die Schrauben vor der Montage unbedingt einfetten- durchs eindrehen werden die nämlich manchmal so warm, dass sie regelrecht mit dem Plastik verschmelzen- die kriegt man nie wieder raus.

    Bei Edelstahl dreht man die Köpfe rund, uns Stahl bricht dann eher ab....da sind die Kreuzschlitzschrauben dann doch irgendwie die bessere Wahl.


    Nen Satz _gute_ Schraubenzieher kauft man _einmal_.

    Ausser dem GT sind alle meine Tamiyas (der Pajero ist das fünfte jetzt) mit den Kreuzschlitz-Schrauben zusammengebaut...beim Monstertruck hält das nun schon seit..keine Ahnung....15 Jahren vielleicht.

  • Sodele.

    Der erste Umbau ist schon passiert...

    Als erfahrener Offroader (in 1:1) weiss man, dass Bodenkontakt wichtiger ist als gesperrte Differentiale- erst recht dann, wenn man ne Sperre nicht ausschalten kann.


    Tamiya weiss das auch, und die haben da nen hübschen Tuning-Satz für die Hinterachse, der wesentlich mehr Verschränkung bietet...für einen Preis, den ich mal als "unanständig" bezeichnen möchte.

    Zugegeben, sie haben sich da Mühe gegeben- kleine Alu-Teilchen, sogar Kugellagerchen (wozu, zum Teufel....?)..aber mich müsst die Brieftasche schon gewaltig drücken, um für das bisschen mal eben 40 Mäuse auszugeben.

    Sehen andere genauso- er hier, beispielsweise: https://www.thingiverse.com/thing:3030190

    Druckzeit für so ein Hebelchen: 18 Minuten.



    Man braucht zwei-also das Ding einmal spiegeln....

    Ein wenig anpassen muss man das Ganze auf der rechten Seite trotzdem, aber nix, was man nicht hinkriegen würde.

    Zusätzlich braucht man noch zwei M3-Schrauben (ich glaub, 12mm), und vier Unterlegscheiben.

    Die M-Schrauben deshalb, weil die dort rein kommen, wo ursprünglich die Kugeln für das obere Dämpferlager waren. Wenn man dort selbstschneidende Schrauben einsetzt, kann man nich mehr zurückbauen..

    Will mans heavy duty haben, kann man auch diese Bohrung noch durch den Kotflügel weiter bohren, und dann den Hebel durch den Kotflügel mit ner Stahlschraube und ner selbstsichernden Mutter verschrauben- das wird dann bulletproof.

    Hab ich (erstmal) nicht gemacht, da dort keine allzu hohen Kräfte wirken werden.

    Falls doch, geht das auch noch nachträglich...




    Wie man sieht, hab ich, im Gegensatz zu dem Freund von Thingiverse, die Hebel andersrum montiert- so wie es auch Tamiya in der Umbauanleitung (https://www.modellbau-seidel.d…ma=Tamiya&best=54519#bild) vorschlägt.

    Das funktioniert besser, finde ich.

    Allerdings: beim Pajero _nicht: die hinteren Befestigungsmöglichkeiten benutzen-dann nämlich können die Hebel auch andersrum hochklappen, was die komplette Geometrie verändert (die Dämpfer stehen dann ziemlich schräg nach hinten, was ein völlig anderes Federverhalten bewirkt). Das ist dann Glückssache....die müssen also, wie in der Bauanleitung vom Pajero, in die vorderen.


    Was ich auf den Bildern noch nicht hab, aber noch machen werde: nen Stückchen Gummi in die Kotflügel kleben, dort, wo die Hebel anschlagen (selbstklebend, wenn ich finde, wenn nich, dann nen kleines Stückchen Fahrradschlauch) damit da nix klappert.

    Die Hebelchen gibts in Thingiverse auch noch in ner anderen Ausführung- ich hab mich aber absichtlich für diese entschieden, weil man da die Kugel für dem Dämpfer auch näher am Drehpunkt montieren kann- was ein etwas anderes Federverhalten bewirkt, und auch die ganze Sache nicht ganz so weit aus"federn" liesse.


    Aktuell kann die Hinterachse jetzt 16mm tiefer fallen als vorher- das ist ne ganze Menge, hehe, vor allem deswegen, weil es mal anständig Achsverschränkung bringt (die der Pajero original kaum hat).

    Nachher werd ich mal in der Kramkiste wühlen, ob ich noch ein paar andere Federn finde, die sinnvoll wären- wahrscheinlich werd ich aber mittelfristig die Tonnenfedern besorgen.

    Progressive Federn sind was ganz feines...

  • Wird aber im Gelände kaum was bringen, den Irrweg bin ich auch schon gegangen. Aktuell sind in meinem Mu 75mm 3Racing EX Dämpfer drin, besser als mit den originalen Kunststoffdämpfer. Aber ich werde demnächst mal die Low Friktion Alu Dämpfer mit Fassfedern ausprobieren.

  • Der Umbau bringt immer dann was, wenn du diagonal auf Hindernisse kommst.

    Er verhindert ganz einfach, dass die Räder zu früh den Bodenkontakt verlieren, dann nämlich kommt man nur noch mit gesperrten Differentialen weiter.

    Und ich werd die, wenn ich es _irgendwie vermeiden kann, nicht voll sperren.

  • Das hintere Diff kenne ich nicht- die Bauform, die vorne drin ist, ist ja in vielen Autos verbaut- die kriegt man nicht kaputt. Die fahre ich teilweise zu 80/90% gesperrt seit Jahren.

    Aber hinten-vor allem die Mäuseverzahnung dieser Zink-Guss-Achsen (oder was auch immer das fürn Zeug ist) flösst mir nicht besonders viel Vertrauen ein....

    Naja- noch ist das Auto keinen Meter gefahren, mal sehn, wann endlich dieses Lenkservo kommt.

  • Die "Tuningteile" für mehr Ausfederweg bringen eigentlich nur was, wenn die Räder bleischwer sind. Anders bekommt man keine Last auf das "runtergefallene" Rad, welches dann mangels Grip trotzdem durchdreht. Somit lieber das Diff sperren statt den Krempel einzubauen, dafür liegen die Teile ja bei und die halten auch.

    Fahre meinen Pajero soweit aus der Kiste. Reifen, Kugellager, Anlenkung, Tonnenfedern und das Reduziergetriebe sind die wichtigesten Upgrades, die aus dem CC01 schon einen recht guten Performer machen. Die Links sind noch original bei mir, sehe auch keinen Grund die zu ändern, da die der Hinterachse noch ein wenig mehr Spielraum geben. Wie sich die Kiste mit knapp 2,5kg an 3s fährt?


    :guckstdu:


  • Wilkommen In der CC01 Gemeinde!


    So fing es bei mir auch an - 85 Dämpfer und etlicher Kram - der ist wieder raus. Viel Lehrgeld bezahlt und jetzt zufrieden


    Jetzt 70er Dämpfer und hinten eine andere Linkaufnahme mit selbst gemachten Links. Dazu ein Bodylift (Thingiverse)

    Beide Diffs gesperrt und maximal 86er Reifen. (Carson Cross Country auf Stahlfelgen) auf Austar Bedlocks.


    3:1 Vorsatzgetriebe auf Blechbüchse 540


    Auf jeden Fall viel Spaß mit dem CC01!



  • Am Geld wirds nicht scheitern, was der braucht, das bekommt er auch.

    Aber ich will nunmal keinen Crawler (dann hätt ich keinen CC-01 genommen), sondern das Ding soll vernünftig aussehen (ein Geländewagen, der nen Vorderrad 5cm in der Luft hat und trotzdem weiter fährt, tut das in meinen Augen nicht, das gäbs im Original niemals) und trotzdem möglichst weit kommen.

    Probehalber (weil sie nutzls rumlagen) hab ich vorne mal rote Tuningfedern eingebaut (die sind vermutlich vom Cayenne über, der müsste die selben Dämpfer haben)- damit wird die Vorderachse recht weich...zusammen mit dem Drop-Down-Umbau der Hinterachse hab ich jetzt um die 7cm Vershhränkung...schonmal nicht schlecht.

    Ob das so praktikabel ist, wird sich rausstellen.


    Inzwischen habe ich mal nen Truck-Puller Poison eingebaut (was der genau an Turns hat, weiss keiner, aber es müssen wohl <50 sein), und _damit_ wird probegefahren.


    Aber das ist alles noch nich festn- erstmal mus dieses elende Lenkservo her, damit ich den mal fahren kann, dann sehe ich schon, was ich (für meine Vorstellungen) machen muss, und was nicht.

    Vorher leg ich mich auf nix fest.


    Weiter oben hatte ich schonmal gefragt: welche Kardans sollte man vorne einbauen?

    Ich will grösstmögliche Lenkeinschläge (die Lenkung selber wird sowieso modifiziert) erreichen...?