MaddyDaddy´s Kastenbrot

  • Heute habe ich dem Lenkservo einen Platz zugeteilt.

    Um genügend freigängigkeit zu erreichen, schließlich habe ich die Achsen auf die Blattfedern gesetzt, mußte ich 2 kleine Abstandshalter aus Alu anfertigen.

    Leider kollidierten aber immer noch Differential und Lenkhebel beim einfedern kurz vor Anschlag.

    Also mußte ein wenig Material vom Servohorn entfernt werden. Zum Glück haben die Dinger ja 2 Gewinde.




    Zusammengebaut sieht das ganze dann so aus. Es ist saueng, aber freigängig. Der Servo wird dann als Kühler verkleidet und fällt so hoffendlich nicht so auf.



    Das ganze nochmal von unten.




    Dann wollte ich unbedingt die hinteren Stoßdämpfer vom Bereich zwischen Blattfeder und Differential in den Bereich zwischen Blattfeder und Rad, also nach außen, versetzen damit die hinteren Radkästen nicht 2,5 cm. breiter sein müßen als notwenig.

    Dafür kamen erstmal die vorderen Stoßdämpferhalter vom Trailfinder nach hinten.



    Um den Stoßdämpfer an der Achse zu befestigen habe ich nach einigem hin- und her wieder auf die bewährten Kettenglieder zurück gegriffen. Mit einem 90° Winkel versehen wird der Halter mit einer der Blattfeder Befestigungsschrauben befestigt und der Stoßdämpfer sitzt genau da wo ich ihn haben wollte.



    Auch hier gilt, wie vorne bei der Lenkung, eng aber passt super.



    Als Zeitvertreib beim Ideen suchen oder den Bastelblues zu verscheuchen habe ich mir den kleinen hier geholt.



    Jetzt weiß ich auch wo der Auspuff langläuft und wo die Tanks sitzen .



    Eigendlich Quatsch, aber schön anzusehen. :whistling:

  • hi Matze,


    ich hoffe doch das der bis zum superScale fertig wird.

    Da Reifen so eine Sache sind, grade bei älteren Konstruktionen die ja eher Asphalt Trennscheiben als adipöse Gummiwalzen verbaut haben, habe ich schon länger die recht schmalen Pneus eingelagert.

    Das sind 1.55iger Rocky Country von RC4WD mit 100mm Durchmesser und, das ist das geile, nur 25mm Breite.

    Quasi der perfekte Russenreifen. :headbang:

  • Hi


    ja das stimmt, das passt zum Rußen Brot :lol!!:.

    Da ich mindestens den gleichen Reifen Fäbel wie du hab, suche ich gerade passende Schlappen für meinen Cherokee 3 door. Hab da ein paar gebrauchte Iroks 1.7 und Mud Country aber die sind soweas von hart, da ist nix mehr mit weichem Gummi.


    100 - 106 mm Durchmesser wären gut.


    MAtze

  • Sehr schön was du da wieder zauberst....


    Finde ich gut das du dich an das original Hälst.... 😊



    Bereue nie was du tust, tue nie was du bereust.

  • Irgendwie hatte ich heute keinen Bock mich mit dem Schaltservo auseinander zu setzen. pardon


    Also kam zwangsläufig was aus ABS auf den Tisch.

    Ich weiß nicht mehr genau von wem ich den Trick habe Karosserieteile mit der Rückseite von den Abbrechklingen raus zu ritzen aber das klappt echt prima.

    Allerdings schleife ich vorher die Abbrechklingen im gegensätzlichen Winkel an wie vorgesehen. So bekomme ich eine schöne Spitze.




    Für den ersten Schnitt habe ich mir eine Stelle ausgesucht die zum einen verflixt klein ist und zweitens enge Radien hat. Aber mit etwas Ausdauer, ca. 4-5 min., hat das sehr gut geklappt.

    Hier sieht man schön auf der Rückseite wie sich die Klinge langsam durch das Material "schabt".



    Ein paar Ritzer später liegt die Frischluftklappe daneben.



    Jetzt wo die Front noch nicht mit dem Rest der Karosserie verbunden ist läßt sich prima ein Amaturenbrett basteln.

    Aus einem Stückchen Pappe habe ich mir eine Schablone gebastelt.



    Danach habe ich das Oberteil und das Frontteil aus Hartschaumplatten geschnitzt und die Positionen für Anzeigen, Handschuhfachklappe und diverse Vertiefungen angezeichnet.



    Die Bohrungen für die 4 Zusatzinstrumente die ganz links sitzen sind ein wenig aus der Reihe geraten. Ich habe mich kurz geärgert, aber sofort kam der Gedanke: Egal :headbang:



    Kurz vor dem Verkleben, ich hatte den offenen Ruderer schon in der Hand, habe ich mich entschieden die Klappe vom Handschuhfach klappbar zu machen.

    Also 2 schnelle Schnitte, dann 4x 1mm Löcher gebohrt, 2 abgeknipste Nägelchen in die Klappe geklebt und schon klappt die Klappe.



    Die Vertiefungen habe ich mit einem kleinen Stechbeitel/Schnitzmesser versucht auszuarbeiten. Bei Holz geht das viel einfacher. Naja, da wartet noch ein bisschen spachteln und schleifen auf mich.



    Der Anfang ist gemacht .......

  • Ich weiß nicht mehr genau von wem ich den Trick habe Karosserieteile mit der Rückseite von den Abbrechklingen raus zu ritzen aber das klappt echt prima.

    hi Klaus, ich bin von dieser Idee bzw. vom Ergebnis begeistert, da ich von diesem "Trick" auch noch nie gehört habe.

    Und wegen den Bohrungen .... kannst es ja später immer noch auf die rusische Qualität schieben ;)

  • Hey Richi,


    was mich an dieser Variante begeistert sind, im Gegensatz zu meiner vorher gerne verwendeten Laubsäge, die absolut graden "Schnitte" und die fast Ferdinadschen Nullfugen. :lol2:

    Bei den Rundungen, welche ich immer zuerst bearbeite, muß man bei dem allerersten Ritz wirklich aufpassen.

    Dabei ist die Apnoetechnik äußerst hilfreich. Danach läuft die Klinge quasi von alleine in der Spur.

    Wenn die Rundungen fast durch sind kommen die längsten Schnitte dran und dann immer kürzer werdend. So reduziert sich beim letzten Ritz die Belastung auf die Karo oder das Bauteil.

    Einfach mal an einer Motorhaube probieren, da kann nix schiefgehen.

    Ob das bei herkömmlich gedruckten Karos aus PLA geht weiß ich nicht, bisher habe ich nur ABS Karos damit geschnitten.

  • Ich weiß nicht mehr genau von wem ich den Trick habe Karosserieteile mit der Rückseite von den Abbrechklingen raus zu ritzen aber das klappt echt prima.

    :cheers:


    Könnte das bei mir gewesen sein ? hmm

    Ja, das funzt wirklich gut, dauert nur etwas länger.

    Ich hatte mich seinerzeit eher gewundert, dass das nicht weiter verbreitet war.


    Du kommst ja auch wirklich gut voran. Macht Spaß zuzuschauen.


    Bei Holz geht das viel einfacher.

    Bei eher dekorativen Bauteile kann man auch gut zu Hartschaumplatte wechseln, da geht die Bearbeitung auch deutlich einfacher.

    V.G. OLLI

    Geist is' geil
    :sshithappens:

    Ich : 0 - Schweinehund : 1

    Edited once, last by Iron Man ().

  • Ich mache es mit einer kleinen Ahle. Da gibt es zuerst einen kleinen "Strich", welcher dann durch mehrmaliges Nachritzen etwas breiter wird. Bei Bedarf wird am Schluss noch mit der Spitze einer Drei- oder Vierkantfeile etwas nachgeritzt.

    So kriegt man mit etwas Geduld auch enge Bogen hin.


    Grundsätzlich verwende ich aber ABS-Platten. Sie verlangen etwas mehr Mühe.

    Hartschaumplatten sind mir zu weich. (Kriegen bei Fahrzeugüberschlägen schnell eine Delle)


    Gruss Georg