Das wäre einfach haben sie gesagt.

  • Ist schon klar, ohne wässern geht eh nichts. Nur zwei komplette Bodenplatten (also keine Leisten) in Form zu bekommen und dann auch noch mit Leim auf den dünnen Planken zu fixieren ist schier unmöglich.

    you can go fast - I can go anywhere! :blazer:

  • Mal wieder bissel Talk about the ship. Der Boden ist nun komplett an Ort und Stelle und die ersten zwei Seitenplanken sitzen auch schon. Wie man sehen kann ist die Kante recht gut gelungen. Da ich keine Doppelbeplankung zur Verfügung habe sondern nur die dünnen Leisten (max. 1mm), habe ich die Beplankung von innen wo man es nicht sieht (unter dem roten Boden) mit allen möglichen Reststücken verstärkt. Zudem habe ich zwei Zwischenschotts eingebaut. Ich denke mir das diese Schotts im wahren Leben auf Touren segeln recht praktisch waren um persönliche Dinge dahinter trocken zu verstauen. Weiterer Vorteil, dahinter konnte ich wie wild mit Stabilit rumsauen um die Beplankung zu verstärken. Hierzu habe ich das Deck durchlöchert wie einen Schweizer Käse.

    Aber keine Bange da kommt letztendlich das richtige Eichendeck drauf sodas man die Arbeitsöffnungen nicht mehr sieht. Die Verstärkung der Planken ist insofern wichtig, da der Rumpf später in RAL 6005 lackiert wird. Und da Holz bekanntlich arbeitet, im Gegensatz zu einigen Zeitgenossen, muss die vorgetäuschte Doppelbeplankung mittels Stabilit und Reststücken her. Sonst würden sich an den Plankennähten mit der Zeit Risse bilden.

  • Wow, bei den Mengen Stabilit wird das Bötchen ja richtig teuer!

    Ich hätte nie gedacht, dass dieser kleine Bausatz solche Schwierigkeiten mitbringt.


    Gruß, Uwe


    PS: z.Z. lächelt mich immer wieder die Bellissima von Aeronaut an. Ist eben doof, am Baggersee spazieren zu gehen...

  • Da krieg ich aber auch das Grinsen ins Gesicht, und das mit dem alleine am Baggerloch spazieren gehen wäre mir mal sowas von egal.

    Es schlagen halt bei einigen mehrere Herzen in der Brust.

    Bei mir sind´s Autole und Schiffle quasi doppelt Spaß an der Freudrofl


    Gruß Reinhard

    you can go fast - I can go anywhere! :blazer:

  • ja, dass mit den "zwei Herzen" kann ich nachvollziehen, habe aber irgendwann von 1:irgendwas Modellbooten auf 1:1 Kayaks umgeschwenkt. Sind keine richtigen "Boote", aber reichen um eine gewisse maritime Sehnsucht soweit zu befriedigen das es geht. Sonst wären es definitiv Holzboote, und damits nicht langweilig wird, mit Windantrieb.

    Sieht alles sehr gut aus was du da machst, und der Anspruch an Stabilität bei einem (Stand-)modell, den kann ich auch nachvollziehen. Wenn de jetzt noch ne kleine Funkanlage reinsetzt, das Schwert aus Stahl und Blei baust, kanns auch raus aufs Wasser...(den Gedanken hatte ich, als ich diesen Krickbaukasten mal gesehen hatte, aber bei deinem Bericht scheinen die Herausforderungen auch ohne "Funktion" schon hoch genug)

    Der Kutter auf dem letzten Bild ist auch ne Augenweide...

  • Danke für die Blumen. Der Kutter ist übrigens eine Gaffel getakelte Schalup die überwiegend zu Frachtzwecken genutzt wurde. Ich glaub so um 1860 war die Blütezeit von diesen Seglern.


    Gruß Reinhard

    you can go fast - I can go anywhere! :blazer:

  • ...liebe zu Segelschiffen bedeutet ja nicht, dass man einen Kutter von einer Schaluppe unterscheiden kann...:D ...trotzdem schönes Boot, ich mag ja die rundlichen Formen der Arbeitsschiffe.

  • Ja, ja, woher das mit dem rundlichen wohl kommen maghmmrofl

    you can go fast - I can go anywhere! :blazer:

  • Mit den neuen schicken Leimzwingen kommt Farbe ins Spiel und Planken an die Spanten vain

    you can go fast - I can go anywhere! :blazer:

  • Wow, das sind ja wirklich dünne Planken. Da heißt es schon von Anfang an genau arbeiten, denn mit schleifen ist da nicht mehr viel.

    Trotzdem kommt bei mir immer mehr das Haben-Will-Syndrom auf:oops:


    Gruß, Uwe, der auch immer wieder mit Sehnsucht an seine maritime Zeit zurückdenkt.

  • Ich hab heute eine Ladung Furnierhölzer in der Stärke 0,7mm bekommen. Damit werde ich die Seitenwände auskleiden. Somit ist das Verziehen Geschichte. Diese Furniere gibt es von allen Edelhölzern. Hoffentlich hab ich jetzt mit den Edelhölzern keine Mine losgetreten. Ich hab übrigens Nussbaum geordert. Die Eichhörnchen mögen mir verzeihen.

    Gruß Reinhard

    you can go fast - I can go anywhere! :blazer:

  • Hier mal ne Scheibe Furnierholz. Das Holz ist so dünn wie Papier und wird einseitig lackiert. Großflächig mit Uhu hart bestrichen und mit der Innenseite der seitlichen, sichtbaren Planken verklebt, sollte es für die notwendige Versteifung und Festigkeit sorgen. Zusammen gerechnet sollte man dann eine minimal Stärke von 1,5mm haben. Das Furnier lässt sich übrigens amazing mit der Schere schneiden. Notfalls auch mit ner Lexan Schere. Die hat wohl jeder Autoleschrauber in seiner Kiste. :lol2:

  • So die Steuerbordseite ist jetzt von innen mit Furnierholz verkleidet und mit Acryl Lack versiegelt. Jetzt geht es an die Backbordseite. Wenn das erledigt ist erst mal drei Kreuze. Ich hätte eh nicht ernsthaft damit gerechnet das das Ganze mit den hauchdünnen Spanten und Planken funktioniert.

  • Wenn die obere Öffnung des Schwertkastens über der Wasserlinie

    liegt, dürfte doch nichts reinlaufen.


    Vermute ich mal...:scratch:



    Gruß!

    Frank

    Der tut nix, der will nur spielen...


    Ich bin sehr spontan - man muß mir nur genügend Zeit geben!

  • Die neuen Jollen sind ja eh schwimmende Joghurt Becher da is nix mit undicht. Trotzdem liebe ich die nostalgischen Holzpötte da steckt noch handwerkliche Liebe drin. Und sollte mal absolute Flaute herrschen hab ich inner Pause mal ein Stechpaddel geordert :lol2:

    Das Bootchen muss schließlich mit bissel Schnickschnack ausgestattet werden.

  • Neues aus dem Jollen Land. Die Kiste ist dicht und verschliffen, jetzt noch die Innenverkleidung und Deckel drauf und das Ganze sieht dann ansatzweise schon wie eine Jolle aus. Den meisten Bammel hab ich allerdings vorm lackieren. Man wird sehen wenn es soweit ist.