Tamiya Landfreeder CC01 Aufbau - was muss ich vorab beachten

  • Ein bisschen mehr Lenkeinschlag kann man noch rausholen, wenn man die Lenkhebel noch ein wenig "bearbeitet".


    Hierzu musst du nur an den Stellen, wo der Lenkhebel an die C-Hubs (Lenkhebelaufnahmen) stößt, ein wenig Material wegnehmen (blauer Keil im roten Kreis) - erstmal mit wenig Materialentnahme beginnen und Testen! Nicht das hinterher der Lenkhebel kaputt ist ;)


  • Moin. Der blaue Claus ist die Firma Conrad. Schaue mal im Internet.

    Reely ist der eigen Name für Modellbau Produkte vom C.

    Die Bestellnummern suche ich dir später raus wenn ich wieder zuhause bin.

    Noch ein schöner Tag wünsche ich.

    Wolfgang.

  • Sehr schön, es geht los! Hatte das Thema sofort im Abo, da es endlich wieder einen CC Baubericht gibt. Warum Du allerdings Schraubensicherung einsetzt ist mir noch nicht schlüssig, denn das habe ich bei meinen CC´s nie gebraucht.


    Ein gutgemeinten Rat habe ich noch für Dich. Die selbstschneidenden Schrauben schneiden sich ihr Gewinde selber in den Kunstoff, deswegen heißen sie ja auch so! Das heißt, drehst du die Schraube aus dem Kunsstoff heraus und später wieder rein, kann es Dir passieren, das sich die Schraube ein neues Gewinde schneidet. Das machst du drei mal und danach reißt dir die Schraube aus dem Loch. Dann hält nichts mehr! Gerade am viel gescholtenen Getriebedeckel ist das sehr wichtig, da die Zahnräder gegen den Deckel arbeiten und diesen nach oben drücken wollen. Halten die Schrauben nicht, springen die Zahnräder über. Viele nehmen dann längere Schrauben oder machen sonst wilde Sachen.

    Um zu verhindern, das eine herausgedrehte selbstschneidende Schraube nicht mehr hält, sollte man den gleichen Gewindegang benutzen. Die Schraube mit dem Schraubendrehen ansetzen nicht drücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen. Irgendwann merkst Du, das die Schraube ein kleines Stück nach unten sackt, sofort aufhören zu drehen und die Schraube eindrehen, dann hat sie den Gewindegang gefunden. Gerade die Chassiswanne hat einen sehr zähen und festen Kunstoff, da halten die Schrauben super drin und man kann sie recht ordentlich anziehen.


    Viel Text, für eine kleine Sache, die einem viel Arbeit und Ärger erspart.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

    Kurz mal nicht nachgedacht -zack- Glücklich!

    Edited 2 times, last by DerBastian ().

  • Um zu verhindern, das eine herausgedrehte selbstschneidende Schraube hält, sollte man den gleichen Gewindegang benutzen

    Das führt zu Missverständnissen. Richtig soll es doch so sein: ...., das eine herausgedrehte selbstschneidende Schraube NICHT MEHR hält,... ^^

  • Um zu verhindern, das eine herausgedrehte selbstschneidende Schraube hält, sollte man den gleichen Gewindegang benutzen

    Das führt zu Missverständnissen. Richtig soll es doch so sein: ...., das eine herausgedrehte selbstschneidende Schraube NICHT MEHR hält,... ^^

    :scratch: Da hast Du recht! Wird geändert!

    Kurz mal nicht nachgedacht -zack- Glücklich!

  • sollte man den gleichen Gewindegang benutzen.


    Der Tip mit dem richtigen Gewindegang treffen ist definitiv ein sehr guter, wenn nicht sogar der wichtigste Tip überhaupt beim Schrauben mit Schneidschrauben in Kunststoff.


    Beherzigt man den, hat man erheblich länger keinerlei Ärger mit dem Getriebedeckel. Natürlich nur wenn man nicht schon beim ersten mal Reinschrauben die Schraube viel zu fest angezogen hat, dann ist eh alles zu spät.


    Seitdem ich damals durch Zufall rausgefunden hab, das Schneidschrauben zwei verschiedene Gewindegänge auf einmal schneiden und man immer den richtigen nehmen sollte, hatte ich nie wieder Ärger mit versauten Gewindegängen. Im Falle von TA, FF und XC heisst das : kein Überspringen der Zahnräder durch lockere Getriebedeckel mehr. :bier:


    Den Unterschied merkt man auch direkt bei den ersten Umdrehungen der Schraube. Ists der richtige Gewindegang, dreht sich die Schraube mit relativ gleichbleibendem Kraftaufwand bis zum Anschlag rein, ists der andere wirds immer zäher, je weiter man reindreht.


    Merkt man es früh genug, ist noch nicht alles verloren. Der überwiegende Teil des Gewindegangs bleibt ja heile, was normalerweise völlig ausreicht.


    Klar passiert es hin und wieder, das man es eben nicht früh genug merkt, oder beide Gänge fühlen sich die ersten Umdrehungen gleich an, oder man hat grad kein Bock danach zu suchen :D. Ist dann aber auch nicht weiter tragisch, hat man das Gewinde nicht komplett doll gedreht tuts auch ein! Tröpfchen! Sekundenkleber auf den unteren! Teil der Schraube. Rein damit und zack hat man wieder ein belastbares Gewinde.


    Aber nicht übertreiben ! Zuviel Sekpapp kennt in einem Sackloch im 1. worst case nur einen Weg, nämlich wieder raus = die komplette Schraube samt Kopf steht im Kleber, evtl. sogar das zu befestigende Teil auch weil die Suppe daran runterläuft = gar nich gut...


    Und im 2. worst case kann man die Schraube gar nicht erst soweit reindrehen wie man eigentlich will, wenn der Kleber oben nicht rauskommt. Ist genauso beschissen wie 1. X/





    Gruss,

    Axel.



  • 6-Kanal Empfänger Reely HR-4 2,4 GHz Stecksystem JR

    Bestell-Nr.: 1346399 - VQ

    In der der Beschreibung steht was Zitat : für 4 Kanal reely Funke.

    Funktioniert auch mit der von mir beschriebene Funke.

  • DerBastian :Top, danke für den Tipp mit den Schrauben...hatte mich schon gewundert, warum die ordentlich Druck brauchen, um reinzugehen. Werde darauf achten immer den gleich Gang zu nutzen.


    Busfahrer 100 : Danke für die Bestellnr., ich schaue mir das an...


    Werde heute mit den Stoßdämpfern weitermachen.


    Ein Problem habe ich mit den Upgrade-CVDs. Deren Lenkeinschlag ist geringer als mit den Originalteilen. Grund ist nicht, dass sie außen am C-Hub anschlagen, sondern durch einen veränderten Drehpunkt innen. Ich hab erst gedacht es sind die falschen CVDs, oder aber die sind falsch zusammengebaut oder falsch ins Modell eingesetzt...aber nix...alles ordentlich.


    Habe hier im Forum einen ähnlichen Beitrag von papamobil gefunden, hier wird das Problem durch Bilder gleich im ersten Beitrag beschrieben:

    CC-01 Lenkung

    Hier zwei Bilder aus dem Thread von papamobil ...diese zeigen, wie sich die Achse von den Tuning CVDs bewegt und somit innen an der Durchlassöffnung anschlägt:




    Einzigste Lösung aus dem Thread von papamobil : von den Tuning-CVDs verabschieden, erstmal die Originalteile nutzen und mich parallel nach den Tamiya CVDs umsehen.

    Teile: TA53522 und TA53501 Diese haben wohl nicht diesen veränderten Drehpunkt.


    ...ich werde berichten....

  • Ich habe mit den Kardanwellen, egal von wem keine guten Erfahrungen gemacht. Die paar Grad Lenkeinschlag, den Du da herausholen kannst, das macht den Kohl auch nicht Fett! Die Knochen reichen meiner Meinung nach auch aus.


    Ich muss aber auch dazu sagen, das ich das HPI Vorsatzgetriebe an einem Venti 600HS der mit 22.000U/Min

    und an 3s ein Wahnsinns Drehmoment an die Räder gebracht hat. Selbst ein Originaler Knochen aus dem Bausatz wurde ohne murren abgeschert.

    Kurz mal nicht nachgedacht -zack- Glücklich!

  • Also, ich konnte keinen großen Unterschied feststellen zu original Tamiya Antriebsgelenkwellen, oder von GPM, oder von 3Racing, oder NoName Chinaware. Bei allen ist ein Drehpunkt von 45 Grad möglich. Drüber hinaus das berühmte Knacken im Gebälk, was auf die Dauer die Diffeingangs-mitnehmer nicht mitmachen.

    Am besten noch, man hat oder findet einen alten Satz der grauen von Tamiya, da schaut der Kreuzkopf ein wenig weiter raus, da sind einige Grad mehr drinn für den maximalen Drehpunkt.

  • ...heute gings endlich weiter mit Aufbau.

    Die CVDs habe ich jetzt erstmal drin gelassen. Will es erstmal ausprobieren. Wenn es gar nicht geht, muss ich halt auf die Originalen umbauen.

    Ich berichte euch....


    Der Einbau der Dämpfer ging aus meiner Sicht planmäßig voran.

    Alle wichtigen Teile liegen für den Aufbau bereit:


    rote Dichtungsringe (jeweils zwei pro Dämpfer), damit nichts ausläuft:


    ...alle vier, bereits mit Öl gefüllt (Öl lag dem Bausatz bei). Luftblasen habe ich soweit es ging durch auf und ab bewegen der Kolben entfernt.

    ein paar ganz kleine Bläschen blieben aber dennoch. Schien aber OK zu sein.


    ...hier die Dämpfer mit Federn (für die Front die harten Federn mit blauer Markierung und für das Heck die mittelharten mit gelber Markierung):



    Beispiel für Einbau am Chassis (das war ein ganz schönes Gefummel, die am Chassis festzubekommen :wut:):


    ...achja und die Räder hab ich auch schonmal gemacht. Leider noch mit Originalreifen.

    Besorge mir später noch andere (weichere) Reifen mit anderen Felgen. Geklebt habe ich die Reifen wie angegeben...mal schauen ob das hält....


    Im nächsten Schritt erfolgt der ganze EInbau der Elektronik. Davor habe ich schon ordentlich Respekt. Morgen komme ich nicht dazu...aber hoffentlich dann am Freitag...dann sollte einem ersten Probelauf am Wochenende nichts mehr entgegenstehen...alternativen Akku habe ich mir geordert. Der scheint von den Maßen exakt zu passen...hoffentlich...



    Dank, an dieser Stelle nochmal für all die Tipps. Ist wirklich prima, wenn man das hier nicht so ganz alleine machen muss....


    Euer,

    T

  • Freut mich zu sehen, das du gut weiterkommst. :)



    Aber ich hab da ne Frage zu dem hier :



    Hast du da ne Gummifußmatte ausm Auto gemopst ? Sehr kühl, genau mein Style ! Andere bezahlen eckig Geld für ne Schrauberunterlage / Ablage mit Fächern für Kleinzeugs. :thumbup::lol!!:




    Gruss,

    Axel.

  • Hallo T.,


    da bekomme ich Lust, noch einen CC auf die Beine zu stellen. Top Bericht den Du ablieferst!


    Im Original Motorsetup 540er ohne Getriebe bin ich die Original Knochen seit den 90ern gefahren (Izuzu MU Type X). Erst nach dem Gelände Umbau auf XTRASPEED Getriebe, griffige Reifen und gesperrter Vorderachse hat es diese zerlegt. Dann habe ich mir die GPM eingebaut und bin seit dem zufrieden. Lenkeinschlag fahre ich Original. Da habe ich nichts gepfriemelt. Und ja, das Chassis läuft seit 25 Jahren und wird nicht geschont.


    Gruß

    Axel

  • Aber ich hab da ne Frage zu dem hier :


    Hast du da ne Gummifußmatte ausm Auto gemopst ? Sehr kühl, genau mein Style ! Andere bezahlen eckig Geld für ne Schrauberunterlage / Ablage mit Fächern für Kleinzeugs. :thumbup::lol!!:


    Gruss,

    Axel.

    Moin Axel,


    das ist eine alte Unterlage, die ich aus meinen Lötprojekten noch übrig hatte. War Bestandteil von einem Lötkolben Set. Da die schön weich, strapazierfähig und rutschfest ist, hat sie es jetzt auch hier in dieses Projekt geschafft :D....


    -T

  • ...endlich konnte ich am Modell weiterbauen. Habe jetzt die gesamte Elektrik in Betrieb nehmen können und auch erste Erfahrungen in der freien Wildbahn sammeln können.


    Was ist passiert:

    1. es war tatsächlich erstaunlich problemlos die Technik in Betrieb zu nehmen. Habe den Servo und den Fahrtregler mit dem Funkempfänger verbunden und den Akku angeschlossen. Der Servo hat sofort gemacht, was er sollte:

    Dann habe ich das Ganze ins Fahrzeug eingebaut und die Räder montiert:

    und ab gings raus mit meinen Jungs in den Garten:



    Mini-Video einer ersten Ausfahrt:



    Hier an dieser Stelle folgendes Fazit:


    1. Vielen Dank an alle hier im Thread für die vielen Tipps. Ohne diese wäre ich nicht so gut bis hierhin durchgekommen.

    2. Ich bin überrascht über die Kraft und die Geschwindigkeit, die der Motor abliefert. Damit kann man sowohl im leichten bis mittleren Gelände als auch auf Asphalt ordentlich fahren. Will man jedoch richtig Felsen hochklettern, dann habt ihr recht...da muss man schon noch einiges verändern (z.B. die Reifen).

    Für mich und meine Jungs ist der genannte Mix jedoch genau das Richtige.

    3. Das hintere Differenzial zu sperren war ein super Tipp...ebenso wie die Kugellager

    4. Die Teile von Tamiya sind passgenau und auch die Anleitung für einen Unerfahrenen, wie mich sehr gut verständlich

    5. Der Akku ging doch rein. Ich musste etwas drücken, aber dann rastete er ein. es passt zwar nicht mehr die Sicherung, aber er hält bombenfest.

    6. Bis jetzt haben wir den 5000er Ni-Mh Akku noch nicht geschafft leerzufahren (haben aber bisher auch noch nicht mehr als 2h am Stück geschafft ;-) )

    7. Die Funke von Carson macht bisher was sie soll. Ich konnte den Landfreeder soweit weg steuern, bis ich ihn fast nicht mehr gesehen habe, dann habe ich aufgegeben. Handy hatte ich am Mann. Weiterhin kann man ganz gut trimmen...

    8. Der Lenkeinschlag war fürs erste völlig ausreichend. Bin allerdings auch keine Felsen hochgeklettert. Für den Mix aus leichtem bis mittlerwen Gelände + Asphalt ist der Lenkeinschlag vielleicht gar nicht so schlecht. Habe übrigends die CVD Upgrades drin behalten.

    9. Vermutlich muss ich bald noch zwei weitere Fahrzeuge aufbauen. Aktuell sammeln meine beiden Jungs Fahrstunden an...Ich komme kaum zum Zug ;-) Und auch die beiden geben das Steuer jeweils nur ungern aus der Hand.


    Was hat nicht geklappt:

    1. Auf den letzten Zentimetern, habe ich beim Einbau gepatzt. Ihr habts vielleicht auf den Bildern schon gesehen. Am verchromten Frontspoiler sind eigentlich fünf Lampen angebracht. Ich dachte jedoch beim Zusammenbau, dass man die auch alle abtrennen muss. Muss man ja im Bausatz eigentlich mit jedem Teil ;-( ) Das war Mist. Als ich die erste rausgeschnitten hatte, habe ich meinen Irrtum bemerkt. Um diesen etwas zu kaschieren, habe ich auch die Lampe auf der gegenüberliegenden Seite rausgetrennt, damit ist es jetzt wenigstens erstmal symetrisch

    2. Das ist richtig Mist: Ich war am Anfang etwas zu flink auf der Strasse und zu unerfahren in der Steuerung. Hab den Landfreeder gleich erstmal gegen einen Laternenpfahl gesetzt und mir einen kleinen Riss in der Karosse zugezogen. Also an alle Neulinge: erstmal runter vom Gas! Keine Ahnung was ich jetzt mache. Karosse habe ich noch nicht beklebt. Entweder ich schaffe mir Ersatz an, oder ich versuche den Riss etwas zu stabilisieren. Falls jemand von euch Erfahrungen mit gerissenen Karossen hat, dann bin ich über einen Tipp dankbar! Fahren kann man erstmal. Der Riss fällt nicht weiter auf und scheint auch stabil zu sein...aber so kann es sicher nicht bleiben, oder?

  • hi


    Schau einfach mal, das du dir ne Tube ShoeGoo organisieren tust. Bei solche Karos das Beste, was du machen kannst und darauf achten, das dieses Shoegoo transparent ist, also durchsichtig.

  • Pattex 100% geht notfalls auch. Egal was man nutzt, es muss frei von Lösemitteln sein, sonst löst sich der Lack auf.

    Den Riss am besten mit Tesa Glasfaser-Gewebeband (das zum Verbinden von Rigipsplatten) überkleben und dann mit ShoeGoo oder Pattex 100% tränken.


    Gibt ein Video dazu (so großflächig muss es aber nicht werden):

    Viele Grüße, Stephen


    Fuhrpark:

    Axial SCX10-2 (wird mal ein GOX)

    Tamiya Pajero CC01 (wird für den kleinen auf Defender umgebaut)

    Hobao DC1 RTR (gehört dem Sohnemann, aber ich darf mich kümmern)

  • Bitte schön.

    Eben fiel mir dann noch ein, dass man den Riss vorm Verkleben auf der Außenseite vielleicht noch mit Tesa überdeckt. Zumindest das Pattex hat die Eigenschaft überallhin zu sickern. So hält man die Karo von außen Klebstofffrei. Nach dem Aushärten kann man das wieder weg machen.

    Viele Grüße, Stephen


    Fuhrpark:

    Axial SCX10-2 (wird mal ein GOX)

    Tamiya Pajero CC01 (wird für den kleinen auf Defender umgebaut)

    Hobao DC1 RTR (gehört dem Sohnemann, aber ich darf mich kümmern)