Elektronische Mikroskope, Tischlupen und andere Geräte zum Prüfen von SMD Platinen

  • Zugegeben, is net so ganz trivial es zu fertigen, vorallem wenn man - so wie ich - schon altersweitsichtig wird... :-) :-)

    Na glaubst Du, ich mach irgendwas ohne Tischlupe? ;)

    Sicher nicht.


    Vor kurzem hab ich mir so ein billiges Digitalmikroskop bestellt um unter 40 €, die Kritiken auf Youtube sind ziemlich gut, bin neugierig wie das wird.


    Mustool G600 Digital Microscope



    Gibt es auchbei Amazon um 57 €

    … und in anderen, billigeren Ausführungen ohne diesen Metall-Ständer.



    Werde das verwenden um die nächsten Lightcontroller zu löten.


    Bin neugierig wie das wird, hab auf Arbeit ein "ähnliches Modell" um knappe 10.000 €, und diverse (noch teurere) Binos mit Kameraaufsatz. Bei all denen hat man aber auch das übliche "Tiefenschärfenproblem" (und stackt dann tw. die Fotos mit den verschiedenen Schärfenebenen um ein "gesamtscharfes" zu bekommen).


    Ich werde wie üblich wahrscheinlich schwer positiv überrascht sein. Wir hatten auch schon wirklich gute Resultate (beim Vermessen) vor Jahren mit Billigst-Kinder-Hand-Digitalmikroskopen.

    Aber Olympus, Zeiss, Nikon und Leica müssen ja auch überleben ;)


    Gruß,


    Walter

  • Das wird gerade meins:

    https://www.banggood.com/5-Inc…=myorder&cur_warehouse=CN

    4K Auflösung und nette 60 Bilder pro Sekunde bei HDMI mit 1920 * 1080. :headbang:
    Auf billig würde ich da nicht mehr vertrauen:






    Nicht unwichtig finde ich den freien Platz unter dem Ding


    Gruss

    Horton

    Funken: Futaba T4px, FRSky Horus X12 S, 32 Kanal, nicht mit dem LBT Quatsch ala EU
    Spielzeug: RC4WD Killer Krawler 2 mit Pixhawk und Ardurover, Arrma Nero voll Alubomber, TRX4 noch originalverpackt

  • Hallo,


    40 und 200 € ist ein großer Unterschied.


    Ich bestell schon mal "Chinazeugs" um 40 € um zu testen, das ist aber auch schon die Obergrenze.

    Aber ich bestell sicher nix um 200 € um zu testen.

    Das Zeug würde ich dann bei Amazon bestellen (um etwas mehr) und wenn es Schrott ist, einfach zurückschicken.


    Gruß,


    Walter

  • Ich teste nicht, ich kaufe günstig ein.


    Hatte auch mal so ne Billiggurke von ELV, nie mehr.
    Zudem mag ich Chinazeugs :-)


    Gruss

    Horton

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  • Tja, bin neugierig, wie zufrieden Du damit dann bist.


    Das ist ein sehr schwieriges Thema, Mikroskop, arbeite mit keinem Gerät unter 2 oder 3k, tw. aber mit sehr alten (phantastischen) Wild Modellen (natürlich ohne digital) aus den 70ern/80ern, und "wir" haben dieses Thema (Rußland- bzw. China-Mikroskope) schon recht oft diskutiert, auch bei einem oder zwei Bieren mit Vertretern von Optoteam, Olympus, Nikon.

    Zwei enge Freunde von mir sind inzwischen sogar die entscheidungsbefugten Personen in ihren Einrichtungen für den Mikroskopkauf (da geht es dann tw. auch um Geräte bis in den sechsstelligen Eurobereich). Unisono die Meinung all derer (Vollprofis, ich bin ja "nur" Anwender) auf meine Fragen, ob es nicht im unter 1000 € Bereich etwas Vernünftiges gäbe, das man "verwenden" kann, aus China oder Rußland: Nein.


    Ich bin eh gar nicht deren Meinung, denn vor allem für den Privatanwender sind die Preise von Markenmikroskopen (auch am Gebrauchtmarkt) normal jenseits von Gut und Böse und nicht leistbar.

    Und, wie gesagt, für gewisse Sachen haben wir auch schon 30 Euro Kinder-Digitalmikroskope mit Super-Erfolg angewendet.


    Bin jedenfalls neugierig auf mein 40 € Gerät. Vielleicht mach ich Vergleichsfotos von einer Platine mit meinem 40 € Gerät mit dem 8 k (oder waren es 12? Ich weiß es nimmer) Profigerät. Bin mir recht sicher, dass das Mustool Gerät deutlich Preis/Leistungssieger sein wird.



    Die Kritiken von dem billigen Mustool-Gerät sind jedenfalls "überwältigend gut", sowohl auf Amazon, als auch bei Banggood. Wenn es Kritik gibt, bezieht sich diese meistens auf die Halterung (Saugnapf bzw. Schwenkarm), oder auf die Speicherkartenkompatibilität, und der Arbeitsabstand scheint deutlich ausreichend für das Löten zu sein.


    Die 40 € sind mir "egal", bei 200 wäre es mir nicht mehr so egal.

    Bis jetzt hab ich es auch mit der Lupe ganz gut geschafft mit meinen Lötereien, nur zum Inspizieren wäre so ein Mikroskop auch daheim schon sehr angenehm... bis jetzt hab ich ein paar Mal mit nem "Profigerät" geschaut (steht halt dann nicht in meiner Wohnung auf dem Basteltisch), aber viel öfter mit der Mikroskopfunktion einer Kamera ein Foto gemacht und dieses dann eben am Computer genau angeschaut. Geht auch.


    Das Digi-Mikro ist dann halt ein nettes Gadget, wenn es gut funktioniert, mehr aber auch nicht.



    Gruß,

    Walter

  • Donaldsneffe,


    Ich denke mal eine 16 Megapixel SONY CMOS 1/2.3 HD Cam sollte mir reichen.

    Zudem find ich ebend die 60fps bei Full HD Chic, du hast keinen sichtbaren Verzögerungseffekt der Hand.


    OK, ich schreib dann einen Bericht, obs was taugt, freu mich schon wie ein Kind.

    Gestern kam mal mein Heissluftdings an:

    https://www.banggood.com/BEST-…=myorder&cur_warehouse=CN


    Aber von Dir erwarte ich dann aber auch nen Bericht!

    Gruss

    Horton

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  • Ja,

    und: Megapixel sind doch sch… egal diesbezüglich, v.a. was bei den China-Mikroskopen angegeben wird (nicht ganz natürlich, aber... eh schon wissen... wie die billigen Stereoanlagen früher mit 1000 Watt).


    Es kommt auf die Optik an, und die ist das teure (bei den teuren Mikroskopen).


    …. schaumer mal,, wie die 60 fps dann funktionieren...

    Bei Highspeedkameras ist ja das Abspeichern das Problem.


    Gruß,


    Walter

  • Ja,

    und: Megapixel sind doch sch… egal diesbezüglich (nicht ganz natürlich, aber... eh schon wissen... wie die billigen Stereoanlagen früher mit 1000 Watt).

    Hayear arbeitet mit Sony ;-)

    Die 16MP bringt so Einiges, spätestens bei Digital zoom, und die 60fps bei HD funktionieren, keine Panik ;-)
    Sonst hab ich auch noch ein Trinocular von Zeiss irgendwo im Keller, das Ding ist aber nix zum Löten.


    Kann man bei Deiner eigentlich den Monitor neigen?

    Ging bei meinem ELV Haufen übrigens nicht und die Auflösung war nur 720p HDMI.

    Bewegungen kamen auf dem Monitor nur verzögert an.


    Gruss

    Horton




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  • Das finde ich sehr interessant, vor allem wenn du mal einen Vergleich mit einem Profigerät machen könntest (ohne die im anderen Gerät nicht vorhandenen Funktionen natürlich).

    Ich bin auch der Meinung, das so ein 40€-Teil definitiv gewinnt, P/L-mäßig.

    Mich interessiert z.B. die Klapprigkeit des Ständers, Arbeitsabstand und Schärfentiefe.

    Wie ist es mit Licht und/oder Zusatzbeleuchtung.


    Wie kommt das wohl an? Ich hab hier gern Zollärger mit solchen Sachen. :(

    Will aber auch ein haben...


    "Uns" wurde mal ein Keysight vorgestellt, wie geil. 25000€ mit unendlicher Schärfentiefe, 3D-Möglichkeit und was weiß ich noch.

    Nutzen tun wir ein vermutlich 35 Jahre altes rein optisches Instrument mit großem Visor und drehbarem "Unterblickspiegel".

    Seeehr viel günstiger, und natürlicher, weil das Bild echt 3D ist und nicht ein flacher Bildschirm der so tut als wäre er 3D.

    Schönen Gruß vom Jens
    Traxxas Summit 1:8, E-Revo, Stampede, TRX4 Landy, TRX4 Bronco & Vaterra Twin Hammers
    Alles gesteuert von einer 8-Kanal-Pistolenfunke. Du willst wissen, was die kann? Schau in den FS-GT3B-Anleitungsthread!

  • Ich bin auch der Meinung, das so ein 40€-Teil definitiv gewinnt, P/L-mäßig

    Dein Ernst?


    Dann vergleichst du wohl auch einen 2CV mit einem Bugatti.... :lol!!:


    Gruss

    Horton

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  • Jedes Auto hat nur 4 Räder, ein paar Stühle und ein Dach.

    Von A nach B bringen dich beide. Das eine dauert länger, ist aber billiger.


    Ich glaube nicht das du besser löten kannst oder die Bilder bei gleicher Vergrößerung wirklich 100-mal besser sind, nur weil das Instrument 100-mal teurer wird.

    Sicher ist das Ding einfach, aber es muss ja nicht "das Beste" sein, "gut genug" reicht.

    Natürlich hätte ich gern ein Keysight in der Werkstatt. Aber dann hätte ich keine...

    Für 40€ bekommst du von denen eine neue Anleitung.

    Schönen Gruß vom Jens
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  • Amigaman, wir sprechen von 40Euro vs 250 Euro.


    Keine Ahnung, wie ein Labormikroskop zum Vergleich herangezogen werden kann.


    Nur eines fällt mir hier in diesem Thread langsam auf: Neurotisches Rudeldenken


    Von dem her bin ich mal raus, vielleicht findet ihr ja noch ein Besseres, gibt ja schon ab 20 Euro.


    Mfg

    Horton Hu

    Funken: Futaba T4px, FRSky Horus X12 S, 32 Kanal, nicht mit dem LBT Quatsch ala EU
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  • Ich hab so verstanden das er das 40er gegen sein Werkzeug testen will.

    Da gewinnt das 40er.

    Wenn man sich das 40er und das 250er ansieht, könnte es sein das das 250er gewinnt, ja.

    Aber ich seh das wie donaldsneffe : 40€ verlieren ist ärgerlich. 250 tun weh.

    Schönen Gruß vom Jens
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  • Lifthrasir

    Changed the title of the thread from “Mikroskope” to “Elektronische Mikroskope, Tischlupen und andere Geräte zum Prüfen von SMD Platinen”.
  • Mich interessiert z.B. die Klapprigkeit des Ständers, Arbeitsabstand und Schärfentiefe.

    .

    Hallo,

    also Tiefenschärfe Probleme hast Du mit allen Mikroskopen, jedenfalls im höheren Vergrößerungsbereich.


    Da gibt es ein Adon für Photoshop, mit dem man dann mehrere/viele Fotos mit unterschiedlicher Schärfenebene macht, und diese Fotos dann zu einem einzigen "scharfen" zusammensetzt.

    So wird das dann "profimäßig" gemacht um "hohe" Objekte in großer Vergrößerung scharf abzubilden.


    Gruß,


    Walter

  • wir nutzen in unserer Produktion Geräte von Vision, die sind prima für sowas ausgelegt.


    http://www.visioneng.de/


    Allerdings etwas teurer als 40,-€


    werden aber öfters mal gebraucht angeboten.

    Das Passwort für das Leben heist: "Humor" 8)


    Gruß - Rainer

  • Ansonsten gibt es noch einfache LED Tischlupen und nicht zu vergessen die Bänder für den Kopf. Die,taugen oftmals mehr als man Denkt.


    Ich habe auf der Modellbaumesse einen 83jährigen Papiermodelbauer damit gesehen. der hat den ganzen Tag damit miniteile gefalltet wesentlich kleiner als streichhölzer und minimini buchstaben ausgeschnitten und aufgeklebt 1x2mm groß.


    Der Vorteil dabei ist das die jede Kopfbewegung mit macht, der nächste l ist das die jede Kopfbewegung mitmacht. :D


    Aber das würde ich testen.


    Ich wäre dabei schreiend weggerannt. :)

    Das Passwort für das Leben heist: "Humor" 8)


    Gruß - Rainer

    Edited once, last by Isno ().

  • Ansonsten gibt es noch einfache LED Tischlupen und nicht zu vergessen die Bänder für den Kopf. Die,taugen oftmals mehr als man Denkt.


    Ich habe auf der Modellbaumesse einen 83jährigen Papiermodelbauer damit gesehen. der hat den ganzen Tag damit miniteile gefällt er, wesentlich kleiner als streichhölzer und minimini buchstaben ausgeschnitten und aufgeklebt 1x2mm groß.


    Ich wäre dabei schreiend weggerannt. :)

    Geile Sache, kenne ich nicht, diese Marke, wird bei uns nicht verwendet (den Markt bei uns teilen sich Nikon, Olympus, Zeiss und Leica).

    Aber ich komme auch nicht aus "diesem" Bereich, wir haben ganz andere Mikroskope und löten damit auch nicht.

    Nur gibt es halt leider auch bei den normalen Binokularen nix unter 2 oder 3tausend Euro, für den Privatanwender einfach nicht leistbar.


    Bezüglich Tischlupe:

    Eh, mag ich, hab ich auch daheim zum Löten, auch SMD.

    Bezüglich Kopflupe:

    Mag ich gar nicht, damit komme ich nicht klar, da krieg ich Kopfweh. Das Problem ist, dass man ja die Schärfe mittels Abstand zum Objekt einstellen/fokussieren muss, und wenn das der Kopf "macht", ist das nichts für mich.

    Für kurz Schauen... "ja", aber für längeres Arbeiten sind für mich Kopflupen nicht brauchbar (kenne aber auch andere Leute, die gut damit klar kommen).



    Aber hier geht es ja grad um das "40 Euro Gerät" (oder 57 bei Amazon), das sich jeder Hobbyist nur zum Spass leisten kann.

    Schon ein Gerät wie das 200 - 300 € Gerät von Horton Hu ist halt für jemanden, der jetzt SMD Löten und Ähnliches nicht als "Haupthobby" hat, ziemlich viel Geld (für "manchmal" Verwenden).


    Bin extrem neugierig wie das 40 € Ding funktioniert.


    Will zum löten auch gar nicht eines der Profi-Geräte, zu denen ich Zugang hab.

    Das kleine Mustool G600 stelle ich bei mir auf den Basteltisch oder die Werkbank, wie immer man das nennt. Daneben sind auch meine Lötstationen... alles gut.

    Die "Profidinger" sind ja auch riesengroß, das Mikroskop, mit dem ich dann wohl Vergleichsfotos machen werde, ist erstens ziemlich groß und braucht auch einen eigenen Bildschirm... das wäre ja alleine Platz-mäßig für den Privatanwender nicht wirklich geeignet. Außer, man hat einen eigenen Mikroskop Tisch und kann da auch sein Lötequipment daneben aufstellen.



    Gruß,

    Walter

  • Hallo :)


    ich hatte für meine Mädels damals auch gerne die sogenannten Werkstatt oder Wartungsmikroskope im Einsatz.


    Gab es gute von Olympus oder Leica. Guter Arbeitsabstand von 50mm bis 70mm brauchbare Schärfentiefe

    mit Zoom und LED-Ringlicht habe ich damals 1550,-€ dafür bezahlt (ohne MwSt) meist so 5 bis max 40fach Vergrößerung


    Die Vision haben eine super Tiefenschärfe und man braucht die Augen nicht auf Stiele pressen, sieht aber trotzdem ein Originalbild, also nichts elektrisches. Auch mit Brille. Sehr angenehm zu Arbeiten.

    Das Passwort für das Leben heist: "Humor" 8)


    Gruß - Rainer

  • Hier z.B. einige der alten Dinger in der Bucht


    323690778889

    323690783825


    hier die einfache Ausführung: 372607928465


    Und das hier war das beliebteste: 232308503447


    Wie gesagt, echtes Bild nicht durch den PC zerwutzelt.

    Selbst die guten Elektromikroskope kamen da lange nicht hin.


    Aber ist ja auch schon was her.



    Edith meint:

    Hier noch ein Leica, das war früher aber wesentlich Preiswerter !!

    263149869929

    Das Passwort für das Leben heist: "Humor" 8)


    Gruß - Rainer

    Edited once, last by Isno ().

  • Hi,

    ich mein, was soll denn ein Privatanwender mit einem Tubus anfangen?

    Oder mit dem Bino mit Kameraanschluss? Dass der Adapter (der wieder nur für bestimmte Kameras passt) dann wieder gleich Einiges kostet... und zwar deutlich mehr, als ein billiges Mikroskop... sollte nicht verschwiegen werden.

    Oder eine Kaltlichtquelle... da bist auch schnell bei 500 - 1000 €.


    Für Hobbyisten nicht wirklich leistbar, das alles, außer man hat Mikroskopie als Hobby.


    Weil: Mit Dreistellig bist einfach nicht dabei.

    Gerade auch die alten Binokulare und Mikroskope gehen auf Ebay und Co. in ungeahnte Höhen.

    Ich verwend noch Wild M5 und Wild M7, tw. sogar noch mit Zeichenspiegel … die alten "beigen", super Geräte (und ich mag vor allem den niedrigen Tisch, der beim langen Arbeiten unter dem Bino einiges bringt bezüglich "Entspannung" der Hand).

    Das Zeug kriegst auch heute nicht billig, obwohl über 30 (oder 40?) Jahre alt.


    Aber in den letzten Jahren hat sich schon enorm viel geändert, weil es eben inzwischen so einfach ist, digigtale Fotos zu machen. Vor 10 Jahren war auch noch Kameraanschluss (Trino) etwas Besonderes und echt Teures...

    Ich glaube, dass auch hier, gerade eben jetzt bezüglich Digital-Mikroskop-Fotographie die Chinesen ala long den Markt unfassbar aufmischen werden.

    Denn in vielen Bereichen steht der Preis einfach nicht für die "Markengeräte".

    Für viele Bereiche wird wahrscheinlich ein "paar hundert €" Chinagerät voll reichen, man muss es nur einmal versuchen.


    Sind halt diese "festgefahrenen" Märkte.


    Das Budget ist nirgends unbegrenzt bzw. Geld hat eigentlich jeder zu wenig zur Verfügung.

    Ich würde heute nicht, wie mein Kollege noch vor 2 Jahren, das 10.000 € Gerät kaufen, sondern es mit einem 500 € Gerät (oder sogar sowas wie von Horton Hu um noch weniger) probieren.


    Das "Problem" ist aber halt normal auch immer die Budget"planung", es heißt nicht "hier hast du die Summe X und komm damit aus", sondern man sucht schon um bestimmte Summen an, und bei Anschaffungen um mindestens vierstellige Beträge auch mit genauen Geräteangaben, Kostenvoranschlägen, Konkurrenzprodukt-Kostenvoranschlägen etc... da wird keiner reinschreiben "ich such um ein 300 € China Mikroskop an" (was er nicht braucht, weil er es einfach kaufen kann), sondern immer natürlich ein hochqualitatives teures Markengerät beantragen.

    Die Katze beißt sich da halt irgendwie in den Schwanz...



    So ala "wir müssen dieses Jahr noch die Summe X ausgeben für Produkte der Kategorie Y", weil sonst wird das nächstjährige Budget gekürzt. Oder wir müssen im April noch die Bude voll durchheizen, weil wir sonst das Heizbudget nicht ausgeschöpft haben und sonst für nächste Saison womöglich zu wenig bekommen würden.

    Ein "Mitnehmen" des nicht verbrauchten Budgets würde in vielen Bereichen vieles verbessern.

    Aber gibt halt wieder bürokratische Probleme.



    Gruß,


    Walter