2.2“ Shafty eines Anfängers

  • Ja genau, das sind Spurverbreiterungen.

    Und du hast recht, das Servo ist etwas „underpowered“ für die Reifengröße und die Spurbreite. Ich werde da mal ein anderes reinsetzten und dann mal testen und natürlich berichten ;)

  • Moin Moin,

    Nach der ersten richtigen Probefahrt in Celle sind mir ein paar Details aufgefallen, die ich in Version 2.0 gerne Verbessern würde. Zunächst ist der Knick in der Koppelstange in der Lenkung zu extrem, sodass man sich bei steilen, schmalen Stellen gerne mal „aufhängt“.

    Die Lösung ist eine neue Koppelstange die nicht geknickt ist und die ich aus Alu gemacht habe aus Gewichtsgründen.


    Hier nochmal die alte Stange:


    (Steht sehr weit von der Achse weg)


    Das ist die neue:


    (Viel näher dran an der Achse)


    Dann hatte ich schon länger die Idee von einer schrägen Skid. Hab das irgendwann einmal in einem Baubericht gelesen und fand die Idee eigentlich ganz gut, weil ich denke, dass man sich dann weniger auf der Mitte „aufhängt“ sondern eher runterrutscht.

    Das war nur mit dem vorhandenen Chassis etwas schwierighmm


    Also sieht er jetzt so aus:


    Die Skid hat jetzt einen Winkel von 10 Grad. Ob das zu viel ist oder nicht sagt uns dann irgendwann das Licht;)


    Neues Kampfgewicht ist jetzt knapp unter Zwei Kilos



    Außerdem neu ist das Servo. Das alte war mir zu langsam und träge. Jetzt hat er ein Savöx SC 1256 TG (oderso;))

    Ist jetzt fixer am lenken hat aber gleiche Stellkraft und natürlich eine unverkennbare Soundkulisse.


    Triplefighter17 mit dem neuen Chassis fallen die Messing Kolbenstangenverlängerungen an der Hinterachse weg, noch ein Pluspunkt ;)


    Außerdem aufgefallen sind mir die Ecken vorne unten am Chassis bei der vordersten Schraube der SCX10 Skid, weil die natürlich ÜBERALL hängen bleiben.

    Im neuen Chassis sind diese Ecken abgerundet und sitzen etwas höher, wird sich zeigen wie effektiv diese Lösung ist.


    Ich denke das war‘s erstmal an Neuerungen, melde mich sobald es etwas neues gibt.

    Geplant sind noch Gewichthalter an den Achsen und vielleicht ein Alu-Chassis wenn sich diese Version bewährt, weil so ein Polystyrol Chassis natürlich flext wie blöd.


    Hier noch ein paar Bilder von der Ausfahrt in Celle:






    Hier ganz gut zu erkennen:

    die „Anker-Ecken“



    Er geht mit dem alten Setup auch schon ganz gut für Eigenbau.

  • Moin,

    ich habe da mal eine Frage bezüglich der Reifeneinlagen.

    Ich fahre ja die HPI Rover Reifen und die Einlagen die dabei waren scheinen zu klein oderso zu sein, denn auf der Lauffläche der Reifen bilden sich „Dellen“.


    Kann das sein? Und wenn ja, mache ich was falsch oder gibt‘s da Einlagen die zu empfehlen sind?



    Hier zum Beispiel links im Bild,



    oder hier, zwar etwas schlechter aber sichtbar, am linken Vorderreifen, die besagten „Dellen“.


    Vielen dank schon einmal im Vorraus für Tipps und Rückmeldungen:bier:


    bis denne erstmal

  • Hallo Felix!

    Ich muß Dir zustimmen: Die originalen Einlagen der Rover sind nicht wirklich ideal.

    Bessere wären sicherlich die 2-Stage Foams von Crawler-Innovation.....

    Aber die sind in D sehr schwer zu bekommen und auch recht teuer.


    Mein Rat deshalb: Für einen gelegentlichen Crawl leb einfach mit den Dellen, brauchbar funktionieren wird das auch so.


    Zweite Variante: Geh zum Polsterer und besorg Dir dort Reste von passendem Schaumstoff. Dann schnitz Dir selber welche mit etwas größerem Durchmesser.

    Falls verfügbar: Ein elektrisches Fleischmesser geht wunderbar.

  • Hallo,


    es stimmt, die Original-Einlagen sind nicht der Brüller aber die Dellen haben sehr wahrscheinlich nichts mit den bzw. falschen Einlagen zu tun.

    Entweder die Räder sind dicht und Du hast sie in einem warmen Raum montiert und bist dann nach draußen gegangen. Dann entsteht durch den Temperaturunterschied Unterdruck im Rad und es gibt diese Dellen oder die Räder sind nur fast dicht und Du hast Luft rausgepresst - wie auch immer - und die Luft kann nicht zurück.

    Dagegen helfen z. B. Löcher im Felgenbett. Manche stanzen auch Löcher in die Reifenflanken.



    Gruß


    Klaus


    Tante: Der Peter war wiedermal schneller.

  • Vielen Dank euch!!!


    Das mit den Eigenbau–Einlagen werde ich mal probieren, wir müssten sogar noch etwas Schaumstoff haben, aber ich muss mal sehen ob der nicht zu hart ist.


    Aber an Unterdruck kann’s nicht liegen, denn ich fahre die Axial Method Felgen, bei denen kann man den Luftdurchlass im Felgenbett einstellen.

    Ich fahre die mit drei von drei Löchern offen eingestellt damit der Reifen schön atmen kann ohne Löcher in den Gummis, aber vielen Dank für den Ratschlag:bier:


    Wahrscheinlicher allerdings ist, dass ich einfach so weiterfahre weil die Reifen bei der Testfahrt nicht das Problem waren :headbang:


    Bis denne

  • Ok, dann werde ich mal ein paar Löcher in die Seitenwände machen.

    Ich bin sonst eher gegen Löcher direkt in den Reifen, wegen Wasserdurchfahrten, aber beim crawlen fährt man ja höchst selten durch Wasser.


    Vielen dank für den Tipp:headbang:

  • So, hier geht’s weiter:headbang:,


    habe hier mal die besagten Löcher in die Reifen gemacht:


    Ich habe drei Löcher pro Seitenwand, also sechs pro Reifen.


    Zusätzlich habe ich im Felgenbett die Löcher von zwei auf drei mm aufgebohrt:



    Das Ergebnis ist, dass die Reifen spürbar leichter atmen!!! (u.a. Daran zu merken, dass man nix mehr hört wenn man auf die Reifen drückt:thumbup:)

    Auch der Grip scheint besser zu sein, aber vielleichg ist das auch nur der Wahn beim Fahn ;)



    Und nochwas hat sich geändert, ich hab die Motorkabel anders verlegt, weil die immer sehr offen lagen und beim Rückenschwimmen als erstes den Kontakt zum Boden aufgenommen haben.


    Vorher:


    (Man achte auf die Motorkabel, die einen Bogen spannen)


    Nachher:



    Sie sind unter einer Chassisstrebe verschwunden.

    Jetzt triffts mein Sensorkabel und das Akkukabel zuerst:hand_head:

    Das gesamte „Überrollproblem“ werde ich wohl irgendwann mit etwas Karosserieartigem beheben;)


    Dann habe ich noch mein Stecksystem von „T“ auf XT60 getauscht, aber das nur am Rande.


    Ansonsten ist das einzige, was ich noch gemacht habe, ein paar „überflüssige“ Schrauben zu entfernen:




    Der einzige Grund dafür ist eigentlich die Faulheit beim Zusammenbauen nachdem ich die Löcher gestantzt hatte, spart aber auch 15g insgesamt. pardonpillepalle

    Denn nur drei anstatt sechs Schrauben reindrehen geht dann doch deutlich schneller. :aetsch:


    Das wars mal wieder erstmal,


    Gruß Felix

  • Stimmt Schuster , habe ja das ganze Gerät einmal umgebaut nach der ersten richtigen Fahrt :lol2:

    Die Erfahrung und das Wissen wachsen:bier:

    Bei solchen Fahrzeugen machen ja oft schon kleine Optimierungen einen riesigen Unterschied auf den Steinen.



    Triplefighter17 , müssen wir irgendwann einmal machen:headbang:


    Und noch ein kleiner Ausblick:

    Geplant habe ich jetzt, die vorderen Links zu kürzen (und die hinteren zu verlängern) um die Skid näher an die Vorderachse zu ziehen und ein paar „Ankerpunkte“ wegzukriegen.

    Ich dachte so an 10-15mm kürzer vorne und hinten genausoviel „wieder dran“, sodass der Radstand gleich bleibt.

    Ich werde aber das jetzige Link-Set behalten, falls das nicht funzt.


    Könnt ja mal schreiben was ihr so davon haltet ;)