Geklebte Reifen von der Felge lösen ? Tips

  • Hallo Tom,



    Gibts da irgendwelche Tips oder Tricks


    Hier im Forum gibt es einige Tips dazu!


    Abkochen oder auch den Kleber mit Aceton anlösen !


    Beides kann aber Kunststoffelgen beschädigen !



    Gruß!
    Frank

    Der tut nix, der will nur spielen...


    Ich bin sehr spontan - man muß mir nur genügend Zeit geben!

  • Eine immer wieder spannende Diskussion.


    Ich habe bei einem Satz Falken Wildpeak auf Felgen vom ECX Barrage die Reifen auch schon mal mit einem scharfen Skalpell mikrometerweise von den Felgen heruntergeschnitten.


    Super vorsichtig natürlich, und den Reifen immer auf Spannung gehalten, einen Fehler sollte man dabei besser nicht machen.


    Insgesamt hat das gut funktioniert, aber auch zwei Nachmittage gedauert, und das muss man mögen.

    V.G. OLLI

    Geist is' geil
    :sshithappens:

    Ich : 0 - Schweinehund : 1

  • Danke die Herren :thumbup:


    Für die Tips werd die Chefkoch Variante versuchen im topf
    Felge geht eh keine kaputt da nur jeweils 1 Beadlockring an den Reifen
    klebt
    ich geb bescheid obs geklappt hat


    Gruß Tom

  • Einfach zwischendurch mal kosten!
    ( Ein wenig al dente sollten sie schon noch sein! )


    Gruß!
    Frank

    Der tut nix, der will nur spielen...


    Ich bin sehr spontan - man muß mir nur genügend Zeit geben!

  • Ich hänge mich hier mal dran mit meinen Erfahrungen bei den Reifen/Felgen vom TRX4 ...


    Habe am Samstag fünf Traxxas Canyon Trail von Rekordjaeger281 bekommen. Danke dafür!


    Entweder ziehe ich die auf einen Satz Gmade SR02 auf oder die Originalfelgen werden aufgebleit. In jedem Fall müssen die Reifen von den Felgen runter. Da ich fünf Stück habe und nur vier zum Fahren brauche hatte ich ein Testobjekt.


    Als erstes habe ich einen Wischtest mit Aceton gemacht: Watte getränkt und einer Stelle auf der Rückseite von Felge und Reifen befeuchtet. Auch mehrmaliges Reiben hat keine Spuren auf Reifen, Felgen oder Watte hinterlassen. Also: Aceton würde gehen (auch wenn ich nicht wusste wie die Einlage das verkraftet).


    Dann das Rad in eine kleine PP-(Polypropylen)-Kiste mit Deckel gelegt und mit Aceton übergossen. Deckel zu um die Verdunstung zu verringern und warten...


    Nach einer Stunde waren die äusserlich sichbaren Kleberreste zu einer schmierigen Masse geworde, also vorsicht den Reifen in alle Richtungen von der Felge gebogen. Saß immer noch bombenfest. Nach drei Stunden löste sich der Reifen _etwas_ von der Felge, aber ich dachte echt ich zerreisse gleich das Gummi. Also weiter warten...


    Dann war's Abend und heute Morgen (nach rund 12 Stunden in Acetonbad/-dämpfen) ging der Reifen teilweise runter. Der sichtbare Kleber war mittlerweile zu einem milchigen, zäh-klebrigen Schleim gequollen. Aber an vielen Stellen ging genauso wenig wie ein paar Stunden zuvor. Aber wenigstens konnte ich jetzt die Einlage sehen. Weil die noch gut und formstabil aussah habe ich Aceton ins endlich gut zugängliche Reifeninnere gefüllt. Nach weiteren Stunden des Wartens ging heute Nachmittag der grösste Teil des Reifens runter. Weil aber auch meine Geduld und das Wochenende am Ende war habe ich bei den restlichen Zentimetern mit dem Skalpell nachgeholfen.


    Das Ergebnis:



    Die weissen Schlieren sind Reste des eingeweichten Klebers, die ich noch weiter mit Aceton entfernen könnte. Die sind aber nachher sowieso durch die Felge verdeckt.


    Die Felge hat das Bad auch sehr gut vertragen:



    Weil das Einweichen in Aceton echt ewig dauert und offensichtlich nicht aller Kleber zuverlässig aufgeweicht wird, werde ich noch Auskochen probieren. Da ich aber auch die Felgen weiter verwenden will, teste ich erst mit der jetzt freiliegenden Felge, ob die sich durch mehrstündiges Kochen verzieht.


    Ergebnisse folgen ...

    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • hi

    Weil das Einweichen in Aceton echt ewig dauert und offensichtlich nicht aller Kleber zuverlässig aufgeweicht wird, werde ich noch Auskochen probieren. Da ich aber auch die Felgen weiter verwenden will, teste ich erst mit der jetzt freiliegenden Felge, ob die sich durch mehrstündiges Kochen verzieht.


    Ergebnisse folgen ...

    Beim Kochen passiert nichts, wir haben 10 Reifen abgekocht, das dauerte ca. 4 Stunden.


    Gruß Thomas

  • hi

    Hm, einfach so, rein ins kochende Wasser ? hmm

    ja, immer 2 Stück in einem alten Topf, zuerst dachte ich das geht flott, aber dann dauerte es doch ewig.


    Ich hab dann immer einen 2. Reifen obenauf gelegt, immer wieder rausgenommen und vorsichtig gezogen, am besten mit Lederschutzhandschuhen.


    Wenn sich der Reifen dann mal an einer Stelle löst, gehts immer besser.


    Gruß Thomas

  • ja, immer 2 Stück in einem alten Topf,

    Probiere ich mal aus.

    Wenns nicht eilt, dann lass die Reifen doch 2 bis 3 Tage im Aceton liegen.

    Ne, das hab ich durch, war ne Riesensauerrei. Aber ich nehme an, es kommt drauf, welche Reifen man von welchen Felgen lösen will und welcher mögliche Klebstoff verwendet wurde.

    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.


    (vermutlich Einstein)

  • Beim Kochen passiert nichts, wir haben 10 Reifen abgekocht, das dauerte ca. 4 Stunden.

    Traxxas-Reifen und -felgen? Man weiss ja nie, welcher Kunststoff genau verwendet wird, da gehe ich lieber auf Nummer sicher.


    Was mir noch nicht ganz klar ist: In den paar Youtube-Videos die ich gesehen habe sieht es so aus, als würde der Kleber durch das Kochen im Wasser spröde. Stimmt das?

    Wenns nicht eilt, dann lass die Reifen doch 2 bis 3 Tage im Aceton liegen.

    Ne, das hab ich durch, war ne Riesensauerrei.

    Ich habe auch keine Lust auf 2-3 Tage Aceton-Bad. Vor allem weil der Kleber nur zäh-schleimig-klebrig wird und ich immer noch eine Menge Rubbelei mit acetongetränkten Tüchern hatte bis der Reifen und die Felge so aussahen wie auf den Bildern.


    Ich hatte schon "billige" Ansmann-Räder aus dem Conrad-Katalog, da ging der Reifen nach ca. 4 Stunden komplett von der Felge runter, mit nur wenig Hinterherputzen. Deshalb war der erste Versuch hier auch mit Aceton.

    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • hi


    Traxxas-Reifen und -felgen?

    Ja, vom TRX4.

    Was mir noch nicht ganz klar ist: In den paar Youtube-Videos die ich gesehen habe sieht es so aus, als würde der Kleber durch das Kochen im Wasser spröde. Stimmt das?

    Kleberreste an den Felgen und Reifen werden wieder hart, lassen sich aber abbröseln, deshalb so gut wie möglich im heißen weichen Zustand abwaschen.


    Gruß Thomas

  • Ich habe auch keine Lust auf 2-3 Tage Aceton-Bad. Vor allem weil der Kleber nur zäh-schleimig-klebrig wird und ich immer noch eine Menge Rubbelei mit acetongetränkten Tüchern hatte bis der Reifen und die Felge so aussahen wie auf den Bildern.


    Ne, das hab ich durch, war ne Riesensauerrei. Aber ich nehme an, es kommt drauf, welche Reifen man von welchen Felgen lösen will und welcher mögliche Klebstoff verwendet wurde.



    Wenn man die Reifen lange genug eingelegt hat, dann kommen die blitzsauber aus dem Bad. Wenn der Kleber noch zäh-schleimig ist, dann wieder ab damit. Dann dauerts noch. Und immer alles schön bedecken damit. Ich hab immer so einen Eimer mit Deckel. Da passt so ein 1,9er Reifengrade so rein, wenn man ihn etwas zusammendrückt. Am besten auch gleich noch die Einlage mit vollsaufen lassen, dass der Kleber auch von innern angelöst wird. Die Einlage kann man nachher ausdrücken und trocken. Die ist wie neu. Für Hektiker ist die Methode allerdings nichts.


    Felgen etc sind mir noch nie weggeschmolzen.

  • Felgen etc sind mir noch nie weggeschmolzen.

    Soviel Glück hatte ich leider nicht... :(


    Ich hab mal zwei komplette Sätze Felgen abschreiben müssen. Einmal hat sich ein Satz im Acetonbad komplett aufgelöst, und das andere mal haben sich die Felgen beim Kochen so dermassen verzogen, das man die für ein modernes Kunstwerk halten konnte.


    Waren aber beides lediglich klassische Tamiya Tourenwagenfelgen aus ( vermutlich ) ABS, und es ist auch schon gut 20 Jahre her.


    Beides überlebt haben lediglich die Reifen und die Einlagen.


    Deswegen bin ich dbzgl. etwas vorsichtiger. ;) Wenn ich mit Aceton hantiere, mach ich vorher einen Materialtest. Einfach eine kleine Stelle innen in der Felge mit in Aceton getränktem Lappen kräftig abrubbeln.


    Wird die Oberfläche schmierig oder wird weich oder fängt an zu kleben hält die Felge das nicht aus !


    Nur wenn sich die Oberfläche nicht die Spur verändert dürfen sie baden gehen.





    Gruss,

    Axel.

  • Liegt offenbar auch daran, was für´n Kleber verwendet wird.

    Links Tamiya Felge mit Holzreifen, Kleber unbekannt, waren knapp 30 Minuten am kochen....Reifen und Felge gerettet ohne Beschädigung.

    Rechts Tamiya Felge mit RC4WD Tomahawk, Kleber unbekannt, auch circa 30 Minuten, nach leichter Verformung der Felge raus und vorsichtig versucht abzuziehen.

    Der Reifen ist einfach zu weich, Kleber hat beim versuch zu lösen geknackt, also der wurde durch Kochen eher noch härter. Felge im A... , Reifen ebenso....

    Den Blödsinn lass ich künftig bleiben, Aceton ebenso.

    Wenn ich verklebtes mal gebraucht bekomme, dann wieder wech damit auf gebrauchten was vertickert werden soll.