Eigenbau-Radplaneten an GOX-128: Ein MAN KAT sieht GOX-orange

  • Hallo Liebe Rockcrawler-Gemeinde,


    Anstelle einer Grippewelle ist es der GOX-Virus , welcher dieses Jahr seine Kreise zieht. Und auch ich wurde nicht verschont. Aber lest selbst:



    Seit meinem (leider abgebrochenen) Eigenbauprojekt steht hier ein Chassis mit einem Heimatlosen Antriebsstrang herum. Und um Standschäden entgegenzuwirken habe ich mich entschlossen, den Komponenten ein neues Zuhause zukommen zu lassen.
    Aber diesmal sollte es auf Grundlage eines Kits oder Fertigmodells entstehen, damit ich mich zumindest auf die Fahrwerksgeometrie verlassen konnte. Und etwas Größer als ein Defender durfte es auch sein. Vielleicht auch ein oder zwei Achsen mehr?...
    Die Suche nach dem Vorbild war recht schnell vorüber, nachdem ich mit meinem Großvater und Werkstattmeister ein wenig über Geländegängiges aus Bundewehrbeständen diskutiert hatte, und es mir der MAN KAT 1 mil gl absolut angetan hatte. Der Zufall wollte es, dass mir wenige Tage später zudem ein MAN KAT als 4x4 mit Expeditionsaufbau über den Weg fuhr. Da er einem DLRG-Kollegen gehörte, konnte ich auch einen Blick in die Kabine und unters Fahrgestell wagen (mangels Kamera allerdings nur im Gedankenprotokoll festhalten ;( )
    Dann folgte die wesentlich langwierigere Suche nach einem passenden Bausatz. Das AMEWI-Kit, das der ein oder Andere vielleicht aus der Bucht kennt, schied von vornherein aus, zu weit weg vom Original war die Kabine und der Aufbau des Chassis konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Einen Rahmen auf Basis zweier SCX-10 mit einem Kabinenfrässatz zu versehen kam mir da noch wesentlich attraktiver vor, doch irgendwo fehlte bei all dem noch immer das Gesamtkonzept. Und durch dieses Forum stieß ich dann - mehr durch Zufall als durch alles andere - auf das Cross-RC Kit MC8. Und nach dem Studium einiger Bauberichte, stand fest, dass es genau dieses Modell sein sollte.
    Trotzdem sollte es noch fast zwei Monate dauern, bis mich die GOX-Idee mit ihrer Einfachheit und der absolut UNFASSLICHEN Resonanz hier im Forum zu einer Bestellung bei Lili-Modellbau bewegte.


    Und so kam es, dass ich mich eines Abends mit einer Schubkarre voller Zeug in der Werkstatt wiederfand. Und anschließend einer Werkbank voller Kleinteile. Und, und, und...




    Die Idee ist es, aus diesem Bausatz, von dessen Qualität ich mit jedem Bauteilbeutel den ich öffne noch mehr begeistert bin - hier können sich einige Hersteller noch was abschauen - ein Offroadmonster im GOX-Theme entstehen zu lassen.
    Die Vorstellung ist eine art uneheliches Kind aus MAN KAT 1 und dem FAUN SLT50 Elefant enstehen zu lassen:


    Mit einem Modular wechselbaren Aufbau, sprich entweder Expeditionsaufbau für die GOX-Fahrer nach Streckenschließung/die Rennleitung/die Berichterstatter oder zwei starke Winden à la Elefant, um die Orangenen Karren aus dem Matsch zu ziehen, wenn sich jemand zu viel vorgenommen hat :P
    Mir ist sehr wohl bewusst, dass bei der IOX keine LKW - schon gar keine solchen Giganten wie der MAN - vertreten sind, doch ich sehe das ganze eher als ein gemeinsames Konzept. Ausserdem spinne ich ein bisschen, ich gebe es ja zu :rolleyes:


    Was haltet ihr von der Idee, einen LKW zu verGOXen? Glaubt ihr der Aufbau ist etwas für die Praxis oder doch eher nur ein Gimmick? Ich bin auf Meinungen gespannt (Und hoffe, keine Kontroverse über LKW in der GOX-Gemeinschaft loszutreten 8| )
    Haut in die Tasten, Leute!


    Baufotos folgen in den nächsten Tagen.


    Gruß,
    Felix

    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...

    Edited once, last by deckerfe22: Rechtschreibung (um 0300 Nachts sollte man einfach keine Beiträge mehr verfassen) ().

  • Hallo Felix


    und erst einmal herzlichen Glückwunsch zum MC8! Da hast Du Dir wirklich einen guten Hersteller rausgesucht! :thumbup:


    Zu den geplanten Wechselaufbauten würde ich mal vorsichtig fragen wollen, wie Du das geplant hast? Du mußt Dich


    doch vorher festlegen, welchen Aufbau Du draufbaust. hmm


    Also ich an Deiner Stelle würde erst mal eine Variante, in meinem Fall die technische mit den Winden, in Angriff nehmen


    und wenn die perfekt funktioniert, dann kann man ja mal noch über einen Wechselaufbau nachdenken.


    Aber ich möchte Dir keine Vorschriften machen oder Dich in Deinem Tatendrang einbremsen! nono


    Bau mal los, Du machst schon das Richtige! :thumbsup:

    Gruß ralph


    Meine Frau stören nur 2 Dinge an mir: Ich würde nie zuhören und noch irgendwas... :scratch:

  • hi Felix,


    Ausserdem spinne ich ein bisschen, ich gebe es ja zu :rolleyes:

    also ich denke das das dezente spinnen schon quasi eine Grundvorraussetzung ist um das Hobby ordnungsgemäß zu betreiben.
    Ob ein FAUNender Elefanten MAN GOXen darf ist doch bei dem geilen Projekt zweitranging.
    Ich möchte den sehen der mit seinem "kleinen" 2 Achser vor dem Ungetüm steht und sagt: Du darfst hier aber nicht mitspielen denn Du bist zu groß. nono

  • Die GOX zieht immer mehr in ihren Bann und wird immer größer, gewaltiger ...


    Immer weiter so, echt klasse! :thumbsup:



    Hab noch mit anderem zu tun, Fertigmachen bestehender Fahrzeuge und Reperaturen. Aber wenn die durch sind geht es bei mir auch zum Orangenen Teil über ...

    Gruß Thomas ... bleibt gesund!

    # wir bleiben daheim


    Wraith - AX10 - SCX10 / SCX10 II - GOX-RUBICON - Zetros 6x6 (@next) - TRX4

    YouTube = Willy&Tom

  • nach meinem MC8 umbau bleibe ich hier auch mal dran, weniger wegen dem GOX thema, mehr wegen dem umbau in richtung elefant.
    Wenn elefant dann auch mit sattelplatte?

  • @redford: Zunächst stelle ich das Fahrgestell fertig, mit meinem Schaltgetriebe und dem schaltbaren Verteilergetriebe. Dazu kommt der mitgelieferte Flachbodenaufbau und erst wenn das alles sauber funktioniert, baue ich die Windeneinheit als "Wechselmodul", welches ich einfach statt dem Standard-Aufbau mit dem Chassis verschrauben kann und mit einem Kombistecker an die Elektronik anschließe.


    @TheDarkOne: Ob ich so weit gehe, eine Sattelpatte zu verbauen, weiß ich noch nicht. Problematisch ist dabei die Bauhöhe des Rahmens, im Grunde müsste ich ja die Platte ungefähr auf Höhe der Oberkante der Längsträger platzieren, um auch nur annährend vorbildgetreu zu bleiben...


    @Steeler: Ich habe da auch schon ein paar Pläne im Hinterkopf ;)


    Die Achsen habe ich bereits einmal zerlegt und überprüft, die Kegelräder sind allesamt sehr sauber gefertigt, ausreichend gefettet und die bereits vorab installierten Passscheiben (!!!) sorgen für einen sanften, ruckelfreien Lauf aller Achsen. Meine Begeisterung für die Verarbeitung und auch die Vormontage bei CROSS-RC ist ungebrochen:



    Damit heißt es nun, den Rahmen zum ersten Mal zusammen zu stecken und bei den Latten auf der Werkbank werden mir die Dimensionen dieses Monsters erstmals wirklich vor Augen geführt.



    Ein kleiner Tipp: die Plastikteile haben einen recht hohen Anteil an Fasern, was sie zum einen robust und sehr widerstandsfähig macht, doch die Schrauben darin zum greifen zu überreden ist auf den ersten zwei Gewindegängen eine Pein. Abhilfe schafft ein Kegelsenker, mit dem man von Hand (!) einen kleinen Konus schafft, in dem sich das Gewinde besser "verbeissen" kann.



    Einige Schrauben später zeigt sich ein sehr überlegt konstruierter Rahmen, der einfach begeistert




    Das wäre mein Beitrag für heute, seht es als das erste Türchen im Adventskalender :D


    Zum Abschluss eine kleine Frage: Lackiert noch jemand von euch mit Airbrush? und wenn ja, woher bezieht ihr eure Farben?


    Gruß,
    Felix Decker

    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...

  • ...


    Ein kleiner Tipp: die Plastikteile haben einen recht hohen Anteil an Fasern, was sie zum einen robust und sehr widerstandsfähig macht, doch die Schrauben darin zum greifen zu überreden ist auf den ersten zwei Gewindegängen eine Pein. Abhilfe schafft ein Kegelsenker, mit dem man von Hand (!) einen kleinen Konus schafft, in dem sich das Gewinde besser "verbeissen" kann.
    ...


    Und am besten die Schrauben in den Kunststoff mit 'nem Akkuschrauber reindrehen, wie Du ihn ja auch auf


    der Werk liegen hast. :thumbup:

    Gruß ralph


    Meine Frau stören nur 2 Dinge an mir: Ich würde nie zuhören und noch irgendwas... :scratch:

  • @Steeler: Nein, Hydraulisch wird in dem Maßstab wohl eher nix... Bring' mich bloß nicht auf Gedanken 8|
    Mein Großvater hat Jahrelang bei der Instandsetzung im Werk Schwarzerden gearbeitet (falls dir das was sagt) und auch das ein oder andere Mal mit dem Elefanten zu tun gehabt, daher kenne ich das Gerät erst.
    Das ist immer cool, wenn er in der Werkstatt dabeisteht und von den alten Geschichten erzählt :rolleyes:


    Leistung für die Winde werde ich durch einen fiesen kleinen Getriebemotor sicherstellen, der seit Monaten in meinem Fundus schlummert. nur für die Kraftübertragung zu den beiden Winden muss ich mir noch etwas einfallen lassen hmm


    @redford: Ja, nach dem ersten dutzend Schrauben merkte man es langsam im Handgelenk, da ist der Kleine Makitaschrauber genau richtig :thumbup: (Und auf der kleinsten Stufe sorgt die Rutschkupplung dafür, dass man auch kein Schraubenloch durchnudelt :whistling: )

    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...

  • Es ist gar nicht mal so sehr das vielleicht schmerzende Handgelenk, sondern die Tatsache, daß man beim Schrauben von Hand


    immer nur 'ne halbe Umdrehung macht und dann die Hand am Dreher umsetzen muß. Bei diesem Umsetzen verkantet die Schraube


    unweigerlich. Drehe ich die Schraube dagegen mit dem Akkuschrauber beim ersten Mal rein, dann setze ich einmal an und mit


    schönem, sanftem Druck wandert die Schraube viel gleichmäßiger an ihren Platz! :jaja: Auch muß man die Schraube ja nicht bis


    zum Anschlag mit dem Akkuschrauber reindrehen. Für das letzte bißchen "Drehmoment" nehme ich dann doch lieber die Hand!

    Gruß ralph


    Meine Frau stören nur 2 Dinge an mir: Ich würde nie zuhören und noch irgendwas... :scratch:

  • Heute habe ich wieder einige kleine Bauschritte unternommen, unter anderem die Spritzlinge zerlegt und die Stoßdämpfer und Links vormontiert.



    Die Kunststoffkugeln sind hierbei etwas, was ich ein wenig bedenklich finde, was die Haltbarkeit angeht. Ob diese Bedenken zurecht sind, wird allein die Zeit zeigen können.



    Mit einem Akkuschrauber lassen sich die Links eindrehen, ohne nach den ersten zwei Dutzend Kugelköpfen dem Wahnsinn zu verfallen crazy
    Anschließend habe ich schweren Herzens den Schrauber an meinem Eigenbauchassis angesetzt und es seiner Antriebskomponenten beraubt. Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen ;(



    Dann ging es daran, das Getriebe mit einer weiteren Stufe zu versehen, um die notwendige Untersetzung im ersten Gang zu erreichen.
    Von der Montage des Getriebes gibt es leider keine Bilder, mir ging zwischendurch der Akku aus pardon
    Wer einen Blick darauf werfen möchte: KLICK MICH (Ab Beitrag 57)


    Eins hab' ich zuvor noch von meinem Opa geschossen bekommen, beim abdrehen des Sonnenrades für die dritte Stufe.


    Dämlicher Konzentrierter GesichtsausdruckTM


    Morgen früh gehts mal mit ein paar Kunststoffproben zum Baumarkt, Farben besorgen. RAL 2004 und Akzentfarbe RAL 7024.


    Bis dahin!


    Gruß,
    Felix



    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...

  • Wie geil ist das denn?
    Eine GOXende KATze!


    Ich liebe Vielachser und bin gespannt wie es weiter geht!


    LG,
    Karen

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand der das nicht wusste und hat es einfach gemacht!


    :tanzen:Du kannst dein Leben weder verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen. :tanzen:
    Gorch Fock

  • Hallo Felix!


    Gut bebildert und toll geschrieben!
    Ich bleibe dran!


    T'ja, von so einem 4-Achser "träume" ich schon lange!
    ( Allerdings von einemTatra, mit "originaler" Radaufhängung!
    Ich weiß, den gibt's! Aber...€ 2 )


    Gruß!
    Frank

    Der tut nix, der will nur spielen...


    Ich bin sehr spontan - man muß mir nur genügend Zeit geben!

  • Hey Leute,


    Danke, Danke, solches Feedback macht einfach Lust, weiterzumachen.


    Heute wurde erstmals der Rahmen mit den Achsen verheiratet und mit jeder Schraube finde ich dieses Ding ein klein wenig geiler :love:
    Ausserdem habe ich die Kabine zu verkleben begonnen, eine Glasplatte als ebene Baufläche hilft da einfach ungemein.
    Und Mein Verteilergetriebe wurde auch schon implantiert. Zur Motorhalterung bin ich noch nicht gekommen, aber morgen ist ja auch noch ein Tag :D



    Der Motor hat schon seinen Platz zugewiesen bekommen, er wohnt originalgetreu zwischen den Vorderachsen. Für die Befestigung des Getriebes und der Schaltservos und des Lenkservos werde ich vermutlich eine Platte fräsen und in den Rahmen einsetzen.



    Und mein Opa hat noch was aus seinen Bürosachen aus seiner BW-Zeit ausgegraben: Ein von Faun lizenziertes Modell vom Elefanten, Baujahr irgendwann zwischen 1977 und 1979. Und der kleine Racker musste sich auch gleich einen bequemen Platz suchen.



    Ich hätte die Beiden nicht in der Werkstatt alleine lassen sollen, wer weiß was da noch passiert.... :whistling:


    Das wars von mir,


    Gruß,
    Felix

    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...

  • Sonntag, der heilige Tag in der Werkstatt....


    Heute habe ich die Motorplatte gefretigt und die Servos verbaut. Ich finde, dass das doch schon ganz annehmbar aussieht.
    Jetzt muss ich nur noch den langsam anfallenden Kabalsalat etwas entwirren....


    Und die Antriebswelle vom Getriebe zum Verteiler entstand, aber das war jetzt nix großes. Ich traue dem Rahmen ausreichend Verwindungssteifheit zu, dass ich eine Welle ohne Längenausgleich verwendet habe. Zur Not Hat die Welle im Verteilergetriebe auch fast 2mm Axialspiel, das sollte in jedem Fall reichen.




    Und weil mir das fotografieren heute so viel Spaß gemacht hat, noch zwei "Beautyshots":



    Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und mit der Katze eine schnelle Runde ums Haus gedreht, um Schaltung und Allrad sauber einzustellen. Und trotz nicht vorhandenem Gewicht auf der Hinterachse gefallen mir die Bewegungen des Fahrwerks schon richtig gut. Ausserdem ist das Planetengetriebe, welches ich aus einem Akkuschrauber habe, dermaßen laut im ersten Gang, dass ich mir wohl ein Soundmodul sparen kann 8o
    Eventuell kommt die Tage mal ein Video.
    Gibts denn wen in der Nähe WND/KUS, der irgendwann um die Feiertage mal für eine Spazierfahrt zu begeistern wäre? :/


    Ausserdem habe ich mir aus Aderendhülsen und einem Stück Bowdenzug ein paar "Stahlseile" gebastelt. Resteverwertung, die mir hier aber echt gut gefällt:



    Und eben kam noch eine Sonderlieferung:



    Und aufgrund der 10-Bilder-Grenze wird es heute ein Doppelpost, tut mir leid :S

    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...

    Edited once, last by deckerfe22 ().

  • Denn an einem Sonntag kann man in einer 16-Stunden-Schicht schon was schaffen :uglyyeah:


    Während des Fräsens hab' ich immer mal wieder an der Hütte und dem Bett weitergeklebt und bin jetzt an dem Punkt angekommen, wo Farbe ins Spiel kommt
    Naja, aber vor dem Lacken steht das Schleifen.... deshalb ist meine Gesamte Werkstatt jetzt von feinem Weißen Staub bedeckt. Wird vielleicht doch noch was mit weißen Weihnachten, Leute!


    Hier übrigens meine Lösung der Dachbefestigung: Die Verstärkungsecken der Kabine wandern als "Führung" ins Dach und eine Bowdenzughülle und ein Stahlstab sorgen mit zwei Löchern in den Kabinenzwischenwänden für eine spielfreie und verdeckte Arretierung, die sich trotzdem Werkzeuglos in Sekunden öffnen und schließen lässt.


    Anschließend wurde erst einmal alles mit Nassschleifpapier in 400er Körnung vorgeschliffen

    Anschließend habe ich alle Teile in Spüliwasser gesäubert und nach dem Trocknen mit Kunststoffprimer lackiert. Dieser sorgt für eine gute Haftung aller nochfolgenden Schichten und hat bereits eine geringe füllende Wirkung. Da das alles 1K-Lack aus der Spraydose ist, konnte ich schon eine Stunde später mit der nächsten Schicht beginnen. Das war für Bett, Kabine und die Stauboxen eine Schicht Haftgrund/Füller in rostbraun, damit eventuelle spätere Kratzer und Lackabplatzer auch nach rostigem Blech aussehen.



    Bemerkenswert ist hier wieder die Qualität des Bausatzes: Dadurch, dass alle Teile extrem passgenau ineinander sitzen, konnte ich mir das Spachteln komplett sparen und kam mit dem Füller alleine aus.
    Der letzte Schritt des Abends war dann der Lackauftrag in auf das Bett und die Stauboxen, sowie die Lackierung des Kabineninnenraumes in Silbergrau.



    Und so ist wieder ein - wie ich finde - erfolgreicher Werkstatttag vorüber.


    Bis dahin!
    Gruß,
    Felix

  • Glaub mir eins, mein Rücken wird es mir in ein paar Jahren bestimmt danken :thumbsup:

    Wo ich fahre bleibt eine unverkennbar tiefe Reifenspur, gespickt mit defekten Teilen...