SCX10 Jeep Wrangler G6 wird zum Indianer

  • Hab heute dank Dauerregen dann doch mal angefangen mit meinem G6 Wrangler. Wie immer kann ich natürlich nicht einfach nur Stock zusammenbauen.Ich muss einfach diverse Änderungen vornehmen, Tipps gibt es ja genug im Forum.
    Ob ich bei der G6 Karosserie bleibe steht noch nicht fest, irgendwie gefällt sie mir aber irgendwie auch nicht. Mal schaun was ich daraus mache.
    Hier werd ich also meinen Bau bzw. Umbau beschreiben


    Da ich kein Freund von großen Bleimengen in den Rädern bin hab ich beim montieren der Achsen begonnen mir Beef Tubes zu drehen. Vorne bringen diese 54gr in die Achse, hinten da sie länger sind 68gr.
    Die Achsen gewinnen auch enorm an Stabilität durch die Tubes.





    Hier sieht man wie viel die hinteren länger sind. Sie sind so lang das sie bis zum äußeren Lager gehen.



    Die Rutschkupplung wurde rausgeschmissen bzw. umgebaut und von hinten verschraubt und auch das größtmöglich HZR mit 90 Zähnen montiert.
    Dazu muss nur von der Abdeckung ganz wenig Material weg an der Stelle wo die Beule für die Kardans ist.
    Als Motor wird etwas mit 28-35 Turns zum Einsatz kommen und deshalb will ich die größtmöglich Untersetzung bzw. Möglichkeiten haben.



    Die unteren hohlen Alu Links hab ich ebenfalls aus Stahl Vollmaterial gedreht. Der Gewichtsunterschied ist enorm.



  • Ein interessanter Beginn.
    Leider für mich und bestimmt auch einige andere nicht gleichwertig umsetzbar.
    Gründe: Mangel an der Drehmaschinentechnik.
    BeefTubes mit einheitlicher Länge sind bei CK beschaffbar. Das war es dann auch schon...
    Trotzdem. Ich werde mal witer beobachten. Scheint sehr informativ zu werden.
    Danke für Deinen Faden.
    Nettes Grüssle mitten aus dem Wald
    s´Peterle

    Ich nehme gern ein Kasperl zum Frühstück. :aetsch:
    Meine Beiträge können aus diesem Grund Spuren von Witz und Ironie enthalten! :headbang:

  • @Bastelfreund58 , einiges kann man auch ohne Maschinenpark nachbauen indem man sich mit Rohren behilft. Einfacher ist es natürlich mit entsprecheneden Maschinenpark.


    Die hohle Seite der Kardanwellen hab ich noch mit Messingstangen mit 5,8mm Durchmesser beschwert. Stahl wollte ich hier nicht nehmen da dieser wenn er durch Feuchtigkeit zu rosten beginnt die Verzahnung auseinanderdrückt.


    Sind pro Welle 10gr die dazukommen


    Da der original Servohalter mit meinem Servo bzw. Servohorn nicht verwendbar ist (Sevo hängt an der vorderen Traverse) hab ich einen neuen gefräst.



    Jetzt ist genug Platz und steifer ist der halter auch noch.


  • Hallo,
    Saubere Arbeit.
    Bekommst du durch das zurück versetzte Servo keine Probleme beim Lenken?
    Wäre es nicht einfacher gewesen, einfach dienTraverse zu Entfernen?
    Ich hab die nirgends mehr in meinen SCX ;)

    LG Mac


    Wirtschaft und Konsum sind die Kriegsmittel unserer Zeit.

  • hi Günter,
    saubere Arbeit, machst Du da ne Kleinserie von diesem schönen Servohalter? ;)
    ... Und die Idee, die original Kardans innen noch schwerer zu machen finde ich auch Klasse.
    Dadurch müssten die auch stabiler werden, denk ich zumindest.


    Gruß Klaus

    ... nur wer spielt, ist ernst zu nehmen!


    Meine Youtube-Filmchen...hier

  • Hallo.
    Sieht wirklich sauber aus.
    Ich habe allerdings bedenken bei dem Servohalter. Ich vermute das der sich beim lenken nach hinten biegt. Ich hatte bei meinem 6x6 auch eine Halterung nur mit zwei Schrauben befestigt, da diese aber Nebeneinander sind, hat es mir das servo beim lenken immer nach hinten gebogen.
    Schau am besten noch mal was da unter Last passiert!
    Gruß Matthias


    10 Stimmen in meinem Kopf, 9 sagen lass den schei....
    Und eine, summt das Lied vom A-Team!!!

  • @BigMac , klar wäre es einfacher gewesen die Traverse wegzulassen aber wer will schon einfach :D
    Probleme beim lenken sollten keine auftreten, da gibts auch noch Bilder davon wenn die Lenkung fertig ist, da werd ich auch alle Spurstangen aus Stahl machen um Gewicht auf die Achse zu bekommen.


    @TRexHeliFan , davon gibts leider keine Kleinserie, die Zeit die ich da an meiner kleinen Fräsmaschine verbring würd auch glaub ich keiner bezahlen wollen.
    Die Kardans werden dadurch natürlich verwindungssteifer aber die Idee hatten vor mir schon ein paar andere ;)


    @matthias84 , mein originaler Halter wird auch nur mit den beiden Schrauben befestigt. Der neue Halter liegt wie der originale auf der oberen Linkaufnahme hinten auf.
    Wenn da unter Last irgendwas nachgibt werd ich ihm das schon austreiben :evil:

  • So, die Lenkung ist fast fertig. Muss nur noch Kugel oben auf dem Achsschenkel auf die große Spustange machen da mir die zu nah am Rad ist.
    Funktioniert super, ist spielfrei und sauschwer :D


    Um den Ackermann loszuwerden hab ich mir wie beim Mirai Kit Plätchen gefräst die auf die Achsschenkel geschraubt werden. Die Maße die hier irgendwo im Forum stehen haben bei mir komischerweise nicht gepasst.
    Der Abstand der Schraubenlöcher in den Achschenkeln beträgt 5,5mm und um den Ackermann vollständig loszuwerden muss das andere Loch mittig zu den anderen mit einem Abstand von 7mm sein. Nur so hab ich wirklich 0 Ackermann. Die Maße die ich hier gefunden hab waren soweit ich weiß 6 und 6,3mm aber damit passts bei mir nicht.


    So schaun die Ackermannvernichter aus.




    Dann hab ich noch eine neue Spurstange gemacht die geringfügig schwerer ist als die originale.


    Einmal original,



    und mein selbstgebautes "Spurstangerl " :evil: Fast 50gr schwerer.




    Hier sieht man warum ich den oberen Kugelkopf noch auf die Spustange setzen werde.
    Sieht zwar enger aus als es ist (3mm) aber ich hab ja Platz auf der Spurstange und werde 10mm nach links wandern



  • Sieht echt super aus. Habe es auch im Abo, find es immer wieder interessant was manche für Ideen haben und diese umsetzen. Weiter so :thumbup:

  • Hallo Günther,
    bei der Anlenkung hast du dich bei den Plättchen ja am "Mirai" orientiert.
    Dort wird aber vom Servo an der Spurstange aussermittig angelenkt.
    Du favorisierst oder setzt es jedoch so um, dass die Lenkstange am Lenkhebel angreift.
    Was ist der Grund? Vorteile?
    Ansonsten habe ich den Hinweis/Tipp mit den Messingstangen in den Gelenkwellen im Ideenspeicher.
    Das werde ich wohl auch umsetzen. Danke weiterhin für den tollen Bericht.
    (Schade....auf eine Kleinserie mancher Teile hätte ich auch spekuliert)
    Nettes Grüssle mitten aus dem Wald
    s´Peterle

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  • @Bastelfreund58 , ob die Anlenkung vom Servo auf den Lenkhebel oder auf die Spustange geht ist im Prinzip völlig egal.
    Ich schau nur das die Anlenkstange so lang wie möglich ist da sich dann der Winkel nicht so stark ändert wie bei einer kurzen.
    Das ist auch gerade bei einem größeren Lenkeinschlag als im Original wichtig da man ja mehr Weg braucht.
    Ich schrieb ja oben schon das ich auch noch auf die Spurstange gehen werden wegen dem Platz zum Reifen, sind zwar 3mm aber wenn der Reifen am abeiten ist kann es sein das er dagegendrückt.

  • So heute die finale Version der Lenkung fertiggemacht. Die Anlenkung auf die Spustange gemacht, alles ist freigängig und die Anlenkung vom Servo bleibt auch ziemlich parallel zur Spustange.


    Hier ein paar Bilder,



    voll links eingeschlagen,



    und das gleiche nach rechts.



    Auch von oben alles frei und auch beim einfedern und verschränken taucht alles schön in den Rahmen.


  • Mal eine Frage an die ganzen SCX10 Experten. Was spricht gegen die unten gezeigte Positionierung von Akku und Antrieb?
    Gibt es da irgendwas was ich übersehe? Der Motor und Getriebe kommt 6mm höher aber dafür liegt der Akku an der tiefsten Stelle des Rahmen.
    Klar geht auch vor dem Motor quer auf den Rahmen aber da sitzt der Akku immer noch höher und es wird fast ein wenig eng mit Innenkotflügeln.
    Auf eine Innenausstattung muss ich auch keine Rücksicht nehmen.


    Also lasst mich bitte eure Meinungen hören bevor ich anfange Teile zu bauen. Bitte keine Diskussionen über Akku usw. Diese hier bzw ähnliche Lipos sind vorhanden und sollen verwendet werden.