Welcher Spachtel für PS - Karosserie / Tamiya Clod Buster

  • Hallo Leute,
    ich habe mir für die Regentage schon mal etwas zum Basteln zugelegt. Eine neue Karosse von Tamiya.
    Beim Clod Buster ist in der Haube die Ausparung für das Ram-Air , welches ich gerne verschließen möchte, da ich eine ganz stink normale gerade Haube haben will.
    Nun die Frage:
    Welche Spachtelmasse hat sich hierfür bewährt?
    Danke für Eure Erfahrungen.

  • OK, dank mal für Eure Infos.
    Ich kenne Stabilität Express noch von früher aus meiner Bootsbastelzeit, so weit ich mich erinnere wird das Zeug doch extrem hart.
    Kann man das denn gut schleifen und bricht das nicht, wenn die Haube sich leicht verwindet?

  • Aha, hört sich auch interessant an. Scheint ja extra für den Modellbereich gemacht zu sein. Gibt's sogar in weiß.
    Gibt es dafür eine deutsche Bezugsquelle ?

  • In De nicht erhältlich, aber gut zu bekommen über die Bucht UK. Der weiße ist was gröber, ich nehme nur noch Grün.
    Im Grunde funktionieren fast alle feinen Kunststoffspachtel, ob 1K oder 2K, wichtig ist nur das man das spachteln auf ein minimum beschränkt, also vorher alles schön mit PS ausfüllen und der Spachtel nur für die Feinarbeit.

  • Mich wundert, dass Tamiya-Putty oder Revell-Spachtel noch nicht erwähnt wurden :scratch:


    Für mich ist Tamiya Putty die erste Wahl, ist extra für Polysterol und ABS, habe auch an Hartgummi schon gute Erfahrungen damit gemacht.
    Aber ist leider ebenfalls nicht in diesem Lande erhältlich, bestelle ich über Amazon, kostet ca. 3€ die Tube.


    Da ich aktuell ein Hilux dropped-bed mache, bin ich auch grad im Spachtelfieber und hätte da noch Tipps zum Tamiya-Putty:
    - vermischt mit etwas Dowanol (homeopathische Menge) lässt es sich traumhaft verarbeiten und geht selbst in die kleinsten Schleifriefen
    - mit Silikonhandschuhen bekleidet lassen sich Rundungen super mit dem Finger spachteln


    Einen Nachteil hat das Zeug aber: es STINKT wie Sau pardon

  • Der Trick mit dem Methoxypropanol (Dowanol) ist klasse. Man kann auch damit gespachtelte Flächen mit einem befeuchteten Lappen glätten.
    Aber vorsicht, das Zeug löst Klebestellen an und natürlich auch Lackierungen!

  • Ich nutze Revell Plasto für meine Spachtelarbeiten an Tamiya Karosserien und Polystyrolbauten. Hab da einen Gesamtvorrat von 53 Tuben.


    Für feine Unebenheiten oder Riefen gebe ich etwas Revell Plasto in ein flaches Döschen und etwas Aceton dazu und verrühre es zu einer glatten Masse. Je nach dem wie dünn ich es brauche gebe ich entsprechend Aceton hinzu.
    Empfehle aber nur in kleinen Mengen anzumischen, da das Aceton verfliegt mit der Zeit.
    Mit Aceton lässt sich auch zähe Spachtelmasse aus der Tube wieder geschmeidig machen.
    Das Aceton löst den Kunststoff auch etwas an.
    Damit lässt sich auch ein eigener Kleber machen.
    Ein kleines Gläschen mit Schraubdeckel, etwas Aceton reinfüllen und kleine dünne Stückchen PS reingeben oder ausgediente Gießäste vom Bausatz. Das Gläschen verschließen und ruhig stehn lassen, mit der Zeit wird aus dieser Mischung eine Pampe die je nach Acetonmenge dicker oder dünnflüssiger wird. Damit lassen sich Klebestellen verstärken oder Spalte verschließen. Und falls die Pampe mal zu dick wird einfach ein paar Tropfen Aceton hinzugeben und einige Zeit verschlossen stehn lassen und mit einem Holzstäbchen umrühren.


    Ich lasse meine Spachtelstellen grundsätzlich 24 h aushärten bevor ich schleife.

    Gruß vom Heikomann
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Robert Bosch)
    Kriege kommen & gehen doch meine Soldaten stehen ewig ( 2Pac )

    Ihr dürft mich auch gerne besuchen http://hk-modelle.de.tl/

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  • oder Revell-Spachtel noch nicht erwähnt wurden

    Da kann ich nur sagen, so einen Schrott hatte ich lange nicht mehr. Ich habe mir für meinen Hummer extra Modelbauspachtel Revell Plasto gekauft, in der Hoffnung, damit meine paar Stellen schnell und einfach zu bearbeiten. Immer wenn man etwas aus der Tube drücken will, läuft erst mal irgendwas flüssiges raus, dann kommt irgendwann wohl der Spachtel. Die Stellen die ich damit versucht habe zu bearbeiten waren vielleicht 1-2mm tief. Aber das Zeug war selbst am nächsten Tag noch nicht ausgehärtet. Für mich der größte Müll des Jahrhunderts. Oder ich kann damit nicht umgehen. Von Revell war und bin ich aber bis heute nicht überzeugt, weder von den Modellen, noch von der Farbe.


    Vor ca. 25-30 Jahren hatte ich mal eine Tube Spachtel (keine Ahnung woher oder wie der Name war), damit habe ich als Junge mal ein 1:43 Auto umgebaut. Immer diesen Spachtel drauf, geschätzte 30-60min gewartet, dann geschliffen und immer so weiter.
    Am besten und vor allem am schnellsten geht wie VeloRex es schon gesagt hat 2-K Autospachtel. Damit habe ich meinen Hummer ratz fatz fertig bekommen. Spachtel drauf - 5 min gewartet, geschliffen und wieder von vorne....

    --
    Traxxas Summit
    Traxxas Summit umgebaut auf Hummit
    Vaterra Glamis Fear

  • Danke Leute für die Tip's.
    Jetzt habe ich erstmal eine Auswahl.
    Ich denke ich nehme den Spachtel den ich am einfachsten bekommen kann.
    Erstmal werde ich die Öffnung mit PS-Stückchen auffüttern und dann wäre natürlich ein Spachtel den man schön modellieren kann schon ideal, weil in der Mitte der Haube so eine schöne Bügelfalte verläuft, die ich natürlich erhalten will.

  • weil in der Mitte der Haube so eine schöne Bügelfalte verläuft

    Ich behaupte mal, dass du diese Falte nicht modelieren kannst. Wirst Du aus PS-Platten vorformen müssen und anschließeßend diese Bügelfalte rausschleifen.
    Es gibt hauchdünne PS-Platten, oder Kunststoffpapier. Da könntest du die Falte durch Knicken unter Hitzeinwirkung einbringen und die Öffnung damit verschließen.
    Spachteln ist eher zum Schließen der feinen Fugen, die zwangsläufig übrig bleiben....


    Alernativ: zweite Karo holen und aus der Haube im vorderen Bereich das Teil rausschneiden, mit dem du dann die Öffnung schließen könntest.

  • Da kann ich nur sagen, so einen Schrott hatte ich lange nicht mehr. Ich habe mir für meinen Hummer extra Modelbauspachtel Revell Plasto gekauft, in der Hoffnung, damit meine paar Stellen schnell und einfach zu bearbeiten. Immer wenn man etwas aus der Tube drücken will, läuft erst mal irgendwas flüssiges raus, dann kommt irgendwann wohl der Spachtel. Die Stellen die ich damit versucht habe zu bearbeiten waren vielleicht 1-2mm tief. Aber das Zeug war selbst am nächsten Tag noch nicht ausgehärtet. Für mich der größte Müll des Jahrhunderts. Oder ich kann damit nicht umgehen. Von Revell war und bin ich aber bis heute nicht überzeugt, weder von den Modellen, noch von der Farbe.


    Wenn du die Tube öffnest kommt eine klare Flüssigkeit, richtig. Die sollst du ja auch nicht aufs Modell machen. Wenn du die mit der Spachtelmasse vermischt wird sie ja dünner und braucht länger bis sie ausgehärtet ist.
    Immer läuft da nix raus, nur am Anfang, beim öffnen der Tube. Ich nutze Revell Plasto seid 20 Jahren und bin voll zufrieden.


    1-2 mm tief und wie breit? Bei Zimmertemperatur? Ja da kanns dauern. je wärmer sie aushärten kann desto schneller geht es. Aber selbst wenn ich auf meinem Dachboden (ungedämmt und ohne Heizung) spachtele im Winter, brauchts nicht länger als 12h bis sie durchgetrocknet ist. Spalten fülle ich nie gleich ganz auf sondern in mehreren Lagen.
    Jetzt bei den hohen Temperaturen, kanns passieren das die Spachtel in der Tube zäh wird wenn sie zu warm lagert, aber selbst das stört mich nicht, ich drücke sie aus der Tube und frische sie mit Aceton auf und verarbeite sie problemlos.

    Gruß vom Heikomann
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    Ihr dürft mich auch gerne besuchen http://hk-modelle.de.tl/