MaddyDaddy baut Ivo´s Hilux

  • Hi Simeon,


    Mein Frage:
    hab noch nie mit dem Stoff Carbon was gemacht!
    wie ist es mit bearbeiten:
    zäh, anstrengend zum schneiden,....


    also die Bearbeitung steht und fällt mit der Anzahl der Gewebelagen. Bei den meisten Carbonplatten die ich habe reichen "normale" Werkzeuge aus. Also Stichsäge mit Hartmetall Sägeblatt, hochwertige HSS Bohrer und einen richtig guten Mundschutz sind die wichtigsten Sachen. Die hier gezeigten Winkel habe ich sogar mit der Metallsäge per Hand abgelängt. Wichtig ist alle Schnittkanten oder Bohrränder zu brechen damit sich keine Fasern aufstellen können. Stecken die in der Haut hast Du lange was davon. Wenn alles fertig ist sollten die Schnitt- Bohr- und Sägekanten mit Klarlack versiegelt werden damit keine Feuchtigkeit einziehen kann.
    Aber das allerwichtigste ist ein guter Mundschutz und/oder draußen arbeiten denn Carbonstaub ist dermaßen Lungengägig dagegen ist Asbeststaub grober Kies.
    Ich liebe das Zeug denn die verarbeitung ist einfach und das Gewicht ist zu vernachläßigen bei totaler Stabilität. Sollte es mal um die Ecke gehen habe ich noch Memorycarbon hier liegen.

  • :thumbup: :)

    weisse Bescheid und liebe Grüße :thumbup:


    Berni :)


    Wenn ich sterbe, dann will ich friedlich gehen, so wie einst mein Großvater im Schlafe...
    Und nicht laut kreischend, wie die Mitfahrer in seinem Wagen. ;)


    Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem Indianischen und bedeutet ... zu blöd zum Jagen rofl

  • Einen Fahrer für Ivo´s Hilux habe ich von seinem ziemlich unspektakulären Platz erlöst. Der Fahrer war tief und fest am schlafen und hat nicht mitbekommen das er ab jetzt allein warten muß.



    Da Ivo das Gelb irgendwie gefiel, aber der Glanz dafür garnicht, habe ich die Karo eben mal mit Stahlwolle abgerieben.
    Leider ist das auf Bildern schwierig darzustellen, deshalb habe ich mal den klassischen "Baumarktparkplatzwundermittelverkäuferhalbenhaubentrick" angewendet.



    Bei den Türen ist das deutlicher zu sehen.





    Die Karosserie ist jetzt schön ermattet und jetzt kanns an die gestaltung derselben gehen.

  • Huhu, keiner mehr da?


    Ich habe die Nachwehen des gestrigen Geburtstages meiner Frau genutzt um eine schon lange im Hirn spukende Idee auszuprobieren.
    Eine wichtige Grundlage dazu ist ein beweglicher Arm. Da der von Ivo ausgeguckte Fahrer zum Glück über Gelenke in den Schultern, Ellbogen und Handgelenken verfügt ist super geeignet. Weil die Sitzhaltung in einem Gangster Citroen eine andere ist als im Hilux mußte ich die alte Klebestelle trennen. Hat echt gut gehalten der Kleber. Jetzt muß ich mal in dem Baubericht suchen ob ich da irgendeine Info über den Kleber finde.



    Am Arm reichte es etwas vom Oberstoff wegzunehmen.



    Danach habe ich an der Jacke den Armausschnitt auf der linken Seite noch vergrößert.
    Hier ist der rechte zu sehen.





    Die Trockenübungen verliefen ganz erfolgreich.







    Der Antrieb erfolgt über ein Microservo. Zum Vergleich habe ich mal das Lenkrad daneben gelegt.



    Hier soll das Servo dann hinkommen. Reicht da Heißkleber?



    Ein letztes Probesitzen mit Sitzbank und Amaturenbrett.



    Kurz danach waren auch die Aufkleberchen verteilt. Um das finale Loch für die Lenksäule zu bohren muß ich dringend die Scheiben von Carglas abholen. Dann gehts weiter.



    Hoffendlich klappt das mit dem Arm so wie ich mir das vorstelle. Schließlich ist das nicht nur eine Drehbewegung sondern der Arm bewegt sich an den Endpunkten nach vorne und in der Gradeausstellung knickt der Ellebogen etwas nach hinten ein.
    Also soll ...........

  • Doch doch ,-)


    Die gleiche Baustelle hat Tim auch gerade liegen ,-)
    Aber ich finde den Typen zu unbeweglich für diese kleinen Servos...


    Mal sehen.


    Gruß,
    markus,

  • Super tolle Idee, weiter so. Mach mal bitte ein Video. :headbang:

    Gruß
    Heinz


    Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich ließe es sich damit leben!

  • Moin Klaus,
    mit Klauster, äh, Kloster Urstoff sollte das funktionieren. Mir macht der Blick des Kollegen ein wenig Sorgen!!!
    Ansonsten schöne Theke, äh Arbeitsplatte... :lol2:

    Grüße aus Nordhessen
    Rudi


    "Wenn das die Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück!!! grumble

  • Mir macht der Blick des Kollegen ein wenig Sorgen!!!



    Ich glaube das kommt von der Betäubung mit Urstoff .....


    Aber die sichtbaren Einheiten könnten auch vom Arzt sein, solche Eingriffe sind ja nicht mal eben gemacht ohne Skrupel.


    :sdagegen: gegen Misshandlungen von Figuren, die haben auch Schmerzen !!


    .... aber die wollen auch fahren :blazer:

  • Ickk löse uff. Der Fahrer guckt so merkwürden weil der schwarze Kontaktlinsen drin hat. :spinner:


    Weil ich seit fast einer Woche echt derbe Hals und Blutdruck habe, wegen der blöden Itsche die grade Urlaubsvertretung bei meiner Bank macht, mußte ich mich mal ab und an im Keller verkriechen und die schlechte Laune wegbasteln.
    Als erstes versuchte ich irgendwie die "Lenkstange" mit dem Servo zu verbinden. Da ich leider weder ein Lenkarm noch die dazu gehörige Schraube von dem Microservo habe versuchte ich eine Befestigung unter zuhilfe nahme von einem Lüsterklemmeninnenteil.





    Irgendwie war die ganze Sache aber so gaggelich das ich mir sicher war das dass niemal hält. Also habe ich ein ein etwas größeres Microservo, welches noch vom dem Paris-Dakar Citroen übrig war, geschnappt.



    Die Lenkstange war schnell passend aufgebohrt und die Verzahnung ruckzuck reingedrückt.



    Zum Glück reichte der Platz unterm Amaturenbrett auch für das größere Servo aus.



    Die erste Sitzprobe sieht doch schonmal gut aus.



    Damit nacher die ganze Fummelei nicht hinter einer spiegelnden Scheibe verschwindet habe ich kurzentschlossen die Fahrerseite runtergekurbelt, äh ausgeschnitten. Die Schnittkante habe ich dann mit einem Edding geschwärzt damit die nicht so schön weiß strahlt.



    Aus dem ausgeschnittenen Stückchen habe ich dann noch was lustiges für´s Heckfenster gebastelt.





    Aus einen klimperkleinen Schrumpfschlauch habe ich dann einen ganz schmalen Streifen rausgeschnitten.





    Aber wofür soll das denn gut sein? Dafür.



    Danach gings wieder an der Innenausstattung weiter. Die Bodenplatte wurde den gegebenheiten angepasst.



    Damit der Siff nicht in´s Auto schwappt habe ich noch eine Teichfolienantriebseinheitsabdeckung ersonnen.







    Die letzte Amtshandlung war dem Fahrer schonmal was zum schalten und walten in die Pfote zu drücken.



    Jetzt muß ich mir noch Gedanken machen wie ich das Patschehändchen am Lenkrad befestige.

  • coole Sache Klaus,


    Das mit dem Arm und Lenkrad kommt mir ja irgendwie bekannt vor... :aetsch:


    Die Idee den rechten Arm auf den Schalthebel zu legen und mit Getriebe zu verbinden wollte ich auch machen, aber ging sich aus bestimmten Gründen nicht aus. Es gibt aber einen 1:6 Willy's Jeep, der hat das drin und auch das sich der Kopf in die Richtung bewegt, wo man hin lenkt...ups, nicht das ich dir da jetzt noch einen weiteren Floh ins Ohr gesetzt habe....

    --
    Traxxas Summit
    Traxxas Summit umgebaut auf Hummit
    Vaterra Glamis Fear

  • Hallo Klaus,
    bis hier ein absolut toller und unterhaltsamer Baubericht :cheers::respekt:
    So nen Pappa hätt ich auch gerne gehabt :)
    Der Lux wird bestimmt der Hammer :headbang:

    LG Mac


    Wirtschaft und Konsum sind die Kriegsmittel unserer Zeit.

  • Nice Work Klaus!! :thumbup: :thumbup: In the states those rear windows in the pickups is to throw your beer can in the bed, in almost every state there is an open container law, ya cant have any in the cab, so those windows are for getting that open ( and 1/2 to 3/4 full cans out of the cab.) :bier: :bier: , naaa just joking, for real it was so you could get stuff out of the back when you had a camper shell on the back without having to get out ( atleast thats what my Dad told me waaaaay back when I asked that same question ;) )

    mfg Walt
    :pray: Bow down and pray to the GODS of WHEELSPEED :headbang:

  • Vorhin kam Ivo mit dem Käferlein in der Hand um die Ecke und fragte ganz trocken: Papa, hast Du eigendlich meinen Hilux schon fertig? Meinen Blick richtig interpretierend fügte er hinzu: Nicht? Schade ich dachte der wäre fertig weil Du je jetzt mit dem Käfer angefangen hast.


    Paff, dass hat gesessen. :oops:


    Also habe ich Ivo´s Hilux rausgeholt und mich ernsthaft gefragt warum ich da noch nicht weiter gemacht habe. :spinner:


    Als erstes habe ich mich darum gekümmert das die Karo am Chassis befestigt werden kann. Dafür habe ich dann ein paar Reststücke Plastewinkel verbraucht. 2 Winkelstücke wurden mit der Karo und der Innenausstattung verschraubt.



    Die anderen 2 sind jeweils an den ersten verschraubt und werden von den Schrauben der Getriebeplatte und der vorderen Links gehalten.



    Danach wurde eine alte Dingo Stoßstange ihrer 2 Ecken beraubt, denn die wären mit den Irok´s in Konflikt geraten.



    Weil die Handsäge grade auf Temperatur war, habe ich gleich noch ein übrig gebliebenes Seilwindenbefestigungsblech etwas eingekürzt.



    Dieses eben jene welche passt jetzt saugend in die Stoßstange und ich konnte die Seilwindenattrappe befestigen.



    Warum Seilwindenattrappe?
    Ganz einfach, die Seilwinde wurde ihres Motors beraubt damit eine Aluwinde wieder winden kann, ein bisschen Seil zur Tarnung aufgewickelt und mit gefettetem Lager und Getriebe wieder zusammen gebaut. Gefettet habe ich die Teile damit ich ein Ersatzgetriebe habe welches sich auch nach längerer nichtpflege noch im Neuwertigen Zustand befindet. Damit sich das Seil nicht irgendwann man abspult wurde auf der Rückseite eine Raupe mit Sekundenkleber gezogen.



    Das hier ist die eigendliche Seilwinde aus einem alten 12 Kilo Servo. Quasi Kindersicher.



    Apropos Kindersicher. Da ja der komplette vordere Bereich der Karo total instabil geworden ist, durch das entfernen der Kotflügel und das weglassen des Kühlergrills, und die verbauten Innenkotflügel auch nicht wirklich zur Stabilität beitragen, wurden die Innenkotflügel mit einem Plastestückchen in Position gehalten.



    Die Platte stützt sich zum einen an den 3 Befestigungsnippeln der Scheibe und der Innenausstattung ab und zum anderen ist die Platte vorne an den 2 Nippeln verschraubt die normalerweise den Kühlergrill halten.



    Durch die Platte werden die Innenkotflügel schön unter die Haube gedrückt und daran gehindert sich seitlich zu verschieben.



    Die entgültige Stabilität wird aber durch die verwendung von ein bisschen Fiberglas und Härter gewährleistet.



    Also einmal anrühren, das Harz auftragen, die Mattenstückchen einlegen und mit Harz solange betupfen bis alles gleich mäßig eingefärbt ist und keine Luftblasen mehr zu sehen sind.









    Danach hats dem Laminator gestunken und er hat schnell die Werkstatt verlassen. :aufreg:
    Mit dieser Bombensensation verabschiede ich mich für heute. :aetsch: