Ackermann

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  • eigentlich Ackermann-Winkel. Sorgt beim Einlenken für die Positionierung des Rades auf die korrekte Kreisbahn und sorgt somit für ein besseres Kurvenverhalten des Fahrzeugs.

    Grundsätzlich geht es beim „Ackermann“ darum, dass die verlängerten Radachsen aller vier Räder durch den Kurvenmittelpunkt gehen.
    Entsprechend wird bei Fahrzeugen die Lenkgeometrie bestimmt.
    Dies, in Kombination mit einem Differential in der/den angetriebenen Achsen sorgt für eine optimale Kraftübertragung, bei der das Fahrzeug nicht über die Räder schiebt
    und die Reifen nicht über den sinngemäßen Betrieb – z. B. quer zur Rollrichtung - hinaus abnutzt.
    Beim Crawler, der konstanten Allradantrieb mit Sperrdifferenzialen hat, ist der Ackermann-Winkel nur ein untergeordnetes Auslegungsmerkmal (da wegen der gesperrten Differenziale sowieso ohne großen Effekt) wie bei anderen Fahrzeugen.
    Hier wird die Lenkung meist mit „0“ Ackermann realisiert, d. h. der Angriffspunkt des Lenkgestänges am Achsschenkel liegt auf einer Achse mit dem Achsschenkellager, das parallel zur Fahrzeuglängsachse verläuft.

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