Blackys Bergwacht Defender BW-D90

    • Blackys Bergwacht Defender BW-D90

      So, nach etwas hin und her starte ich doch hier in dem Forum einen Baubericht zum neuen Defender. Da hat mich Mibaxx zu sehr begeistert und die Zahl der Begeisterten Scale-Liebhaber ist riesig, die Rückmeldungen auch einfach äußerst brauchbar und ganz nebenbei habe ich auch Spaß, Euch einfach die neue Kiste zu zeigen.
      Geplant ist der Defender seit 2009. Da hatte ich zuvor im Juni beim Bike-Marathon in Willingen einen Bergwacht-Defender aus Darmstadt gesehen. Baubeginn war Anfang 2010. Mittlerweile steht das Chassis zu 85% und die Karo ist schon schwer modifiziert.

      Aber erst mal der Plan:
      Es soll ein hochgradig geländetaugliches Einsatzfahrzeug werden. Dazu wird ein Trial-Kit Chassis zum Einsatz kommen, welches in Zusammenarbeit mit dem Erfinder
      gebaut wird.
      Zum Antriebsstrang gehört ein im Motorraum verbauter Motor, ein ebenfalls dort plaziertes Untersetzungsgetriebe und ein mittig verbautes 2 Gang-Schaltgetriebe Marke Trial-Kit.
      Die Aufhängung hinten wird Defender-like getrennt verbaut, d.h. gerader Federeinbau aber schräg getrennt gesetzte Dämpfer. Aus Ressourcenmangel kommen zunächst F-350 Achsen zum Einsatz, dazu Kardanwellen von Axial und ein herkömmlicher Motor.
      Der Rahmen wird aus 4-Kant-Stahlrohr gebogen und gesägt.
      Als Karosserie kommt die bekannte D90 Karo aus Asien zum Einsatz. Türen und Motorhaube sollen zum Öffnen sein.
      Für Last und Sicherheit kommt ein RC4WD Roofraack aufs Dach, allerdings schwer bearbeitet,da die Amis irgendwie das Öffnen von Hecktüren und Positionen von Kennzeichen und Rückleuchten im Entwurf ignoriert haben.
      Der BWD90 bekommt natürlich schöne blaue Fackeln und auch ein lautes Horn, massive Berge-Beleuchtung und ebenfalls illuminiertes Cockpit. Vieleicht auch ein drehendes Lenkrad.
      Da der D90 zu kurz ist für eine herkömmliche Bahre, wird es in erster Linie ein Notartzwagen für die erste schnelle Hilfe, bevor der Hubschrauber kommt.
      Es wird Spezialeinrichtung hinten geben, eine Notbahre soll montiert werden können und natürlich bekommt er eine starke Winde ala Trial-Kit Eigenbau spendiert.
      Vielleicht kann ich da auch noch mit Marco einen Handel machen, denn die 50kg Winde im GAZ 3308 wäre äußerst interessant.
      Zur Bergwacht gehört auch eine BW-Station, welche schon fertiggestellt ist und den Bau des BWD90 einfach massiv überholt hat. Zur CTCTrophy 2010 konnten die Besucher die Station schon bewundern, in Marcos Baubericht zzum GAZ ist sie in Miniausschnitten im Hintergrund immer mal zu sehen. Ich werde aber hier auch Bilder zum Bau der Station beigeben, in deren Garage sozusagen der Short-Lux von Goose, der GAZ von Marco und mein D90 gebaut werden ;)
      So, genug Text erst mal, jetzt Bilder:

      Also, Rückblick - der Anfang im Dezember 2009, nicht wundern, der Wagen wurde nochmal komplett überarbeitet, es hat sich bis heute Einiges geändert:



      Frisch von der British Army wurde ein rechtsgelenkter Defender 90 geliefert. Der Umbauplan sieht eine Umrüstung des Fahrwerks und einen Umbau des Innenraums vor.
      Ein paar Fotos vom Start gibt es schon, Schnappschüsse aus der CTC-Offroad Umbau Werkstatt.
      Die freundliche Dame im Hintergrund ist vom Offroad Umbau Team. Auch mit auf den Fotos: Einer der späteren Bergwacht-Mitarbeiter.

      Die Gestelle der leicht abgegriffenen Notsitze im Fond wurden nur umlackiert, die Army-Polsterfarbe bleibt. Später werden hier noch die Trage und Koffer mit Rettungsausrüstung eingesetzt.
      Die Vordersitze bleiben im Landrover typischen Velour-Bezug.



      Als erstes auf der Arbeitsliste stand der Boden, Riffelblech für besseren Halt und einfach wegen der Robustheit.
      Dannach die Lackierung mit extra haltbarer Farbe in hellerem Grau.



      So, im Kopf waren jetzt natürlich schon die Überlegungen, wohin das Ganze farblich geht.

      Die 110er Variante deutsche Bergwacht (Darmstadt!) seht Ihr hier:
      Bild1
      Bild2
      Bild3

      Und etwas, was grob in die andere Richtung geht hier aus Österreich:
      klick

      auch aus Deutschland? Diese Arte der Linie/Silouette wollte ich gerne nehmen
      klick

      und aus GB, hier gefällt mir die Grundfarbe / blau:
      klick

      Der Favorit war dann gefunden - es wird optisch der deutschen Variante mit der blauen Seitenlinie und Bergsilouette ähnlich.

      Inzwischen wurde grundiert und weitergesägt.... - Instabil ist die Kiste jetzt wenigstens ;) aber das wird dann wieder verstärkt.



      So langsam nimmt das Chassis Marke Trial-Kit Formen an (ganz ganz großes Danke an GooSe_1977 / Bastian - das sind Teile, die ich nicht hätte selbst machen können (Getriebe,Hartlöten - da fehlt die Erfahrung), daher spielte ich da eher die zusägende, bohrende oder festhaltende, leider auch oft nur die zuschauende Rolle), Verteilergetriebe und Getriebe sind aus dem Rohbaustadium hinaus, Achshalterungen, Motor und Lenkung in Position.

      Hier erst mal die wenigen Spionage-Fotos vom Bau, zunächst nur die Karo mit den geplanten Felgen und Reifen:

      In der Trial-Kit Werkstatt:



      Der Rohbau des Rahmens mit Getriebeplatte, Verteilergetriebe - noch ohne Abdeckungen - und den Stoßstangen:
      Die Stoßstangen sind aus Stahl, der Rahmen ein Vierkant, hohl, gebogen und dann mittig zersägt. Die weiteren Teile sind mittels Hartlöten fest angebracht.




      So, weitere Bilder werde ich heute abend noch einfügen, da hat sich einiges angesammelt, aber vom Schlepptop habe ich da keinen Zugriff drauf. :rolleyes:
      Grüße! Ilja
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    • Endlich gibts die Bilder auch im Netz :thumbup:
      Der D90 fährt sich auch sehr gut, zumindest das was ich so auf der Werksinternen Folterbrücke testen konnte. Wenn die Hinterachse ausfedert schaut das einfach sehr sexy aus .... dumm nur das der Landy mehr macht als mein eigener LUX :lol2:

      @ Ilja, das ist übrigens kein Standartmotor sondern schon ein guter 45er :thumbup:
    • @ Bastian:

      Ups...räusper...sorry! :eek:
      Erklärung: Der Motor war ein Geburtstagsgeschenk von Bastian :oops:

      So, ich sammle noch eben Bilder und stell die dann jetzt gleich ein...
      Grüße! Ilja
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    • Hi Ilja,
      da hast dir ja mal was vorgenommen.
      Hoffe du kommst mit den vielen geplanten Extras zurecht.
      Es wird sicherlich ein spannender Baubericht werden. Bin gespannt dabei. :popcorn:
      Hätte es sehr schade gefunden wenn du keinen Bericht gemacht hättest!
      So sehr hab ich mich bei meiner neuen Karo nicht verkünstelt.

      Ich hoffe man kann das gute Stück dieses Jahr auf der Trophy begutachten!
    • @ Mambo:
      Du weißt ja nicht, was neben Modellbau dieses Jahr noch alles ansteht :wut:

      So, also starten wir mal den aktuellen Teil, los ging es nach der Rohentwicklung des Chassis mit einem Aufsetzen des mittlerweile zerbrechlichen Stücks.




      Dann kamen die Achsen. Leicht modifiziert, aber auch noch nicht komplett fertig bearbeitet. Die Aufhängungsadapter an der Achse werden noch abgeschliffen usw.
      Grundsätzlich sind auch alle Schrauben erst einmal nur zum Bau und Testen. Später werden die hervorstehenden provisorischen Schrauben noch mit Linsenkopfschrauben versehen. Auch das 4-Link System bekommt entweder stabilere Gewindestangen mit Messinghüllen, oder wird gegen Rundstangen mit eingearbeiteten Gewinden ersetzt.



      So, jetzt der erste massive Rückschlag. Das der Landy "weich"wurde, war mir schon beim Aussägen mit der Drachenschnur klar, aber "knacks" hatte es noch nicht gemacht. Das kam nun und so musste die gebrochene Traverse unter der Hecktür verstärkt werden. Das das bißchen Plastik was auf dem Foto zu sehen ist nicht ausreichte, wurde mir erst viel später klar. :aufreg: Was man hier auch gut sieht, ist der bereits nach innen versetzte Tankdeckel und Tankschacht.

      Grüße! Ilja
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    • So, in der kurzen Durststrecke des Klebertrocknens wurde das Cockpit grob bearbeitet. Hier sollen von hinten beleuchtete Instrumente rein.
      Natürlich bekommt der Landy als Einsatzfahrzeug auch ein wenig Spielzeug für die Besatzung.




      Hier mal ein Blick unten auf die Anlenkung. Da hat sich Goose auch was feines ausgedacht und so wurde dem Trial-Kit Rahmen eine orginalnahe Vorderachshalterung mit Panhardstab verpasst. Natürlich kommt der Bergwachtlandy auch mit einem behind-the-axle-Kit :D
      Zugegebenermaßen sollten die 350er Achsen irgendwann einmal scaligeren und weniger massiven Achsen weichen. Da ist Mibaxx schon besser dran, wobei ich gern Diff-Kugeln der Größe alter Hiluxe aus den 80ern hätte :thumbup:




      Von vorne nach hinten geblickt einmal ein Bild der Aufhängung. Die Federaufnahmen sind von Hugo und Goose an der Drehbank gefertigt, auch die Federn sind noch testweise drin, steht ja das Gesamtgewicht noch nicht fest. Die massive Brücke ist nicht unbedingt schön, schreit aber irgendwie nach einem Belastungstest - sprich, wenn die Achse bricht, könnte sie das Teil noch zusammenhalten :D


      Grüße! Ilja
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    • Und jetzt mal ein Rundumblick über die, wie ich finde, sehr passablen Abstände und Überstände für den zweckmäßigen Einsatz im Gelände. Und wer mich kennt weiß, ich mag überstehende Reifen genauso gerne wie explodierende Wc´s während der Sitzung. :lol:










      Der Landy sitzt übrigens hinten mit der Karo auf der Stoßstange auf!
      Grüße! Ilja
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    • Okay okay, ein paar Bilder habe ich noch.... :uglyyeah:


      Also, jetzt kam, weil mir da die ein Add-On in die Hände fiel, eine notwendige Stabilisierungsmaßnahme.
      Nebenbei ist auf dem Bild auch die Verstärkung der Untertürtraverse zu sehen, dazu komme ich aber nochmal.... :wut:
      Es wurden zwei L-Profile entsprechend abgesägt, an den Knick in der Karosserie angepasst und eingeklebt. Der supergeniale "Endfest" erwies sich übrigens eher als das "Ende von Fest"...vollkommen ungeeignet, oder er hatte das Haltbarkeitsdatum um Lichtjahre überschritten....btw, gibts da Haltbarkeitsdaten für Kleber? Egal.
      Also, eine Seite des L-Profils reicht weiter nach oben, ist auch auf dem zweiten Bild zu sehen.



      Hier einmal beide Seiten und die Verstärkung des Mittelteils. Dort hatte es Brüche beim Aussägen (mit Schnur heißt das wohl anders???) der Motorhaube gegeben und nach vorne musste ja noch irgendwie eine PLattform für die Motorhaubenscharnierholme geschaffen werden ( *knrks* was für ein Wort!)




      Das hinaufreichen des Metalls hat folgenden Grund. Hier oben sucht etwas nach Halt....ein schwer modifizierter Dachträger. Daran hat sich Bastian massiv ausgetobt. Im Original war es ein Produkt von RC4WD mit der Passgenauigkeit einer Ikea-Billy Rückwand nach nem Wasserrohrbruch.

      Schon der Start des Anpassens war diffizil. An der Front sollten zwei runde Irgendwasse zur Montage genutzt werden. Beim sanften Biegen um wenigstens in die Nähe der Windschutzscheibe zu kommen, brach ein rundes Irgendwass dann auch prompt ab. Das Anlöten der Ersatzringe zu beschreiben - ich glaube Muttern wurden benutzt - spare ich mir, denn es kostete Haare.
      Mit Wut im Bauch und der nötigen Aggressivität ging es dann in meiner Abwesenheit im Trial-Kit-Schuppen weiter.
      Also, die Leiter, welche vor der Hecktür vorbeigeht und im Kennzeichen endet(!!!) abgesägt,
      zweites komisches Dings, dessen Sinn äußerst fraglich ist, aber zielgenau(!!!) im Landylogo auf der anderen Seite endet,
      auch wech.




      Jetzt "nur" noch die Dachhalterungen, deren Biegungen phantasievoll waren, in der Mitte angepasst. Und jetzt wurde Goose richtig warm. Ich vermute stark, da war auch ein netter Kasten frischen Gerstensaftes in der Nähe und schon hatte der Träger zwei zusätzliche Holme mehr, passend dazu auch die Querstützen waagerecht unter den Seitenfenstern.
      Da blieb mir nur nach dem Erhalt einer Mail mit den Bildern folgende Reaktion: 8o :knuddel: :bier: :thumbup:


      Hier sind jetzt auch die Riffelbleche schon zu sehen, welche ich einmal testweise ausgesägt und angeklebt hatte. Ich werde die Motorlüftungen damit abdecken, denn das wirkt mir zu aggressiv und es passt nicht zum Rest des Fahrzeugs oder lenkt eher ab.

      Die Bleche sind mittlerweile allerdings wieder entfernt und werden später mit M1,5 Schrauben montiert. Grund: Ich war damals wohl zu euphorisch mit dem Lackieren, das muss nochmal geschehen, dazu muss eben auch nochmal alles ab.
      Grüße! Ilja
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    • Bis hierhin war der Plan, den Dachträger über die oben beschriebenen L-Profile mit dem Chassis unten zu verbinden.
      Zur Halterung der Karo waren am Rahmen bereits vier Rohre im 90Grad Winkel montiert, um die Haltepunkte unterhalb der Seitentüren zu erreichen.
      Die Profile endeten genau vor den vorderen Rohren und bekamen ein Loch, so daß von außen die Schraube durch die Karosserie und das Profil in das Rohr gedreht werden kann. Zusätzlich kommen später davor noch die Rockslider.

      So, jetzt kam aber die Überlegung was passiert, wenn es auf eine Seite des Dachträgers drückt, oder ein schräger Stoß an den Kühler kommt. Der Landy verfügte zu dem Zeitpunkt über eine perfekte Parallelverschiebung. Die dabei erreichten Töne kosteten wieder Haare.

      Also schnell den Metallinnenausbau weiter vorangetrieben! (Wohin das führte, konnte ich da ja noch nicht ahnen)

      Hier die Querverbindung in Form eines L-Profils, verschraubt mit den L-Profilen der Seiten.






      Von vorn kam über die Lippe des L´s eine weitere Plastikstrebe, auf welcher später die Holme für die Motorhaubenscharniere gestellt werden.
      Grüße! Ilja
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    • Und jetzt bitte nochmals auf das letzte Bild oben schauen!!!!!!!!! :headbang:

      Der Landy war zu diesem Zeitpunkt in der Klemme :lol: Genauer gesagt einfach gut eingeschraubt, damit ich leichter arbeiten konnte.
      Das Folgende im KurzabRiss *hüstel* :no:


      Die Schrauben für die L-Profilverbindungen waren zu lang, daher schnell kurze Schrauben gesucht, die einen rausgedreht und die kurzen rein


      ...


      Die Mutter einer Schraube rutscht mir 8o


      ...


      aus der


      ...


      Hand


      ...


      und fällt auf den Boden. :eek:


      ...



      Schnell gebückt und


      ...



      ein komisches Geräusch gehört... :scratch:


      ...



      und schon fällt der Landy-Kühler der Mutter hinterher.

      Dummerweise ohne den Rest der Karosserie :kruecken:


      ...










      ...


      Tja, was soll ich sagen... :spinner: :kotz:
      Grüße! Ilja
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    • Ach du grüne Sche...e! :aufreg: Und ich habe gedacht, das Aussägen der Türen wäre noch die kleinste Arbeit.
      Nee nee nee, das darf doch nicht wahr sein. :no: Ilja, ich fühle mit dir! :ssorry:

      Ich glaube ich schaue mir meine Karo ganz genau an. Und bevor ich da irgendwas raussäge, wird an den entsprechenden Stellen das Material verstärkt.
      Du hast doch auch die Hongkong-Karo oder?
      Liebe Grüße
      Michael

    • Hi,
      Kopf Hoch das bekommst du wieder hin. Rückschläge gehören nun mal bei so
      aufwendigen Projekte da zu.
      Darum lasse ich bei Karo umbauten so was sein mit zu öffnenden Türen, Heckklappen.
      Bei meinem ersten 110 Defender wahren auch alle Türen zum öffnen. Nach Sechsmonatiger
      Bauzeit bei der ersten Testfahrt Seitwärts den Hang runter gerollt und der Landy Karo war was
      für die Gelbe Tonne.

      Mfg. Tacki
      TANGO-ALPHA-ROMEO-KILO-ALPHA-NOVEMBER
    • Danke danke für den Zuspruch!

      Und ich muss zugeben, erstmal war da jetzt eine ziemlich lange Runde :aufreg: ,
      allerdings muss ich sagen, den Camel Holzlandy habe ich auch schon mal für Tage im Werkkeller ignoriert, weil ich nicht weiter wusste und sauer war.
      Hier ging es jetzt doch relativ schnell.
      Der Schock brachte eigentlich die genialste Idee hervor, die ich ohne den Zusammenbruch sicher nicht gehabt hätte.

      In der Bastelkellerecke fand sich noch Alu-U-Profil. Naja und irgendwie mussten die beiden Teile ja wieder zusammenfinden, möglichst stabil.
      Das Alu kommt also zur Rolle des Ersatz-Untertürschwellers. Dazu muss es von außen angeschraubt werden. Diese Schrauben werden allerdings später
      von den Rockslidern verdeckt. Zusätzlich wird das Alu mit den vorderen L-Profilen/Holmen verbunden.




      So, jetzt das Problem: Das Alu-L braucht Schlitze, damit die Halterohre vom Rahmen noch nach außen an die Karo-Befestigungspunkte zu kommen. Also hier Kerben rein, bzw den inneren Teil des L´s an den entsprechenden Stellen weggenommen. Vorne im Bereich der Verbindung zum hochführenden L-Metall, auch eine Seite entfernt, um es anschrauben zu können. Dazu musste ich zwischen Metall und Karo und genau dabei zeigte sich auch die Endfestigkeit des Klebers. Wie auch immer, es kamen noch die Löcher an den Stellen der Halter / Rohre dazu, und schon sah die Karo irgendwie wieder stabil aus.



      Jetzt wird es etwas konfus. Zunächst wurde auch hinten das Alu angeschraubt und das Plastik von vorne angeklebt.



      Hierbei gibts einen Bilck auf das Allerheiligste des Wagens, das Getriebe. Davon und vom Bau gibts nicht so viele Bilder, vielleicht kann Bastian etwas dazu sagen.

      Okay okay...der hat weiter oben schon von viel Alu gesprochen. Ja, ein bißchen Alu war noch da und so fing das Gehirn an zu ... denken ... ist eine feine Sache mit dem Gehirn! Immer wenn man denkt, man hat da was Gutes gemacht, kommen weitere Ideen.

      Warum also nicht das Alu auch hinten an der Seitentür, also am Mittelholm wieder hochführen? Aber wie hoch?
      Dazu musste erst mal das Cockpit rein.

      Nach einem längeren ausführlichen Gespräch mit Goose stand auch ein PLan, was hinten im Landy geschehen sollte. Die vier Sitze raus, eine Multifunktionsladefläche rein...schade um die Lackierung der vier Notsitze war es nicht wirklich, spätestens nachdem ich Mambos Superarbeit gesehen hatte.

      Also wurde das Innenleben kurzerhand hinter den Fahrersitzen entfernt, sprich gekappt. Der vordere Teil mit Fußraum und Sitzen dann montiert.
      Hierbei wieder ein Zufall: Die Schrauben, die den Querholm unter der Windschutzscheibe hielten und zum Zerbrechen der Karo beitrugen, waren an der richtigen Stelle, um auch den Innenraum zu halten. Also wieder die längeren Schrauben rein.

      Grüße! Ilja
      Scale Trophy FILMMAGAZIN (67), BAUBERICHTE, BILDERGALERIE (!) als ARCHIV-Thread und die SHERPA-Trophy Homepage - einfach klicken:



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