Regelwerke bei Veranstaltungen

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    • Mir ist gerade noch eine andere, vielleicht etwas einfachere Möglichkeit eingefallen.

      Nur mal so als Gedankenspiel:

      Der Veranstalter baut eine Strecke.
      Ein (möglichst talentierter) Fahrer befährt nun mit einem vollgepackten Scaler die Strecke.(Das ist dann zb Klasse 1)
      Die benötigte reine Fahrzeit wird als Referenz genommen.

      Nun befährt der gleiche Fahrer mit einem normalen Scaler/Halbperformer die Strecke (Klasse 2)
      Auch hier wird die reine Fahrzeit gemessen.
      Höchstwahrscheinlich braucht der Fahrer mit einem Klasse 2 Fahrzeug weniger Zeit als mit Klasse 1, weil er eben nicht winchen musste und mit dem Fahrzeug mehrere Linien möglich sind.
      Die Differenz in der Zeit wird nun pauschal auf alle Endergebnisse der Klasse2 Fahrzeuge drauf gerechnet.

      Das Gleiche wird dann auch in der Monstertruckklasse 3 und der Mini1:12er klasse 4 gemacht.
      (Die Klassen nur als grobes Beispiel.

      Den berechtigten Einwand von Michel, das dann die Strecke untereinander blockiert wird, könnte man vielleicht umgehen, indem die schnellste Klasse zuerst startet, danach die zweitschnellste usw. bis zum Schluss dann die vollgepackten Expeditionsscaler starten.
      Da könnte man auch entsprechende Startzeitfenster für die einzelnen Klassen einrichten.

      Das wäre relativ einfach umzusetzen ohne aufwändigen Punktekatalog, der ja dann auch bei jedem Fahrzeug angewendet/kontrolliert werden müsste --->Verwaltungsaufwand.

      Was haltet ihr davon? Das wäre zumindest eine individuelle Lösung für die jeweilige Strecke.

      Gruß Sebi
    • Scerms schrieb:

      Mir ist gerade noch eine andere, vielleicht etwas einfachere Möglichkeit eingefallen.

      Nur mal so als Gedankenspiel:

      Der Veranstalter baut eine Strecke.
      Ein (möglichst talentierter) Fahrer befährt nun mit einem vollgepackten Scaler die Strecke.(Das ist dann zb Klasse 1)
      Die benötigte reine Fahrzeit wird als Referenz genommen.

      Das ist bei der SCT und den "Veranstaltungen/Wettbewerben" beim superScale seit langem Standard.

      Meiner Meinung nach ist absolut unmöglich das sich ein TRX mit schaltbaren Differentialsperren und Monsterrädern sowie ein vollbeladener Scaler mit kleinen 1.55iger gemeinsam auf einer Strecke wohlfühlen.
      Das kann unter optimalen Bedingungen eventuell Spaß machen, sorgt aber bei einem Wettbewerb für Verdruß bei Fahrern und Veranstaltern.
      Das gleiche gilt für die Strecken. Eine Strecke bei der ein Expeditions Auto mit Winden und Sandblechen zu kämpfen hat ist für einen RTR Lexan Performance Bomber eine Autobahn.

      Die Fahrzeuge und deren Fahrer sind einfach zu unterschiedlich.
      ..... liebe Grüße aus Nordhessen vom Klaus, dem Axiallos glücklichen Modellbaumessie
      Och, die paar Meter kann ich auch fahren
    • MaddyDaddy schrieb:

      Scerms schrieb:

      Mir ist gerade noch eine andere, vielleicht etwas einfachere Möglichkeit eingefallen.

      Nur mal so als Gedankenspiel:

      Der Veranstalter baut eine Strecke.
      Ein (möglichst talentierter) Fahrer befährt nun mit einem vollgepackten Scaler die Strecke.(Das ist dann zb Klasse 1)
      Die benötigte reine Fahrzeit wird als Referenz genommen.
      Das ist bei der SCT und den "Veranstaltungen/Wettbewerben" beim superScale seit langem Standard.

      Meiner Meinung nach ist absolut unmöglich das sich ein TRX mit schaltbaren Differentialsperren und Monsterrädern sowie ein vollbeladener Scaler mit kleinen 1.55iger gemeinsam auf einer Strecke wohlfühlen.
      Das kann unter optimalen Bedingungen eventuell Spaß machen, sorgt aber bei einem Wettbewerb für Verdruß bei Fahrern und Veranstaltern.
      Ich glaube du hast meinen Vorschlag missverstanden. Es ging dabei darum, das alle Fahrzeugarten die gleiche Strecke befahren und dabei die stärkeren Fahrzeug eine entsprechende Strafzeit bekommen.

      Wie das bei der SCT läuft, weiß ich nicht.
      Aber beim Superscale war es doch bisher immer so gelöst, das die jeweiligen Klassen eine eigene Strecke hatten.
      (Challenge, Challenge Pro, Trophy oder wie dieses Jahr Scaleventure)


      Die Idee von Matze und dem Sorrca Reglement war doch, das die verschiedenen Klassen auf der gleichen Veranstaltung bzw. Strecke fahren. Deswegen die Idee mit Strafpunkten oder Strafzeiten.
      Wenn alle Klassen jeweils eine eigene Strecke befahren, ist die Strafpunkte-Geschichte doch obsolet...

      Oder steh ich mal wieder gerade auf dem Schlauch?!


      Gruß Sebi
    • Mein erster Satz bezog sich auf den Bereich den ich zitiert habe, nämlich das der Veranstalter eine Strecke baut und ein bekanntermaßen guter Fahrer mit einem "schwierigem" Fahrzeug die Strecke auf Fahrbarkeit prüft.

      Der zweite Satz ist, wie auch geschrieben, meine persönliche Meinung dazu.

      Ich hätte halt keine Lust mit zum Beispiel meinem UMM mit 87mm Reifchen und 25mm Verschränkung auf einer Strecke zu fahren die vorher von TRXen, ebenfalls als Beispiel, breitgefahren wurde.

      Meine Meinung sollte aber keinen davon abhalten alle extrem unterschiedlichen Fahrzeuge in ein Reglement einzubinden und damit die möglichkeit zu schaffen das alle auf einer Veranstaltung fahren können.
      Das entspricht ja quasi die Quadratur des Kreises.
      ..... liebe Grüße aus Nordhessen vom Klaus, dem Axiallos glücklichen Modellbaumessie
      Och, die paar Meter kann ich auch fahren
    • Dazu kommt leider das ich mir vorstellen kann das eine Strecke die für einen RealScaler so gerade eben noch zu bewältigen ist. Das diese Strecke für ein hochgezüchtetes Challenge Fahrzeug keinerlei Herausforderung darstellt.


      Scerms schrieb:

      Den berechtigten Einwand von Michel, das dann die Strecke untereinander blockiert wird, könnte man vielleicht umgehen, indem die schnellste Klasse zuerst startet, danach die zweitschnellste usw. bis zum Schluss dann die vollgepackten Expeditionsscaler starten.
      Da könnte man auch entsprechende Startzeitfenster für die einzelnen Klassen einrichten.
      Schön und gut, aber ich denke auf einer Veranstaltung die als Scalewanderung ausgelegt ist nicht umsetzbar. Weil die Challenger Stunden im Ziel warten das die Realos an Land kommen um den Grill anwerfen zu können. Ich denke es wird immer Punkte geben, Themen aufkommen wo Debatten entstehen.
      sagt und grüßt, der Michel


      Ein Defender, ist ein Defender, bleibt ein Defender.
      [:o][≡≡≡][o:] Alles andere sind nur Geländewagen. [:o][≡≡≡][o:]
    • Natürlich wäre so eine Universalstrecke nicht so ausgereift und an bestimmte Fahrzeugklasse angepasst wie zum Beispiel der wunderschöne Scaleventure-Parcour dieses Jahr...

      Von daher kann ich eure Bedenken nachvollziehen und sehe das auch genauso:

      MaddyDaddy schrieb:




      Ich hätte halt keine Lust mit zum Beispiel meinem UMM mit 87mm Reifchen und 25mm Verschränkung auf einer Strecke zu fahren die vorher von TRXen, ebenfalls als Beispiel, breitgefahren wurde.

      Meine Meinung sollte aber keinen davon abhalten alle extrem unterschiedlichen Fahrzeuge in ein Reglement einzubinden und damit die möglichkeit zu schaffen das alle auf einer Veranstaltung fahren können.
      Das entspricht ja quasi die Quadratur des Kreises.

      Trail Daddy schrieb:

      Dazu kommt leider das ich mir vorstellen kann das eine Strecke die für einen RealScaler so gerade eben noch zu bewältigen ist. Das diese Strecke für ein hochgezüchtetes Challenge Fahrzeug keinerlei Herausforderung darstellt.


      Schön und gut, aber ich denke auf einer Veranstaltung die als Scalewanderung ausgelegt ist nicht umsetzbar. Weil die Challenger Stunden im Ziel warten das die Realos an Land kommen um den Grill anwerfen zu können. Ich denke es wird immer Punkte geben, Themen aufkommen wo Debatten entstehen.
      Aber:

      Als strahlendes Gegenbeispiel führe ich mal den Freescale Bereich beim Superscale ins Feld.
      Das war doch eine tolle Strecke, die sowohl mit Realscaler als auch Monstertruck riesig Spaß gemacht hat.

      Ich bin dort mit dem dicken LC80 (fast alles sogar mit Anhänger) gefahren, und am nächsten Tag mit Honcho und 120mm Rädern.

      Beides war toll zu fahren und hat Spaß gemacht.
      Ich denke schon das sich das unter einen Hut bringen lässt, die Quadratur des Kreises ist doch nicht nötig...
      So ein Universalwettbewerb muss und soll ja auch nicht die Spezialwettbewerbe ersetzen !

      Der Veranstalter kann doch frei wählen ob oder was er umsetzt.
      Das meinte ich auch in meinem ersten Post:
      Ja zu Sorrca, ja zu allen anderen Reglements und Wettbewerben.

      Gruß Sebi
    • Moin,

      so langsam aber sicher entwickelt sich die Diskussion in die Richtung, die mir persönlich gefällt.

      Es soll kein Regelwerk geben, das alle bisherigen ersetzt, sondern eines, das aufbauend auf dem SORRCA Regelwerk durch eigene Ideen und Wünsche ergänzt werden KANN.

      Ich werde jetzt im Laufe der nächsten Woche eine Grundlage auf Basis der SORRCA Regeln erarbeiten und hier zur Diskussion freistellen.

      Vll. kommen wir ja doch noch auf einen gemeinsamen Nenner, mit dem wir gemeinsam arbeiten können.

      Gruß Matze
      Termine 2018____Unsere Projekte
      Horsepower sells cars, torque wins races, and there is no substitute for cubic inches.
      Es gibt Dinge, die man nicht unbedingt braucht. Wege zum Beispiel.
    • Scerms schrieb:

      ...
      Als strahlendes Gegenbeispiel führe ich mal den Freescale Bereich beim Superscale ins Feld.
      Das war doch eine tolle Strecke, die sowohl mit Realscaler als auch Monstertruck riesig Spaß gemacht hat.

      Ich bin dort mit dem dicken LC80 (fast alles sogar mit Anhänger) gefahren, und am nächsten Tag mit Honcho und 120mm Rädern.

      Beides war toll zu fahren und hat Spaß gemacht.
      Ich denke schon das sich das unter einen Hut bringen lässt, die Quadratur des Kreises ist doch nicht nötig...
      So ein Universalwettbewerb muss und soll ja auch nicht die Spezialwettbewerbe ersetzen !

      ...
      :thumbup: Das kann ich unterschreiben. Als SuperScale-Newbie dieses Jahr dachte ich zuerst der FreeScale-Bereich gehört zu den Wettbewerben. Nachdem ich mich dann mit einem grenzwertig breiten Modell durch die Challenge gequält hatte, hatte ich dann den meisten Spaß im FreeScale-Bereich - wie viele andere RealScaler und RTR auch.
      Geht doch liebe Regelfreaks, es kann doch Platz für alle Einstellungen zum Hobby geben...und das auch noch auf einer(!) gemeinsamen Strecke...wenn's dann eben keinen Gewinner oder Verlierer aufgrund von total verschiedenen Klassen gibt, finde ich das persönlich sogar noch besser... :P ;) :D
      Gruß, Marcel
    • Nicht ernst nehmen!

      Ist doch gut wenn jemand eher im Ziel ist! Wieso warten mit dem Grill anfeuern! Ich freu mich dann, wenn er schon brennt und ich nur noch auflegen darf!

      Zurück zum Thema! Ein allg. Regelwerk find ich schon toll. Vor allem gibt es für Veranstalter und Teilnehmer vorab schon Infos bzw. weiß ich, wo ich mit meinem Fahrzeug starte. (siehe Bärbel). Bzw. kann ich in der Ausschreibung schon vermerken, dass die Strecke/ Kurs usw. nur für Fahrzeuge der Klasse XY ist. Somit weiß ich, das ich mit meinem Auto KJ gar nicht antreten brauche. Nur so zum Beispiel.

      Ich selbst fahre nebenbei noch RC- Rally und da gibts ähnlich, auch ein Regelwerk, was ich meine, über die deutschen Grenzen hinaus Anwendung findet. Einfache Einteilung, klare Aussagen und No go´s.
      Gruß Alex.

      That`s all folks!
      rocketlauncher Fu.. the Roadrunner
    • RC-Rallye ist allerdings auch eine extreme Ausnahme, wo es so gut mit so wenigen (technischen) Regeln funktioniert.
      Hab ich in der Form generell selten gesehen.

      Aber wo ich gerade drüber nachdenke...
      Die wesentlichen Punkte, wie gut ein Fahrzeug in unserem Bereich funktioniert sind drei, und die sind alle messbar.
      1. Reifengröße (Außendurchmesser)
      2. Böschungswinkel / Überhänge vor/hinter der Achse
      3. Bodenfreiheit Mitte

      Dahinter ist es beinahme egal, was da für ein Aufbau drauf ist...


      Wäre vielleicht ein alternativer Ansatz, der nach meiner Ansicht nicht soo verkehrt ist.



      Edit:
      Zum RC Rallye noch:
      Zumindest was die Fahrzeuge / technischen Regeln angeht, fahren alle in Europa nach den gleichen Regeln.
      Sprich ich kann schmerzfrei hier, in Spanien oder Tschechien fahren, um einfach mal 3 Möglichkeiten zu nennen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von .Cee. ()

    • Wie, Was? In Deutschland gibts was ohne ein seitenweises Regelwerk ? :D :D :D

      Wozu brauche ich überhaupt ein Regelwerk bei unserem Hobby?
      Die einzige Form für Regeln brauche ich nur, wenn es um ein Rennen/Meisterschaft oder ähnliches geht. Ist in jedem Bereich so und wird sich auch nicht ändern.
      Wenn ich nur zum Spaß mein Hobby mache und ich mit Gleichgesinnten zum scalecrawlen gehe benötige ich kein Regelwerk.

      Eine besonders schöne Veranstaltung bei uns in Österreich ist der Wildlife-Cup, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Dabei gibts ganz einfache Regeln, der Spaß steht hier im Vordergrund ( Bilder vom letzten Event ) :

      Allgemeines Reglement
      • Es sind nur Scale-Fahrzeuge mit Elektroantrieb zugelassen!
      • Es gibt keine Klassen Regelung, ihr könnt mit bis zu 2,2“ Reifen fahren.
      • Es handelt sich um keinen Wettbewerb jedoch macht das Fahren im Team natürlich viel mehr Spaß so dass der Teamgeist wieder großgeschrieben wird.
      • Es darf alles (Seilwinde, Abschleppseil, Sandblech usw..) was sich am Auto befindet verwendet werde um den Parcour zu meistern. “Gottes Hand” also das Auto mit den Händen oder Füßen berühren oder versetzen ist nicht erlaubt.



      Die zweite größere Veranstaltung ist die ASTS, die Austrian Scale Team Series.
      Dabei wird in Teams von 3 - 4 Fahrern gefahren, die durch Los gezogen den Parcour miteinander meistern müssen.
      Gestartet wir in 3 Klassen, angelehnt an die SORCCA-Regeln, aber viel einfacher gehalten (ASTS Regelwerk ).
      Diese Veranstaltung erfreut sich so großer Beliebtheit, das die Starterzahl auf 100 Fahrer begrenzt wird !
      Es gibt pro Jahr 3 - 4 Rennen, es gibt bei jedem Rennen Preise/Urkunden und am Schluss eine Jahreswertung.

      Ich vermute es nehmen daran so viele Leute teil, gerade WEIL es die Regeln gibt und sich jeder gegeneinander messen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von apehanger ()