The Reaper`s XTC Thunder V10 .... Umbau von Benzin- auf Elektroantrieb

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    • The Reaper`s XTC Thunder V10 .... Umbau von Benzin- auf Elektroantrieb

      Moin zusammen,


      habe ich doch nach monatelanger Suche im WWW mein "Wunschboot" ergattern können und das noch aus Krefeld, also quasi bei mir in der Nähe :thumbsup:


      Einziger Wermutstropfen ist die Motorisierung :/


      Bei der V10 handelt es sich um einen gestuften Monorumpf.


      Die Elektroversion ist nahezu nicht mehr zu bekommen, also war meine Idee das Boot selber umzubauen.


      Aufgabe war also ein gebrauchtes Boot komplett aufzuarbeiten und dabei noch auf Elektroantrieb umzurüsten.


      Und davon will ich Euch hier in der nächsten Zeit berichten :jaja:


      Jetzt aber erst mal ein paar Bilder vom Objekt der Begierde golly golly golly



















      Gesamtlänge des Bootes liegt bei 1,35 Meter.


      Weiter geht es hier in den nächsten Tagen.


      Bis neulich ..... :D


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

      "Mother Mercy take my hand and follow me through that forsaken land"
    • Pajero schrieb:

      Hi

      Brutal.

      Mit wie viel S hast du vor sie zu befeuern.
      Der Rumpf wird auch einiges an Gewicht brauchen.

      Matze
      Hallo Matze,

      Ich werde die V10 mit 6S fahren. Bei dem von mir geplanten Motor erreiche ich damit höhere Drehzahlen als mit dem Benzinmotor, in Zahlen etwas über 18.000 Umdrehungen.


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

      "Mother Mercy take my hand and follow me through that forsaken land"
    • Der Motor für "der Gerät" ..... :-))

      Hallo zusammen,


      nun zunächst zur Motorisierung.


      Eingesetzt wird hier ein SSS 56/104, welcher mit bis zu 65 Volt befeuert werden kann und in diesem "Endstadium" ca. 14.000 Watt Leistung erbringen kann.


      Das ist für mein Boot natürlich zu viel des Guten. Wie schon vorab geschrieben passen 6S, also 22,2 Volt zur geplanten Leistungsstärke.


      Tatsächlich ist dieser Motor echt groß monster wie die Abmaße 56 und 104 schon erahnen lassen.


      Zur Befestigung wurden die originalen Winkel des Verbrenners genutzt mit den Gummischwingelementen.


      Hier musste ich für vorn eine Alu-Adapterplatte herstellen, da der E-Motor natürlich andere Befestigungsbohrungen hat.


      Hier die Ansicht der vorderen Befestigung .....


      this



      In seiner ganzen Pracht sieht der Motor so aus, schon mit montiertem Kühlmantel golly


      this


      Die Spannzangen bei Verbrennern sind leider innen konisch und passen nicht zur Welle des E-Motors hmm


      Also musste ich die Spannzange von innen ausdrehen und eine selbst angefertigte Adapterhülse einsetzen.


      this hier links im Bild zu sehen


      Dann habe ich aus sehr leichtem Holz zwei Akkuauflagen erstellt und zusammen geleimt.





      Auf der Auflageseite mit doppelseitigem Klebeband beklebt ..... :rolleyes:





      Und am Ende eine gerillte Gummiauflage aufgeklebt.





      Diese Auflagen sind gut 400 mm lang, sodass ich genug Möglichkeiten habe die Akkus zu verschieben zur Austarierung des Bootes.


      Dann habe ich das Lenkservo aus China getauscht gegen eines von Robbe und die Anlenkung mit gekröpften Stangen gegen die schraubbare Rodend-Variante ersetzt.





      this


      So weit für den Tag ....


      Bis neulich ..... :D


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

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    • Und weiter geht`s .....

      Moin,


      und weiter geht`s mit großen Schritten der ersten Ausfahrt zu ...... denn das Wetter wird so langsam besser, zumindest in unseren Breiten :cheers:


      Verbindung mit der Flexwelle steht an.


      Hier nochmal der Motor vor dem Einbau.





      Und hier schon im richtigen Abstand mit Flexwelle und Klemmhülse


      this


      Die Kraftverteilung übernimmt ein 180 Ampere Seaking Regler :headbang:


      hier auf einer eigens für ihn angefertigten Alubrücke


      Und hier schon im eingebauten Zustand im Boot golly golly golly


      this


      Die Alubrücke ist schnell demontierbar, da genau darunter die Klemmhülse liegt für die Flexwelle.


      Nun zum Heckspiegel .....


      Zunächst einmal eine "teilflexible" Antennenhalterung hergestellt.


      getrennt mit Silikonschlauch, damit sie auch mal abknicken kann und sich von alleine wieder aufstellt.


      Direkt am Heckspiegel verrichtet ein SR310 Spektrum Empfänger seinen Dienst, befestigt auf einer eingeklebten Plattform mit Gummiboden.





      Und dann war da noch ein elektronischer Schalter (also über die Funke schaltbar).


      Hier ist er schon angeschlossen .....


      das kleine gelbe Teil im Bild ist der Schalter 8o


      Und ob er funktioniert wurde mit ein paar LEDs getestet ....





      Und funktioniert wie gewünscht.


      Nun ist das ja kein Scaler mit LEDs vorn und hinten, also dürft Ihr mal raten wofür der Funkschalter später wohl verwendet wird hmm


      Bis neulich ..... :D


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

      "Mother Mercy take my hand and follow me through that forsaken land"
    • Hallo,

      das wird ein Top Speed Boot. (Befeuere meine kleine Cobra mit einem 600er auf 12 Zellen Direktantrieb :-))

      Wie möchtest Du das dann trimmen? Akkus verschiebbar oder nur über die Trimmklappen am Heck?

      Planst Du noch einen Umbau der Akkuhalterungen, so dass diese tiefer in den Rumpf wandern wegen dem Schwerpunkt wenn das Boot in die Gleitphase kommt oder lässt Du diese?

      Bin gespannt und bleibe auf jeden Fall dabei.

      Gruß
      Axel
      Traxxas Eagle
      CC-01 Izuzu Mu
      Ford Cosworth TA02
      Tiger 1 HengLong
      Graupner Neptun
      Stadium Blizzer
    • McMurphy schrieb:

      Wie möchtest Du das dann trimmen? Akkus verschiebbar oder nur über die Trimmklappen am Heck?

      Planst Du noch einen Umbau der Akkuhalterungen, so dass diese tiefer in den Rumpf wandern wegen dem Schwerpunkt wenn das Boot in die Gleitphase kommt oder lässt Du diese?
      Moin Axel,


      das Boot habe ich von der Verteilung der Komponenten her schon vorgetrimmt, also nach der bekannten 1/3 Regelung, mit dem Schwerpunkt exakt auf ca. 1/3 der Länge vom Heckspiegel weg.


      Die weitere Feintrimmung erfolgt dann über die verschiebbare Position der Akkus und falls erforderlich noch zusätzlich über die Trimmklappen.


      Die Akkuhalterungen sind groß genug, sodass ein Umbau nicht erforderlich ist.


      Womit ich im Moment noch liebäugele ist ein zentral angebrachtes Kontergewicht, was sich auf einer Gewindespindel befindet und mit einem kleinen Motor elektrisch über die Funke vor und zurückgefahren werden kann.


      Das ist aber zunächst reine Spinnerei und kommt nur zum Einsatz wenn nichts anderes mehr geht.


      Bis neulich ..... :D


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

      "Mother Mercy take my hand and follow me through that forsaken land"
    • Sehr geil aber der 2 t Motor ist auch fein

      Was anderes gibt es das Powerboottreffen in Heilbronn noch ??
      waren früher öffter dort mit unseren Zenoahs war immer super dort.
      Gruss Marco

      steinwald-rc

      Meine treuen Begleiter .. Axial Wraith Kit . Cross RC Demon SG 4C .Axial SCX 10 . HPI Trophy Buggy 3,5 . Hotbodies d 815 Tessmann . Reely Rex Xtreme 32
    • Interessante Sache, das schaue ich mir mal an :)
      Ich habe das Hobby Elektro Powerboat ziemlich exzessiv über 10 Jahre lange betrieben (bis ca. 2009) - war eine tolle Zeit :love:
      Meine Herz schlug vor allem für Katamarane von Hans-Peter Rotschi, die ich auch beim German SAW mehrfach gefahren bin.

      Was mich interessieren würde bei Deinem aktuellen Projekt:

      - Welche Qualität hat das Unterwasserschiff? Ist der Boden konkav oder konvex oder absolut eben in allen Bereichen?
      - Sind die Abrisskanten der Stufen richtig scharf oder rund?
      - Was wurde unternommen gegen den Propwalk? Versatz der Welle, seitliche Anstellung der Welle?
      - Es sieht aus, als würde der Motor sehr hoch sitzen. Kannst Du ihn noch tiefer bringen? (wegen Krängung)
      - das einfach Batteriefach mit den Vartaakkus dient hoffentlich nur für die LED Stromversorgung?

      Trimmkappen sind Bremsklappen. Ich glaube das gilt auch noch im Jahr 2018 ;) Jedoch typisch für Verbrennerboote die kein Problem mit Energieressourcen haben...
      Ein 2-stufiger Rumpf ist ein ziemliche Herausforderung damit er gut läuft (ohne Trimmklappen die nur Strom und Geschwindigkeit kosten) bin gespannt wie das Modell läuft.
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass Du noch eine kleine Finne benötigst. Wenn der Rumpf wirklich "frei" läuft und nicht "nass", wie das typische Verbrennerboot, neigen die 2-stufigen Rümpfe in engen Kurven gerne zum Einkringeln.

      Viel Spaß weiterhin!

      Gruß
      Ulrich
    • Wow, eine Menge Fragen die ich gar nicht alle so einfach beantworten kann =O

      Soviel vorweg, für mich ist die Powerboot Sparte noch recht neu und das hier ist mein erster Umbau eines Verbrennerbootes auf Elektro :jaja: was bedeutet, dass ich vieles einfach ausprobieren werde.

      Triplefighter17 schrieb:

      Mal aus Neugier: Welche Stell- bzw Haltekraft sollte ein Lenkservo in einem Boot dieser Größe haben? Habe da nicht ansatzweise eine Vorstellung....
      Hallo Peter, keine Ahnung, ich teste es aus.

      Fakt ist, dass in den Booten die ich so kenne (überwiegend 1 Meter Katamarane) recht kleine Servos mit geringer Stellkraft verbaut sind.
      Das was wir so vom Scalermodellbau kennen mit 15 - 20 kg Servos ist hier so glaube ich nicht erforderlich.

      Pfalzer schrieb:

      Was anderes gibt es das Powerboottreffen in Heilbronn noch ??

      Hi, kann ich nicht sagen, war noch nicht in Heilbronn.

      prodigy schrieb:

      Was mich interessieren würde bei Deinem aktuellen Projekt:

      - Welche Qualität hat das Unterwasserschiff? Ist der Boden konkav oder konvex oder absolut eben in allen Bereichen?
      - Sind die Abrisskanten der Stufen richtig scharf oder rund?
      - Was wurde unternommen gegen den Propwalk? Versatz der Welle, seitliche Anstellung der Welle?
      - Es sieht aus, als würde der Motor sehr hoch sitzen. Kannst Du ihn noch tiefer bringen? (wegen Krängung)
      - das einfach Batteriefach mit den Vartaakkus dient hoffentlich nur für die LED Stromversorgung?

      Hallo Ulrich, wie oben beschrieben bin ich noch lange kein Profi auf diesem Gebiet.

      Für einige Antworten auf Deine Fragen muss ich erst zu Hause nachschauen.

      Wellenversatz .... so weit ich beim Umbau was erkennen konnte gibt es da keinen Versatz. Kommt es denn tatsächlich schon bei ca.12.000 Umdrehungen zum Propwalk , denn soviel erbringt der normal eingesetzte Benzinmotor ? Und Finnen, ja es werden Turn Fins montiert rechts und links.

      Nein der Motor kann leider nicht tiefer, möglicherweise sieht es auch nur so hoch aus.

      Das Batteriefach nimmt nur den Lenkservo auf und den elektronischen Schalter sonst nichts. Die LEDs waren nur zum Test angeschlossen für die Funktion des Schalters, an welchen eine Wasserpumpe angeschlossen werden soll, die die Kühlung auch bei langsamer Fahrt sicherstellen soll.


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

      "Mother Mercy take my hand and follow me through that forsaken land"
    • Hi

      Also wenn es um den Propwalk geht, versteht man darunter das die schraubendrehung das Heck des Schiffes in entgegengesetzt drehrichtung der Schraube drückt.

      Meine kleineren Speedboote hatten das auch, darum werden die normal so getrimmt das das Boot etwas schräg im Wasser liegt und beim Fahren richtet sich das Schiff dann gerade.

      Weiß jetzt aber nicht ob dieser Effekt bei einem breiten Rumpf die Rolle spielt. Mein Rumpf war ziemlich schmal. war ja auch nur ne Taschenrakete.


      Matze



      Toyota FJ 45 W... Edition



      the Beast is back on the Trail....
    • Hallo Michael, hallo Matze,
      Propwalk und die Auswirkung des Drehmoments bei einmotoriger Antriebsauslegung ist leider immer vorhanden.
      En Drehmomentausgleich sorgt dafür, daß das geradeaus fahrende Boot nicht schief (nach Steuerbord) hängt.
      Wellenversatz oder Seitenzug baut man (auch) gegen den Propwalk (Radeffekt) ein, also die Neigung des Propellers, durch Abrollen auf der Wasseroberfläche das Heck nach Backbord zu ziehen und damit das ganze Boot in eine Rechtskurve.

      Der seitliche Versatz der Antriebswelle dient primär dem Ausgleich des Drehmoments. Dies ist möglich weil das Drehmoment im Propeller übertragen wird und damit die Drehachse des Propeller als Referenzachse gilt. In der Praxis wählt man oft einen Kompromiss zwischen seitlichem Versatz und Gewichtsvortrimmung, bzw. man unterscheidet je nach Bootstyp.
      Bei Monos Deiner Größe die ich früher auch komplett aufgebaut habe waren das so um die 15mm Versatz.


      Die meisten trimmen einfach mit dem Ruder dagegen, kostest aber Höchstgeschwindigkeit ;)

      Die angegebene Geschwindigkeit bei 6s Betrieb des Herstellers von 60-70km/h zeugt leider auch nicht unbedingt von Effizienz.

      Hoffe das kommt nicht negativ rüber, es interessiert mich halt einfach nur, ob man sich bei den RTR Booten über sowas auch Gedanken gemacht seitens des Herstellers.

      Gruß
      Ulrich


      Anbei noch zwei große Mono Modelle die ich ca. 2006-2008 gebaut hatte. Lustig das Stilleben mit dem Mini Rettungsschlauchboot...
      Bilder
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    • prodigy schrieb:

      Hoffe das kommt nicht negativ rüber, es interessiert mich halt einfach nur, ob man sich bei den RTR Booten über sowas auch Gedanken gemacht seitens des Herstellers.
      Moin Ulrich,

      nein, bei diesen Booten die ihren Ursprung irgendwo in China oder auch in USA haben macht sich keiner Gedanken über sowas.

      Darum sind die Rümpfe recht einfach gehalten, ich denke auch die Zielgruppe ist hier mehr der Hobbyfahrer.

      Bis neulich ..... :D


      Gruß Michael

      Scale-Crawler-Freundeskreis-Bergisch-Land

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    • Und weiter geht`s ......

      Moin,


      das zuletzt besprochene Thema war der über die Funke angesteuerte Schalter.


      Wer aufmerksam mitgelesen hat kennt die Funktion schon ...... =O


      Hier zunächst die zusätzliche Stromquelle im Boot, vorgesehen für ein Zusatzaggregat.





      Der Akku liegt zentral hinter dem Motor und die Stromkabel gehen seitlich vorbei, bis zum Servokasten.





      Hier im Servokasten ist auch der Schalter untergebracht, gut versteckt und später dann wasserdicht eingepackt.


      Und hier ist das "Zusatzaggregat", auch genannt Wasserpumpe.





      Die Pumpe ist selbstansaugend und soll Motor wie auch Regler gleichmäßig mit Kühlwasser versorgen, gerade eben bei langsamer Fahrt, wo vom Ruderblatt kaum was ankommt.


      Hier ist sie schon verstromt (also angeschlossen).


      this


      Und hier kann man schon die Schläuche sehen.


      this


      Ein Schlauch kommt direkt vom Ruderblatt zum Regler und von dort zum Motor.


      Und die Pumpe versorgt sich über die 2. Bohrung im Ruderblatt mit Wasser und speist das über ein Y-Stück in den gleichen Kreislauf ein.


      So gibt es jederzeit genug Kühlwasser, gleich ob Schrittgeschwindigkeit oder Vollgas gefahren wird und ich kann bei Bedarf die Pumpe zu- oder abschalten.


      Bis neulich ..... :D


      Gruß Michael

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