Der Anycubic I3 Mega - Details, Lieferumfang - Erfahrungen

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    • Geht direkt weiter.

      Ansaugbrücke und Ventildeckelabdichtung montiert.




      Lichtmaschine:




      montierter Riementrieb:



      und mal eben an den Block montiert





      Muss erwähnen, ich bin kein Profi Fotograf, zeige euch hier lediglich, was der Drucker so kann.
      Daher jetzt paar Bilder vom fertigen Motor, damit Ihr sehen könnt worauf Ihr euch einlaßt, wenn ihr euch den Anycubic Mega zulegt.










      Wersich jetzt wundert.... Die Krümmer sind natürlich auch gedruckt, aber dann anschließend auf Rost getrimmt, da irgendwie ja alle Krümmer rosten :)



      Ja selbst die Zündkabel mit 1mm Druchmesser hat der Anycubic hinbekommen, habe ich mit dem A8 damals sowas von oft probiert und dann aber gelassen.




      Man kann an den Zündkabel noch recht gut den Rest vom Support sehen, das ist das fransige, was man besser abschneiden kann, als ich es tat, aber ich drucke den Motor eigentlich auch nur um zu zeigen ,was geht, Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich den schon gedruckt habe, da er als Referenzmodell recht gut zu benutzen ist.
      Und komischerweise sind meine Modellbaukollegen sowas von Geil darauf, diese Referenzteile von mir zu ergattern :)


      Geht weiter..... Ich sagte, Ihr bekommt Bilder!!!!!
    • So nun weiter:

      Habe dann mal einen Sitz probiert und zwar ohne Support. Warum soll ich mir in der Bucht diese 30€ teuren Corbeaux Sitze für den Wraith kaufen, wenn man die auch selber drucken kann für ein Paar Cent?





      und auf folgenden Bildern könnt Ihr sehen, das der Sitz noch auf dem Druckbett ist, also nicht nachbearbeitet wurde, und direkt ... richtig gut gewordne ist.








      Leichter Fadenzug ist zu erkennen und auch das das Bridging noch nicht 100% funktioniert. Das bekommt man mit den Einstellungen aber besser hin, und ist an diersen Sitzen leicht nachzuarbeiten. Sind also nicht umsonst gedruckt, auch wenn ich schon welche habe, aber kann man ja nicht genug von haben.
    • und da ich manchmal Lust habe auf kleine Dioramen hier mal die Werkstatt mit dem versprochenen KUKA Roboter, der grade kolben in einen Blcok montiert.
      Alles was Ihr auf den Bildern sehen könnt ist mit dem Anycubic gedruckt worden außer den Schleifbock, den Tisch und den V8 nackten Zylinderblock, und das Motorrad natürlich auch nicht, das gehört Rambo, hat er sich mal gekauft.







      Aber hier geht es ja um den Kuka Roboter, also aufs wesentliche konzentireren, auch wenn ich erwähnen muss, das der "vergammelte" Motor aus einem Jeep Willy stammt, der im Bau ist, und der als Ausgebranntes Wrack auf der LAdefläche des Tatra 815-7 stehen soll irgendwann.
      Und wenn man so nen Motor hat, kann man ja mal eben fix nen Motorhalter drucken.


      Kommen wir aber zum Kuka Roboter:

      Hier habe ich den Retract Wert auf 3,5mm verändert mit denen er wesentlich weniger Fäden spinnt, aber ansonsten alles in Standard S3D einstellungen.




      Dieser Druck ist schon recht anspruchsvoll, beinhaltet er doch eine Menge Support, und hier scheiden sich die Geister. slicet man das mit Cura (habe ich gemacht und hier liegen) kann man zb. den Ende des Arms, an dem die silberne Scheibe befestigt ist nicht mehr bewegen. Konstruirt ist das beweglich, aber Cura zimmert da so viel Support in die Spalten, das es fest bleibt. Habe es aber nochmal mit S3D geslicet und gedruckt und es bewegen sich alle Achsen.

      in einem anderen Thread gab es schon diverse Probleme mit diesem Kuka Roboter, aber der Mega kommt damit recht gut klar, wie man sehen kann.











      Ach übrigens hat mein T800 jetzt endlich nen Kollegen zum Quatschen :)








      Man kann an den Detailbildern sehen, das das Teil druchaus brauchbar ist. Weiß zwar nicht was ich damit jetzt mache, aber gut.
      Und jetzt kann ich hier in der Modellbaucommunity etwas sagen, was ich zb. als Admin bei 3DDC nie bringen könnte.
      Die Drucke sind echt gut geworden. Dafür würde ich bei 3DDC zwar geschlachtet, weil mal dort dann gefühlte 100 Jahre alle Einstellungen durchprobiert und das Teil perfektioniert. DArum geht es hier aber nicht. Hier geht es darum einen Drucker für Neulinge und Modellbauer vorzustellen, um eben Teile für den Modellbau zu drucken, und nicht um seien Professortitel dort zu erlangen.


      Ich hoffe ich konnte euch die Fähigkeiten des Druckers etwas näher bringen, und freue mich schon auf eure Feeedbacks und weitere Erfahrungen mit dem Gerät. Es kommt noch ja nich das feintuning, Silent für die Lüfter, ect.

      Aber jetzt und hier erstmal allen gleich einen guten Rutsch, und vielleicht mit ein bisschen mehr Erfahrung und Freude bald vielleicht auch so ein Gerät zuhause stehen zu haben.

      Und wer für kleines Geld was braucht, PN an mich. Ich berechne wirklich nicht viel und wenn es nur darum ginge, würde ich mich ja mit dem Hammer känmen, euch nen Drucker vorzustellen :)
    • Marve schrieb:

      sieht richtig gut und das alles mit Standard? Hut ab!!!!
      Kann man den endgcode etwas verändern quasi so das er die z Achse hoch fährt? Momentan fährt die Platte nach vorne, das passt aber ich glaube x lässt er i der Mitte stehen und z ist relativ weit unten.

      Natürloch kann man den verändern.
      Im standardprofil ist das bei S3D aber auch schon so, das der Druckkopf nach Links fährt und die Platte nach vorne.

      Für aller mal hier die Start und Endcodes da die in Cura nicht so........ Effezient sind.


      Startcode:

      G28 ; home all axes
      G92 E0
      G1 Z0.1 F1000
      G1 X8.0 F2000
      G1 Y60.0 E4.0 F1000.0 ; prime
      G1 Y100.0 E8.5 F1000.0 ; prime
      G92 E0

      Endcode:
      M104 S0 ; turn off extruder
      M140 S0 ; turn off bed
      M84 ; disable motors
    • Hi,
      ich habe mal ein kleines Problem und auch gleich noch eine frage dazu.
      Zur situation:

      Ich möchte gerne ( für meine Frau ) eine Vase drucken unter S3D, ich bekomme diese leider nur nicht dicht. Ich hatte es schonmal mit dem Vasenmodus probiert aber naja sagen wir mal das Ergebnis war nicht ganz optimal, Wasser lief schnell herraus. Ich hatte gelesen das es durchaus möglich ist mit PLA Wasserdicht zu drucken.
      Eingestellt hatte ich: Layer 0.2 allerdings nur 1 Kontur und 3 feste Bodenschichten.

      Zur frage: Wie stelle ich denn die Wandstärke ein ist das Layer z.b. 0.2 x Anzahl der Konturen? Das kann ja nicht sein dann hätte ich eine 0.2 mm starke wand als fast durchsichtig, oder stelle ich diese über die Extrusionbreite ein die momentan auf manuel bei mir steht mit 0.4?

      Mfg Stefan und schon mal im vorraus vielen dank
    • Im Grunde hast du dir die Antwort selbst gegeben.
      Anzahl der Konturen!
      Stell die mal auf 3, dann ist die Vase auch dicht.
      PLA in zu dünner dicke neigt zum Diffundieren, also Wasser von außen anzuziehen oder abzugeben wenn es drinnen ist.

      Sollte die Vase dann immer noch undicht sein, hast du ein Förderproblem und dies würde ich beim Mega dann auf den Retract oder Sche..... Filament schieben.
    • Servus @Dragonhart,

      Du bringst mich echt langsam zur Verzweiflung.
      Eigentlich wollte ich ja erst mal was selber konstruieren können. Dazu braucht man ja noch keinen Drucker.
      Aber wenn die Ergebnisse so vorzeigbar und brauchbar sind, juckt es mich schon in den Finger, so ein Teil zu bestellen.

      Ich glaube ich muss mal meinen Keller aufräumen und Platz schaffen...

      Gruß Klaus
      ... nur wer spielt, ist ernst zu nehmen!

      Meine Youtube-Filmchen...hier

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TRexHeliFan ()

    • TRexHeliFan schrieb:

      Servus @Dragonhart,

      Du bringst mich echt langsam zur Verzweiflung.
      Eigentlich wollte ich ja erst mal was selber konstruieren können. Dazu braucht man ja noch keinen Drucker.
      Aber wenn die Ergebnisse so vorzeigbar und brauchbar sind, juckt es mich schon in den Finger, so ein Teil zu bestellen.

      Ich glaube ich muss mal meinen Keller aufräumen und Platz schaffen...

      Gruß Klaus


      Hehe...genau das habe ich auch gedacht! rofl

      Grüße aus dem hohen Norden
      Timo
    • Daher schreibe ich euch das doch Jungs, damit Ihr seht, das es so kompliziert und teuer nicht ist.
      Und dann könnt Ihr auch endlich den Leuten die Stirn bieten, die immer noch meinen Modellbauer seien bekloppt und die kann man verarschen.
      Dann könnt Ihr gerne auf die teuren Unimog Bausätze für 129€ aus der Bucht verzichten, und euch selber was machen.
      Und ihr könnt euch immer was machen :)
      Und wen ich damit anstecke, und wer das nicht will, der liest einfach nicht mit. chinese

      Lasst es jucken Leute, tut gut, aber wartet bitte noch wenn ich auf die Grunddinge komme mit zeichnen usw. Denn jeder Drucker ist nur so gut wie die Modelle die man hat oder macht. Und JEDER wirdim laufe der Zeit von Thingiverse die Schnauze voll haben und was eigenes machen wollen, und das ist schon mindestens genauso kompliziert wie das drucken selbst.

      Aber auch dazu will ich hier kommen, euch zumindest den Grundleitfaden zu geben, an dem Ihr euch voran arbeiten könnt um zu testen, ob Ihr auch den Konstruktionsskill meistert.

      Aber es gibt auch Modellbaukollegen, die Zeichnen können udn anderen KOSTENLOS Modelle zur Verügung stellen ohne Schutzgebühr oder ähnliches.

      Eigentlich schade, das heutzutage jeder sofort alles bezaHLT Haben will...........
      Da fällt mir ein... Für das Review bekomme ich ja keinen Cent ;(
    • Ich freu mich auf jeden neuen Tip von dir in der Richtung beer . Der Fred hier ist eigentlich genau das auf was ich immer gewartet hab: jemand mit Ahnung und Erfahrung nimmt die ganzen Daus (also ich bin da absolut einer :D ) an die Hand und führt sie Schritt für Schritt in die Materie ein. Und der Ausblick auf die Softwareseite freut mich ganz besonders. Klar, die Hardware ist erstmal der grosse und essentielle Schritt und da finde ich das bisherige hier von dir einfach nur stark, auch dass du die Kniffe wie man das Optimum aus dem Gerät rausholen kann mit uns teilst :respekt: . Aber wie du sagst: man will ja mal selbst was auf die Beine stellen... Spannend :thumbup: :thumbup: :thumbup:
      Hast du Paypal? Ich schieb dir 5€ rüber als kleines Dankeschön beer
      Grüße Marcel
    • Danke für das lob, aber dehalb hab ich das nicht gesagt, das mir jemand Paypal spendet :)

      Im Moment druckt der Anycubic grade Kunsstoffleisten für den Rahmen. Die kann mn einfach auf Spannung über den Rahmen stecken, und dann hat man eine ebene Fläche um diese LED Stripes befestigen zu können. Wenn die soweit sind, zeige ich natürlich Bilder.

      Dafür verwende ich das Filament, welches dabei war. Anycubic PLA. Muss sagen, das Zeug taugt nichts. Druckergebnisse sind zwar im Vergleich zu Eins3D schön matt, aber der Extruder hat Förderprobleme damit und knackt gelegentlich. Und leider ist hier, wie bei allen billig Filamenten der "Kunststoffdraht" nicht richtig auf die Rolle gewickelt worden. Das macht man normalerweise bei einer definierten Temperatur, und mit einer gewissen Vorspannung auf das Filament.
      Wicklet man es einfach ohne auf passiert das was diese Rolle an den Tag legt.
      Man kann nicht unbeaufsichtigt drucken, denn der "Draht" verhaspelt sich. Jeder der schon mal nen längeren Gartenschlauch ab und aufgewickelt hat, kennt das Phänomen. Der Draht bekommt einen Drall, wie eine Sprungfeder und verheddert sich deshalb beim abspulen schon gerne mal.
      War eben kurz oben, und als ich runterkam, war das Filmanet abgerissen, und der Extruder artig stehen geblieben ist, da er ja den Filamentsensor an Board hat.
      Also Reststück aus dem Bowden Entfernen (das bleibt immer drin, ca. 30 cm die man dann abschreibne kann), wieder einfädeln, und weiter geht es.

      Und jetzt gehe ich das nächste PRojekt an, denn mein CTX braucht eine Generalüberholung, und dafür sind Teile bestellt. Muss aber gleich nach dem Druck erstr den Anycubic aufmachen und die Lüfter messen, damit ich da leise Kandidaten bestellen kann, und natürlich eine RGB LED Stripes Beleuchtung für den Anycubic.

      Es wird also spannen weiter gehen.

      - Grundlagen der software, die man haben muss
      - Tuning und Silentmaßnahmen am Anycvubid. Hier werde ich auch einige Tips ausprobieren, die ich bei Thingiverse gefunden habe, denen ich aber nicht ganz über den Weg traue. Dennoch mache ich das mal. Versuch macht klug.

      Positiver Nebeneffekt von der ganzen Testerei...... Mein Vorrat an Scale Artikeln für meine 1:10 Crawler wächst und wächst.

      Nur was in aller welt mache ich mit dem Kuka Roboter. Der passt sogarn icht zu Silvester, T800, Sarah Coonor, Sheva und Arnold........
    • „Danke für das lob, aber dehalb hab ich das nicht gesagt, das mir jemand Paypal spendet„

      War mir klar, aber das käm trotzdem als kleine Anerkennung von Herzen. Ich find das echt stark was du hier „abziehst“ und finde schon dass das gewürdigt gehört. Ist ja auch kein unerheblicher Aufwand was du da treibst, einfach saugeil (man verzeihe mir die Wortwahl :D ). Ich schieb dir zumindest mal nen virtuellen Kasten Bier rüber und hoff mal du magst Gerstensaft (nicht so wie ich :rolleyes: ).
      Immer schön fleißig weiterberichten beer
      Grüße Marcel
    • Hy Honcho,
      Gut das du dich meldest. Bin immer noch nicht weiter wegen der Teile und leider entpuppt sich das PETG von Eins3D als nicht brauchbar.
      Mir ist klar, das man bei PETG immer Abstriche an die Oberfläche machen muss. Die sieht bei PETG immer unruhig aus, aber in Schwarz...... geht gar nicht.
      Ich hoffe, das ich am Wochenende mal Zeit finde, die Teile zusammenzustellen, denn das wird ja nun doch um einiges mehr, als geplant.

      Das Review zum Anycubic Mega hat mich zurückgeworfen.

      Den Kuka kannt du gerne haben, kein Ding, dazu schreibe ich dir ne PN.

      Und Madcat, ob du es glaubst oder nicht, aber ich mag kein Bier :)
    • So , AM8 ist weg, und wieder ein weiterer Herr im grsetzten Alter, der jetzt drucken wird.

      Kommen wir also jetzt zu den Grundzügen von 3D dateien, wie man sie bekommt, wie man sie ändert, wie man neue macht usw.
      Jungs das wird aber trockene Theorie, das kann ich euch jetzt schon sagen.

      Fangen wir am besten von hinten an:

      Also, der Drucker benötigt Dateien die er drucken kann. Die Dateien sind quasi ganz viele Schichten übereinander, in der er die Modelle schneidet, die ihr im vorgebt. Das erledigt der Slicer.
      Fast alle Drucker mit Marlin oder ähnlicher Steuerung erwarten das Dateiformat "Gcode".
      Um dieses zu bekommen, werden 3D dateien im "Slicer" geslicet.
      Ein slicer ist ein Programm welches aus einer 3D Datei eine Gcode Datei macht, also die ganzen Schichten des Drucks, Plus Temperatur, auflösung usw.

      Man kann nicht einfach Gcode Dateien auf seinem Drucker drucken, die man nicht selbst erstellt hat, und die nicht für den Drucker gemacht sind. In dieser Datei sind auch Druckgrößen hinterlegt, Geschwindigkeiten usw. Der Drucker aber erkennt die Gcode Datei und fängt an zu drucken, und dann könne böse überraschungen kommen, wenn er dann zb. über seine Maximale Höhe fahren will. Gibt böse Geräusche bis derbe Beschädigungen.

      Alsio slicet man selber, es sei denn man kennt jemanden mit dem gleichen Drucker, dann ist es kein Problem, könnte nur eins werden ,wenn man anderes Filmanent benutzt, welches andere Temperaturen braucht um perfekt zu sein.

      Diese Slicer gibt es umsonst oder gegen Geld. Umsonst ist hier zum Beispiel Cura, welches sich wirklich als das beste kostenlose Programm herausgestellt hat. Es gibt zwar noch andere, aber auf die sollte man sich nicht stürtzen. Die sind entweder zu simpel, bringen zu schlechte Qualität, oder sorgen sogar für Fehldrucke weil sie sich beim slicen verhaspeln.

      Cura läuft aber schon recht ordentlich und hat auch einige Einstellmöglichkeiten.

      Andere Slicer wie zb. Makerbot für die Makerbot Familie oder den CTC Drucker als Clone werden hier nicht bearbeitet, da ganz anderes Dateiformat und die wenigsten haben so einen Drucker, da Makerbot im Mittelklassewagenpreis zu finden sind.

      Ich selber arbeite mit Cura nicht, hab aber den ein oder anderen Druck versucht, und war jedesmal enttäuscht.

      Ich nutze die Software Simplify 3D . Die kostet ca. 150€ und ist jeden Cent wert. So viel Einstellungen bietet keiner und der Umfang ist Hammer und vor allem die Ergebnisse. Als Alleinstellungsmerkmal ist S3D die einzige Software, die eine manuelle Supportsteuerung bietet.

      Support? kein Problem, Support sind Stützstrukturen, die gedruckt werden müssen für Objekte die Frei im Raum sind.
      Stellt euch einen Menschen vor, der die Arme anhebt in die Waagerechte. Wie wollt Ihr die Arme drucken? Die beginnen ja in einer gewissen Höhe erst. In die Luft drucken kann kein Drucker also müssen Support gedruckt werden damit er auf diesen Support dann den Arm drucken kann.

      Cura zb. macht generell zuviel Support, dafür gelingen aber alle Drucke nur hat der User dann arge Problem, die Support Strukturen wieder wegzubekommen.
      In S3D kann man diese beeinflussen in Anzahl und auch in der dicke, so das das entfernen hinterher meißt zum Kinderspiel wird. Meine zb. kann ich meißt ohne Werkzeug einfach abknicken.


      Die Slicerprogramme erwarten Dateien im "STL"" oder "OBJ" format wobei STL das gängigste ist.

      Diese Dateinen findet man unter anderem bei thingiverse.com , dem weltweit wohl größten Portal für kostenlose Druckdateien. Dort bekommt an fast alles was man will in egal welcher Kathegorie.

      Zb. so etwas kann man dort frei herunterladen:





      Aber auch Dinge wie der Motor oder der KUKA Roboter kann man dort finden.

      Diese Dateien kann man im Slicer direkt laden und für den Druck vorbereiten. Geht Ratzfatz. Übrigens auch ein Vorteil von S3D das es wesentlicher schneller slicet als Cura zb. ist aber nur wichtig für Leute die es eilig haben und nicht warten können, das die Dateie erstellt wird.

      So zb. sieht ein Slice aus im Slicer:




      Alle Slicer haben auch eine Vorschaufunktion, die man auch benutzen sollte um eventuelle FEhler in der Dateie zu finden, wovon es bei Thingiverse ne Menge gibt. Im folgenden Bild könnt Ihr auch zwischen den Büsten Rote Fäden sehen. Dort wird schon anfgedeutet, das dort Fäden entstehen können, weil der Drucker ja pro Schicht von einem Modell zum anderen rüberspringt und bei falscher Temperatur oder Retract Einstellung und dann Material entweicht, wo keines hingehört.
      Aber es ist nur symbolisch gemeint. In wirklichekit sind da nicht so viele Fäden.



      Man kann auch eine Simulation laufen lassen und sich so schon vorher angucken, wie hinterher gedruckt wird.





      und in diesem Slicerprogramm gibt es eben Reiter, in denen man alles nötige einstellen kann und sollte wie zb. Layerhöhe, Fülldichte, Temperaturen, Geschwindigkeiten usw.




      Jetzt aber alle Reiter zu bearbeitewn weiß ich noch nicht ob ich das mache..... obwohl.... der ein oder andere wird sich besser fühlen, wenn ich pro Reiter mal eben da ein oder andere erkläre und so die Angst vor diesem neuen Nehme.
      Das dann aber direkt im Anschluss, da ich gerne weitermachen will.

      Denn wir sind beim Slicer und STL Dateien, aber davor kommt ja noch viel mehr.

      Also gleich im Anschluss die Screenshots der einzelenen Reiter und deren Erklärung, obwohl man da schon direkt einen eigenen Thread zu aufmachen könnte. Daher werde ich es kurz und knacking machen.

      Bisher dann aber schon viel Spaß beim lesen.






      So, aber was macht man, wenn man nun eben nicht etwas drucken will, was es bei Thingiverse gibt???? Dan fangen die PRobleme an.
    • Gehen wir mal eben kurz die Reiter durch und deren Begriffe, die ich nur kurz erwähne und erkläre was die bewirken, und alle kenne ich auch noch nicht, ist also keine Garantie hier auf vollständigkeit.
      Eher ein weiterer Versuch euch zu zeigen, dss das alles kein Hexenwerk ist.

      Alle Einstellungen die ihr seht gelten nur für den Anycubic Mega, und sind noch nicht optimiert. Aber damit wurde der Kuka Kran und Motor gedruckt. Reicht vielen sicherlich schon von der Qualität.



      In dem Reiter Extruder stellt man folgendes ein:
      Nozzle Diameter: die Werte dafür findetm an in den technischen Daten seines Druckers. Beim A8, A6 und auch beim Mega ist das 0,4mm Düsenloch
      Extrusion Multiplier: Hier kann man den Wert einstellen ,der den Flusswert beeinflusst, zb dichtere Vasen usw.
      Extrusion with : Hier sollte man den Wert = Düsengröße einstellen. Habe da noch keine Veränderungen gemerkt, wenn man da rumstellt.
      Retraction: Hier sollte man als Anfänger alles auf Grundeinstellung lassen bis auf die Retraction Distance. S3D stellt hier 1,5mm als Standard ein was aber zuwenig ist, und Benchy nur mit viel Fäden druckt. 3mm oder 3.5 sind hier ganz ok, und gelten nur für den Mega, da der einen Bowdenextruder hat, der ganz andere Werte hat als zb. der Direktload vom A8!!




      Reiter Layer:
      Primary Layer High: Hier stellt ihr die "feinheit" eures Druckes ein. Der Drucker druckt ja das modell aus einzelnen Schichten, und hier wird die Dicke jeder Schicht angegeben.

      Top Solid Layers: Hier wird festgelegt wieviele feste Deckschichten auf der Oberseite des Modells sind. 3 ist standard, ich mache 4 weil die Oberfläche dann leicht besser aussieht, aber der Druck auch länger dauert.
      Bottom Solid Layers: das gleiche, nur für den Boden des Modells.
      Outline Perimeter shells: damit beeinflust man die übrigen Außenwände in Ihrer Qualität.
      First Layer high: Hier gibt man die Dicke des ersten LAyers ein. Je mehr Ihr hier eingebt wird im ersten LAyer gedruckt. Hat wer Haftungsprobleme, gerne mal auf 120% setzen und probieren. wird dann besser.
      First Layer width: habe ich immer schon auf 100% gelassen
      First Layer speed: Ich drucke den ersten layer gern bei 40% der normalen Geschwindigkeit, damit er gut haftet und sauber ist.
      Start points: Sollte Laein die Finger ovn lassen




      Reiter Additions:
      Skirt Layers: hier druckt der Drucker erst eine "Wurst" um das Druckobjekt herum damit sich die Düse füllt und genug Material in der Düse ist um dann den richtigen Druck auber zu machen. Hat der Skirt unterbrechungen am Anfang ist das egal. Das ist hinterher eh Müll. Wer PRobleme hat das der Extruder erst spät Material fördert setzt den Wert hoch.dann druckt er halt 2 LAyer oder 3 je nach dem. Ich nehme immereinen Layer.
      Skirt Offset from Part: eine Angabe wie weit vom Druckobjet er den Skirt drucken soll. Es sollte schon ein wenig platz bleiben, damit er sich nicht mit dem eigentlichen Druck verbindet und man in dann abschneiden muss.
      Skirt outlines: bei mir druckt er diesen Skirt 3 reihen um das Druckobjekt, obwohl in meinem Fall 3 reichen.

      alle anderen Punkte als Anfänger bitte ignorieren.



      Reiter Infill:
      Internal Fill PAtern: Rectilinear gibt sehr gute Stabilität des Druckteils und wird relativ schnell gedruckt. Solltet ihr dabei belassen
      External Fill Paterns: Dito
      Interior Infill Percentage: hier kamm na von 0% (Vasenmodus) bis 100% alles einstellen. bei 100% wird es als voller klotz gedruckt, und ihr verbaucht ne Menge Material was unnütz ist. Manche Teile sind bei 70% infill stabiler als bei 100% weil die Stützdtruktur ne Menge Stabilität gibt im Inneren. Ich drucke Hochbelastete Teile mit 70%, Dekorative nur mit 20%.
      Alle anderen Werte sollten Anfänger erstmal so belassen.




      Reiter Support:
      Hier sollte alles so belassen werden wie es ist, das läuft dann schon sehr gut. Hier muss nur angeklickt werden ob man support will oder nicht. Setzt man den Haken, wird automatischer Support gemacht, der aber auch schon besser ist als bei Cura zum Beispiel.




      Reiter Temperature:
      Hier werden die Temperaturen fuer Heizbett und Extruder eingestellt. Diese Temperaturen müsst ihr selber rausbekommen, hängt stark von eurem Filament ab.
      Ich benutze nur Eins3D Material und wenn ich PLA drucke wird das mit 190 Grad und 60 Grad Betttemperatur gemacht, läuft am besten. S3D hat aber hier eine Sonderfunktion. Ihr könnt, wenn Ihr wollt jeden einzelnen LAyer mit einer anderen Temperatur drucken. Ich machr zum Beispiel den ersten LAyer mit 215 Grad Extrudertemperatur, dann ist das Material flüssiger und verbindet sich besser mit dem Druckbett.




      Reiter Cooling:
      Hier gebt Ihr an, wann die Objektkühlung starten soll, die immer laufen sollte, außer im ersten Layer um zu vermeiden, das euch der Lüfter die zarte Wurst der ersten Lage direkt vom Drucktisch pustet. Aber ab dem 2. LAyer volle Pulle. Steht bei mir nur auf 50% weil ich ja erwähnte, das die Lüfter im Anycubic so laut sind.




      Reiter Gcode:
      Hier sollte man als Laie allesso lassen wie es ist. Hier kann man nämlich auch ganz schon Sche..... einstellen so das der Drucker nicht mehr geht.





      Reiter Scripts:
      Hier kann der Startcode sowie der Endcode eingestellt werden oder verfeinert werden. Voraussetzung dazu ist, das man die Marlin Programmiersprache kennt, daher lasst es so wie es ist als Anfänger.





      Reiter Speeds:
      Eigentlich selbsterklärend was Ihr hier einstellen könnt. Beim Prusa Prinzip, wie sie A6,A8 oder Mega haben würde ich nicht über 60mm/sec. gehen, dann leidet die Qualität des Druckes. Nicht dekorative Teile können aber schneller gedruckt werden.

      Alle weiteren Reiter solltet Ihr erstmal auf Standard lassen. Damit fahrt Ihr erstmal ganz gut, und ich hoffe dies trockene hier wird dem ein oder anderen bereits helfen, und den anderen zu zeigen das es tatsächlich nicht so schwer ist.