Der Anycubic I3 Mega - Details, Lieferumfang - Erfahrungen

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    • Der Anycubic I3 Mega - Details, Lieferumfang - Erfahrungen

      Hy Ihr.
      Einige von euch kennen mich bereits aus dem A6/A8 Thread.

      Ich bin wie Ihr Modellbauerr durch und durch, daher bin ich vor einigen Jahren auf den 3D Druck gekommen, was einem ganz andere Möglichkeiten gibt, seine Modelle zu bauen und zu verfeinern.

      Grad im Moment bin ich an einer Studie und ich versuche einen Tatra 815-7 komplett aus einem 3D Drucker zu bekommen, und das im Maßstab 1:10.

      Etwas zu meiner Person:

      Ich bin 48 und Maschinenbautechniker. Ich komme aus der Antriebstechnik und Lineartechnik, somit sind mir die mechanischen Teile am Drucker schon mal nicht fremd. Ich habe mit dem Thema vor ca. 4 Jahren angefangen, als diese Drucker noch sehr teuer waren.

      Ich habe mir damals einen CTC gekauft, der von Anfang an bekannt war, das man den sofort tunen muss, sonst geht er kaputt. Meiner ging aber schneller kaputt als ich tunen konnte. Das alles hat mir sehr viel Erfahrung gebracht im Laufe der Zeit.

      Dann wuchs die Sammlung und neben dem CTX kam ein Prusa Clon, der Anet A8, der zwar den bekannten Prusa PRoblemen unterlag, aber für das Geld echt gute brauchbare Teile ausspuckt.

      Das alles reichte mir nicht udn ich wurde Memberim 3DDC Forum, und habe dort mittlerweile etliche Berichte verfasst, und mir meinen ganz eigenen Drucker gebaut. Einen Core XY mit dem Namen MK2. Ein Drucker, der in Sume vielleicht 700€ gekostet hat, aber eine Qualität erreicht wie Drucker die mehrere 1000 Euro kosten.

      Dieser MK 2 ist mein Zugpferd. Perfekte Qualität, und sehr zuverlässig. Alles was sofort klappen soll, wird auf dem Drucker gemacht, oder auf dem CTC. Der Prusa wird aber doch noch immer wieder von mir eingesetzt, oft auch um Figuren für den Modellbau zu drucken. (Rambo, oder Lara Croft)

      Den A 8 habe ich komplett umgebaut und ihm ein stabiles Alu Gehäuse spendiert, was ihm bei gleicher und sogar besserer Qualität zu mehr Geschwindigkeit verholfen hat.

      Aber nach so viel selbst bauen wollte ich mal was von der Stange haben.

      Der Original Prusa kostet um die 1000€, der kommt nicht in Frage, also habe ich mir den Anycubic I3 Mega gekauft, der schon fast als Fertigdrucker zu bezeichnen ist. 8 Schrauben und das Ding steht.

      In diesem Bericht geht es um die Details, was er kann und was er nicht kann, und wie ich dsamit zurecht komme, damit Ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt. Gern vergleiche ich hier dann auch gegen den A8, den ja viele haben, und sich auch viele drüber ärgern.

      Fange ich also mal an.



      Er wird in einem stabilen KArton geliefert, ich habe ihn aber aus Deutschland bestellt, weil ich kein Bock habe mich wieder mit den Chinesen zu kötten.

      Unboxing:




      Alles wirklich sehr sicher eingepackt. Mich würde wundern, wenn da was dran gekommen wäre.

      Auf dem Folgenden Bild sieht man das Gehäuse für die Elektrik, was schon mal ein großer Vorteil ist gegenüber der "Freiverdrahtung" eines A8.




      Ein Beutel mit sehr viel Zubehör liegt auch dabei, da gehe ich aber später noch drauf ein.





      Auf folgendem Bild sieht man den Elektronik kasten in der richtigen Position. Auf dem Spezialbeschichteten Glasbett ist ein Papier zum Schutz aufgeklebt, mit dem man direkt leveln kann (steht auf dem Papier)





      Man kann erkennen, das keine Knöpfe dran sind. Der Mega hat ein sehr einfach zu bedienendes Touchscreen Display, welches sehr gut auf Fingerbewegung reagiert, fast schon wie ein Handy.

      Die Bilder rechts und links sind nur aufgedruckt, und hätte man nach meinem Geschmack auch weglassen können.




      Die komplette Z Achse ist vormontiert, alle KAbel dran und man muss nix machen. In der Mitte liegt eine Rolle PLA Filament in Schwarz. Weiß zwar nicht ,was für ein Zeug das ist, aber probieren werde ich die ersten Drucke damit auf keinen Fall.







      Man kann sehen, das der sehr schwere Stahlrahmen wirklich schon alles beinhaltet. Extruder, alles drin. ISt im übrigen ein Bowdenextruder, aber dazu später mehr.

      Bevor ich das zusammenbaue, will ich wissen, ob der Drucker das CE Zeichen, was er trägt, auch wirklich verdient hat, dazu öffne ich kurz die Bodenplatte.




      Neben einem sauber verkabelten 300 Watt Netzteil, richtig mit Kabelschuhen, bei denen auch die Erde angeschlossen ist, sieht man ein Mainboard mit Lüfter, die SD Karten Schnittstelle, und den Motor für den Tisch.
      Hier ist alles sauber und es muss nichts gemacht werden.




      Ob der Lüfter auf dem Board überhaupt sein muss, sei dahin gestellt, denn bisher habe ich kein Board gehabt, welches das wirklich haben musste.

      Ich werde das mal beobachten und gegenfalls den Lüfter rausschmeißen oder zumindest mit einem Stepdown Modul leiser machen, denn der bläst defintiv mehr als er muss.


      So gehlt gleich weiter :)
    • Auf dem folgenden Bild sieht man das 300 Watt Netzteil.

      Mein Drucker ist Revision 2.3 da habe ich Glück gehabt. Die Rev. 2 hat nur ein 250 Watt Netzteil.




      Und hier noch einmal die Verkabelung am Netzteil. Das ist in Ordnung so und bedarf keiner Nachbesserung.





      und noch Platz nach oben, für zb. Beleuchtung, die er defintiv noch bekommen wird.


      Das Mainboard ist ein Trigorilla, den Namen kenne ich nicht, aber das Board sieht mir mächtig nach nem MKS Board aus, also nix schlechtes dran auszusetzen.





      Im folgenden Bild könnt Ihr direkt 2 Details sehen, warum ich diesen Drucker gekauft habe und dafür den A8 weg tue. Und zwar die Wellenkupplungen sind in diesem Fall starre Kupplungen. Der A8 hat flexible, was natürlich zur Folge hat, das der Extruder durch eine "federnde" Z Achse an Toleranz zunimmt und so der Druck schwammiger wird.

      Den 2. Großen Vorteil den Ihr seht ist das hinter der Trapezspindel eine Endschalter liegt, und das ist rechts. Jaaaaaaaaaaaa, endlich hat einer weitergedacht und dem Drucker auf beiden Seiten einen Z Schalter gegönnt, gegen den die Extruderache genau auf Null fahren kann.
      Es sind 2 Z Motoren verbaut, die im laufe der Zeit das ganze schief stellen können. Ein Problem was jeder A8 Besitzer kennt. hier bei diesem Drucker, nullt der Drucker jedesmal beide Achsen genau paralell.

      Und der Hammer ist, man kann das ganze dann sogar noch einstellen.

      Jetzt kennt Ihr schon 2 Gründe, und es werden noch viel mehr.




      Auf folgendem Bild seht Ihr den Riementrieb vom Tisch. Sofort aus der Packung raus sind vernünftige Zahnriemen drauf, die in der qualität, wie ich soe sonst bei den anderen Druckern einsetze in nichts nachsteht.
      Allupulleys sind auch drin und nix aus Plastik.




      Der Zahnriemen für dne Extruder wird aber leider auf die gleiche bekloppte Weise befestigt wie am A8, das finde ich ein wenig schade und ist auch sehr fummlig, und das hätte man besser lösen können.
      Mal sehen wann es hierfür Riemenspanner bei Thingiverse gibt.





      Der Extrudermotor für den Bowden ist aus Metall!! Ja direkt auch von Anfang an richtig gemacht. Da sRitzel ist zwar nicht ganz so scharf aber das geht erst, bis ich es gegen die Zahnräder von Plastikprintshop austausche. Auch hier muss man erstmal nichts machen, und hat hochwertiges Aluminium anstatt Plastik.





      Jetzt kommt schon der 3. Grund, warum ich mir den Burschen gekauft habe.
      Der Drucker hat Serienmäßig einen Filamentsensor.

      Das heißt, geht mir das Filament aus, bleibt der Drucker stehen, wartet auf neues Filament und druckt weiter. Das ist mal richtig Klasse, zumal man ja auch mal absichtlich das Filament alle werden läßt um dann eine andere Farbe einzusetzen, dann kann man sogar in Bunt drucken :)





      Den zusammenbau muss ich nicht weiter beschreiben. Tatsächlich nur 8 Schrauben und 3 Kabel einstecken, fertig. Das kann jeder.

      Kommen wir jetzt zum Zubehör, bevor ich den ersten Probledruck mache.


      Es ist eine Menge dabei!!!!!




      Ein wirklich schrafer Edelstahlspachtel zum ablösen, der wirklich brauchbar ist.
      Ein USB Adapter in den man SD Karten und Micro SD Karten einstecken kann, und auch Kartenadapter 2x für Micro SD auf SD. Der Drucker selbst sxhluckt SD Karten was mich freut, denn dann bekommt er sofort eine Toshiba WLAN Karte.




      Ein Filamentrollenhalter aus Acryl ist auch dabei als Bausatz, wird bei mir aber nicht zum Einsatz kommen da ich schon lange ein komplett Kugelgelagertes Bodenstandsystem nutze.


      Weiter gehts dann morgen in diesem Kino.
    • So dann mal weiter hier.
      Gestern sind wir beim Zubehör stehen geblieben, dem Acryl Filamenthalter.



      Aber auch eine stabile recht gute Pinzette ist dabei, diverse Maul und 6 Kt Schlüssel, die ich aber nicht benutzen würde und eine kleine sehr scharfe Kneifzange, um zb das Filament durchzuknipsen.

      Hier sofort ein kleiner Tip an alle Druckerbesitzer. Filament vor dem einführen egal ob Bowden oder direkt, das Filament schräg abschneiden, das sich quasi eine Pfeilspitze bildet. So bekommt Ihr das Filament easy eingeführt.

      Ein Ersatzendstop ist auch dabei, und der hat Gott sei dank die Form des Standards, die bekommt man überall für ein paar Pfennige, obwohl ein Endstop ist mir bisher noch nie kaputt gegangen.


      Dann sind noch Gummihandschuhe dabei, wofür auch immer. Wohl damit man saubere Hände behält, denn die Z Spineln sind schon recht üppig gefettet.





      Dann sogar noch das obligatorische USB Kabel, was bei mir genau wie die SD KArte direkt in den Müll fliegt. Taugen beide nix, und hab bisher keinen Drucker gesehen, bei dem die Qualität davon gut war.


      Aber ein Ersatz Hotend ist dabei, und das finde ich schon sehr Klasse! Sieht man auch sofort, das es sich um ein ganz normalen E3D V6 handelt, den man auch überall bekommt, und wovon ich sogar ein paar liegen habe.





      Nachdem er nun montiert war nach 2 Minuten mal fix ans Bett leveln, was bei diesem Drucker sehr leicht fällt, da er eine 3 Punkt Lagerung hat, dennoch aber 4 Einstellrändel.
      Die Rändel könnten etwas größer sein, da kommt man teilweise nicht so gut dran, habe aber bei Thingverse gesehen, das es sowas bereits in größer gibt.

      Eine Spezielle Funktion fürs leveln ist hier nicht vorhanden, also der klassische Prusa Weg, vorheizen für PLA und dann Motoren deaktivieren, nachdem man gehomt hat. Dann geht das leveln recht schnell vonstatten.

      Bei diesem Drucker sollte drauf geachtet werden, das wirklich nicht zu nah gelevelt wird, da das Druckbett eine Spezialbeschichtete Glasplatte ist. Seid Ihr zu nah, kratzt Ihr an der Oberfläche die Beschichtung an, und das sichtbar.

      LEveln fertig aber was fällt mir da auf? Immer noch am vorwärmen, aber nur das Heizbett wärmt, jedoch nicht der Extruder.

      Bissl am kabel gewackelt, da heizte er.
      ABER! So eine Heizpatrone muss sofort ausgetauscht werden , denn es gibt nichts ärgerlicheres als das das bei einem 12 Stunden Druck nach 11 Stunden passiert.

      Ersatz wat ja mit dabei, leider ließen sich die kleinen Madenschrauben nicht zum öffnen überreden, da schon von vornherein due Innensechskante rund. Also das komplette Hotend tauschen.

      Dazu hat er im Druckkopf, welches mit Metall verkleidet ist kleine Steckerpfosten, um Heinzung und Temp Sensor abziehen zu können. Cool gelöst, also ohne den ganzen Kabelbaum auseinander zu reißen, ooder zu löten.

      Umbau inklusive neu leveln ungefäher ne Stunde.

      Dann tat er aber was er sollte.

      Dann in S3D ein neues Druckerprofil erstellt und siehe da, dieser Drucker wurde sogar aufgeführt in S3D, also sind schon mal alle wichtigen Parameter voreingestellt.

      Wollte aber die auf der Speicherkarte befindliche "Eule" Drucken, aber der Drucker tat samit nix. Da die Datei auch als STL auf der Karte war, habe ich sie in S3D geöffnet, und beim slicen herausgefunden, das die Datei kaputt war.
      Im Internet geschaut und die Eule ist wohl bei allen kaputt. Hauptsache die Chinesen kopieren weiterhin ne kaputte Datei auf die KArte.

      Die Eule ist aber auch nicht das richtige.

      Habe Benchy gedruckt, und extra alles auf Grundeinstellung gelassen. habe mit 0,2mm gedruckt bei 190 Grad und 70 mm /sec.

      Hierm uss man sich etwas rantasten.

      wie Bencha geworden ist kommt dann im nächsten Thread.

      Hier noch 2 Bilder, wie das Touchscreen Panel aussieht.








      geht später weiter
    • So jetzt zum ersten Druck.
      Ich habe in den Standardsettings von S3D den Benchy gedruckt, und so sieht er dann aus.



      Layerhöhe von 0,2 wird sehr genau wiedergegeben, das habe ich schon schlechter gesehen. Null Z Wobbel, was den starren Kupplungen zuzuschreiben ist. Absolut kein Ghosting, was mich wundert. Scheint der Drucker wohl mit wirklich sehr präzisen LAgern ausgestattet zu sein. Bridging funktioniert auch sehr gut mit Standardeinstellungen, sieht man aber gleich noch besser an dem vorderen graden Fenster.
      Fädenbildung im Innenraum war mir vorher klar, denn der Standardwert von 1,5mm Retract für einen Bowden erschien mir sofort als zu wenig.




      Vorderes Fenster kann man gut erkennen, das die Fensteroberkante abolut grade ist und man sieht, das das Bridging sehr gut funktioniert. Der Objektkühler am Drucker ist aus Metall und sehr fein gearbeitet, und der macht genau, was er soll. Bin zufrieden mit dem Bridging.





      Auch hier wieder gut die Fäden im Innenraum zu sehen. Dasliegt aber nicht am Drucker oder Filament, das sind die Settings.




      Und sind die Fäden im Innenraum, dann bei falschen Setting fast immer auch zwischen Kabine und Außenwand. Daher war ich jetzt nicht sonderlich verwundert.




      Unterseite ist schöne Struktur. Ganz glatt und dennoch leichter Carbon look. Kommt von der Spezialberschichtung.
      Der Schriftzug könnte deutlicher sein, liegt daran, das die Düse noch einen Hauch zu nah am Druckbett ist.


      Fazit vom ersten Druck, und ich wiederhole, das sind die Standardeinstellungen von S3D ist schon einmal sehr gut! Ich habe schon deutlich schlechtere gesehen, aber eben auch bessere.
      Aber für den Laien, der Ergebnisse will, ohne vorher studieren zu müssen, so wird er hiermit locker leben können.
      Finde Klasse, was der da so raushaut. richtig gut.

      Was ich auch erwähnen muss ist, das das Versprechnen gehalten wurde, was die Werbung verspricht. Die Haftung auf diesem Druckbett ist sehr gut, und wenn die Platte langsam abkühlt, kann man das Druckstück ohne Anstrengung einfach abnehmen, ohne ziehen zu müssen.
      Will jedoch einer das Druckstück sofort entfernen wenn die Platte noch heiß ist, dann viel Glück. Hält Bombenfest.

      Erstdruck somit bestens bestanden.


      Dann habe ich den Retract Wert von 1,5mm auf 2,5mm gestellt, und Benchy noch einmal gedruckt. Man sollte (grad als Anfänger) immer nur einen Wert verändern, und schauen was sich beim Druck verändert. Nimmt man zuviele Werte weiß man nicht mehr welcher Wert für welches Ergebnis verantwortlich ist.


      Und hier das Ergebnis:





      man sieht das die Fäden komplett weg sind, so wie ich mir das dachte.





      Man sieht es ist tatsächlich nicht ein Faden mehr da, und der Druck sieht ansonsten exact wie der erste aus. wesentlich besser!




      Man kann an den Boardwandinnenseiten noch minimale unregelmäßigkeiten entdecken, die mir zeigen, das ein Retractwert von 3mm oder bissl höher wohl noch besser sind.

      Fazit. der Zweite Druck ist sogar ohne Nacharbeit direkt ok und benutzbar. Super.



      Fazit Generell zum Drucker:

      GRöße: Größe ist ähnlich wie beim A8 somit für mich ok. Bei mir ist die Größe eh egal, hauptsache passt auf den Tisch.

      Verarbeitung: Absolut top, hier habe ich nichts auszusetzen. Leise Lager, gute Spindeln und Linearstangen, vernünftige Zahnriemen und Metall pulleys. Exxelente Vorverkabelung, hier hängt nix rum. Alles vernünftig verpackt und befestigt. Hier habe ich Null Handlungsbedarf. Rahmen komplett aus Stahl 2mm und hochwertig Pulverbeschichtet. Der ist so massiv und fest, da vibriert nix.

      Extruder: Bowdenzug Extruder ist verbaut was qualitativ bessere Drucke bei höherer Geschwindikeit garantiert. Der Filamentextruder hat eine Mechanik aus Metall was nicht üblich ist und bis auf das nicht all zu scharfe Ritzel ist hier nichts auszusetzen. Stabile Push Pin Befestigung für den Bowdenschlauch, kein Versatz in den Löchern wo das Filament durchläuft. Finde ich absolut Top, da schon wesentlich schlechter gesehen (CTC A 8, A6)
      Kritikpunkt: der PTFE Schlauch vom Extruder zum Hotend ist eine extrem schlechte Qualität, ähnlich wie beim A6. Hier wird defintiv sehr kurzfristig ein PTFE Schlauch aus Deutschland genommen, der a) einen genaueren Innendurchmesser hat, und b) der Flexibler ist.

      Hotend: Stabiler Metallkasten, in dem Hotend, Hotendlüfteru nd Objektlüfter integriert sind. Der Kasten muss jetzt nicht unbedingt sein, sorgt eigentlich nur für eine Cleane Optik, und erschwert sogar die Reparatur, wenn man da mal dran muss (so wie ich) . Vorteil dieses Kastens ist, das im Inneren eine Platine ist, die mit Flachbandkabel mit dem Stecker obendrauf verbunden ist, und somit Hotendheizung, Temp Sensor, Hotendlüfter sowie Objektlüfter alle mit Steckern versehen sind, die im inneren des Kastens aufeine Platine gesteckt werden können.
      Im Falle einer Reprataur muß man keinen Kabelbaum rausreißen, oder löten. Alles schon da. Und wer Lüfter aus dem Zubehör nehmen will, lötet sich auf dem Schreibtisch easy den Stecker dran, bevor man ihn montiert. Recht easy.

      Thema Lüfter: Hier in Minuspunkt. Die Lüfter sind laut, nicht einstellbar, und der Hotendlüfter fing schon beim 2. Druckobjekt an so komisch zu heulen kurz, woran man erkennen kann, das auch in diesem Drucker leider die billigsten Lüfter verbaut sind, die man bekommen kann. Der Objektlüfter hingegen ist aus Metall und ein Radiallüfter von guter Qualität.
      Netzteil Lüfter und Boardkühler sind ebenfalls sehr laut, aber zumindest der Netzteillüfter hat eine Temperaturregelung und läuft nicht immer mit. Aber alle Lüfter kommt man gut dran und kann sie nach und nach gegen hochwertige Lüfter austauschen.
      Für den Boardkühler werde ich defintiv ein Stepdownmodul verbauen, und den Lüfter so leise bekommen. Ein solches Stepdownmodul kostet in der Bucht grade mal 3 € und ist noch sehr einfach in die Elektronikbox einzubauen. Platz ist da noch genug.

      Drucktisch: Der Drucktisch mit 215x215 mm. ist eine Aluplatte von 2mm auf der eine Glasplatte aufgeklebt ist, die eine Spezialbeschichtung hat. Funktioniertt richtig gut, kann man Null meckern. Werde hier aber noch später berichten, wenn diese Druckoberfläche mal zu verschlissen ist. Denn ich habe grade Null ahnung, wie man die entfernen kann udn ob man dann vielleicht eine neue Glasplatte kaufen muss.

      Mechanik: Wie schon weiter oben erwähnt Spindeln, Lager und Buchsen sind richtig gut, kann man nicht meckern. Was ich beosnders toll finde, und was wohl auch jeder A8 Besitzer aber auch A6 Besitzer hasse ist das Problem das die Z Achse auch mal schief stehen kann, da hier immer nur auf der linken Seite aufg einen Endschalter gefahren wird, rechts aber nicht abgefragt wird.
      Das ist beim Mega anders. Er hat auf beiden Seiten Endschalter auf die auch jedesmal aufgefahren wird, so das Z Achse immer paralell steht.
      Sollte dasmal nicht so sein, so sind dort Einstellschrauben für die Endschalter um es tzu korrigieren. Bei meinem Obejkt passte die Einstellung aber auf 0,02 mm genau.

      Alle Endschalter sind einfach zu erreichen undsomit auch einfach auszutauschen.

      Elektrik: Alles gut verkabelt und das ist der erste Drucker bei dem ich sage das er die CE Kennzeichnung auch verdient hat. So langsam scheint das zu fruchten, das die Chinesen genau wissen, das wenn so ein Gerät nach Deutschland kommt unter ide Lupe genommen wird und gesperrt wird, sollte hier was nicht stimmen.
      Kurz zur Erklärung: Fertige Elektrogeräte MÜSSEN eine CE Kennzeichnung haben, wenn sie in Deutschland verkauft werden, und demnach müssen die das dann auch erfüllen. Das wird vom Zoll sowie anderen Institutionen überprüft. Der Anet A8 oder A6 zb.. die als Bausatz kommen, müsen keine CE Kennzeichnung haben da es kein Feriggerät ist. Es wird aber dennoch überall drauf gedruckt, und der Benutzer fühlt sich in flasdcher Sicherheit, denn zb. ein A8 oder A6 out of the Box würd ich keine Minute allein lassen. Mein erster A 8 hat gebrannt, und durch meine Mitarbeit bei 3DDC weiß ich von vielen Fällen bei denen der Drucker gebrannt hat.

      Bei diesem Anycubic I3 Mega passt aber alles. Stabile Kabel mit großen Querschnitten, gute Verbindungen mit Quetschverbindern, hier ist nichts nachzubessern bis auf ein kleines Detail. Das KAbel für das Heizbett kommt oben aus dem Metallkasten, und es ist ummantelt mit einem Plastikschlauch. Dieser ist doch sehr starr und den werde ich gegen einen Silikonschlauch ersetzen. Ich möchte nicht, das der Tisch gegen diese Starrheit ankämpfen muss.

      Die verwendeten Stepper sind zum Glück nicht die Kleinsten wie beim A8,A6, aber auch nicht die besten. Hier wurde mittlere Qualität verbaut, was aber ok ist. In meinem MK2 habe ich die Dicken Nema 17 Motoren drin, aber die kosten allein schon 50€, die sind in keinem Prusa zu finden, außer im Original Prusa.

      Netzkabel für Deutschland ohne billigadapter ist auch direkt dabei und ein guter Netzschlater ist auch direkt verbaut, CE sei Dank.

      Elektronik:

      Diisplay: Sehr gut ablesbar, in Farbe und mit touchscreen, der sich wirklich sehr gut bedienen läßt, fast schon wie ein Handydisplay. Keine Kritik. Wenn der Drucker grade druckt reagiert das Display auf Tastendruck etwas träge und verzögert, wahrscheinich weil er gradeam ackern ist.
      Beim Anschalten erscheint eine animierte Grafik von Anycubic begleitet von einem Piepkonzert, was sie sich hätten sparen können, da die Töne sehr hoch und sehr laut sind, ist etwas unangenehm.

      Man kann einen Bed LEvel Sensor verbauen, wenn man mag, die Steuerung unterstützt das, ich persönlich bin da aberkein Freund von, weil mir die Erfahrung gezeigt hat, das Menschenfinger und ein Blatt Papier wesentlich genauer sind als jeder Sensor.

      Der Drucker ist mit einem Filamentsensor ausgestattet, der den Drucker im Betrieb pausiert, wenn das Filament ausgeht. Man kann dann Filament wechseln und weiterdrucken, ohne das der Druck versaut wird. Das war einer der Kaufgründe für mich und das funktioniert auch. Werde euch mal zeigen die Tage, wie man dann einfach das filament mitr der Zange abkneift absichtlich und dann eine andereFarbe nimmt, und so mehrfarbig drucken kann zb.

      Auch ist der Drucker mit einer Resume on Power Loss Funtion ausgestattet was ein weiterer Frund für den Kauf war, und auch dieses Funktioniert perfekt.
      Bei Stromausfall (kennt jeder) ist normalerweise der Druck versaut. In diesem Fall nicht. Ist der Strom wieder da geht man auf Printing, und dort "Resume" anwählen. Dann homt der Drucker, heizt vor und fängt exact da an, wo er vor dem Ausfall stehen geblieben ist.

      Diese Funktion ist aber eingeschränkt. Sie funktioniert nur nbeim drucken von SD (USB Drucke sollten ja sowieso generell vermieden werden) und das vordere Drittel des Druckbetts muss frei bleiben sont fährt der Extruder bei homen gegen das Druckobjekt. Aber da man seltenst Riesendrucke macht sollte das kein großes Problem sein.


      Fazit: Ich habe 380€ für das Gerät bezahlt und es ist direkt von Anycubic Shenzen Technology, also vom Hersteller. Zwar aus dem Lager in Deutschland aber vom Hersteller direkt. Billiger gehts nur bei Gearbest, grad im Moment.
      Die kaputte Heizpatrone war ja als Ersatz dabei, und der Hersteller hat bereits 2x komplette Hotends als Ersatzteil an mich versendet und sich bei mir entschuldigt.

      Der Aufbau ist extrem einfach und von jedem zu bewerkstelligen . Cura Software liegt bei um sofort slicen zu können, und auch das übrige Zubehör ist so umfangreich, das man direkt alles hat, einschließlich PLA Material, um sofort loslegen zu können.
      Die Anleitung beschränkt sich auf den ersten Druck, erklärt aber sehr einfach wie es läuft, damit auch Anfänger das Gerät leicht bedienen können.
      Heizbett und Extruder heizen Flott auf, und in Ruhemodus, wenn man nix druckt, ist der Drucker Geräuschlos und alle Lüfter sind aus.

      Ich kann dieses Gerät allen Anfängern und auch Fortgeschrittenen nur wärmstens empfehlen. Grade villeicht den Anfängern , die jetzt vielleicht nicht gerne erst am Drucker rumbasteln müssen um gute Ergebnisse zu bekommen.

      Ein wirklich gutes Gerät für einen wirklich guten Preis, und ich bin froh, das ich ihn mir zugelegt habe.

      Hiermit eröffne ich dann die Fragerude, und werde immer mal wieder Fortschritte beim Drucker zeigen und die Langzeiterfahrungen.

      Eigentlich wollte ich das ganze mit einem CR10 machen, da der Druckraum größer ist, aber da ich aus der Linartechnik komme zweifle ich sehr stark diese Gummirollenführung an, die der CR 10 verwendet, daher der Anycubic, der in old School aber sehr robust und mit Detaillösungen und rumdumsorglospaket darstellt.

      Damit ist mein AM8 jetzt zum kauf freigegeben. Interessierte könne sich gerne bei mir per PB melden.

      Gruß
      Markus
    • Vielen vielen Dank für deinen Bericht. Toll zu lesen das du dich tief damit beschäftigst und gerade den Anfängern einen guten Drucker für relativ wenig Geld vorstellst. Ich hätte ihn auch gekauft, wäre der A6 nicht hier aber naja so ist das halt :D

      Bin weiterhin gespannt auf deine Erfahrungen und Langzeit Tests.
      Gruß Peter

      Was ist das?...Das ist blaues Licht...was macht es?...es leuchtet blau"

      Mein Hummer Projekt in 1:6 Mein Jeep Jk Wayalife Projekt
    • Ich bin echt fasziniert von Deinem ausfühlichen Test obwohl ich die ganzen Fachbegriffe nicht verstehe.

      Da mein Freund Jorge, @eusoutuga mit dem Gedanken spielt sich einen neuen Drucker zuzulegen hoffe ich das er hier gute Informationen erhält.

      Jetzt mal ne Frage von einem der davon soviel Ahnung hat wie eine Giraffe vom Surfen.
      Also bitte nicht lachen.
      Kann man den Druckbereich, der bei dem Drucker 215x215mm ist, eigendlich vergrößern?
      Mir erscheint das sehr klein.
      ..... liebe Grüße aus Nordhessen vom Klaus, dem Axiallos glücklichen Modellbaumessie
      Och, die paar Meter kann ich auch fahren
    • Ich habe in dem kleinen Test so wenig wie möglich Fremdbegriffe benutzt, damit es leicht bekömmlich ist, und sich ein wenig anders positioniert als andere Foren, in denen Gurus, die nichts anderes machen, und wohl schon zum Frühstück Filament essen.
      Ganz ohne Fremdbegriffe geht es aber nicht, aber im Vergleich zu anderen Foren dürft Ihr mich hier gerne fragen ohne sofort was auf die Fresse zu bekommen (erst später, grins)

      Zu deiner Frage Maddy, und so blöde ist die eigentlich gar nicht:
      Die Antwort ist JAEIN.
      Speziell beim Anycubic, der ja nun erst seit gestern hier steht, weiß ich noch nichts über die verwendete Firmware, um hier was sagen zu können. Aber zb. bei meinem MK2, den ich mir selbst gebaut habe, ist es Dank Marlin sehr einfach möglich.

      Zue Vergrößerung des Druckbereichs müssen 2 Dinge erfüllt werden.
      1) ES muss mechanisch möglich sein ein größeres Druckbett einbauen zu können, was bein Anycubig leicht möglich wäre. Zwischen den Säulen ist va. 380 mm Platz, ABER. Der EXtruder kann dafür nicht weit genug nach Rechts oder links, somit fällt das weg. In der Längsrichtung wäre es möglich das man zb. 215mm Breite, und 300 mm Länge hinbekommt. Könnte man machen, nur weiß ich nicht, ob der Anycubic das Firmwareseitig zuläßt.
      2) es muss Firmwareseitgi programmierbar sein. Bei allen Arduino Ramps gesteuerten Drucker ist das keein Problem.
      Aber beim Prusa Konzept kann ich davon nur abraten, denn hier bewegt sich der Tisch immer hin und her, und je größer der Tisch und die Druckteile umso höher werden die Massenträgheitsmomente die Wiederum die Druckqualität stark beeinflussen. Ich würde es beim Prusa Prinzip einfach lassen.

      Prinzipiell sind die Steuerungen von allen Druckern gleich. X,Y und Z werden beim Homen gegen einen Endschalter gefahren, und die Elektronik weiß dann wo der Extruder steht, und das ist dann der Nullpunkt. Wie weit er dann nach Rechts, Links, unten und oben fährt kann er nur vom Nullpunkt aus machen, und da gibt es theoretisch keine Grenzen, weil es am anderen Ende der Achse keinen Schalter gibt. Alle Entfernungen werden vom Nullpunkt aus gefahren.
      Nur begrenzen die Hersteller das weil wenn man zu große Objekte Slicen und drucken wollte, würde der Extruder zb. hart an den rechten Träger schlagen wenn es zu weit wird, und das kann man begrenzen.


      Der Druckbereich reicht aber in den meißten Fällen aus: Ich selbst mache Modelle in 1:10 und bin grade an einem Tatra 815-7 dran, das passt schon. Und kleiner Tip, Wenns dann mal doch nicht reicht, dreht die Objekte um 45 Grad, dann habt ihr mehr Platz.
    • Jetzt aber mal weiter zum Anycubic I3 Mega.

      Thema Geräuschentwicklung:

      Ich habe Ihn jetzt seit gerstern in Betrieb, und schrieb ja schon das die Lüfter erdht laut sind, und schon von Anfang an Lagerschaden haben, die am Anfang recht laut fiepen, sich das dann aber beruhigt.

      Die Druckgeräusche kann man wie folgt beschreiben:

      - Netzteillüfter rauscht sehr laut, schlatet aber zwischendurch auch mal ab, ist also Temperaturgesteuert.
      - Mainboardlüfter. Sehr helles Geräusch, nervt und wird mit Stepdownmodul in den nächsten Tagen leiser gemacht.
      - Hotendlüfter. Ebenfalls Temperaturgesteurt und fängt ab ca. 50 Grad an auf 100% zu gehen. Kann man nicht regulieren, und das Ding ist extrem laut und wird defintiv gegen einen leiseren Kandidaten getauscht.
      - Objektlüfter. Dieser Kandiat ist in einem Alu Druckgußgehäuse und ist gar nicht so laut, der kann bleiben wie er ist.

      Im ganzen ist das Rauschen der Lüfter schon recht laut. Der User bei Youtube, der behauptet es wäre der leiseste Drucker in seiner Sammlung sollte sich mal untersuchen lassen.

      Mechanisch hingegen ist der Drucker nahezu unhörbar. Kein Stepperfiepen, Motoren schön leise, kein LAgerrasseln, nichts. Wenn ich das Zimmer verlasse, ist der Drucker absolut nicht zu hören.
      im Zimmer stören halt nur die Lüfter weil das alles relativ hochfrequent ist.

      Wenn ich an den Lüftenr war, wird das tatsächlich ein Silent Drucker. Werde darüber berichten.

      Und jetzt hole ich nach, was ich im ersten Post bereits hätte tun sollen: Bilder vom Drucker!!!!

      Viel Spaß damit.




      Bei mir stehen alle Drucker auf einer 22mm MDF Platte, unter der Kork verklebt ist. Einen besseren Vibrationsschutz habe ich bisher nicht gefunden. Der Drucker steht da aber nur drauf. Der A8 war mit einer solchen Platte verschraubt, und der brauche das auch. der AM8 hingegen braucht es nicht und auch dieser stand da nur drauf. Hat was mit der Steifigkeit des Druckers zu tun, und der Mega ist tatsächlich Mega massiv.








      Auf dem Bild kann man den Filamentsensor sehrn (rechts im Bild) und auch das "Must Have" Werkzeug, ein Laer Temperaturmesser. (ganz links im Bild sieht man übrigens meinen CTC Drucker)





      Detailbild mit sichtbarem X und Z Endstop auf der linken Seite.





      Der "eingepackte" Druckkopf gefällt mir immer mehr. Ein Zentralstecker auf dem Kopf, somit kann man das ganze Hotend recht schnell ausbauen ,ohne großartik an den Kabeln rummachen zu müssen.






      Hier dann der 2. Endstopp auf der rechten Seite für Z, den jeder A8und A6 bitternötig hätte, und der letztendlich dafür gesorgt hat, das ich mich vom A8 abgewandt habe, denn so ein Endschaltetr kostet Pfennige, und ein Steckplatz auf dem Board um das mit zu verarbeiten ebenfalls.



      Und zum Abschluss noch ein Gesamtbild für die Porono Freunde unter euch in Puffrot.


    • Schöner bericht

      Bei dem drucker haben sie offensichtlich die (schlechten) erfahrungen der anderen chinadrucker gesammelt und verbessert. Dafür ist er ja auch in etwa doppelt so teuer wie der a8, der ja zur zeit manchmal schon unter 100 euro zu haben ist...

      Scheint ein ausgereifter beginnerdrucker zu sein. Hätte ich nicht schon den am6, würde ich auch zu diesem greifen.


      Schöne weihnachten jungs und mädls!
      lg, Manfred

      PS: bin kein Profi, meine Beiträge sind keine Aufforderung zum Nachmachen... :D
    • Du sprichst da was an.....Beginner.

      Ja, ich empfehle ihn tatsächlich für Beginner. Der Robuste Aufbau und das viele Zubehör haben direkt am Start dafür gesorgt, das es losgehen kann.
      Aber nachdem ich dann in S3D ein paar Parameter geändert habe zum optimieren, geht qualitativ tatsächlich die Sau ab, so das auch Fortgeschrittene Ihre helle Freude damit haben werden.

      Der Drucker ist tatsächlich in der Lage eine Verkabelung für einen 1:10 V8 Motor zu drucken, also die Zündkabel, die einen Durchmesser von unter 1mm haben. Das habe ich mit dem A8 gar nicht und mit dem CTC nur bedingt geschafft.

      Wenn der Motor komplett ist, zeige ich ihn euch.

      Es ist aber auch erklärbar warum er das kann.

      - LAgerung des ganzen Druckers ist Spielfrei. Hier brauche ich nicht auf Deutsche LAger umzurüsten, diese sind einfach gut, und das hätte ich Null gedacht.
      - Robustheit des Gehäuses: 2mm Stahlblech verbiegt man nicht so einfach, somit steht das Gehäuse wie ein Fels.
      - Doppeltes z Homen. Die beiden Z Endschalter sind so mit das beste was die verbessern konnten. hat es mich bei beiden A8 wie 100 andere _User bei 3DDC genervt, das nach ein paar Drucken, die Achsen immer unterschiedlich hoch sind, so ist das hier nicht der Fall. Wenn er homt, dann homt er Z sogar dreimal. einmal links, einmal rechts und dann beide gemeinsam bevor er anfängt zu drucken.
      - E3D V6 Extruder aber ohne Teflon Buchse sondern mit Vollmetallhotend tut auch einiges dabei, das Filament besser und mit weniger Reibung rauszubringen.

      Leise Lüfter sind bereits bestellt, denn die nerven in der Tat. Aber mechanisch ist echt nicht zu hören von dem KAmeraden.
    • Hallo,
      Erstmal vielen dank für den tollen Bericht.
      Ich bin neu auf dem Gebiet und wollte mir genau diesen Drucker zulegen.
      Ich bin Mechatroniker kann also schon mal ein bisschen technisch was nachvollziehen, ich kenne mich leider nur noch nicht so mit den Bauteilen und den Einstellungen aus und wollte dich fragen ob du mir da evtl. Etwas hilfe geben könntest.
      Nur was du da für andere Lüfter vorhast einzubauen und über die Slicer Einstellungen für s3d.?
      Hast du rein zufällig eine Ahnung Ahnung ob es möglich wäre mit dem Drucker mehrfarbig zu drücken bzw ob es möglich wäre z.b. Wood oder pteg zu drücken?
      Vielen Dank schon mal und noch einen schönen 2. Weihnachtstag
    • Sicher kann ich dir helfen, wenn du soweit bist.
      Schließlich ist der Bericht hier ja nur deswegen, um zu helfen.
      Du sprichst S3D an, heißt also, das hast du schon? ISt eher untypisch für einen Einsteiger, aber löblich.
      Wenn ich mit meinen Einstellungen soweit bin, kann ich hier meine Factory Files reinstellen, kein Problem.
      Noch bin ich aber ma probieren, welches Material am besten mit welchen Einstellungen gedruckt wird.

      PETG und ABS bin ich auf nem Prusa kein großer Freund von, muss ich ehrlich sagen. Ein Drucker ohne Gehäuse bringt da nicht wirkloch viel. Hinzu kommt, das das Heizbett meiner Meinung nicht heißt genug wird. Auf Max Einstellungen bekomme ich nach 30 Minuten ca. 105 Grad, das ist einfach zu wenig für ABS. FÜr PETG sollte es aber gehen, da es sich ähnlich verhält wie PLA aber das PETG ist sowas von Markenunterschiedlich.
      Ich schwöre zb. auf Eins3D aber das PETG von denen muss man fast mit gleichen Temps wie ABS drucken.
      DAs PRimaselect von Robotoerbausetzshop ist da ähnlich wie PLA und läßt sich auch so drucken, und ist hinterher auch schön stabil.

      Mehrfarbig drucken..... Jein: Mit der Filamenterkennung kann man villeicht schucktweise die Farbe ändern, abern icht wirklich 2 Farbig drucken. Zb. Leuchturm würde gehen, das man nach einigen LAyern, einfach weiß abknipst, Sensor löst aus und man wechselt auf Rot, und dann immer so weiter. So bekommt man auch mehrere Farben hin.

      Holz ist so eine Sache, habe ich auf dem A8 schon sehr schlechte Erfahrungen mit gemacht, und das werde ich erstmal auf dem Mega nicht probieren.
      Holz hat immer ein Problem. Wenn du vorheizt auf PLA und zu lange wartest, verbrennt der PLA Zusatz an der Düsenspitze, und das Holz darin verklumpt und verstopft die Düse. So einfach ist es nicht, da muss man schon flink anfangen zu drucken.

      Werde ich aber irgendwann noch mit dem ausprobieren.
      Auf meinem MK2 läuft Holz, wenn ich flott losdrucke, und der hat auch Bowden, sollte also funktonieren.

      Zu den Lüftern poste ich auf jedenfall noch was, bin da selber grade noch am suchen.
    • ja wirklich vielen Dank.
      Bekomme den Drucker momentan bei gearbest für 320 Euro muss man halt ein Monat warten oder bei ebay für 360 aus Deutschland.
      Abs ist denke ich für mich eher nicht so lohnenswert da es recht kompliziert sein soll bzw auch sehr unangenehm riecht.
      Habe schon mal Test gelesen bzw auf youtube gesehen und da meinte sogar einer das es ohne Probleme möglich ist abs zu drucken.
      MfG

      Ps. Das Programm werde ich mir wohl kaufen sobald ich den Drucker habe