Unterschied von Motoren.

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    • 00110 schrieb:

      Pajero schrieb:

      Den Unterschied wird man beim Scalen nicht merken.
      Im Crawler Bereich schaut es da warscheinlich anderst aus.
      Nochmal hallo Matze,
      den gleichen Gedanken hatte ich auch - pflichte Dir also bei.


      Gruß

      Klaus
      Oh da irrt ihr aber ;)
      Der Unterschied ist auch im Scaler gewaltig.
      Es kommt aber sehr drauf an was man für Ansprüche hat.
      Ich habe früher im Scaler selbst billige Motoren gefahren.
      Das geht auch einwandfrei. Man muss an der Funke nur mehr Arbeiten um das schlechtere Drehmoment und Ansprechverhalten zu kompensieren ;)
      Mittlerweile fahre ich nur noch mittelpreisige und Handwound weil das Fahren so einfach noch mehr Spaß macht :)
      LG Mac

      Wirtschaft und Konsum sind die Kriegsmittel unserer Zeit.
    • Noch als Tipp:
      Als grobe Richtung der Drehzahl ist bei gleicher Spannung die Drehzahl bei gleicher Turnzahl immer ungefähr ähnlich. Ich empfehle daher bei den Motorenherstellern das Drehmoment zu vergleichen, denn das hat mehr Aussagekraft. Und die, die kein Drehmoment angeben, sind es entweder nicht wert (weil billig) oder man erhält die Angaben, wenn man den Hersteller anschreibt.
      Gruß Stefan

      Bevor isch misch uffrech, isses mir lieber egal....
      (Altes, hessisches Sprichwort!)
    • Der Unterschied von guten handgewickelten Motoren zu günstiger Massenware ist zweifelsohne vorhanden, aber nur für Leute interessant, die das letzte Quentchen Leistung auch wirklich brauchen und sich das nicht nur einreden.

      Wir Scaler und Trialer können uns den happigen ( nicht ungerechtfertigten ! ) Mehrpreis für gute handgewickelte Motoren sparen. Was für uns am wichtigsten ist, ist die passende Untersetzung und ein halbwegs guter Regler.

      Ich z.B. fahr in meinen Modellen schon immer eine Carson Cup Machine, also einen billigen, hochdrehenden Blechbüchsenmotor für nen 10er und ritzel meine Modelle sehr kurz. Damit habe ich eine hervorragende Feinfühligkeit, übermässige Kraft und muss mich kaum um die Wartung des Motors kümmern. Mehr als ab und zu durchpusten und Lager ölen kann man daran eh nicht, ist aber auch nicht nötig. Die Dinger halten selbst miserable Behandlung aus. Trotzdem halten die locker über ein Jahr, und wenn mans ausreizt sogar noch deutlich länger.

      Bei einem handwound kommt man um sehr regelmässige Wartung ( säubern, Lagrpflege, Kollektor abdrehen, Kohlen und Federn bei Bedarf wechseln ) nicht rum, sonst verschenkt man genau die Vorteile, die einen ein handwound bietet. Grossartig im Dreck und Wasser wühlen ist mit so einem Triebling zwar auch möglich, aber zieht eine Orgie an Pflege hinter sich nach, will man lange Freude dran haben.

      Dann lieber für den Bruchteil des Geldes einen Motor einsetzen, der vielleicht nicht ganz so effizient ist, aber viel weniger Wartung benötigt und als Verschleissteil angesehen werden kann. Ist mein Motor fertig, kommt eben ein neuer rein und der alte in die Tonne.

      Für das Geld, was ich beim Nichtkauf eines handwound gespart hab, kann ich etliche Büchsen verheizen und komme mit erheblichst weniger Pflege selbiger aus; von speziellen Maschinen ( Kollektorabdrehbank, Motorenprüfstand ), Werkzeug ( Lagerausdrücker, Kohlenschleifer ) und Ahnung von solchen Motoren ganz zu schweigen. Das vergessen nämlich auch die meisten, die sich so einen edlen Triebling kaufen.


      Aber wie schon gesagt, jeder so wie er mag. ;)





      Gruss,
      Axel.

      deal with it...
    • Ich fahre sehr gut mit den Mittelpreisigen Modellen von 30-60 €, wobei ich auch mit den günstigen Axial und günstigen RC4WD Motoren keine Propleme habe.
      Habe aktuell z.B. den Tekin 55T HD im SCX10 II an 3s und bin begeistert...wobei mich eben ein Handwound auch mal reizen würde....

      Nen Kumpel hatte z.B einen glaube 55T in seinem Rubicon und hat wegen der Geschwindigkeit auf einen 45T anderer Marke (beide Preislich eher günstig) umgebaut, mit dem Resultat das er deutlich weniger Kraft an groben hinternissen hat und oft nachhelfen muss.... auch da gibt es sehr große Unterschiede....denn auch mit einem Axial 27T hatte ich noch nie solche Propleme.

      In einem Modell habe ich einen GOOLRC 55T verbaut, die ja sehr günstig sind und der hat ordentlich Kraft....
      (RC4wd verkäuft zumindest rein äußerlich die gleichen Motoren für knapp 40€...)
      Gruß Michael
      Recon G6 2017 DE: "Driver Of The Day" in der "Veteran Adventurer" Klasse :D
      The Mountain Goats
      Meine Fahrzeuge: Klick mich, ich bin ein Link
    • Ich fahre nur noch die T72- Motoren von Servonaut an 3s.

      5poliger Anker, Drehmoment ohne Ende, Stromaufnahme ein Witz und das schönste ist die Feinfühligkeit!
      Und teuer ist er auch nicht!

      Was axel geschrieben hat, ist auch richtig! Hochdrehende Motoren und das entsprechend Untersetzt,
      da kommt kein Motor mehr mit! So hat mir mein CC auch Spaß gemacht!
      Wir sind jetzt die, mit denen wir früher nicht spielen durften
    • @no mercy
      Ich weiß nicht wie viele Erfahrungen du schon mit "besseren Motoren" gemacht hast Axel.
      Ich für meinen teil hab schon vieles durch und ich sage, der Unterschied gerade bei Kraft und Anfahrverhalten ist extrem.
      Der Verschleiß von solchen Motoren ist in unserem sport sehr gering so das dies für mich kein Argument wäre.
      Freilich spielt die Übersetzung auch eine Rolle.
      Die Kontrolle und Präzision die trotz dem durch gute Motoren möglich ist, macht einfach Spaß.
      @Pajero
      Ich find den unterschied zwischen einem Handwound und einem maschinengewickelten Holmes um 50 Euro nicht mehr so drastisch.
      Das hatte ich weiter oben auch schon geschrieben ;)
      Im Moment fahre ich in der Hornet nen maschinengewickelten Tekin 35T HD.
      Auch dieser hat schon ein tolles Drehmoment und ist trotzdem explosiv wenn er muss ;)
      LG Mac

      Wirtschaft und Konsum sind die Kriegsmittel unserer Zeit.