"AMERICAN DREAM" ein CJ7 auf TÜV-(Ab)wegen

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    • "AMERICAN DREAM" ein CJ7 auf TÜV-(Ab)wegen

      Zuerst mal ein "Hallo" an alle Freunde der gepflegten Freizeitgestaltung. Nach langer Zeit der Abstinenz möchte ich hier auch mal wieder ein wenig aktiv werden.

      Irgendwo hier habe ich mal den Satz gelesen, dass eine Sammlung Scaler erst dann halbwegs komplett ist wenn mindestens ein Jeep dabei ist.
      Der Autor ist mir leider gerade entfallen.
      Weil mir ja (leider) fast alles gut gefällt kann ich diesem Satz voll und ganz zustimmen und deshalb soll hier jetzt auch einer entstehen.

      Die Idee an sich hatte ich schon seit längerem, da fehlte eigentlich nur noch irgendein passendes Thema und möglichst ein Vorbild. Irgendwann war das dann gefunden und damit auch direkt der etwas seltsame Titel dieses Berichtes.

      Dazu folgendes: Das Vorbild meines Fahrzeugs ist das in der 4x4 action Jan/Feb 2014 mit einem längeren Bildbericht vorgestellte Leserfahrzeug. Der Besitzer wollte einen nach amerikanischem Vorbild ziemlich extremen CJ aufbauen, nur eben mit dem Segen des deutschen TÜV.

      Grundsätzlich kann man davon halten was man möchte, mich jedenfalls hat das Ergebnis absolut begeistert. Mal sehen wieviele Gemeinsamkeiten man am Ende erkennen kann auch vor dem Hintergrund dass zur Zeit hier ja diverse Jeeps im Bau sind bei deren Präzision ich als Grob-Schnitzer nicht annsatzweise mithalten kann.

      Das Trophy-Reglement möchte ich beim Bau zumindest im Hinterkopf behalten. Wer weis, wofür das mal gut ist.

      Das hier isser übrigens: :love: Quelle: wie schon erwähnt das online Inhaltsverzeichnis der 4x4 action.



      Noch ein paar Eckdaten zu dem Teil: ursprünglich 91er TJ, umgebaut auf CJ7-Front, 8,3 L V8, 590 PS, 800 Nm; Reifen 40x13,5 R17; Zuschalt-Allrad; Dana-60-Achsen; Atlas 2 VTG, TH400 Getriebe und, und, und .....


      Weil ich online keine weitere Bilder gefunden habe werde ich versuchen die Aufnahmen aus der Zeitung in den späteren Teil des Berichts einfließen zu lassen.

      Ein richtiger Echtzeitbericht ist das hier natürlich nicht weil mein Bautempo dafür zur Zeit einfach viiiiel zu langsam ist. D.h. ich eile dem Bericht etwas voraus, bin aber von Zustand "fertig" auch noch seeeehr weit entfernt.

      Irgndwann ging das also mal los.

      Ich muss unbedingt Lagerbestände abbauen und sowohl die Tamiya-Jeepkaro als auch ein olles SCX-Chassi waren noch vorhanden.

      Man sieht schon, so wird das nix mit TÜV. Es muss also etwas passieren. Da ich einfacher eine Karo verbreitern als Achsen verschmälern kann, werde ich das also machen.



      Diese BTA-Lenkdingens wollte ich auch schon immer probieren. Also mal rangeschraubt mal allem Alugedöns, was Axial so rausrückt.



      So einen kleinen in 1:87 möchte ich in ähnlicher Weise noch so nebenher bauen. Mal schauen, was draus wird.



      Zuerst wurden mal sämliche Grate und Angüsse entfernt und das Heck gecleant sowie die nicht notwendigen Öffnungen verschlossen.



      Die seitlichen Blinker kommen auch weg.



      Weil noch reichlich Schnitte folgen werden und damitt das ganze noch etwas Stabilität behält, wurde eine Spritzwand eingabaut.



      mehr folgt in Kürze ...
      V.G. OLLI
      Geist is' geil
      :sshithappens:
      Ich : 0 - Schweinehund : 1
    • Moin Olli,
      stimmt, einen oder mehrere Jeep/-s sollte man in seiner Sammlung haben!
      Also ein Jeep geht eben immer, oder zwei!!
      Die Basis ist schon mal gut und das Vorbild ist auch schön.
      Da bleibe ich dran. Also gib alles :pray:
      Grüße aus Nordhessen
      Rudi

      "Wenn das die Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück!!! grumble
    • Ja dann mal ein herzliches Willkommen an alle intressierten. Ich hoffe, ich bin dem Druck gewachsen.

      BigMac schrieb:

      Hallo,
      Finde deine Bauten immer toll.
      Wirst du den Knick im Grill noch Beseitigen?
      Danke Dir für den Hinweis, dafür liebe ich ja dieses Forum. Vor lauter Baueifer war mir dieses kleine Detail so noch gar nicht bewusst, sollte sich aber leicht beseitigen lassen. Der Grill wird noch ein paar Mal öfter das Thema sein.

      Los ging das mit Karosseriearbeiten. Eigentlich keine große Sache sondern eher eine meiner geliebten Fleißarbeiten.

      Wie bekommt man die Fender am besten ab, wenn man noch Teile davon weiterbenutzen möchte ? Ich hab' dafür die Rückseite der Cutterklinge benutzt. Zuerst eine Schnittlinie angezeichnet, vorsichhtig angeritzt und dann solange weitergeschabt, bis die Teile ab waren.
      Die Schnittbreite beträgt so ca. 0,24 mm.



      Die Tamiya-Karo ist teilweise bis zu 2,5 mm dick und da dauert das schon eine Weile. Insgesamt dürften sämtliche Schnitte ein paar Stunden gedauert haben. Dafür ist das Ergebnis aber auch recht präzise ohne nennenswerte Nacharbeit.



      Weiter geht es mit dem Neuaufbau. Ca. 10 mm muss ich pro Seite gewinnen. Einen 0,5 mm PS-Streifen unter die Karo kleben, den neuen zusätzlichen Mittelstreifen (etwas warm vorgebogen) einfügen und den alten, äußeren Teil wieder ankleben.



      Nach ausreichend Trocknungszeit sieht es dann so aus.Im ersten Moment ist das etwas ungewohnt, gebe ich zu. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an den Anblick. 8)



      Stichwort "Reglement"

      Dagon schrieb:

      - Die maximale
      Breitedes Fahrzeugs darf 22,5cm nicht überschreiten.
      [Außenkante derReifen oder Kotflügel / gemessen an der breitesten Stelle.
      :haken: check Ist: 21,5 cm

      Dagon schrieb:

      -Kotflügel
      dürfen nur geringfügig bearbeitet werden und müssender originalen
      Form nachempfunden sein. Nur handelsüblicheKotflügelerweiterungen
      sind zugelassen.
      :haken: check; soltte ok sein

      Dagon schrieb:

      - Reifendurchmesser darf maximal103mm
      betragen.
      :haken: check; 1,9er Mudtrasher

      Dagon schrieb:

      TÜV(DE)-konforme Position derReifen.
      [Bei Aufsicht von oben
      muss die Lauffläche zu 100%abgedeckt sein]
      :haken: check

      Dagon schrieb:

      - Die Reifenmüssen
      mittig unter den Radläufen stehen.
      :haken: check; das halte ich sowieso für selbstverständlich.


      Das einzige Problem war eigentlich die losen Teile beim Verkleben rechtwinklig zur Karo ausgerichtet zu halten. Das hat aber ganz gut geklappt.

      Spachtel benutze ich eigentlich immer gerne so wenig wie möglich. Hier läßt sich das aber nicht ganz vermeiden und nach ein paar Durchgängen sieht es ganz brauchbar aus.



      Die Haube wird zum Öffnen sein und darunter kommt der Akku. Weil das Dach ja auch weg muss wird die gesamte Karo anfangs extrem instabil. Deshalb musste ich mir die Reihenfolge der Schritte ziemlich genau überlegen. Bevor es mit weiteren Karossereiarbeiten weitergehen kann braucht es erstmal ein Chassi.

      Ein betagter SCX-Rahmen wird dafür hergenommen und in der Länge angepasst. Ewig lange habe ich über ein Frontmotorkonzept nachgedacht und hin- und herüberlegt wegen des schön aufgeräumten Innenraumes, hatte dann aber nie genug Platz für meine Akkus. Die wollte ich nämlich nicht extra neu anschaffen. (4500er und 5000er 3S brauchen eben etwas Platz.)

      Um etwas Bauhöhe zu sparen nehme ich ein RC4WD-Getriebe mit der Hoffnung, dass das auch hält. Ein baugleiches Teil hatte in meinem 10 kg-Truck nach 1,5 Stunden massiven Totalschaden.



      Bis demnächst.
      V.G. OLLI
      Geist is' geil
      :sshithappens:
      Ich : 0 - Schweinehund : 1
    • Sehr schönes Projekt was du da angefangen hast.Werde hier mal öfter reinschauen.Viel Erfolg weiterhin. :thumbup: ;) :popcorn:
      weische Bescheid und liebe Grüße :thumbup:

      Berni :)

      Wenn ich sterbe, dann will ich friedlich gehen, so wie einst mein Großvater im Schlafe...
      Und nicht laut kreischend, wie die Mitfahrer in seinem Wagen.

      Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem Indianischen und bedeutet ... zu blöd zum Jagen