Angepinnt Graupner FM414 40MHz/2,4GHz

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    • Graupner FM414 40MHz/2,4GHz

      Umbau einer Graupner FM414 auf FrSky 2.4 GHz

      Hallo an alle Interessierten,

      nun habe ich endlich meine alte Graupner FM414 40 MHz-Anlage auf 2.4 GHz umgerüstet und bin sehr zufrieden.

      Auch habe ich mir durch einen Umschalter die Möglichkeit erhalten auf 40 MHz senden zu können.

      Doch besser im Detail.

      Nachdem ich mich in verschiedenen Foren schlau gelesen habe, habe ich mich für das Modul DHT (Toggle Switch) mit Telemetrie von FrSky entschieden.

      frsky-rc.com/ShowProducts.asp?id=85

      Und eine belgischer Anbieter lieferte mir das Teil für 29,00 € + Porto (ab Aachen)!

      microtechnics.eu/detail.php?ca…8cl4se0uco0glbuvrqpgkrna2

      Für den Preis kriege ich hier in Deutschland nur das V8HT-Modul.
      Das Toggle Switch soll hier fast 50,00 € kosten.

      Damit konnte der Umbau dann beginnen.

      Erst wurden die Löcher gebohrt und Schalter und Antenne montiert.



      Der 2-polige Schalter zum Umschalten der Frequenz ist mit Schaltsperre ausgestattet.
      Hiermit schalte ich den Batteriestrom und das PPM-Signal um.

      Nach der Montage sieht das so aus:



      Als Halterung für das Modul habe ich eine Platine zugeschnitten die auf die Originalhalter in der Funke gesteckt wird (Kupferseite unten).



      Die Leiterbahnen für 2-mm-Raster habe ich so angelegt:



      Die Kabelfarben beziehen sich auf den Originalstecker mit dem auch das Schülermodul angeschlossen wird.

      1 = (weiss) PPM
      2 = (weiss) Minus
      3 = (weiss) Stromversorgung Batteriestrom
      4 = (rot) Spannung 5 Volt (wird vermutlich für Lehrer/Schüler-Modul verwendet)

      Dabei habe ich noch zwei 4-polige Stiftleisten im 2-mm-Raster eingelötet.

      Von der einen Stiftleiste musste ich 1 und 3 mit den mittleren Anschlüssen des 2-poligen Umschalter verbinden.

      Von zwei dort freien Polen werden die Kabel mit 1 und 3 der anderen Stiftleiste verbunden.

      Das PPM-Kabel des FrSky-Moduls wird mit dem entsprechenden Pol des freien Anschlusses am Umschalter verbunden.

      Genauso wird noch die Spannungsversorgung des Moduls hergestellt.

      Bleibt nur noch, das Minuskabel des Moduls mit dem gemeinsamen Minus (2) auf der Platine zu verlöten.

      In der Bedienungsanleitung für die Graupner FM414 ist beim Lehrer/Schüler-Modul beschrieben welcher Stecker von der Original-Senderplatine abgezogen wird.

      Dieser Stecker wird auf die untere Stiftleiste (EIN) meines Modulträgers gesteckt.

      Für einen Umbau mit einem Jeti-Modul gibt es für 3,50 €
      ein fertiges Kabel das die passenden Stecker für die Graupner-Platine hat.

      shop.rc-electronic.com/e-vendo…1406&t=1207&c=1210&p=1210

      Damit wird der obere Steckplatz (AUS) auf meinem Modulträger mit dem auf der Graupner-Senderplatine frei gewordenen Steckplatz verbunden.



      Nun ist mein Umbau abgeschlossen und der Funktionstest durchgeführt.

      Der Vorteil meines Umbaus ist das ausser den Löchern für Schalter und Antenne nichts am Original der FM414 gelötet oder verändert wird.

      Vielen Dank an all Diejenigen in den vielen verschiedenen Foren die mit ihren Beiträgen mein Wissen für diesen Umbau erweitert haben.

      Als nächstes wird die Funke noch mit Kanalschalter auf volle 7-Kanal ausgebaut, aber darüber berichte ich später.

      Gruß

      Peter
      real men don`t need instructions

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alpcrasher ()

    • Hallo Tony-BR,

      warum löten?

      Und an welchem Anschluss das Modul angeschlossen wird kannst du in der Bedienungsanleitung deiner FM414 bzw. des Schülermoduls nachlesen!
      Die Steckerbelegung kannst du aus meiner Beschreibung ableiten.

      graupner.de/mediaroot/files/32…chuelermodul_de_en_fr.pdf

      Einfach mal die Suchmaschine quälen (und nicht andere deine Arbeit machen lassen)!

      Der untere Stecker führt zum HF-Teil.
      Also muss an den oberen Stecker das FrSky-Modul angeschlossen werden.

      Und bei meiner FM414 kann das HF-Teil nicht entfernt werden.
      Die Platine ist einteilig.

      Es gibt eine ältere Serie der FM414 mit zweiteiliger Platine.

      Welche hast du denn?

      Ich hoffe dass ich dir hiermit helfen konnte.

      Gruß

      Peter
      real men don`t need instructions
    • Alpcrasher schrieb:

      Einfach mal die Suchmaschine quälen (und nicht andere deine Arbeit machen lassen)!
      War bzw ist immer das erste was ich mache ....... Google quälen. ich hab allerdings mehrere ergebnisse zum Thema gefunden und es ist ganz und gar nicht mein Art andere meine Arbeit machen zu lassen. Deswegen ist man ja in einem Forum ........ um sich gegenseitig zu helfen.

      Danke trotzdem ............ ich wird das schon gebacken bekommen.
    • Hi Tony-RB,

      :pray: das war nicht böse gemeint!

      Aber du hast recht, ich bin derzeit auch auf soviel Ergebnisse gestossen aus denen ich mein Wissen zusammen tragen musste!
      Sehr hilfreich war dabei dann das ein oder andere Foto aus vielen unterschiedlichen Foren, vor Allem aus einem niederländischen Forum!

      Wie ich gerade sehe, hast du Inselmeier in deiner Freundesliste.
      Kommst du aus der Hamburger Szene?

      Dann komm doch morgen mit den Gebirgsjägern nach Groß Ippener zum Helmut.

      rockcrawler.de/index.php?page=…&postID=437807#post437807

      Da ist immer richtig was los.

      Gruß

      Peter
      real men don`t need instructions
    • So, ich hab mal etwas gemacht.

      Nachdem ich meine Mignonakkus so langsam austauschen musste und der Preis für 8 Stück ja auch nicht gerade günstig kommt ging mir mal durch den Kopf es mit einem 5000 mAh 8-Zeller Fahrakku für 32,90 € zu versuchen.

      O.k., das Gewicht.
      Aber ob die Funke nun 1000 g oder 1200 g wiegt macht mir nach den bisherigen Einsätzen nichts aus.
      Dafür kann ich den ganzen Tag spielen ohne nachzudenken ob der Strom reicht da nun etwa die doppelte Kapazität zur Verfügung steht.
      Bisher hat sich das eingebaute Messinstrument auch nach Stunden nicht bewegt.



      Als Erstes musste ich dem Akku in der Länge etwas mehr Platz verschaffen.



      Dann hab ich mir eine Ladebuchse mit Kabel seitlich ins Funkengehäuse geklebt.



      Natürlich könnte ich den Akku auch über die originale Rundbuchse (max. 500 mAh) laden jedoch ist der Akku nun auch schnellladefähig.



      Bisher hat sich für mich dieser Umbau gelohnt.

      Gruß

      Peter
      real men don`t need instructions